Samstag, den 6. Marz 1948
3. Jahrgang * Nummer 18
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Westpakt vor dem Abschluß
Weitgehende Übereinstimmung aut der Brüsseler F unter- Konferenz
Am 4. März um 11 Uhr wurde in Brüssel die Konicrenz der Vertreter Frankreichs , Großbritan tiens, der Niederlande , Belgiens und Luxemburgs von dem belgischen Premierminister Paul Henry Spaak eröffnet. Man nimmt an, daß die Konferenz bereits Ende der Woche beendet sein wird, da die Ausarbeitung der Verträge über einen Westpakt verhältnismäßig schnell vor sich gehen wird. Die endgültige Fertigstellung soll durch die Außenminister unmittelbar vor oder nach der Sechzehner-Konferenz in Paris erfolgen. Es geht wei ler das Gerücht, daß über die auf der Tagesordnung stehenden Fragen hinaus ein Entwurf über die Änderung des Goldwertes der Währungen der fünf Länder besprochen wird.
ln einem ersten Kommunique wurde erklärt, daß die Benelux-Staaten einen Vertragsentwurf zu einem Wesfpakl vorgelegt haben, dessen Prüfung weitgehende Übereinstimmung der fünf Delegationen in den grundlegenden Fragen ergab.
Wesfpakl baf keinen Aggressionscharakter
Der belgische Außenminister Spaak erklärte in der belgischen Kammer: „Osteuropa ist nunmenr vollständig organisiert. Warum wird es als ein Verbrechen angesehen, wenn wir in Westeuropa durchführen wollen, was in Osteuropa Tatsache geworden ist? Der vorgeschlagene Westpakt hat keinen Aggressionscharakter. Demokratien sind nur für eine Art von Krieg bereit, für einen auf- gezwungenen Krieg, und im allgemeinen gewinnen sie ihn.“
Bevin für westeuropäische Zollunion
Nach Meldungen aus London wird der englische Außenminister Bevin am 15. März bei der Eröffnung der zweiten Sechzehner-Konferenz den Entwurf für eine westeuropäische Zollunion Vorleben. Der Plan soll ein europäisches Wirtschaftskabinett vorsehen, das nicht nur beratende Funktion, sondern Exekutivgewalt hat Damit würde die Grundlage kür eine politische Union Westeuropas gelegt.
Die Tatsache eines solchen Entwurfes wird als Beweis für eine bedeutsame Wendung in der Haltung der britischen Regierung angesehen, die bisher auf diesem Gebiet mit Rücksicht auf ihre bisherige Empirepo'itik sehr zurückhaltend war. Die Wendung ist offensichtlich durch die Schnell, organisierung Osteuropas unter der Führung Sowjetrußlands herbeigeführt worden.
Ein Beispiel und eilig Hoffnung
Eine Gruppe englischer Parlamentarierer weifte in diesen Tagen in Paris , um dort Fühlung mit französischen Persönlichkeiten über eine engere englisch -französische Zusammenarbeit zu nehmen. Auf einem vom französischen Außenminister B i - da ult gegebenen Frühstück erklärte dieser, daß die Franzosen und Engländer diese'ben Ansichten über die individuelle und politische Freiheit, die Achtung vor dem Rechte und der menschlichen Persönlichkeit haben. Wenn diese Überzeugungen nicht verwirklicht werden könnten, würden schwerwiegende Fragen für die Zukunft der beiden Länder und Europa auftreten. Der frühere englische Außenminister Eden erklärte im An- sch'uß an diese Rede Bidaults. daß die westeuropäische Union, dank der Bemühungen der beiden Regierungen und aller Männer, die guten Willens
f finden wird, daß sie und eine Hoffnung für
die ganze Welt sein möge.
