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Donnerstag, 25 August 1949
4 . Jahrgang / Nummer 100
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Erscbelnungstage: Dienstag, Donnerstag. Sa m stag Einzelpreis 20 Pt. , Monatsbezugspreis DM 2.— einschließlich Trägerlohn, durch die Post DM 2.20 Anzeigen laut Taril gegen Kennkartenausweis
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Siraßbnrger Parlament zur europäischen Wirtschaft
Das Problem Europas
Einigkeit über die Krankheit — uneinig über Heilmethode
StraSburg , 24. 8. Die gestrige Nachmit- tagssitzung des Europa-Rates begann mit der Behandlung des wichtigsten Problems, das Kuropa zu bewältigen hat: seine eigene Wirtschaftseinheit. Der Europa-Rat bemüht sich, die Möglichkeiten zn erforschen für den technischen Wiederaufbau der europäischen Industrie, für die notwendigen Absatzmärkte und schlägt Europäisierung des Ruhrgebietes, europäische Kartelle und europäische Gesetze für diese vor.
Eine große Anzahl Redner beschäftigte sich mit - der brennenden Frage des industriellen Wiederaufbaus Europas. Eine gemeinsame Verwaltung der Industriekapazität Europas ist aber ohne eine deutsche Mitarbeit undenkbar, da es selbstverständlich ausgeschlossen ist, daß auf längere Sicht der deutsche Arbeiter oder eine deutsche Regierung (selbst wenn sie von Adenauer geführt werden sollte) bereit sein könnten, die Ruhrindustrie und- ihr Arbeiterheer dem Befehl ausländischer Mächte zu unterwerfen.
' Ob und wann Straßburg in der Lage sein wird, die gestern geäußerten Wünsche und Pläne in die Wirklichkeit umzusetzen, kann heute noch niemand sagen. Aber sicher hatte der französische Delegierte Philipp recht, als er erklärte, wenn es nicht gelänge eine europäische Planwirtschaft zu organisieren und Vor allem einen großen einheitlichen europäischen Markt zu schaffen, dann können die europäischen Staaten im Zuge der fortschreitenden Verminderung der Marshall-Plan-Kredite bis 1952 ihre Zahlungsbilanz nur noch durch außergewöhliehe Einfuhrbeschränkungen «der durch gesteigerte Exporte mittels Dumping im Gleichgewicht halten. In beiden Fällen ist aber ein Sinken der Löhne und eine Erhöhung der Arbeitslosigkeit sicher. Man stünde, erklärte Philipp, sowohl vom sozialen wie auch vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen vor einem europäischen Problem, das wesentliche Strukturänderungen erfordert und nur mit gemeinsamen Anstrengungen zu lösen ist. »Wenn wir scheitern sollten, wird Europa in ein unabsehbares Elend und in soziale Wirren stürzen." •
Kritik an der „ERP-Organisation“
Die zahlreichen Redner aus fast allen Ländern übten an der Organisation zur Verteilung der .Marshall-Plan -Mittel in Europa offene Kritik. Sämtliche Redner waren sich einig über die Symptome der europäischen Krankheit, aber sie waren sich sehr uneinig über die enzuwendenden Heilmethoden.
Zwischen den Anhängern der Planwirtschaft und denen der liberalistischen freien Wirtschaft klafften die Gegensätze auseinander.
Die Anhänger der „Europäischen Bewegung ' 1 Innerhalb dop Europarates haben beantragt, sofortige Maßnähmen für eine europäische Wirtschaftseinheit in Angriff zu nehmen, um dadurch einer drohenden europäischen Wirtschaftskatastrophe vorzubeugen.
- Da von allen Rednern die Lösung der Wirt- Schaftsprobleme Europas als vordringlich be
zeichnet wurden, ist anzunehmen, daß eine zweite Vollsitzung unter allen Umständen entsprechend dem Wunsche Churchills baldigst Zusammentritt, da nach Ansicht der Wirtschaftssachverständigen keine Zeit mehr zu verlieren ist.
Europa atmet durch die „Lunge der Ruhr-
Wirtschaft"“
Auch bei all diesen Debatten ist das Deutschlandproblem im Vordergrund -stehend. Ohne Deutschland ist weder eine europäische Planwirtschaft nach liberalistischen noch nach sozialistischen Gesichtspunkten denkbar. Andre Philipp sagte mit Recht, „das Ruhrgebiet ist die stählerne Lunge, mit deren Hilfe Europa atmet“. Wer im Ruhrgebiet herrscht, ist der Herr Europas. Es ist aber sicher, daß Deutschland auf das Ruhr gebiet unmöglich verzichten kann, wenn nicht zur gleichen Zeit auch die anderen Länder zugunsten einer europäischen
Adenauer vor der Auslandspreise
Der CD$-Führer begründet die Bildung des Bürgerblocks
Bonn , 24. 8. 'Adenauer hielt vor der Auslandspresse eine Kpnferenz ab, in der er nochmals betonte, daß durch das Wahlergebnis die Wähler bewiesen hätten, daß sie die Fortsetzung der sozialen Marktwirtschaft und nicht die sozialistische Planwirtschaft verlangen.
