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Dadislnhlbrände in Untergrombadi und in Kirrladi

Aus dem Wochenbericht des Landespolizeikommissariats in Bruchsal

In der Frühe des gestrigen Mittwoch, gegen 4,45 Uhr, geilte Feueralarm durch Untergrom­ bach . In der Scheune des Landw. Doll, Kirch- straße 8, war ein Brand entstanden, dessen Ursache noch nicht geklärt ist. Die Unter- grombacher Feuerwehr erschien alsbald am Brandplatz und leitete sofort die Bekämp­fungsmaßnahmen ein. Ihrem tatkräftigen Ein­satz war es zu danken, daß der Brand auf seinen Herd beschränkt werden konnte. Der Dachstuhl wurde jedoch fast völlig vernichtet. Der Gebäudeschaden ist sehr beträchtlich, der Fahrnisschaden dagegen dürfte geringer sein.

Auch Kirrtlach meldet einen Dach stuhlbrand. Als Ursache wurden Schweißarbeiten ange­geben, die durch einen Monteur schwarz aus­geführt wurden. Der Brand konnte durch Hausbewohner und andere hinzufcommende Personen gelöscht werden. Der Staatsanwalt­schaft Karlsruhe wurde Anzeige wegen fahr­lässiger Brandstiftung vorgelegt.

Ein weiterer Brand wurde in Karlsdorf ent­facht. Durch Ueberhitzung eines Räucher­ofens fing das im Innern des Ofens aufge­hängte Fleisch Feuer und braimte an. Nur dem Umstand, daß der Ausbruch des Brandes gleich bemerkt wunde, ist es au verdanken, daß größerer Schaden verhütet werden konnte.

Verkehrsunfälle reißen nicht ab In Rheinhausen ereignete sich in der ver­gangenen Woche ein Verkehrsunfall mit Per­sonen- und Sachschaden. Ein Radfahrer, der ohne seine RicbtungBänderung anzuzeigen eine Straße überqueren wollte, prallte mit einem Kraftrad zusammen, Beide Verkehrsteilneh­mer kamen zu Fall. Der Radfahrer wurde be­trächtlich verletzt und in das Krankenhaus Speyer eingeliefert.

Ein unter Alkoholeinfluß stehender Krad­fahrer wurde auf der Strecke Forst-Bruchsal infolge übermäßiger Geschwindigkeit aus einer Kurve gedrückt, kam dabei zu Fall und erMtt erhebliche Verletzungen.

In Mingolsheim sprang ein Hund in das Vorderrad eines Kraftrades. Der Kraftfahrer wurde zu Boden geschleudert und' zog sich erhebliche Verletzungen zu. Er wurde in das Bruchsaler Krankenhaus eingeiiefert.

Jugendliche Diebe ermittelt Vier Jugendliche „besorgten“ sich aus einem Anwesen in Wiesental eine Zinkbadewanne, um diese als Altmaterial zu verkaufen. Die- Metallsammler konnten ermittelt und das Die­besgut sichergestellt werden.

Gefährliche Körperverletzung Nach vorausgegangenem Wortwechsel ver­prügelten. sich drei Männer aus einer Ortschaft des Landkreises Bruchsal derart, daß einer erhebliche Verletzungen davontrug. Anzeige wurde an die zuständige Behörde vorgelegt.

Festnahme einer Landstreicherin Bet einer Fremdenkontrolle wunde eine aus dem Rheinland stammende junge Frau ange­halten und kontrolliert. Die Ueberprüfung ihrer Person ergab, daß sie sich seit dem Vor­jahre in der Bundesrepublik herumtreibt und ihren Lebensunterhalt durch Bettel und Ge- werbsunzudit bestreitet. Auch konnten ibr Ho­telbetrügereien nachgewiesen werden. Außer­dem war sie wegen begangenen strafbaren Handlungen von zwei Dienststellen steckbrief­lich gesucht. —~

Weitere ausgeschriebene Personen konnten durch die LP-Posten Bruchsal , Heidelsheim , Untergrombach , Odenfaedm, Langenbrücken u. durch die Kriminalpolizei ermittelt werden.

Oberöwisheim

Am Gründonnerstag lief ein Junge beim Spielen auf der Straße in ein Motorrad und

mußte mit Kopfverletzungen in das Bruchsa­ ler Krankenhaus eingeliefert werden.

Der katholische Kirchenchor sang am Kar­freitag unter der Leitung von Herrn Schürer die „Johannispassdon“ von Job. Seb. Bach. Das feierliche Hochamt verschönerte der Chor am Ostersonntag durch eine vierstimmige Messe von Fältfae.

