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BADENER TAÜBLATT

St

Mittwoch, däo ». Juni 18 «

Roman von Otto Flake 49

Vor dem Konversationshaus war wieder einmal Sommernachtsfest mit Beleuchtung und Militär- konzert. Den Schein sah und die Klänge hörte man hier oben. John P. Sousa war mit einer Ka­pelle von sechzig Mann aus den Staaten herüber­gekommen, um den Baden-Badenern „Unter dem Sternenbanner“ vorzuspielen, einen wahrhaft tän­zerischen Marsch, er ging so direkt in die Beine über wie Honig ins Blut.

Anne kehrte mit ein paar Heften zurück. Eines des „Studio“ einer englischen Zeitschrift, gab den Balzac am schärfsten wieder, was für ein häßlich geblähter und zugleich gewaltiger Kopf. Er sah aus, als steige er über Sumpf und Urnebein auf und habe noch keine Zeit gehabt, an den Kamm zu denken, und darauf kam es bei den Dämonen such nicht an.

Wenzel beugte sich über das Heft. Anne schaute ihm über die Schulter, er spürte ihr Haar. Irgend­eine Befriedigung erfüllte ihn. Er hatte ihr vorge­worfen, daß sie unmusikalisch sei, und darunter verstanden, daß ihr das Sensible abgehe — am Ende bedeutete ihr das Schöne mehr als ihm.

„Danke, Anne“, sagte er impulsiv und war nahe daran, den Geheimrat zu fragen, wann er nach Paris reise und ob er ihm erlauben wolle, sich anzuschließen, unterließ es aber, wohin führte das?

Man sprach von Jenem Picknick, das verabredet, Jedoch nie getätigt worden war, und von den klei­nen Ausflügen in den Vorabend hinein, deren es in Baden-Baden beliebig viele gab, vorausgesetzt, daß man Pferd und Wagen besaß — bei Schills freilich standen seit einem Jahr die Remisen leer.

Denn nicht ein Pferd nur genügte, wenn eine Familie ausflog, und auch mit dem leichten Sand­schneider war es nicht getan. Der Geheimrat ging ausführlich auf die Probleme des Landauers und des Herrschaftskutschers ein. Wenzel sagte, viel­leicht komme eine Zeit, in der man die Ställe zu Garagen umbaue und statt mit schnaubenden Tie­ren mit dem hupenden Automobil die hübschen Vorabendausflüge mache.

Der Geheimrat war nicht dafür, die stille Land­schaft durch Benzindämpfe und Staubwolken zu entweihen. Anne erkundigte sich nebenher, ob Wenzel noch immer im Selighof frühstücke. Noch immer Mittwochs und Samstags, erwiderte er. Und da heute Donnerstag war, so saß er am übernäch­sten Morgen um halb acht im Garten des erwähn­ten Gehöftes.

Man konnte sich in der Tat nicht vorstellen, daß diesen Frieden eine lärmende Maschine durchschnitt Auge und Ohr labten sich an allem, was bewirkt, daß der Mensch die Natur als Idyll ansieht. Auf der Mauer, die nur eine Balu­strade war, blühten Wicken, jenseits sank eine Wese hinab zum Bach. Ober dem Bach stieg das Gelände an, mit Wald bedeckt, bis zur Höhe, die den Rest der Yburg trug. In den Ställen blökten Kühe, in den Lüften schrie die Weihe.

Während Wenzel gerade dachte, es stehe dieser Landschaft an, die Pastorale in ihr zu hören oder Virgil in ihr zu lesen, glitt eine Frau auf den Stuhl an seinem Tisch, und er erhaschte eben noch die weiche Bewegung der Hüften, als sie sich niederließ.

Es war Anne — weiße Bluse, wildlederner Gür­tel, grauer Rock, der auf die Füße fiel. Da sie keinen Hut trug, schien es, als wohne sie hier und schlüpfte für einen Augenblick vors Haus. Da er nicht annehmen konnte, daß sie allein ge­kommen sei, schaute er zur Landstraße, die sich ein wenig senkte und dann wieder hob, dort wo die Pappelallee begann. Aber weit und breit war niemand zu sehen.