Nur eine Rettung: Westeuropäische Union Außenpolitische Debatte im englischen Oberbaus
Am 3. März fand im englischen Oberhaus eine große außenpolitische Debatte statt. Der Sprecher der konservativen Oppostion, Marquis Salisbury, kam auf die Frage der Falklandsinseln zu sprechen, die er als „eine Warnung gegen eine a Izugroße Reduktion der britischen Effektivstärken* bezeichnete, betonte dann aber weiter, daß „das russische Problem alle anderen Fragen überschatte“. England stände einer neuen Drohung gegenüber, die von einer Großmacht ausgehe. Unter Ausnutzung der Früchte des Sieges habe die russische Politik ein»n neuen und unheilvollen Kurs 'eingeschlagen. Er erk'ärte weiter: „Es ist dringend notwendig, sowohl auf wirtschaftlichem wie auf militärischem Gebiet, eine enge Union der westeuropäischen Völker zu schaffen. Es geht nicht mehr um die Frage, eine Teilung Europa« zu vermeiden, sondern es handele sich heute darum, zu verhindern, daß West europa von Osteuropa aufgesogen wird.“ 1
I Auch der Vertreter der Liberalen Partei, der Count oi Perth, erklärte, daß schnellstens eine westliche Union als wirksame Schranke gegen den Kommunismus geschaffen werden müsse. »Denn die Zeit arbeitet nicht für uns.“
Lord Halifax erklärte: „Wenn es auch unmöglich sein mag, zu einer Übereinstimmung zu gelängen, so kann man doch immerhin ein Mittel finden, das es Westeuropa und der Sowjetunion ermöglicht, zusammen zu leben. Die Bedingung hierfür ist allerdings eine Wiedergeburt Westeuropas .“
Im Namen der Regierung sprach der Minister für die deutschen Angelegenheiten Lord P a k e n- h a m. Zur Lage in der Tschechoslowakei erklärte er: „Der kommunistische Staatsstreich ist mit der Technik Hitlers durchgeführt worden. Unter al'en Gesichtspunkten muß man ihn verurteilen. Offensichtlich ist die Verschwörung gegen die Tschechoslowakei von langer Hand vorbereitet worden.“ Die Frage ergäbe sich, wie man die Welt vor dem Kommunismus ohne Krieg retten könne? Als erstes könnte man darauf antworten, daß die Landesverteidigung eine unbedingte Notwendigkeit ist Doch genügt das nicht. „Ich bin der Meinung“, so fuhr Lord Pakenham fort, „daß man keine Mühe scheuen soll, um in gutem Einvernehmen mit der Sowjetunion zu leben. Wenn wir Erfolg haben, und ich glaube, daß dies dank des Marsha'l-Planes der Fall sein wird, werden wir nicht nur Westeuropa , «ordern auch Ost europa für unsere Sache gewinnen.“
Eine Nachkriegsepoclie geht zu Ende
Stellungnahme der englischen Labout -Put lei zu den tschechoslowakischen Ereignissen
In einem Kommunique erklärt der Exekutiv- ausschuß der Labour-Partei u. a.:
„Die ganze demokratische Phraseologie und parlamentarische Fassade der kommunistischen Partei sind lediglich Mittel, um die totalitäre Diktatur einer einzigen Partei in das System eines ausländischen Staates einzuführen.