VEILCHEN

Was weiß es zu sagen, das liebliche kleine Sträußchen, welches Albrecht Dürer im Bilde schuf. Ob er das Veilchen so sehr geliebt hat? Ob er es selbst zum Sträußchen wand, oder, ob liebende Hände es ihm huldigenderweise in die Werkstatt gelegt hatten! Wie es-auch sei, wir fühlen uns von der unendlichen Liebe und Hingabe, die in seiner Veilchen-Kompo­sition liegt, angerütort, wo wir ihr auch im Bilde begegnen.

Wieviel Düfte von schönen Blumen sind in langen Jahrzehnten in unsere Gärten einge­strömt, doch wenige von ihnen haben die ver­geistigte Dufttiefe des Veilchens erreicht. Noch liegt Märzschnee im Garten und auf den Wie­sen und es wagt sich außer den Schneeglöck­chen noch kein Frühlingsbiumenangesicht her­vor. Da verströmt vom Wegrand her, oft ver­steckt unter Seidelbast und Winfcerheliotrop, unter holien Stauden, ein rührender Urduft uns entgegen — es kommt von den Veilchen, wie in einer geheimnisvolleii Verständigung mit dem Frühlingsglück.

Diese kleine Blume der Demut erfreute sich von jeher im Leben der Völker besonderer Verehrung. Eine griechische Göttersage er­

zählt von ihr, daß eine der Töchter des him- meltragenden Atlas, die durch ihre Schönheit berühmt war, von Phöbus mit seinem Sonnen­wagen überallhin verfolgt wurde. Die Spröde aber floh vor ihm, bis ihre Kräfte nicht mehr ausreichten. In ihrer Verzweiflung flehte sie den Allvater Zeus um Rettung an. Zeus hatte ein Einsehen und verwandelte die ängstliche Schöne in ein kleines, blaues Blümchen, sodaß sie dem verfolgenden Sonnengott, als er im Walde vorbeiraste, verborgen blieb.

Die Römer entwickelten einen Vefichenkult sondergleichen und es Wird überliefert, daß bei jenem berühmten Gastmahl des Heliogabel sich plötzlich die Decke des Prunkgemaches öffnete und als sinnig-genießerischer Einfall des Oberpriesters ein Regen von Veilchen ndedenging. Heliogabel selbst schlief unter De- ken, die aus lebenden Veilchen gewebt waTen. Veilchen bildeten sogar das Kissen, auf dem sein Haupt ruhte.

Die Wunderkraft des Veilchenduftes steht in keinem Verhältnis zu diesem blauäugigen, be­scheidenen Blümchen, es ist das Seelchen unter den Blumen, dessen Anmut uns in je­dem neuen Frühling immer wieder entzückt.

Unleröwisheiiii am Osterfest Osterfeier

im Kindergarten — Abendmusik am Ostersonntag

Recht zahlreich waren die Eltern und Freunde der Kinderschüler zu der so nett und kindlich aufgezogenes Feier erschienen. Wie all jähr­lich tummelten sich die Kleinen auf der Wiese an der Bruchsalerstraße. Fließend kamen die gelernten Sprüchlein über die Lippen, freudig, kinderfroh und selig erklangen die Liedchen, mit viel Geschick, bald trippelnd, bald hüpfend und tanzend, führten die Kleinen ihre Reigen auf. Im Hintergrund hatte der Osterhase fein säuberlich für jedes ein nettes Körbchen auf­gestellt Schon mancher sehnsüchtige Blick der Kleinen glitt schon vorher hinüber, bis dann nach der Beendigung des umfangreichen Pro­gramms endlich ihre begehrlichen Wünsche in Erfüllung gingen. Die Großen freuten sich mit, in ihre eigene Kindheitserinnerungen versun­ken. Den beiden Betreuerinnen der Kinder, Schwester Berta und Frau Huber, gilt Dank und Anerkennung.

Keinen würdigeren Abchluß hätte der Oster­sonntag finden können als mit der Abendmusik in der Kirche. Die Leitung lag in den bewähr­ten Händen von Anne Maria Rubarth, Heidel­ berg

, die auch dem schwierigen Orgelpart mühelos gerecht wurde. Der Kirchenchor fühlte sich vorbildlich in die Chöre von J. S. Bach, Dreier, Calvisius, Eryfhräus, H. L. Hasler ein. Der Posaunenchor spielte unter der Leitung von Kurt Gromer wuchtig und tonrein die Festmusik von H. L. Hasler, die Orgelwerke „Toccate“ von Büxtebude und die „Phantasie in g-moll“ von J. S. Bach bil­deten Glanzleistungen des Progiammes. Mit reiner, klangvoller Stimme sang Frau Baier- Oßfeld, Heidelberg , die Sopransoli von Händel und Bach. Pfarrer Jäger las zwischen den ein­zelnen Darbietungen Texte aus der Bibel. — Allen, die zum Gelingen des Abends bei­trugen, gebührt herzlicher Dank.

