SJÜDD. HEIMATZBITUNG FÜR KRAICHGAU UND BRUHRAIN

BRCICHSALER POST

Nummer 211 Montag, den 11. September 1950 Einzelpreis 15 Pfennig

USA schicken weitere Streitkräfte nach Europa Auftenmmister Adenauer Trum

an kündigt Verstärkungen an — „In enger Zusammenarbeit mit Atlantikpakt-Verbündeten^

Washington (CF). Präsident Truman gab im Weißen Haus folgende Erklärung ab: „Auf Vorschlag der Generalstabschefs und im Einverständnis mit dem Außen- und Vertei­digungsminister habe ich eine wesentliche Verstärkung der amerikanischen Streitkräfte in Westeuropa zur Verteidigung dieses Ge­biets genehmigt. Das Ausmaß dieser Verstär-, kungen und der Zeitpunkt ihrer Entsendung, wird in enger Zusammenarbeit mit unseren Verbündeten vom Nord-Atlantikpakt festge­legt werden. Ein wesentlicher Grundsatz bei der Durchführung dieses Beschlusses wird, darin bestehen, festzustellen, in welchem Maß unsere Verbündeten unseren Aktionen in die­ser Beziehung entsprechen.

Wir erwarten feste Programme für den Auf­bau ihrer Streitkräfte, damit sie njit der Ent­sendung zusätzlicher amerikanischer Streit­kräfte in Europa schritt halten. Unsere Pläne beruhen auf der sicheren Erwartung, daß un­sere Anstrengungen mit ähnlichen Aktionen ihrerseits' beantwortet werden. Der Zweck die­ser Maßnahmen ist die Erhöhung der gemein­samen Verteidigungsbereitschaft, damit der Frieden zugleich gewährleistet bleibt.“

In einer Rundfunkansprache forderte Prä­sident Truman das amerikanische Volk auf, die Vorbereitungen zur Verteidigung der Frei­heit tatkräftig zu unterstützen. Er kündigte höhere Steuern, mehr Arbeit und verschie­dene Einschränkungen an und betonte, das • amerikanische Volk müsse künftig auf vieles verzichten, damit da3 Verteidigungsprogramm finanziert und verwirklicht werden könne. Die freie Welt habe keine andere Wahl, als aufzu­rüsten. Truman rief dann besonders die'Wirt­schaft auf, alles zu unternehmen, um eine In­flation zu vermeiden. Die gesamte Bevölke-' tung müsse soviel wie möglich sparen, die Ge­schäftsleute sollten die Preise niedrig halten, die Arbeitnehmer keine Erhöhung der Löhne fordern. Das amerikanische Volk müsse einig sein, um die „großen Aufgaben zu meistern und die Freiheit der Welt sichern zu können.“ In einer Fernsehsendung, in der Außenmini- iter Acheson zu einer Reihe außenpoliti­scher Fragen Stellung nahm, ließ dieser er­kennen, daß die Verteidigung Westeuropas das Hauptthema der New Yorker Konferenz sein werde. „Ich bin überzeugt, daß wir gegenwärtig unsere Hauptanstrengung darauf richten müs­sen, starke nordatlantische Verteidigungs­kräfte zu schaffen“, sagte Acheson , und fuhr fort: „Wenn diese Kräfte stark, gut ausge­rüstet, fähig und bereit sind, dann werden die Probleme in der ganzen Welt eine andere Gestalt annehmen.“ Die Gedankeagänge, daß ein Krieg „unvermeidlich“ sei, bezeichnete Acheson als „falsch und verderblich“.

„Vor dem Frühjahr“ Amerikanische Truppenverstärkungen wür­den in Westdeutschland „vor dem nächsten Frühjahr“ eintreffen, erklärte, wie aus Frank­ furt verlautet, General Clark , der Kom­mandeur der amerikanischen Feldarmee, der

ä Lch auf dem Weg zu den Herbstmanövem er alliierten Streitkräfte in Westdeutschland befindet. Zusätzlich zu den Truppenverstär­kungen kämen in Bälde auch neue Tanks und .Waffen nach Europa . Es handele sich dabei um verbesserte Typen, die Tag und Nacht aus Fabriken rollten.