Die Machtergreifung durch die Kommunisten in der CSR schließe eine historische Epoche der Nachkriegszeit ab. Für die Sozialisten, denen es Ireisteht, noch über ihre Zukunft zu entscheiden, stellen die Ereignisse in der Tschechoslowakei eine Warnung und eine Lehre dar: In einer Woche wurde die tschechoslowakische nationale Gemeinschaft zerstört, weil die kommunistische Regierungsminderheit, die eine Niederlage bei den Wahlen befürchtete, eine Diktatur vorzog.“
Nach dem Hinweis, daß „in der Tschechoslowakei. in Ungarn , in Bulgarien und in Rumänien sozia'istische Persönlichkeiten durch Duldung der gegen die Demokratie gerichteten An»riffe oder durch ihre Beteiligung daran zur Zerstörung ihrer eigenen Partei beigetragen haben, sch'ießt der Exekulivaussch"ß der La Mur-Partei seine Ausführungen mit fotzenden Worten:
„Bei der Wahl der Lösung Ist kein 7ögern mehr möglich: Die Demokratie und der Sozialismus können ohne Freiheit des Wortes, der Meinung und des Zusammenschlusses nicht existieren.“
Auch holländische Sozialsten warnen
In sozialistischen holländischen Kreisen macht sich eine steigende Unruhe im Hinb’ick auf die evtL Auswirkungen der Ereignisse in der Tsche choslowakei
bemerkbar. So veröffentlichte die sozialistische Partei eine Erklärung mit der dringenden Bitte an „alle Regierungen der freien Nationen. sich mit al'en Mitteln dafür einzusetzen, daß die kommunistische Terrorherrschaft in ihrem Vordringen aulgehaiten wird“. Dafür sei es mehr denn je notwendig, eine weitgehende Zusammenarbeit zwischen den westeuropäischen Völkern herzustellen. Eine im Sinne der Vorschläge Bevin «
Abkehr von der Politik?
Bel den letzten Bürgermeisterwahlen sind in Karlsruhe noch 26 Prozen* der wahlberechtigten Bevölkerung an die Wahlurne gegangen. Das mag einen örtlich bedingten Rekord dar- stellen. Ähnliche Ziffern in anderen Bezirken zeigen aber, daß die Wahlmüdigkeit überall immer größere Formen annimmt.
Es wäre allzu billig, diese Erscheinung mit ein paar Redensarten abtun zu wollen, etwa mit dem Hinweis auf die politische Unreife des deutschen Volkes oder auf die politische Verantwortungslosigkeit der Deutschen und ähnlichem. (Allein schon die Feststellung, daß gleiche Erscheinungen auch in anderen europäischen ländern zu beobachten sind, läßt die Fragwürdigkeit einer solchen Argumentation erkennen.) Es gilt vielmehr, diese Erscheinung sehr ernst zu nehmen und sie in ihren wahren Ursachen tu ergründen.
Sicher gelten für Deutschland eine Reihe besonderer Gründe. So stellt zweifellos bis zu einem gewissen Grad die politische Abstinenz vor allem bei einem Teil der Jugend sogar eine bewußte politische Entscheidung dar. Man glaubt dadurch am besten seiner Enttäuschung Ausdruck geben zu können, daß in den vergangenen drei Jahren in Deutschland eine entscheidende Besserung n'cht eingetreten ist. Für viele stellt d*e fetzige Form der Demokratie nur ein Zerrbild dar, vor allem solange «her das deutsche Schicksal und über die wirkliche Verantwortung, d’e den Deutschen zu fällt, von den darüber letztlich zu befindenden Stellen noch nichts endgültig entschieden ist. (Es steht h’er nicht zur Diskussion, wie weit eine solche Auffassung berechtigt ist und wie weit dabei die wirklichen Ursachen unserer Not außer acht gelassen werden) Viele bestimmt auch die Angst, sich von neuem kompromittieren zu können. Wer weiß denn, so fragt man sich, ob nicht eine heute öffentlich zur Schau gestellte politische Gesinnung morgen wieder bestraft wird, ob nicht morgen wieder ein Fragebogen präsentiert wird dessen Beantwortung von neuem zum Verhängnis für das persönliche Sch'cksal des einzelnen wird? (Di«
geschaffene westeuropäische Union würde in Zu- zweifellos notwendige politische Säuberung hat
Noch keine Klarheit
Die Art der Antwort Finnlands aut die sowjetisdien Voischläge noch nicht zu erkennen
Wie in Helsinki nach zahlreichen, seit fünf Tagen im Gang befindlichen Besprechungen zwischen Persönlichkeiten der Regierung und des Parlaments allgemein angenommen wird, ist nicht vor Ende der Woche mit einer Antwort des Staatspräsidenten Paasikivi auf die sowjetischen Vorschläge zu rechnen, falls sich keine neuen Gesichtspunkte ergeben.