In rinsener Gemeinde wohnen je 12 Männer und Frauen, die ein Alter von über 80 Jahren angeben können. Die ältesten Männer sind: Josef Theis, 88 Jahre und Jakob Fichtner, 86 Jahre. Die ältesten Frauen: Cbristina Valet und Frau Karl Friedrich, Witwe, feiern im August ähren 90. Geburtstag. -Ba-

Aus dem Gerichtssaal.

Dreimal Einspruch gegen Strafbefehl

In der letzten Sitzung des Amtsgerichts Bretten wurde der Fall eines Gondelsheimers verhandelt, der gegen eine Strafverfügung wegen Verstoßes gegen das Kraftfahrzeug­gesetz Einspruch erhöben hatte. Es wurde ihm zum Vorwurf gemacht, daß er einen An­hänger benutzt habe, für den er weder eine Zulassung noch Steuerkarte vorzeigen konnte. Der Angeklagte machte geltend, daß er mit dem Anhänger keine Lohnfuhre durchgefüfart habe, sondern lediglich einmal eine Fuhre für den eigenen Bedarf mit dem nichtzugelassenen Wagen gefahren habe. Das Gericht konnte ihm das Gegenteil nicht nachweisen, so daß der Mann mangels Beweise freigesprochen wurde.

Gegenstand einer anderen Verhandlung war der Einspruch eines 56jährigen Flüchtlings aus B., der wegen Verkehrsflucht einen Strafbefehl über 4 Wochen Gefängnis erhalten hatte. Die Verhandlung hatte den Sachverhalt zu klären, der zu diesem Strafbefehl geführt hatte. Der Belastete hatte im November vorigen Jahres in den frühen Morgenstunden eines regneri­schen Tages ein Mädchen angefahren, das da­durch zu Fall gebracht worden war und sich einige Verletzungen zugezogen hatte. Angeb­lich hatte der Radfahrer kein Licht an seinem Fahrrad, jedoch bestritt dieser, ohne Licht gefahren zu sein. Er behauptete, das licht sei erst durch den Zusammenprall erloschen. Das Schlimmste jedoch war für Hm, daß er auf Aufforderung hin seinen Namen nicht genannt und versucht hatte, den Ort des Unfalls zu verlassen. Seinen Einspruch begründete er da­mit, daß nicht die Verletzte ihn nach dem Na­men gefragt habe, sondern Fremde, die offen­sichtlich die Partei der Verunglückten ergrif­fen hätten. Ihnen gegenüber sei er nicht zur Aussage verpflichtet gewesen. Das Gericht er­kannte in seinem Urteil auf fahrlässige Kör­perverletzung in Tateinheit mit Uebertretung der Straßenverkehrsordnung sowie Verkehrs­flucht, wofür der Belastete nun anstatt der im Strafbefehl ausgesprochenen vier Wochen Gefängnis eine Strafe von 100 DM erhielt.

Drei Angeklagte, zwei Rechtsanwälte und ein Sachverständiger, standen vor den Schran­ken des Gerichts, das ebenfalls wegen eines Einspruchs gegen Strafbefehle zu verhandeln hatte. Im September vorigen Jahres hatte der erste der drei Angeklagten auf der Straße Bretten —Knittlingen an einer unübersicht­lichen Kurve sein Fahrzeug abgestellt, um einen Schaden zu beheben. Ein ihm später folgender Lastzug wollte das parkende Fahr­zeug überholen, mußte aber einem im selben Augenblick entgegenkommenden Lastzug aus Richtung Knittlingen ausweichen. Dieser fuhr in hoher Geschwindigkeit und der Fahrer des entgegenkommenden Lastzuges verlor den Kopf wegen der augenblicklich entstandenen unübersichtlichen Situation, fuhr auf das linke Rasenbankett, wobei er mit dem anderen Fahr­zeug zusammenstieß. Derabgesteüte Wagen kam bei diesem Zusammenstoß mit ein paar Schram­

men davon. Alle drei erhielten einen Straf­befehl, in dem für den parkenden Wagen eine Strafe von 100 DM ausgesprochen war, wäh­rend die beiden anderen je 40 DM zu zahlen hatten.

