Programm
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dem Empfang Ihrer Königlichen H
oheiten
d e S
durchlauchtigsten Großherzogs Leopold
und der
durchlauchtigsten Frau Großherzogin Sophie
am 11 . September i83o.
>Dobald die frohe Kunde im Kinzigkreise anlangte, daß wir das Glück haben werden, Ihre Königlichen Hoheiten, unsere vom ganjen Lande hochgefeirrten Landesherrschaften bei unS zu empfangen, ward in allen Bezirken deS KreifeS daS allgemeine Bestreben rege, die höchsten Herrschaften durch eine Bereinigung der Bewohner der verschiedenen Gegenden dieses schönen Kreises in feiner Hauptstadt zu bewillkommen.
In Gefolge des gemeinsamen Zusammenwirkens derselben wurde nun Folgendes verabredet, welche- blos zur Erhaltung der nörhigen Ordnung unter den Theilnehmern durch den Druck bekannt zu machen nöthig gesunden wurde.
Wenn die höchsten Herrschaften sich den Gränzen des Offenburger OberamtS. Bezirks nahen, verkündet daS Glockengeläute zu Urloffen Ihre Ankunft in unfern Marken. Es giebt zuqleich daS Zeichen zum Beginnen deS Geläutes der Glocken zu Appenweier , Windschläg, Ebersweier und Bohlsbach.
.Das Schießen soll nach allerhöchstem Befehl unterbleiben.
An der G>änze des OberamtS Bezirks, an der Zimmerer Brücke, bei der dort errichteten Ehrenpforte, werden Ihre Königlichen Hoheiten von dem OberamtS - und Forstamts-Personale, sämmtlichen Vorgesetzten der Landorte, dann der Gemeinde Urloffen und de r dasiq en Schuljugend mit Musik empfangen. Dort sind auch noch aufgestellt: die Gemeinden EberSmeier, WindWlag', Bohlsbach und Durbach , letzte, e mit ihrem Bürgermilitär.
Nach kurzer Bewillkommung der höchsten Herrschaften streuen die Urloffer Mädchen Blumen unter die Ehrenpforte, und dem ältesten Vorgesetzten wird die Ehre Vorbehalten, Ihren Königlichen Hoheiten ein Lebehoch auszubrlngen.
Unter Musik setzt sich nun der Zug wie folgt in Bewegung: i.) der Wagen Ihrer Königlichen Hoheiten; s.) die Wagen der Grossherzoqlichen Suite höhern Manges;
3. ) der Wagen deS KreisdirecrorS, welcher Ihre Königlichen Hoheiten bereits an der Gränze deS KinzigkreiseS
empfangen haben wird;
4. ) der Wagen der Beamten;
5. ) die Wage» der OrrSvorgesetzten.
In Appenweier werden die höchsten Herrschaften von der in Spalier ausgestellten Gemeinde und Sckul- Jugend bewilikommt. Ferner sind dorr ausgestellt: die Gemeinden Weier, Bühl , Waltersweier und Griesheim , letztere mit ihrem Bürgermilitär.