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KREIS AUSGABE
STADT UND LANDKREIS LAHR
IiMnii VurUg u. ladikiicm Lahr 2365 /Poatsoheckkentot Freiburg i. Br. 4400 Bankkontos Deutsche Beide, Zweigst Lahr / Keine Brsatzarispi. bei Storungen duteh heb« Gewalt / Für anverlangt eingetandte Manuskripte keine Gewahr
NR. 6 / 2. JAHRG.
FREITAG, DEN 23. JANUAR 1948
PREIS 20 PFENNIG
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London . Die Londoner Admiralität hat die Absicht, 4 Schlachtschiffe, 1 Panzerkreuzer, 7 Kreuzer und eine Anzahl kleinerer Schiffe zu verschrotten.
Washington . Der amerikanische Finanzminister erklärte, die USA müßten voraussichtlich im Jahre 1949 den Nutznießerländern des Marshall-Plans erneut Kredite einräumen.
Singapur . 9 malaiische Staaten Unterzeichneten ein Abkommen mit England.
Zwischen DIENSTAG u. DONNERSTAG
Deutschland : Der Bund deutscher Föderalisten forderte auf einer Tagung in Hamburg die sofortige Zusammenfassung der Westzonen. — Oesterreich: Im Wiener Kontrollrat richtete der russische Vertreter scharfe Angriffe gegen die Westmächte. — England: Nach einer Meldung des .„Daily Graphic“ sollen die Agenten des kommunisti schen Aktionsplans für das Ruhrgebiet auch in Großbritannien tätig sein. — Griechen land : 455 000 griechische Bürger wurden bisher Opfer‘der Unruhen und müssen jetzt von der' staatlichen Fürsorge unterhalten werden. Allein im Monat Januar kosten sie das Ministerium 19 Millionen Drachmen. — Vereinigte Staaten : Ausländer dürfen nach einer neuen Verfügung nur noch 6 Monate und unter Kontrolle in den Vereinig-, ten Staaten bleiben. — Etwa 20 amerikanische Persönlichkeiten, unter denen sich Albert Einstein befindet, haben eine Resolution veröffentlicht, in der sie sich gegen die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in den USA wenden. — Aegypten : In Kairo fand eine Zusammenkunft hoher arabischer Führer statt.
Kein Kommunique
Berlin . Die amerikanische Militärregierung gab bekannt, daß über die Sitzung des alliierten Kontrollrates am 20. Januar in Ber lin kein Kommunique herausgegeben wird.
80 Millionen' Dollar
Der Anteil der französischen Besatzungszone am Marshall-Plan
Washington . Der Anteil der französischen Besatzungszone am Marshall-Plan ' beträgt 80 Millionen Dollar, die wie folgt aufgeteilt werden: 44 Millionen für Getreide, 16,7 Millionen für Baumwolle, 8,7 Millionen für Erdölprodukte, 2 Millionen für Tabak, 1,6 Millionen für Zucker, 300 000 für Kaffee, 1,1 Millionen für landwirtschaftliche Geräte, 700 000 für forstwirtschaftliches Material und 6 Millionen Dollar für sonstige Güter.
Washington . Aufgrund der amerikanischen Erklärung, daß Frankreich in allen entscheidenden Fragen der Doppelzone informiert werden solle, hat der Plan einer Dreierkonferenz feste Gestalt angenommen. Die Konferenz wird wahrscheinlich im Laufe der kommenden Woche in London stattflnden. Frankreich und die Vereinigten Staaten werden dabei durch ihre Botschafter vertreten sein. Es soll die Lage in Deutschland geprüft werden, und aufgrund dieser Prüfung könnten Beschlüsse getroffen werden. Außenminister Marshall erklärte nach seiner Unterredung mit dem französischen Botschafter Bonnet, daß er volles Verständnis für die französischen Bedenken habe. Zur Lage in Westdeutschland erklärte der Außenminister, daß er die Lage ebenso ernst sehe, wie sie in Berlin gesehen werde.
WFLTNACHRICHTEN IN KÜRZE
Prinz Olaf, ein Vetter Frederiks IX., hat auf seine Ansprüche auf den dänischen Thron verzichtet, um ein bürgerliches Mädchen zu heiraten. Prinz Olaf wird nunmehr den Titel Graf Rosenberg annehmen.
Offizielle Ziffern der Verluste in Palästina. Die britische Delegation bei der UN gab bekannt, daß in der Zeit vom 30. November bis 10. Januar bei den Zwischenfällen in Palästina über 1000 Araber und nahezu 800 Juden, sowie etwa 100 Engländer ums Leben kamen oder verletzt wurden.
Norwegische Arbeiterjugend tritt aus dem Weltbund der demokratischen Jugend aus. Die Vereinigung der Norvgegischen Arbeiterjugend beschloß ihren Austritt aus dem Weltbund der demokratischen Jugend, dem sie vorwirft, unter kommunistischem Einfluß zu stehen.