Der erste Fahrer, wir nennen ihn A, ver­teidigte sich dagegen, weil er für den „Stehen- gebliebenen“ Wagen keine Schuld habe. Im Polizeiprotokoll hatte er allerdings angegeben, daß er seinen Wagen habe „anhalten“ müssen. Der Sachverständige wies ihm nach, daß ein Kupplungsschaden nicht augenblicklich auf­trete, sondern sich geraume Zeit vorher an­melde. Das mußte A. schließlich einräumen. Der zweite Fahrer, B, hätte nicht vorfabren dürfen, im übrigen wurde ihm seine Kopf­losigkeit zum Vorwurf gemacht Der dritte Fahxer, D, der als Maulbronner die Strecke am besten hätte kennen müssen, hätte seine Geschwindigkeit drosseln müssen. So hatte er seine Sorgfaltspflicht vernachlässigt Die drei Strafbefehle wurden vom Gericht schließlich bestätigt

100 DH Dir 3 V ierlol Wein

Etat teure Autobahnfahrt unter Alkoholeinfluß

Ein Kaufmann hatte sich am Freitag vordem Friedensobergericht beim Amtsgericht Bruchsal wegen Übertretung der Straßenverkehrsord­nung zu verantworten. H., der aus beruf­lichen Gründen nicht selten «fern Alkohol zu­sprechen muß, hatte am Abend des 28. 8. 50 in W. Vi Liter Wein zu rieh genommen. Auf der Heimfahrt benutzte er mit seinem PKW die Autobahn Karlsruhe —Bruchsal —Heidelberg . Bei der Autöbahntankstelle Bruchsal wurde eine Verkehrsstreife der Landespolizei auf den schlangefilmienfahrenden H. aufmerksam. Er wurde gestoppt und zur Entnahme einer Blut­probe ins Bruchsaler Krankenhaus verbracht

H. versuchte das Gericht davon zu überzeu­gen, daß er nicht durch die Alkoholeinwirkun­gen laufend aus der Fahrtrichtung gekommen sei. sondern durch einen in der fraglichen Zeit

herrschenden starken Gewittersturm. Der an­wesende Wettersachverständige des Wetter­amtes Karlsruhe konnte jedoch diese Behaup­tung des H. an Hand der genauen Aufzeich­nungen des Wetteramtes Karlsruhe und der Wetterwarte Graben eindeutig widerlegen. In der fraglichen Zeit war es auf der Autobahn in Gemarkung Forst vollkommen windstill. Der medizinische Sachverständige stellte fest, daß H. mit einem Alkoholgehalt von 1,33 g in einem Liter Blut unter dep vorliegenden umständen fahrunfähig war.

In Anbetracht der immer mehr überhand- nebmenden VerfcehmunfSfle, die durch unter Aftoholeiofiufi stehende Kraftfahrer verur­sacht wurden, erkannte da* Gericht für das veri ce hragefS h pdende Verhalten de* H. auf eine GeMstrafc von 100 DM.

Jbmchsalet AMettei

MGV. „Cacilia“. Am 7. und 8. April führt die „Cacilia“ unter Mitwirkung des Musik- vereims 1837 das volkstümliche Singspiel „Lin- denwirtin du junge“ von Hanns Glückstein und H. Bernhardt, Musik von Karl Fiseher-Ber- nauer auf. Lustige Studenten aus Heidelberg halten ihre Rast beim Lindenwirt. Dabei trifft die Lindeowirtin „Liselotte“ ihren Jugend­freund „Hansjörg“. Aber auch die heitere Muse kommt nicht zu kurz. Dafür sorgen die Stu- deatenfax „Balthasar“ (Nepomuk von der Win- zeriiesel) und andere! Die Regie liegt wieder in den Händen des bekannten Oetigheimer Spielleiters Otto Langendörfer. Das Laienspie­ler-Ensemble dürfte von der Winzerliesei noch in bester Erinnerung sein. Zu den öffentlichen Veranstaltungen am Sonntag, den 8. April, mit­tags 15 Uhr und abends 20 Uhr, in der Sport­halle des Athletik-Sportvereins (Mittlerer ScMoßgarten) ist die ganze theaterKebende Be­völkerung herzlichst eingeladen. Da die Nach­frage nach Karten groß sein wird, wird be­sonders auf den Vorverkauf hingewiesen.

TSG - Handballabteilung - Heute Donners­tag, 20 Uhr, Spielerversammlung im Gasthaus zum „Woif“. Freitag: Training der Jugend­mannschaft in der Turnhalle der Kaserne.