„In einer Stunde muß ich zurück sein", sagte sie, „und wenn ich Glück habe, steht Mama dann erst auf. Für alle Fälle hinterließ ich einen Zet­tel: „Telephoniere im Hotel Gretel mit dem Hut­geschäft“. Und das klingt glaubwürdig, denn morgen früh um acht fahren wir nach Paris , Papa setzte das gestern abend überraschend an.“

„Und in Wirklichkeit unternehmen Sie dieses Wagnis, um —?“

„Teils um Ihnen Adieu zu sagen, teils um auch einmal hier gefrühstückt zu haben. Wenzel, seien Sie nett und bestellen Sie für mich — Kaffee, Ho­nig, Brötchen, alles, was vor Ihnen selber steht, mein Hunger ist riesengroß.“

Er bestellte, und sie erhielt auch Obst. In einer Irdenen Schüssel trug die Magd Renekloden, Eierpflaumen und Aprikosen auf. Anne biß herz­haft in die erste Frucht hinein, aber die Bluse geriet in Gefahr, und überhaupt, es ging nicht so. Er suchte die reifsten Aprikosen aus, machte einen Schnitt darum und legte die vom Stein ge­lösten Hälften für sie auf einem Teilerchen zu­recht.

„Danke, Wenzel“, sagte sie, und es mochte eine Erinnerung an seine Worte am Abend neulich sein.

Hatte er vorhin, von der bukolischen Stim­

mung berührt, an Vergil gedacht, so jetzt an Ho­ mer , auch ihn traf vor der Stadt Nausikaa . Er saß so, daß die Sonne hinter ihm stand, ihr aber schien sie ins blühende Gesicht, und er fragte, ob sie der Haut nicht schade.

„Sie hätten einen Hut aufsetzen müssen“ meinte er und vernahm, daß man so früh am Tag nicht gleich rot werde.

„Den Florentiner zum Beispiel, der Ihnen ganz reizend steht“, fuhr er fort, worauf sie ungläubig aufschaute* und dann leise sagte:

„Sie machen mir ein Kompliment, und es ist zum ersten Male, Wenzel.“

Die Sonne stieg höher, das gemähte Gras duf­tete stärker aus dem Wiesengrund, und von der Stadt kehrte schon ein Milchkarren zurück nach den Dörfern. Sie brachen auf, die Espen zlt terten, die Pappeln rauschten. Es war einer der vollkommenen Sommertage, die heiß ohne Schwüle sind, weil Ostwind weht. Und da sie in dieser Richtung gingen, legten sich die Kleider des Mädchens zurück, Nausikaa glich einer schrei­tenden Mänade.

„Von Rodin sollten Sie sofort in den Louvre gehen oder auch nach Notre-Dame ; denn zwischen den Stilen besteht nur ein bedingter Unterschied, der Geist ist überall der gleiche.“

„Ja, ich werde viel Schönes sehen“, sagte sie und erkundigte sich, wie er die Ferien verbringen werde.

(Fortsetzung folgt)

Programmvorschau des „Sudwestfunk"

Tigtfoh: 6.45—7.SO Kleines Morgenkonzert; 7-—7.iS» 8—8.OS. 13—13.15; 14—14.05 und 22.30—22.45 Nachrichtendienst.

12—13 Ans Koblenz : Unterhaltungskonzert; 7.50—3, 12.30— 12.45. 19.50—20 Lokale Nachrichten der einzelnen Sender; 19.30—19.50 Tribüne der Zeit (Nachrichten. Kommentare und Glossen).

Donnerstag, «. Junf 1946 : 8.05—8.20 Familienfunk: ..Der Arzt rat“; 13.50—18.80 Musik nach Tisch; 13.30—14 Wir jungen Menschen; 18.46—19 Französisch im Südwestfunk (Wiederholung); 19—19.30 Kleine Abendmusik: ..Rolf Friml — Ein Porträt"; 20.15—20.30 Kunstwoche der Stadt Konstanz 1946, Der SWF berichtet; 20.30—20.45 Tanzende Tasten. Am Flügel: Eugen StegmÜiler; 20.45—21 Frdddric Falken: Zur Rassenfrage; 21— 21.30 Scheinwerfer auf! Klingende Film- schau des „SWF": 21.30—22.80 Tanzmusik.

Freitag, 7. Juni 1946: 18.15—14 Musik nach Tisch; 18.45—19 Französisch im Südwestfunk; 19—19.30 Kleine Abendmusik „Ja und Nein"; 20.15—20.30 Kunstwoche der Stadt Konstanz 1946: Der „SWF" berichtet; 20.30—21 Kammermusik. Das Stanske-Quartett spielt; 21.30—22 Des Narren NachtUed. Eine bunte Folge von Dichtung und Musik; 22—22.30 Hot-En­semble des „8WF" (Original Nickels).