Abkommen über Waffenruhe in Indonesien unterzeichnet. Das Waffenstillstandsabkommen sowie die Grundsätze für eine friedliche Beilegung des Konflikts wurden nunmehr unterzeichnet.
Landtagssitzung ohne Entscheidung
Beratungen Uber Agrarreform erst Im Februar
Freiburg . Zu Beginn der Landtagssitzong am 20. Januar 1948 machte Staatspräsident W o h 1 e b dem Haus die Mitteilung von dem Rücktritt von ^ Dr. Leibbrandt, Wirtschaftsminister, und Dr. Nordmann, Justizminister. Er habe die ausscheidenden Minister gebeten, bis zur Neubildung der Regierung die Geschäfte ihres Ministeriums weiterzuführen.
Die beiden Regierungsvorlagen über Landesgesetze zum Schutze der Sonn- und Feiertage und zur Lohnzahlung an Feiertagen, die bereits in der Sitzung vom 30. Dezember 19£7 zur Debatte standen und in der ersten Lesung die Billigung des Hauses gefunden haben, wurden auf Anregung des Landtagspräsidenten mit Zustimmung der Abgeordneten vereinigt. Im Hinblick auf die Fülle der das Gesetz betreffenden Anträge beschloß der Landtag die Rückverweisung der Vorlage auf den Rechtspflegeausschuß. Die Debatte über einen demokratischen Antrag, der die Konstituierung des Staatsgerichtshofes betrifft,
Entschließung des Koordinierungsausschusses
Frankfurt . In einer Entschließung des Koordinierungsausschusses der demokratischen Parteien Deutschlands wurde in Frank furt mit 13 gegen 6 Stimmen der Sowjetzonen- vertreter bei 2 Stimmenthaltungen dem ersten und zweiten Vorsitzenden der LDP in der sowjetischen Zone, Dr. Wilhelm Kuelz und Arthur Lieutenant , ohne Nennung ihrer Namen nahegelegt, die Konsequenzen aus ihrem den Wünschen der sowjetischen Besatzungsmacht gegenüber gezeigten Opportunismus zu ziehen. Nach der Abstimmung verließen die Vertreter der sowjetischen Zone den Saal.
Dr. Theodor Heuß, der Leiter der Tagung, erklärte dazu, die Beendigung der Sitzung sehe der der Münchener Konferenz sehr ähnlich.
In der Entschließung wird ausgedrückt, der Koordinierungsausschuß der LDP habe in einejf Aussprache die außen- und innenpolitischen Ereignisse der letzten Zeit und ihre Auswirkungen auf die parteipolitische Lage
wurde zurückgestellt. Der Entwurf des Landesgesetzes zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Bodenwertung und Bodennutzung (Agrarreformgesetz), dessentwegen wohl das vielköpfige Publikum erschienen war, gelangte nicht zur Abstimmung. Dr. Zürcher (CDU ) berichtete lediglich als Sprecher des Rechtspflegeausschusses über die einzelnen Abschnitte des Regierungsentwurfs, sowie ■über die von allen Fraktionen eingebrachten Abänderungsvorschläge. Auffallend trat hierbei die KP in Erscheinung, die sich — wohl aus taktischen Gründen — mit besonderer Betonung der Belange des klerikalen Landbesitzes annahm. Wie der Referent bekanfitgab, fand die Neufassung des Agrargesetzes mit 6 Stimmen bei 4 Stimmenthaltungen die Zustimmung des Rechtspflegeausschusses. Die Debatte über die Regierungsvorlage wurde sodann auf den 4. Februar verschoben, damit sich dje Abgeordneten bei der Bedeutung des Gesetzes über dessen neuen Inhalt hinreichend orientieren können.
der demokratischen Parteien Deutschlands
behandelt, wobei die einheitliche Grundauffassung über das deutsche Schicksal im euro päischen Raum und über den Aufbau eines freiheitlichen Lebens festgestellt worden sei. Ebenso jedoch sei die unterschiedliche Beurteilung der politischen Maßnahmen in den verschiedenen Zonen berücksichtigt worden. Abschließend bestätigt der Koordinierungsausschuß der LDP in der Entschließung seinen Beschluß vom 3. November 1947, der ein aus allgemeiner, ungehinderter Volkswahl hervorgegangenes Parlament fordert. Von den Vertretern der Westzonen sei bei aller Beachtung der besonderen Situation der Sowjetzonenvertreter diesen nahegelegt worden, nach personeller und sachlicher Seite hieraus die Folgerungen t zu ziehen.
Professur für Dr. Heuß
Stuttgart . Dr, Theodor Heuß wurde zum Honorarprofessor für neuere Geschichte und vergleichende Staatenkunde an der Stuttgarter Technischen Hochschule ernannt. Er hatte eine ordentliche Professur abgelehnt.