Clark lehnte es ab, Fragen hinsichtlich der eventuellen Bildung westdeutscher Streit­kräfte zu beantworten. Auf die Frage, wie lange es nach seiner Ansicht dauern würde, upa eine deutsche Infanterie-Division aufzu­stellen und auszubilden, wies er darauf hin, daß man neun Monate brauche, um eine ame­ rikanische Infanterie-Division auszubilden. In diesem Zusammenhänge wies Clark darauf hin, daß die amerikanische Ausbildung härter werde, und eiwähnte als Beispiel die Wieder-

Verschwörung gegen Tito ?

Drei führende kroatische Beamte gemaßregelt Belgrad (UP). Drei hochstehende Ange­hörige der jugoslawischen Kommunistischen Partei, der stellvertretende Ministerpräsident für Kroatien , Brkic, der Präsident des Rates der kroatischen Industrie, Sigitsch, und der Minister für das Forstwesen, Opatschitsch, wurden ihrer Regierungs- und Parteiposten enthoben. Der Grand für diese Maßnahme goll, wie hier verlautet, in der Teilnahme der beiden an der bisher ernstesten Verschwö­rung gegen Marschall Tita seit dessen Bruch mit Moskau zu suchen sein. Das jugoslawische Pressebüro hat die Abberufung dieser drei Politiker bestätigt, weigerte sich jedoch, wei­tere Einzelheiten zu geben. Unbestätigte Be­richte aus Kroatien behaupten, daß dort „Dutzende“ von Verhaftungen durch Titos Geheime Polizei vorgenommen worden seien.

einführung des Schießens mit scharfer Muni­tion bei der Infanterie.

„Gute Sicherung des Friedens“ Bundeskanzler Adenauer erklärte der United Press telefonisch, daß der Beschluß Trumans, weitere amerikanische Truppen nach Europa zu schicken, eine „sehr gute Si­cherung des Friedens“ sei, und betonte, daß er die Übersendung weiterer alliierter Ver­bände „auf das dringendste“ von den West­mächten erbeten habe.

In amtlichen Kreisen Bonns wird die An­kündigung Trumans im übrigen zunächst mit Einiger Zurückhaltung aufgenommen. Man betont dabei, daß jede zustimmende oder ablehnende Stellungnahme verfrüht wäre, da noch nicht bekannt sei, wieviel neue Divisio­nen nach Europa verlegt und wann die ersten Verbände eintreffen sollen. Die Grundtendenz der Truman -Erklärung wird jedoch als Zei­chen der Entschlossenheit Amerikas , zur Ver­teidigung Europas beizutragen, vorbehaltlos begrüßt. *

Adenauer : Die große Chance

Bundesregierung setzt große Hoffnungen auf Außenministerkonferenz Die Meinungsverschiedenheiten mit Heinemann

Bonn (UP). „Die Bundesregierung schätzt die Chance der kommenden Außenminister­konferenz außerordentlich hoch ein und sie ist weiterhin der Meinung, daß alle Voraus­setzungen gegeben sind, etwas wirklich Fun­damentales zu schaffen. Wir setzen unsere ganze Hoffnung auf diese Konferenz und erwarten viel von Ihr".

Dies erklärte Bundeskanzler Dr. Ade­nauer vor Pressevertretern im Anschluß an eine fast dreistündige Aussprache mit den Ministerpräsidenten der elf Länder. „Wir ha­ben die gesamte Lage nach der innen- und außenpolitischen Seite hin besprochen“, er­klärte der Kanzler weiter. „Die Frage der Länderpolizel nahm dabei breiten Raum ein. Auch das Problem der Erhaltung des sozialen Friedens wurde eingehend besprochen“.