Die Weimarer Koalitionspolitik sei daran gescheitert, daß man Koalitionen gebildet hätte aus entgegengesetzten Elementen. Das deutsche Volk müsse daran gewöhnt werden, daß eine Partei die Regierung übernimmt und die andere in die Opposition geht. Bei der nächsten Wahl könne dann das Volk beiden die Quittung ausstellen.
Adenauer bestätigte, daß die bisherigen Konferenzen ihn als Bundeskanzler und Erhard als Wirtschaftsminister vorgeschlagen hätten. Er bestätigte ferner, daß die SPD es ablehne, an einer Regierung teilzunehmen, wenn sie nicht das Wirtschaftsministerium erhalte. Man könne von der SPD eine andere Einstellung nicht erwarten, nachdem sie anderthalb Jahre lang die Wirtschaftspolitik Erhards als falsch bezeichnet habe. Er sei verschiedentlich, so beim Ruhr- Oberhoheit auf ihre „stählernen Lungen“ Ver- I Statut und bei den Beschlüssen der Londoner zieht leisten. | Konferenz bemüht gewesen, mit Dr. Schu
macher zusammenzuarbeiten, doch sei dieser auf seine Vorschläge nicht eingegangen. Aden auer dementierte, daß an der Besprechung in Rhöndorf ein Vertreter des Vatikans teilgenommen habe. Er dementierte nicht, daß sowohl er wie auch die meisten anderen führenden CDU -Politiker mit dem Vertreter des Vatikans Unterredungen gehabt haben.
Fritz Heine vom Parteivorstand der SPD betonte in einer Erklärung, die SPD werde der Bürgerblockregierung Adenauers den schärfsten Kampf ansagen. Die offizielle Antwort dürfte auf der Sitzung des SPD -Vorstandes am 29./30. August in Dürkheim gegeben werden. Die Bürgerblockregierung werde das Problem der Angleichung von Löhnen und Gehältern an die Preise nicht lösen, sondern nur verschärfen. Die Arbeitslosigkeit werde steigen und infolge der planlosen „Wirtschaftsmudde- leien unzulänglicher Professoren“ ist mit einer Senkung des Lebensstandards zu rechnen. Eine Ironie des Schicksals sei es gewesen, daß ausgerechnet der frühere Gewerkschaftsführer Jakob Kaiser die Proklamation des Bürgerblocks vornahm.
„ERP-Hoffman" über Deutfchlandfragen
Von der Bundesregierung werden „Wirts chaftepläne“ verlangt — Verdreifachung Europas Ausfuhr nach USA ist notwendig
Frankfurt , 24. 8. Der Leiter der Marshall- Plan -Hilfe für Europa, Hoffman, und sein Botschafter Harriinan hatten in Frankfurt mit General Bobertson und dessen Wirtschaftsberater sowie mit dem USA -Hochkommissar McCloy längere Unterredungen. Uber die Verhandlungen wurde kein Kommunique ausgegeben.
Hoffman verlangt Pläne von Planlosen
Gegenüber der Presse erklärte der Administrator Hoffman, es liege nun an den Deutschen selbst, ob sie als Gleichberechtigte unter den Völkern und als direkte Partner an der ERP- "Hilfe teilnehmen werden. Viel hänge von ihren konstruktiven .Plänen ab und vom Einsatz der ihnen gebotenen und von ihnen geplanten Hilfsmittel.
Er persönlich glaube, daß Westdeutschland vor allem eine Intensivierung der Landwirtschaft anstreben müsse, denn auch weiterhin werden Lebensmittel den größten Einfuhrbedarf für Deutschland darstellen. Die Regierung müsse alles tun, um die notwendigen Importe so gering wie möglich zu halten. Deutschland werde sicher^ lieh seine frühere industrielle Leistung wieder erreichen, aber die deutsche Industrie müsse jetzt alles turt, um den technischen Fortschritt der letzten Jahre aufzuholen, wenn sie mit-der übrigen Welt.konkurrieren wolle. Deutschland werde danach zu trachten haben, die Handelsbarrieren zu beseitigen und seine Handelsbeziehungen zu den übrigen Völkern über eine breitere Basis zu stellen.