Bis jetzt hat lediglich die Fraktion der kommn- nistenfreundlichen SKDL dem Präsidenten eine positive S'ellnngnahme zu diesen Vorschlägen vor- ge'egt, während die anderen Fraktionen noch keinen Entschluß gefaßt haben, sondern an Hand von Übersetzungen der kürzlich abgeschlossenen Verträge der UdSSR mit Rumänien und Ungarn ihre Beratungen fortsetzen.
Wie in diesem Zusammenhang aus Regierungskreisen verlautet, sollen zwischen dem Präsidenten Paasikivi und dem Außenminister sowie seinem ßtaa’ssekretär Meinungsverschiedenheiten aufgetaucht sein. Die beiden letzteren seien der Ansicht. daß es vorteilhaft wäre, unverzüglich in Verhandlungen mit der Sowjetunion zu treten.
Man führt die unentschlossene Haltung des Staatspräsidenten aut eine „Gewissenskrise“ zurück, die nicht nur mit der gegenwärtigen Lage, sondern mit der
t anzen Politik Zusammenhänge die Finnland seit Anstellung der Feindse'igkeiten verfolgt hat. Politische Beolv»rh‘er sind der A-irich' daß Paasl'ivi Zeit zu gewinnen wünscht, zumal die sowjetischen
Behörden, an deren gutem Willen gegenüber Finn land nicht gezweifeli wird, keine Frist lür die Beantwortung ihrer Vorschläge gesetzt haben.
Wie dem auch sein mag, ist es im Augenblick schwierig, die Art der finnischen Antwort auf die sowjetischen Vorschläge vorauszusagen.
Elsa Brandstroem , die in der ganzen Welt als „Engel von Sibirien “ bekannt war, ist am 4. März im Älter von 59 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Während des ersten Weltkrieges arbeitete sie mit dem Internationa'en Roten Kreuz in den Kriegsgefangenenlagern Sibiriens . Ihre aui- onierungsvolV Tätigkeit trug ihr den Namen „Enge! von Sibirien “ ein.
sammenarbeit mit den Vereinigten Staaten ein wirksames Bollwerk darsle'len und könnte jeder Freiheitsbedrohung entgegentreten.“
Was wird Benescb tun?
Tschechoslowakische Diplomaten verweigern Zusammenarbeit mit Prag
Präsident ßenesch befindet sich zur Zeit in seinem privaten Wohnsitz in Sezimowo Usti. etwa 50 Kilometer südlich von Prag . Aus der Tsche choslowakei kommende Reisende versichern, er habe vor seiner Abreise aus der Hauptstadt ein Kommunique diktiert, in dem er bekanntgibt, daß er den Hradschin „verläßt“ oder „aufgibt“ (für das fragliche tschechische Wort sind beide Übersetzungen möglich), ohne weitere Angaben zu machen, wie ei in Zukunft seine Amtspflichten zu erfüllen gedenkt. Manche Beobachter sind der Ansicht, daß Benesch. ohne bis zur Demission zu gehen, doch mit seiner Abreise aus Pra* zum Ausdruck bringen will, daß er nicht die Mitverantwortung für die augenblicklichen Ereignisse zu übernehmen wünscht
Nach den letzten Meldungen heißt es, daß Benesch krank sei und vorerst nicht nach Prag zurückkommen wird.
Stellungnahme tschechoslowakischer Diplomaten
Aus Ankara wird gemeldet, daß der dortige tschechoslowakische Gesandte nicht der an ihn ergangenen Rückberufung nach Prag Fo’ge leisten, : sondern sich na-dt London begeben wird. Der tsche- chos'owakische Botschafter in Washington erklärte der Presse gegenüber: „Die Tschechoslowakei ist ein totalitärer S'aat unter absoluter Polizeiherr
gerade hier für die weitere politische Entwicklung Schäden verursacht, die nur langsam und schwer überwunden werden können. Diese negative Nebenwirkung der Säuberung ist unseres Erachtens sogar noch viel zu wenig gesehen worden.) Viel trägt zur politischen Müdigkeit auch die Not des täglichen Leben* bei. d*e gar nicht mehr Zeit läßt, noch anderes zu bewältigen als den Kampf um das tägPche Brot.