„Feldzüge“
Von Dr. Wolfgang Hempel
Anfang dieses Monats fand in Mailand der 6. Parteikongreß der italienischen Kommunisten statt. Zwei Ereignisse liefen mit ihm parallel und erregten die Gemüter der Versammelten auf das heftigste: die Ankunft der amerikanischen Marinetruppenverstärkung im Mittelmeerraum und der Aufruf des Vatikans zum (,Heiligen Krieg“ gegen Kommunismus und Kominform. Togliatti , der Parteivorsitzende, ein sonst verhältnismäßig besonnener Politiker, ließ sich dieses Mal zu den wütendsten Beschimpfungen gegen die derzeitige italienische. Regierung und ihren Chef, De Gasperi , hinreißen. Er nannte ihn u a. den „verworfensten Außenminister, den Italien je besessen hatte“ und warf den USA die Bedrohung der Freiheit und Unabhängigkeit Italiens vor, trotzdem erst die UNRRA und später andere Hilfsorganisationen der Vereinigten Staaten — ganz abgesehen von der eben wirksam werdenden Unterstützungsaktion im Rahmen des Marshall-Planes — das italienische Volk vor dem Hungertode retteten. Gegen die katholische Kirche selbst wurden — bis jetzt wenigstens — noch keine derartigen Anschuldigungen erhoben. Dazu ist sie zn fest im 'italienischen Volk verankert. Doch erscheinen in den norditalienischen Industriestädten die ersten Plakate im Straßenbild, die aut einen neuen „Zweifrontenkrieg“ der Kommunisten schließen lassen.
So dumm und absurd die einzelnen Parolen auch klingen mögen, namentlich in Anbetracht der von Rußland in Europa verfolgten brutalen imperialistischen Politik, so verfehlen sie doch nicht ihre Wirkung auf die italienischen Massen. Selbst eine Reihe zur Regierung gehörender oder ihr nahe stehender Politiker habeh den kommunistischen Kampfruf aufgegriffen. Saragat und Bonomi z. B. wenden sich, zum Teil mit recht scharfen Worten, gegen die italienische Regierüng und fordern energische Gegenmaßnahmen. De Gas peri und Sforza als sein Außenminister haben alle Hände voll zu tun und versuchen durch Appelle in der Presse und durch öffentliche, Reden Oel auf die hochgehenden Wogen der öffentlichen Meinung zu gießen. Ob mit entsprechendem Erfolg, bleibt noch abzuwarten.
Endgültiger Bruch mit der Ostzonen=LDP
Die „Dritte Kraft" konsolidiert sich
Paris . In dem Pariser Arbeiterviertel Ma- lakoff fanden Neuwahlen für die kürzlich aufgelöste Gemeindevertretung statt, denen man mit größter Spannung entgegensah, weil man aus ihrem Ergebnis einen interessanten Hinweis auf die jüngste innerpolitische Entwicklung in Frankreich erwartete. Nach dem vorliegenden Wahlresultat haben die Kommunisten mit 6282 Stimmen 13 Sitze erhalten, die gaullistische Sammelbewegung mit 4284 Stimmen 9 Sitze und die in der sogenannten „Dritten Kraft“' zusammengeschlossenen Mittelparteien (Sozialisten, Volksrepublikaner und Radikalsozialisten) mit 2417 Stimmen 5 Sitze. Gegenüber den letzten! Gemeindewahlen vom 19. Oktober hat die „Dritte Kraft“ einen Stimmenzuwachs von 133 aufzuweisen, die Kommunisten haben 101 Stimmen gewonnen, die gaullistische Sammelbewegung dagegen hat 104 Stimmen und 1 Sitz verloren. Malakoff ist nur ein verhältnismäßig kleiner Wahlbezirk. Audi darf man nicht übersehen, daß es sich hier um ein Pariser Arbeiterviertel handelt, in dem die Kommunisten von jeher eine starke Position hatten. Andererseits haben alle Parteien, und zwar nicht nur die Kommunisten, sondern auch die gaullistische Sammelbewegung und die „Dritte Kraft“ diesmal ihre besten Redner vorgeschickt und außerordentliche Anstrengungen gemacht, um bei den Gemeindewahlen von Malakoff die von ihnen erzielten Fortschritte und die hier in den letzten Monaten eingetretene innerpolitische Evolution unter Beweis zu stellen. Das war jedoch aus den erwähnten Gründen nur sehr bedingt möglich, und man muß sich insofern davor hüten, aus dem Wahlresultat von Malakoff gar zu weitgehende Schlüsse zu ziehen.