Adenauer wies weiter darauf hin, daß es gerade im gegenwärtigen Augenblick von größter Bedeutung sei, innerhalb der Län­derpolizei alle unzuverlässigen Elemente aus­zumerzen. „Daß es innerhalb der 80 000 bis 90 000 Mann Länderpolizei Elemente gibt, die geeignet sind, die Schlagkraft und Zuver­lässigkeit herabzumindem, ist selbstverständ­lich. Daß man Wege suchen und finden muß,

dieser Gefahr zu begegnen, bedarf keiner weiteren Erwähnung“.

Zu den Meinungsverschiedenheiten mH Bundesinnenmdnister Heinemann meinte der Kanzler, es sei gut, erst einmal seine Aussprache am Montäg abzuwarten, ehe wei­teres gesagt werde. „Bis jetzt ist weder die Frage der Unterstellung einer Bundespolizei unter das Innenministerium noch die Schaf­fung eines Sicherheitsamtes angeschnitten oder gar diskutiert worden“.

Im Vordergrund: Sicherheit

Für die Heranziehung öffentlicher Mittel zur Verteidigung der „höchsten europäischer Gü­ter, wie die demokratische bürgerliche Frei­heit und die freiheitliche Ordnung der Völker“ trat Bundeswirtschaftsminister Erhard auf dem deutsch -französischen Wirtschaftstag in Köln ein. Bundesminister Hellwege er­klärte auf dem Landesparteitag der Deutschen Partei in Dortmund , Europa müsse — mit Deutschland — wieder so stark werden, daß der Osten keinen Angriff wagen könne. Die deutsche Souveränität könne nur in dem Maße eingeschränkt bleiben, wie auch die übrigen europäischen Länder eine nationale Ein­schränkung zu tragen gewillt seien.

Nordkoreanischer Keil zerschlagen

Stabilere Lage an der Nordfront — Gefahr für Taegu geringer

Tokio. Südkoreanische Trappen haben den Keil, den komnnistische Trappen voran­trieben und der die Nordfront ernsthaft be­drohte, zerschlagen. Frontoffiziere glauben, daß durch diese Erfolge die Kommunisten an der ganzen Nordfront zum Stehen gebracht sind und daß die Trappen der Vereinten Na­tionen jeden Versuch einer neuen Offensive des Gegners vereiteln können.

Der einzige Abschnitt, in dem es den Kom­munisten gelang, die Initiative zu ergreifen, war das Gebiet nördlich von Taegu . ^Im Verlauf des Sonntags wurde die Zufuhrstraße zu den Stellungen der ersten amerikanischen Kavalleriedivision, etwa drei Kilometer nörd­lich von Taegu , von den Kommunisten unter schweres Feuer genommen. Bei Anbruch des Abends konzentrierte der Gegner sein Feuer auf den westlichen Abschnitt, und es wird an­genommen, daß damit eine neue Offensive von zwei nordkoreanischen Divisionen auf Taegu vorbereitet werden soll.

Im Abschnitt von Yongtschon, 30 km nord­östlich von Taegu konnte die südkoreanische

achte Division zwei bis drei Kilometer vor­stoßen und damit die Gefahr für Taegu zu­mindest aus dieser Richtung abwenden. Als Ergebnis dieser Kampfhandlungen wurde die bedeutende Straße Yongtschon—Kyongju frei­gemacht. Am Ostende de^ Nordfront gelang­ten Truppen der Vereinten Nationen bis auf 5 km an die Angangni-Pohang-Straße.

In der Mitte der Naktongf rorit griffen alliierte Flugzeuge gegnerische Truppenkon­zentrationen an, die für einen Angriff kon­zentriert waren. An der Masan - Front war es während des ganzen Sonntags ruhig. Es wird angenommen, daß diese Ruhe nur Vorbereitungen auf einen neuen Angriff dient.