Unsere Kriegsgefangenen

67

St. Menehoutd. Ernst, Josef, Friesenheim 'Bd- 763 299; Erp, Heinr., Friesenheim 'Bd. 781 448; Faller, Oskar, Breitnau ^Bd. 776 628; Febon, Paul. Zell

773 015; Feißt, Julius, Kehl-'Rh. 734 396; Fetzer. Al­bert, Konstanz 773 488; Fiack, Johann, Plittersdorf

777 078; Fibich, Edmund, Tübingen 'Hageloch 772 937; Fink, Albert, Bietigheim 'Rastatt 731 334; Finzel. Wil­li, Landau 772 947; Fischer, Alfred, NeuensteiiV Wttbg. 776 010; Fischer, Helmut, Schwanheim 772 338; Fischer, Siegfried. Weil/Rh. 772 977; Fißler, Karl, Hornberg/Baden 771 806; Fleig, Walter, Schwenningen a. N. 772 993; Frank, Alfred. Frei, bürg 781 464; Frank, Hans . Sindelfihgen 773 385; Frank, Johann, Bernau 772 301; Franz, Karl, Neu- mühl'Kehl 771 988; Freuding. Hugo, Biberach 776 960; Frey, Hermann, Schramberg , 771 699; Frey. Jakob, Schramberg 771 899; Frey. Rudolf, Lahr -Dinglingen 772 584; Frick, Otto, Markgröningen 775 824; Frie­drich Mathias, Mainz 776 523; Fritz, Emil, Enzweiler 772 334; Fritz, Lothar, Tübingen 772 747; Decken, Berth. Schwenningen 771 702: Deuringer, Otto, Oberndorf 771932; Dittler, Karl, Wilferdingen , 765 465; Doninger, Wilhelm. Kappelrodeck 771 31?;; Dörle, Emil, Herbolzheim 781 445; Dreher, Richard, Stockacb 773 321; Drescher, Emil, Neustadt 777 025; Dresel, Albert, Bühlertal 771918; Düfner, Ohr, Schiltach 781 066; Eichin, Rudolf, Konstanz 772 733; Eisen, Paul, Tuttlingen 782 745; Endreß, Erwin, Ra­ dolfzell 772 554; ' Enßlin, Albert, Konstanz'Bd». 772 750; Erat, Max, Donaueschingen 772 249; Ehrr hardt, Otto, Grunbach^Calw 782 654, Erhärt, Otto, Todtmoos 2775 355; Bozung, Jakob, Sigmaringen 771 586; Braun, Günther, Lörrach 777 176; Braun, Michael, Villingen 775 695; Braun, Wilh., Wildberg

774 175; Brecht , Otto. Neudorf'Bd. 776 365; Breiden­stein, Max, Oberndorf 771 724; Brösamle, Karl, Tübingen 783 688: Brösamle, Walter, Konstanz , 783 909; Brose, Gustav, Wolfenhausen 783 483; Brunner, Willi, Uberlingen 771804; Bubel, Guido, Jos., Biesingen 766 258; Buchholz, Schramberg 782 000; Burth, Fritz, Waldshut 775 679, Bury, Otto, Achern 771815; Cambei, Alois, Ludwigshafen

778 152; Christoph, Heinr. Tübingen 783 693; Deck. Josef, Kuppenheim 772 976.

St. Menehould . Borst, Josef. Kaiserslautern 777 107 Beschert, Hugo, Freiburg/Brgs . 781 430; Bott. Frie­drich, Calmbach 783 480.

Druck und Verlag Ernst Koelbtin, Baden Baden . Schriftleitung: Werner Curt Steinbrück Wirtschaftsteil: Dr. Hermann F. Geiler. Anzeigenteil: Ans) Garling. Böhler Geschäftsstelle, Hauptstr. 80. Aeherner Ge­schäftsstelle, Hauptstr. 37