Wer kennt den Gefreiten Fritz Seber? Fritz Seber war Uhrmachermeister und Optiker aus Stuttgart , Angehöriger d. Feidipost Nr. 41 257 E, evangelisch, 1906 geboren, vermißt auf der Insel Brac/Da !matien am 'Adriatischen Meer oder auf der Insel Biscevo seit 14.—18. Sept. 1944. Kameraden der Einheit waren Franz Thamner, Eßlingen , Hans Köhler, JMannsge- reuth, Walter Jarosch, Uhingen , Josef Bauer, Gauting , Philipp Binder Weinheim u. a. Die Genannten teilen mit, daß Kameraden aus der Gegend von Bruchsal möglicherweise über den Vermißten aussagen können. Zweckdienliche Mitteilungen bittet der Kreisverein des Roten Kreuzes, Bruchsal Augartenstr. 1.

Blinde Künstler musizieren. Wir machen nochmals auf das am Donnerstag, 29. März, 20 Uhr, im Jugendheim St. Peter stattfin­dende Konzert erblindeter Künstler aufmerk­sam. Prof Paul Rittner (Cello) und Dr. H. W. Schalk (Flügel) bringen Werke von Bach, Cho­ pin , Weber, Saint-Saens , Liszt , D. Popper usw Der Kartenvorverkauf erfolgt von Haie zu Haus.

Maul- u. Klauenseuche im Scheckenbronner Hof. In dem Viehbestand des Schedcenbron- nerhofes bei Heidelsheim ist die Maul- und Klauenseuche ausgebroeben. Nach den Bestim­mungen des Viehseuchengesetzes werden fol­gende Anordnungen getroffen: Der Schecken­bronnerhof bildet einen Sperrbezirk. — Zum Beobachtungsgebiet werden die Gemeinden Heidelsheim , Helmsheim und Obergrombaeh erklärt. — In den Umkreis von 15 km fallen sämtliche Gemeinden des Landkreises rechts der Bahnlinie Bruchsal —Heidelberg einschl. der Gemeinden Büchenau . Neuthard . Forst und Weiher.

Neue Wohlfahrtsbriefmarken im September.

Zwischen dem Bundespostmkusteriutn und der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände finden zurzeit Verhandlungen über die Heraus­gabe neuer Wohlfahrtsbriefmarken für das Jahr 1951 statt. Die neuen Marken sollen vor­aussichtlich am 1. September erscheinen und eine Gültigkeit von sieben Monaten haben. Bei der neuen Serie sollen auch Markenwerte von 4,10, 20 und 30 Pfennig zuzüglich entsprechen­der Wohlfahrtszuschlage vorgesehen werden. Restbestände der alten Wohlfahrtsbriefmarken- serie können noch bis Ende April 1951 an den Postschaltem gegen allgemeine Postwertzei­chen umgetauscht werden, jedoch wird hierbei nur der Postwert verrechnet.

Schwerer Verkehrsunfall Hambrücken . An der verhängnisvollen Kurve am Ortsausgang nach Wiesental hat sich wie­der einmal ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet. Am Dienstag gegen 14 Uhr wollte an der genannten Stelle ein Motorradfahrer einem entgegenkommenden Omnibus aaswei­chen, geriet jedoch ins Schlendern and wurde zu Boden geworfen. Während der Fahrer keine erheblichen Verletzungen davontrug, mußte die Beifahrerin mit einem schweren Schädel- bruch ins Krankenhaus eingeiiefert werden.

Der Bruchsaler Frauenring lädt für den 3. April alle Frauen zu einem gemütlichen Abend mit Kaffee und Kuchen ein. Frau Anna Haag , Stuttgart , wird lustige Geschichten lesen. Der Kaffeeklatsch beginn* um 20 Uhr im „Jäger- stübie*.

Fußballtraining für VfB 1899 Bruchsal heute Donnerstag, den. 29. März, in der Turnhalle der Stäiumsehuife (Kaserne). Jugenritraindng um 18 Uhr, für die Aktivität um 19 Uhr. Nach dem Training werden die Mitglieder zu einer Spdelerversammüamg ins „Goldene Lamm“ ein- geladen. Um zahlreiche Beteiligung an beiden Veranstaltungen wird gebeten. — Spielplan für Sonntag, 1. April: Neudorf I gegen VfB Bruchsal I, Nendorf n gegen VfB Bruchsal II.

Sportfischer-Yereiii Bruchsal . Am Freitag, 30. März, findet im „KÜasteroerg* um 20 Uhr eine Monats Versammlung statt. Im Interesse jedes Einzelnen wind um zahlreiches Erschei­nen gebeten.

Geburtstag. Herr Hekrnch Köhler, Halz- maifct 31, feiert heute, Donnerstag, in sel­tener Rüstigkeit seinen 78. Geburtstag. Di* Heinratzeitung entbietet die herzlichsten Glück­wünsche