Stabschef Kang Kun gefallen

Der Stabschef der nordkoreanischen Armee Generalleutnant Kang Kun ist, wie der kommunistische Rundfunksender Pyongjang bekanntgab ,bei den Kriegshandlungen ge­fallen. Kang Kun gehörte früher der sowjetischen Armee als Offizier an. Er soll etwa 40 Jahre alt gewesen sein.

Straßenschlacht in Westberlin "

Heftige Zusammenstöße mit kommunistischen Demonstranten

//

Berlin (UF). Zu heftigen Zusammenstö­ßen, in deren Verlauf vier Polizisten ver­letzt nnd etwa 31 Demonstranten verhaftet wurden, kam es, als kommunistische Perso­nen Kundgebungen anläßlich des „Tages der Opfer des Faschismus“ in Westberlin abzu­halten versuchten.

An der Grenze des amerikanischen und Ostsektors wurden etwa 600 Personen bei dem Versuch, in der Dresdner Straße zu demon­strieren, von Polizei in den Ostsektor abge­drängt. Daraufhin überschütteten die Demon­stranten die Polizei mit einem Steinhagel und verletzten vier Polizisten. Die Polizei mußte vom Holzknüppel Gebrauch machen und nahm acht Demonstranten fest.

Uniformierte FDJ versuchte gemeinsam mit Mitgliedern der VVN im britischen Sektor eine Demonstration abzuhalten. Die sich im Kleinen Tiergarten versammelnden Demon­stranten wurden jedoch von der Polizei zer­streut. Die Polizisten nahmen 29 Kundge­bungsteilnehmer, die sich ihren Anordnungen widersetzten, in Gewahrsam.

In einem Memorandum an die Vereinten Nationen baten die „Kampfgruppe gegen Un­ menschlichkeit

“ und der „Untersuchungsaus­schuß freiheitlicher Juristen der Ostzone“ ge­meinsam um schnelle Hilfe für fast 3500 ehe­malige Häftlinge der Ostzonen-Konzentra- tionslager, die nach Auflösung der Lager Waldheim von Sondergerichten der DDR ' zu hohen Zuchthausstrafen oder sogar zum Tode verurteilt wurden. In dem Memorandum wird darauf hingewiesen, daß die Vollstrek- kung der 38 Todesurteile immittelbar bevor­stehe.

„Wir fahlen am 15. Oktober gegen die anglo - amerikanischen Interventionstruppen, gegen die Verräter der deutschen Nation vom Schlage eines Adenauer und Schumacher und für den Frieden und die Einheit Deutsch­ lands “, erklärte der Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik , Otto Grotewohl , vor 7000 Werktätigen der Rheinmetall - Borsig - Werke in Sömmerda . „Gegenüber einer Politik der Remilitarisie­rung und kolonialen Unterdrückung, wie sie von den Westalliierten in Westdeutschland betrieben wird“, meinte Grotewohl , „muß jeder Deutsche leidenschaftlichen Protest er­heben.“

Von Rüdiger von Wechmar

Bonn .

Der erste Außenminister der deutschen Bundesrepublik wird, so vermuten maßgeb­liche Persönlichkeiten der Bundeskanzlei, wahrscheinlich Dr. Adenauer heißen. Die Bundesregierung rechnet fest damit, daß ihr von den Besatzungsmächten in den nächsten Monaten weitgehende außenpolitische Befug­nisse eingeräumt werden. Die jüngsten Äuße­rungen des französischen Außenministers Schuman haben in Bonn die Hoffnung ge­weckt, daß schon die Außenminister der drei Westmächte bei ihrer bevorstehenden Tagung in New York der Bundesrepublik ein eigenes Außenministerium zubilligen werden.