Alle diese Ursachen müssen erkannt und ernst genommen werden. Und doch Hegen s*e. abgesehen davon, daß sie vor allem speziell deutsch sind, alle nur an der Oberfläche. Darüber hinaus aber s ! nd hei vielen Menschen und n'cht bei den seb'ecb'es*en viel tiefere Ursachen der polnischen Ermüdung festzustellen. Ein großer Teil der Menschen, vor allem der jungen Generation, elaubt heute nach den furchtbaren Enttäuschungen und Erschütterungen der letzten Jahrzehnte einfach nicht mehr an irgendwelche politischen Versprechungen und 'auch nicht mehr an irgendwelche der früheren (Generation noch heilige Ideale. Zu sehr und zu radikal s'nd die me'sten d'eser Ideale und Ziele in den letzten Jahren entwertet worden: ja. man muß et in aller Kraßheit sagen, der ganze Idealismus früherer Zeiten ist heute fragwürdig geworden. Man steht heute nicht nur materiell, sondern auch geistig vor einem Nichts, und man will »Ich darüber nichts mehr vormachen.
schuft geworden.“ Eine solche Regierung könne er' j*irnh'losonh Ische Ausdruck für dies* Haltung nicht vertreten. Der Botschafter fügte hinzu, daß' '- he " f * der 80 In der Welt diskutierte
vertreten.
er demissioniere, um den Kamp! gegen diese Regierung auizunehmeri und daß er sich hierbei nicht allein fiih'e. sondern daß zahlreiche tschechoslowakische Patrioten auf seiner Seite ständen. — Auch der tschechoslowakische Gesandte in Ottawa hat demissioniert. In seiner Demisrionserklä- rung gab er bekannt, daß er in Kanada zu Weilten beabsich'ige. bis das tschechoslowakische Volk das demokratische Re-rime Masaryks und Benesch« wieder hergestellt habe.
Der politische Kommentator des Prager Rundfunks erklärte dazu, daß noch weitere Demissionen diploma ischer Vertreter der Tschechoslowa kei zu erwarten seien.
Das Ringen um die Zukunft Deutschlands und Europas
Darüber spricht Samstag, 6. März, 19.30 Uhr, im Maria* HilUSaal
Staatsraf Prof. Carlo Schmlcl« Tübingen
Existentialismus geworden. Auf künstlerischem Oeb*e* ßndet sie 'hre Ausprägung fn der modernen Malerei, etwa In dem erschütternden Versuch der brutalen Entschleierung des m®nscht'chen Wesens In den Bildern eine* Picasso und anderer Vertreter moderner Kunst (siehe dam d'e Worte Ober Picasso, d e wir an anderer F’el’e d'eser Nummer Wiedersehen'.
Auch der So z I » 11 s m u s ist von dieser Entwertung nicht verschont gebl'eben. Auch er ist für d'ese hm"e Generation fragwürdig geworden. D’e Generationen, die vor uns den Krmnf um den Sozialismus aufgenommen hoben, waren zume'st noch überzeugt davon, daß -seine Verwirklichung das Parad’es auf F-den bringen wä'de. Daran zu zweifeln, war Verrat an der großen Idee. Für sie war Sozialismus vielfach Rel ! "’onsersotz und die Partei war für sie eine religiöse Gemeinschaft gläubiger Meschen. Auch beide gibt es zweifellos noch Anhänger e*n»r solchen Auffassung, und n'emond hat das Recht an ! h-em ehelichen Glauben zu zwe'feln. Die großen Massen der Wneernn Generation aber denen <n d»n letzten Jahrzehn’en das wahre Wesen des Me-sehen hi all seiner Ah-*rOndleUe't so sehr offenbar
eer-o-Aen !«♦ V-Rnnen etnf->eh ntcM owhr an
dieses utopische religiös-verklärte Zukunftsbild