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

Kleinpflanzeitabak

In Vollzug des Gesetzes Kr. 26 des Kontrollrates in

Deutschland wird hinsichtlich des Kleinpflanzertabaks für

den Bezirk des Hauptzollamts Baden-Baden folgendes ver­fügt: 8 6705

1. Als Tabakkleinpflanzer gelten alle Tabakpflanzer, die

ein mit Tabak bepflanztes Feld in einer Größe von nicht mehr als 50 Quadratmetern besitzen und den geernteten Ta­bak nicht naeh Gewicht sondern nach der Zahl der gepflanz- :en Tabaksetzlinge versteuern. Es müssen ausnahmslos alle angepflanzteä Tabaksetzlinge nach Stückzahl bis 15. 6. 1946 »ngemeldet werden und zwar in den Städten mit Zollämtern sei diesen Zollstellen (in der Stadt Baden-Baden bei dem Hauptzollamt, Stefanienstraße Kr. 13 Zimmer 1), in allen übrigen Orten bei den Bürgermeisterämtern mit einem da­selbst erhältlichen Anmeldevordruck.

, 2. Die Tabaksteuer ist bei der Aushändigung der Anmelde- bescheinigung nach folgenden Sätzen zu entrichten: bis zu 15 Tabaksetzlinge steuerfrei, von 16 bis 50, Tabaksetzlinge 12 Mk. jährlich, von 51 bis 100 Tabaksetzlinge 24 Mk. Jähr­lich, von 101 bis 150 Tabaksetzlinge 36 Mk. Jährlich, von 151 bis 200 Tabaksetzlinge 48 Mk. Jährlich.

3. über die Anmeldung und Entrichtung der Tabaksteuer wird eine Anmeldebescheinigung ausgestellt. Diese Anmelde- sescheinigung ist sorgfältig aufzubewahren. Sie gilt als Aus­weis für die ordnungsgemäße Anmeldung und Entrichtung

der Tabaksteuer. Die Anmeldebescheinigung wird auch Uber die Anmeldung von weniger als 16 Tabaksetzlinge ausge­stellt.

4. Es ist nicht zulässig, den geernteten Kleinpflanzertabak zu verkaufen oder sonstwie an dritte Personen abzugeben. Dagegen ist es den Tabakkleinpflanzern gestattet, den ge­ernteten Tabak bei einem besonders dazu zollamtlich er­mächtigten Tabakwarenhersteller umzutauschen.

5. Wer Kleinptlanzertabak anbaut und den Anbau nicht anmeldet oder mehr als 200 Tabakpfianzen anbaut, ohne gewerbsmäßiger Tabakpfianzen zu sein, macht sich strafbar.

Baden-Baden , den 31. Mai 1946 8 8705

_HauptzoWmt_

Eierablieferung

Wie durch Bekanntmachung: im Badener Tagblatt vom 23. L. 46 mitgeteilt wurde, waren die Hühnerhalter ver­pflichtet, bis zum 1. 4. 46 pro Huhn 15 Eier, bis zum 30. S. 49 pro Huhn weitere 35 Eier abzuliefern. Demnach waren für die Zeit vom X. 4. — 31. 5. 49 26 E Hr abzugeben.

Als Nachweis über diese Ablieferung werden die Hühner* haiter ersucht, bis spätestens 16. ». 49 die Ablieferungsbe­scheinigungen beim Ernährungsamt, Zimmer IX , yorzulegen.

Es wird nachdrückiichst darauf hingewiesen, daß diejenigen Hühnerhalter weiche ihrer Ablieferungspflicht zu den ge* stellten Terminen nicht naebkommen, mit empfindlichen Geldstrafen zu rechnen haben.

Baden-Baden , den 4. Juni 1946

Der Oberbürgermeister — Ernüiirungtamt

Bekanntmachung

Zur sofortigen Einstellung werden gesucht: 3 männliche Angestellte für den Außendienst; 8 bis 3 männliche oder weibliche Angestellte für die Karteiführung; I perfekte Ste­notypistin; 2 männliche Angestellte als Sachbearbeiter für die Allgemeine Abteilung.

Bewerbungen mit ausführlichem Lebenslauf, Nachweisen über Me bisherige Tätigkeit, politische Einstellung sind bis spätestem 8. 9. 1948 an das Städtische Wohnungsamt Baden- Baden , Zimmer 30 zu richten. S 6809

Der Oberbür g ermei s ter

Holzabfuhr

Es wird darauf hingewiesen, daß Nutz- und Brennholz aus dem Wald nur mit einem durch das zuständige Forstamt ausgestellten Holzabfuhrerlaubnisschein abgeführt werden darf.