„France-Soir“ weist darauf hin, daß die „Dritte Kraft“, obgleich die hinter ihr stehenden Parteien eben erst im Parlament für unpopuläre Maßnahmen stimmen mußten, einen Stimmenzuwachs buchen konnten, daß die gaullistische Sammelbewegung anderseits trotz aller Vorteile, die ihr ihre Oppositions- Stellung, ihre antikommunistische Haltung und die Persönlichkeit de Gaulles boten,
einen Rückgang erlebte. Die Kommunisten, die seit 23 Jahren in Malakoff an führender Stelle stehen, haben zwar bei den Wahlen ihre Stellung behauptet, mit den 13 Sitzen im Gemeinderat haben sie jedoch nur geringe Chancen, den Bürgermeisterposten, den sie vor 4 Monaten verloren hatten, wiederzugewinnen.
Das Treffen Mayer — Cripps
Londoner Pressestimmen
London. Die Londoner Presse spricht in ihren Kommentaren zu den Besprechungen zwischen dem französischen Finanzminister Mayer und dem englischen Schatzkanzler Cripps übereinstimmend von der in Bälde zu erwartenden Schaffung eines abgewerteten Exportfrancs und dem freundschaftlichen Geist, der die stattgefundenen Besprechungen leitete.
Die „Times“ befaßt sich mit dem Problem der Inflation in Frankreich und kommt zu der Folgerung: „Bis die Ergebnisse der innerpolitischen Bemühungen des französischen Finanzministers nicht in einer Stabilisierung der französischen Preise sichtbar werden, wird es für Frankreich and Großbritannien kaum möglich sein, gemeinsam einen Kurswert festzulegen.“ Der Schreiber des Artikels erklärt in seiner Schlußfolgerung weiterhin: „Sollte die britische Regierung auch nur im entferntesten beabsichtigen, das Pfund Sterling abzuwerten — wofür immer noch keinerlei Beweis vorliegt — so würde sie es sicher vorziehen, sich unmittelbar an den Internationalen Währungsfonds zu wenden, ohne vorher Besprechungen zu führen.“ Die „Daily Graphic“ betaßt sich ebenfalls mit den Gerüchten um eine Entwertung des Pfundes und schreibt: „Dijfe Ereignisse werden vielleicht zeigen. daß, das Pfund Sterling, wenn sein Kurs auch im Verhältnis zum Dollar zu hoch sein mag. im Verhältnis zu den Währungen der meisten anderen europäischen Länder zu wenig gilt Es handelt sich somit eher um ein Problem der Aufwertung als der Entwertung.“
Jedenfalls scheint festzustehen, daß sich die ersten Anfänge des zweiten Feldzuges der Kommunisten — auf höhere Weisung Mos kau ? versteht sich — abzuzeichnen beginnen. Wenn auch die erste Schlacht, die während der Londoner Konferenz ihren Höhepunkt in Italien und auch Frankreich erreichte, eine kommunistische Niederlage brachte, so hat sie ihre Kräfte in diesen beiden Staaten noch keineswegs zum Erliegen gebracht. Neue politische Ereignisse, vor allem in Griechenland und Rumänien , gilt es nun für den kommu nistischen Weltherrschaftsanspruch auszuschlachten. Denn es ist klar, daß der demokratische Westen einschließlich den US A mit Interesse den Entwicklungen in diesen beiden Ländern folgert; müssen doch die Vereinigten Staaten als mächtigster Vertreter demokratischer Ideale mit der Möglichkeit einer kommunistischen „Großaktion“ in Europa jederzeit rechnen. Andererseits sind sie, und das bescheinigen uns die wiederholten offiziellen und halboffiziellen Stellungnahmen führender amerikanischer Politiker zu diesem Problem, fest entschlossen, Italien und die anderen westeuropäischen Länder gegen die ihnen von Osten drohende Gefahr zu schützen. Eine Erklärung des amerikanischen Admirals Che ster Nimitz , die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt, besagt u. a„ daß „das Mittelmeer für die USA eine Zone von besonderer Wichtigkeit“ sei und daß sich die verstärkte amerikanische Mittelmeerflotte „dauernd in Kriegsbereitschaft befinden müsse“.
i In Deutschland zeigen sich ähnliche Symptome, sprechen doch die kommunistische* Kommissare in Westdeutschland schon gam offen von Generalstreikparolen, die den Marshall-Plan zum Scheitern bringen sollen. Jeder Deutsche aber, der das höchst zweifelhafte Vergnügen hatte, im vergangenen Krieg mit der Waffe in der Hand im „Roten Paradies“ zu stehen, wird diesen Parolen und den sonstigen Versuchen bolschewistischer Verhetzung mit kühler Ruhe gegenüberstehen. Denn unter Stalins Herrschaft würde es uns trotz Molotowscher Verdrehungskünste in London eh» noch schlechter gehen als bisher, während uns der Anschluß an den Westen immerhin Brot und Arbeit, Aufbau und Aufstieg bringen kann.