Politische Beobachter in Bonn weisen darauf hin, daß in der Umgebung des Bundeskanzlers noch keine Namen von Persönlichkeiten ge­nannt werden, die das Amt eines Außenmini­sters einmal übernehmen könnten. Der Grund Hegt nach Auffassung leitender Beamter der Bundesregierung wohl darin, daß Dr. Ade­nauer offenbar die Aufgaben eines Außenmi­nister in Personal-Uniqn mit dem Amt des Kanzlers auszuüben gedenkt.

Von alliierter Seite wird hierzu bemerkt, daß eine solche Lösung nach der bisherigen Entwicklung nicht überraschen würde. Der Kanzler habe seit dem Bestehen der Bundes­republik alle wichtigen außenpolitischen Ge­spräche mit den Hohen Kommissaren und namhaften ausländischen Gästen selbst ge­führt. Die Außenpolitik sei daher schon seit langem das Primat des ersten Kanzlers der deutschen Bundesrepublik geworden.

Vom Grundgesetz wird kein eigenes Außen­ministerium verlangt. Es bestimmt, daß der Kanzler für die Führung der Politik — nach innen wie nach außen — verantwortlich ist.

Gewiß wird sich Dr.' Adenauer , falls er wirklich nicht an einen eigenen Außenmini­ster denkt, von Fachleuten und einem erfah­renen Staatssekretär beraten lassen. Ob der neuernannte Staatssekretär Im Bundeskanz­leramt, Professor Hallstein, diesen Posten bekleiden wird, oder ob der Kanzler eine an­dere Persönlichkeit mit diesen Aufgaben be­trauen will, muß noch dahingestellt bleiben.

Diese Konzentration der Kräfte in einer Hand könnte jedoch geeignet sein, bei der Opposition, aber auch in der Regierungskoa­lition Bedenken hervorzurufen. Die Diskussio­nen um die Zuständigkeit in der Polizeifrage und die damit verbundenen Beschwerden über die mangelnde Informationsfreudigkeit des Kanzler» gegenüber dem Kabinett haben Dr. Adenauer schon seit einiger Zeit den Ruf ein­getragen, manche Probleme allzu autoritär einer Lösung zuzuführen. Es muß daher frag­lich bleiben, ob sich das Parlament und seine außenpolitischen Ausschüsse mit einer Ver­bindung des Außenministeriums mit dem Amt des Bundeskanzlers einverstanden erklären würde.

Zwar würde eine solche Lösung einen neuen, eventuell sonst notwendigen Kostenaufwand für die Bildung eines weiteren Ministeriums verhindern, aber sie würde auf der anderen Seite die Stellung des Kanzlers in einer Weise stärken, die dem Parlament zumindest als un­bequem erscheinen könnte.

Mit der. Hoffnung auf eine baldige Revision des Besatzungsstatuts und eine vom Bundes­kanzler erstrebte Proklamation des Friedens­zustandes durch die Besatzungsmächte ver­bindet sich in Bonn auch die Auffassung, einen Teil der von den Alliierten zugebillig­ten Generalkonsulate zunächst nur im kleinen Rahmen funktionsfähig zu machen, um sie jederzeit durch Gesandtschaften oder Bot­schaften ersetzen oder ihnen solche diploma­tischen Vertretungen überordnen zu können.

Noch haben die deutschen Konsulate im Ausland praktisch keinerlei internationale Rechtsbasis, von der aus beispielsweise Zivil­prozesse geführt werden können, da sich die Gastländer juristisch nofh immer im Kriegs­zustand mit Deutschland befinden. Eine Be­endigung des Kriegszustandes und eine grö­ßere außenpolitische Souveränität würde da­her die Möglichkeit eröffnen, den deutschen Konsulaten nicht nur erweiterte Vollmachten und umfangreichere Aufgaben zu übertragen, sondern überdies auch eine Umwandlung die­ser Konsulate in diplomatisehe Vertretungen zu erwägen. Diese Erwägungen dürften wohl zum Teil die Haltung der Bundesregierung erklä­ren, die sich nicht beeilte, um an allen nur möglichen Plätzen starke Generalkonsulate einzurichten.