Bel Zuwiderhandlungen erfolgt Beschlagnahme des Holzes und des Fuhrwerks, außerdem Bestrafung. S 6803

_Städttsohos Forstamt_

Eifassang der Handwerksbetriebe

Zwecks Erfassung der Handwerksbetriebe im Gewerbere* gister haben alle im Stadtgebiet Baden-Baden einschi. der Stadtteile Lichtental -Oos und Balg ansäßigen selbständigen Handwerker aller Handwerkszweige ihre Gewerbebetriebe innerhalb S Tagen bei der Gewerbeabteilung der PolUei- dlrektlon Baden-Baden Rathaus Zimmer 8 sohriftJtoh oder

mündlich anzumelden. 8 6729

Aus der Anmeldung muß ersichtlich sein: Firmenbezeich­nung und Inhaber des Betriebes,, Handwerkszweig. Straße. Hausnummer und Telefonnummer.

Wer dieser Meldung nicht nachkommt, wird gemäß U {4 und 148 Abs. I Ziff. 1 der Gewerbeordnung mit einer Geld' strafe bis zu 160 Mk. oder im Unvermögensfalle mit Haft Ms 4 Wochen bestraft.

_ Der PoSzohftrektor _ .

Erfassung der Mitglieder der ehemaligen NSDAP .

Im Einvernehmen mit der französischen Sicherheitspolizei und zur Vervollständigung der Kartei werden sämtlich« hier wohnhaften Personen! aufgefordert, sich auf der Foli* zeidirektion, Abteilung 6, Zimmer 123 zu melden, sofern sie zu irgendeiner Zeit a) der ehemaligen NSDAP ; b) einer der Gliederungen der Partei (SS , SA , NSKK , NSFK , Opferriog, NSF, BDM , HJ ) angehört haben. Meldungen werden entge gengenommen:

Donnerstag, den 6. 6. 46 Buchstaben A —D Freitag, den 7. 6. 46 Buchstaben E—H Montag, den 10. 6. 46 Buchstaben I—N Dienstag, den XX. 6. 46 Buchstaben O—8 Mittwoch, den 12. 6. 46 Buchstaben T—Z Von der Meldung befreit sind diejenigen Personen, die die verlangten Angaben bei der Polizeidirektion bereits im Mai 1945 erstattet haben. 8 6711

Nichtanmeldung wird strafrechtlich verfolgt.

Der PotfreWIVektw

FAMILIEN-ANZEIGEH

Julius Fritz Elfriede Fritz g«b. Eder Vermähl!« S 6734

Cut Barrel Oldenburg, den 5 funi 1945

Unser I Kind, ein gesunder Stammhalter, ist anuekommen

. , Klans - Dieter

In dankbarer Freude: S 6721

Elfrad* ZfipM g<b. Blies Betmut Zäplet

a.Zt. Josetinenheim Weinbergstr. 33

Wir geben die Geburt eines gesunden Mi- deichens bekannt

Jnge - Elisabeth

In dankbarer Freude S 6675

Frau tage Kieler gab. Landmann Siegfried Kieler iuM., Ventral t.Zt. JosetmenbeSm 29 5 46 Baden-Oo*

Frau Anna Morgenthaier Wwi, geb Stemmle, geb. 8. 7. 75 t t. 6. 46 In stilem Leid: Hermann Mor­gen thaler jutt und Frau Irma geb. Schindler mit Tochter und Anverw., Geroldsauerstrasse 59. S 6770

Leutnant Georg Frank, geb 8. 7. i 4. t 30. 3 45 in russ. Gefangen­schaft In tiefer Trauer, im Namen aller Angehörigen : Frau Ellen Frank geb Niegisch mit Kind, Baden-Ba­ den , Fremersbergslr. 40; Unterhaa­ren (Wttbg.1 S 6738

Ella Schattling. Friseuse, geb 16. 10. 25, t 3. 6 46 In tiefem Leid: Gustav u. Lma Schattling, Geschwister und ane Anverwandten, Stefanien­strasse 21 Beerdigung: 5. 6. 14.30 h Stadrfriedhof, See enatnf: 12 6 Vl 9 Unr S 6822

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auf Abschnitt SB 68 der Lebensmittelkarte Monat April, als Nachlieferung tür diejenigen Abnehmer, welche bei der Stockftschausgabe in der Osterwoche nichtmehr beliefert weiden konnten. Einwickelpapier ist mitzubringen.

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