„Europa-Hilfe“ wird und soll helfen
Das Europahilfsprogramm werde den Deutschen bei ihrem Aufbau durch landwirtscbaft-
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liehe Experten und direkte Dollarhilfen zur Seite stehen. Das ERP werde die Mittel seiner Sonderfonds, der sogenannten „counterpartfonds“ zu Investitionszwecken der deutschen Wirtschaft zur Verfügung stellen. Diese Mittel seien genau so hoch wie die direkten ERP-Mittel, aber die deutschen Stellen müßten einen Plan über ihre Verwendung einreichen, und je schneller dieser Plan komme, um so eher sei Hilfe möglich.
Zu der Frage größerer französischer Kapitalinvestierungen in Deutschland erklärte Hoffman, bevor ausländische Investierungen in Westdeutschland in Frage kommen, müßte die deutsche Bundesregierung zunächst ihre Fähigkeit unter Beweis stellen. Auch müßten zunächst deutsche Kapitalinvestierungen vorgenommen werden, bevor die ausländischen folgen könnten. Er sei dafür, daß man den deutschen Stellen gestatte, nach Errichtung ihrer Bundesregierung und deren Aufnahme in die OEEC , die Einkäufe von Lebensmitteln selbst vorzunehmen.
Hoffman erklärte weiter, daß die ECA-Mis- ston nach Möglichkeiten suche, mehr Dollar nach Europa zu bringen, damit die notwendigen Güter in den USA gekauft werden könnten. Europa hat vor dem Kriege nach Amerika 1 Prozent der Menge der Waren ausgeführt, die in den USA erzeugt wurden, 1948 war es nur noch yi Prozent gewesen. Europa müßte aber 1 V* Prozent nach den USA ausführen, um sich selbst ernähren und erhalten zu können.
Hoffman gegen „Demontage-Debatten“
Zum Demontageproblem sagte Hoffman, man solle es endlich begraben und nicht immer wieder die gleichen Streitfälle diskutieren. Das wichtigste sei, die industrielle Kapazität in den Westzonen voll auszunutzen, was durch eine neue Diskussion um die Demontage nur beeinträchtigt werde. Falls McCloy eine erneute Untersuchung des Demontageproblems beantragen sollte, würde diesem Wunsche sicherlich entsprochen werden.
„Volksraf berät über die Oftregierung
Die „Ordnung“ in der Ostzone ist „Garantie für Demokratie“
Churchill in Straßburg übergangen
Nur Mitglied der letzten „kleinen Kommission“ — Mollet gegen Bidault
Straßburg. 24. 8. Die Tagesordnung der Montagsitzung konnte nach nur halbstündiger Däner ohne Debatte erledigt werden. Das Parlament beschloß die Zusammensetzung der Kommissionen, über die schon vordem in engerem Kreise eine Einigung erzielt worden war. Um die einflußreichsten Posten hatte es seit Tagen einen erbitterten Kampf gegeben und nachdem jetzt die Vorsitzenden und Mitglieder der verschiedenen Kommissionen bekanntgeworden sind, stellte sich heraus, daß man einen der wichtigsten Männer der ganzen Versammlung, nämlich Winston Churchill , übergangen hat Er erscheint auf der Mitgliederliste der drei „kleinen Ausschüsse“, dem Ausschuß für „kulturelle und wissenschaftliche Fragen“. Churchill ist gegenwärtig in Straß burg nicht anwesend, aber wenn er am Donnerstag von seinem Urlaub wieder eintreffen wird, dürfte er vermutlich eine Zigarre mehr rauchen, um sich zu beruhigen.
Mailet gegen Bidault in der Saarfrage
Die Sensation der letzten Tage erfolgte nicht in der Vollversammlung, sondern in einem Interview mit der britischen Reuter-Agentur. Kürzlich hatte Bidault erklärt, daß Frankreich auf dem Standpunkt stünde, daß die Saar als autonomes Gebiet behandelt werden und die Teilnahme des Saargebietes an den Beratungen des Europa-Rates noch vor der Zulassung WeetdeutschlaBds erfolgen müsse. Jetzt er
klärte der französische Delegierte Mollet, der ebenso wie Churchill zu den maßgeblichen Männern der. Europäischen Versammlung gehört: „Das Saarland gehört nach wie vor politisch zu Deutschland, bildet allerdings eine Wirtschaftseinheit mit Frankreich .“ Zunächst wollte die internationale Presse an die Richtigkbit dieser Erklärung nicht glauben und Mollet erklärte, das Telefon sei kaum mehr zur Ruhe gekommen, weil die Journalisten seine geradezu sensationelle Erklärung nicht ohne eine vorherige Bestätigung an ihre Heimatredaktionen weiterleiten wollten. Doch Mollet wiederholte bereitwilligst seine Worte und er betonte, daß seine Ausführungen genau dem Standpunkt der französischen Sozialistischen Partei entsprächen, deren Generalsekretär er ist.
Mollet ist bekannt, für eine Vertiefung der Beziehungen zwischen den französischen Sozialisten und der britischen Labour-Partei einzutreten. Und, man schließt aus seinen engen Beziehungen zu, den Briten, daß er seine Erklärung nicht abgegeben haben dürfte, ohne sich zuvor mit seinen Freunden Bevin und Attlee in Verbindung gesetzt zu haben.
Als man dem ehemaligen Außenminister Bidault die Erklärung Mollets übermittelte, wollte er keine Auskunft geben, bevor er nicht eine Bestätigung erhalten nabe. Später erklärte er, einen Kommentar könne und wolle er nicht geben.
Berlin , 24. 8* Das Präsidium des „Volksrates“ ist zu einer unvorhergesehenen Besprechung znsammengerufen worden und hat zu den Fragen der „nationalen Front“ Stellung genommen, aber, wie aus unterrichteten Kreisen verlautet, außerdem auch das Thema einer Ostregierung in der Sowjetzone behandelt.
Der 2. Vorsitzende der Berliner SPD , Kurt Ma- tik, erklärte im Zusammenhang mit der Frage der Errichtung einer Ostregierung durch die Russen, sie würde keine Gefahr für eine Vertiefung der Spaltung Deutschlands bedeuten. Alle Deutschen werden sich an dem Tage vereinen, an dem die Besatzungsmächte Deutschland verlassen. Zum ersten Male hat sich jetzt auch die SED offiziell für eine „Ostregierung“ ausgesprochen.
„Im Gegensatz zu der westdeutschen Marionettenregierung würde eine Regierung aus den Parteien des Volksrates der Welt die Garantie geben, daß Deutschland sich friedlich entwickeln und nie mehr als Angreifer auftreten könnte“, heißt es in einem Kommentar des SED -Presse- dienstes. Die „Regierung aus den Parteien des Volksrates“ würde für das ganze deutsche Volk sprechen.
Als Garantien dafür, daß die Regierung in der Ostzone eine Demokratisierung Gesamtdeutschlands erreichen würde, führt der SED- Pressedienst die „feste demokratische Ordnung“ in der Ostzone und die vom Volksrat ausgearbeitete Verfassung an. Was nach den Verhältnissen gerade in der Ostzone eine allzu starke Behauptung zu sein scheint.
„Untergrundbewegung“ in Ost-Berlin
Berlin , 24. 8. Im Ostsektor von Berlin gewinnt die illegale Bewegung täglich an Boden. Das Freiheitssymbol der illegalen „FFF“ erscheint jede Nacht an den Häusern und macht die Kommunisten nervös. Am Dachfirst der Humboldt-Universität hing gestern unmittelbar gegenüber dem „Haus der Sowjetkultur“ ein 20 Meter langes Transparent mit der russischen Aufschrift „Gebt die unschuldig Inhaftierten und Kriegsgefangenen heraus“. Erst am späten
Nachmittag wurde das Transparent wieder entfernt.
Neben der sozialdemokratischen Opposition hat sich jetzt auch eine Opposition ehemaliger Mitglieder KPD und SED gebildet. Ihr Vorsitzender ist der in die Westzone geflüchtete frühere FKP-Vorsitzende Scholz.
SPD -Demontage-Denkschri ft abgesandt
Die sozialdemokratische Denkschrift zur Demontagefrage an die Labour Party ist abgesandt worden. Sie enthält nicht nur eine Zusammenfassung der aktuellen Situation, sondern auch eine grundsätzliche Darstellung der volkswirtschaftlichen Bedeutung und einen geschichtlichen Überblick über die Entwicklung des Demontageproblems, sowie eine substanzielle Schilderung der Verhältnisse bei einigen der größten in Frage stehenden Werke. Man hat sich in der Zusammenstellung und Absendung des umfangreichen Materials besonders beeilt, um zu erreichen, daß diese Denkschrift dem britischen Außenminister noch vor seiner Abreise nach Washington zur Kenntnis gelangt.
In diesem Zusammenhang ist ein Beschluß der TUC interessant, dem bevorstehenden internationalen Gewerkschaftskongreß vorzuschlagen, die Regierungen aufzufordem, sie mögen sich noch einmal mit der Demontage befassen und sie überprüfen. Das ist bemerkenswert, denn bisher waren gerade auch die englischen Gewerkschaften in dieser ganzen Frage fast noch weniger entgegenkommend als die britische'Re- gierung selbst.
Schumacher protestiert gegen Demontage
Hannover , 24. 8. In einem Telegramm an die drei Hohen alliierten Kommissare forderte der Vorsitzende der SPD , Dr. Kurt Schumacher, die unverzügliche Einstellung der Demontage der größten und modernsten Stahlwerke Europas „August-Thyssen-Hütte ‘‘ in Duisburg-Hamborn . Weitere Telegramme wurden von ihm an die Labour-Party und die Präsidenten der großen amerikanischen Gewerkschaften gerichtet.
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