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Montag. 26 Februar 1951

Fürth übernahm die Tabellenführung

Mühlburg sorgte für die Überraschung in der Oberliga Süd — BC Augsburg im Abstiegsstrudel

Im süddeutschen Fußball holte sich die Spvgg Fürth durch ihren 7 :1-Sieg über den FC Sin­gen am 26. Spielsonntag wiederum die Tabel­lenspitze. Punktgleich (35 :17) sind jedoch der 1. FC Nürnberg, der bei Schweinkurt 05 nur ein Unentschieden schaffte und der bisherige Tabellenführer VfB Mühlburg, der am Sams tag überraschend auf eigenem Platz gegen VfL Nedcarau mit 1 :2 unterlag. Tabellenvierter wurde der FSV Frankfurt , dessen 3 :0-Erfolg über den VfB Stuttgart verdient war. An die fünfte Stelle fiel der VfB Stuttgart ab. 1860 München fertigte den BC Augsburg ohne Mühe mit 6 :2 ab, SV Darmstadt mußte zu Hause gegen den SV Waldhof ein -Y0 :1 einstecken, Schwaben Augsburg schlug dies Kidcers Offen­ bach 3:2, VfB Mannheim und Eintracht Frankfurt trennten sich 3:0 und SSV Reut­lingen kam auf eigenem Platz gegen Bayern München zu einem überraschenden 2 :0. Hier die wichtigsten Spiele:

0 Mühlburg» erste Heimniederlage

Der VfB Mühlburg, Süddeutschlands Tabellenfavo- rlt, unterlag dem abstiegsbedrohten VfL Neckarau auf eigenem Platz am Samstag mit 1:2 (0:0 und be­zog damit auch die erste Heimniederlage nach 11 zu Hause gewonnenen Kämpfen und einem Unentschie­den. Der. Held des Tages war für Neckarau der zwei­fache Torschütze Ehmann. Verteidiger Fischer er­zwang den Ehrentreffer für die unterlegenen Platz­herren. Ohne Rastetter und Gärtner wirkte die Mannschaft harmlos gegenüber dem besonderen Kampfgeist der Neckarauer , die mit Angriffen aus der Tiefe sehr gefährlich wurden. Schiedsrichter Port (Nürnberg ) zog sich durch seine mangelhaften Entscheidungen den Unwillen der 10 000 Zuschauer zu. Nach dem Spiel gab .es tumultartige Szenen vor den Umkleideräumen, so daß die Polizei einschreiten mußte.

FSV Frankfurt schlug den deutschen Meister

Der FSV Frankfurt ‘ schlug vor 25 000 Zuschauern den VfB Stuttgart verdient mit 3:0 (2:0) Toren. Ob­wohl der VfB in seiner stärksten Besetzung antrat, enttäuschte er in seiner Gesamtheit. Lediglich in den ersten 30 Minuten gaben die Gäste dank der guten Arbeit ihrer Außenläufer den Ton an, doch dann wurde der FSV Frankfurt stärker. Der Füh­rungstreffer der Gastgeber fiel in der 20. Minute während einer Drangperiode der Stuttgarter , als Schwarz einen von Otterbach verschuldeten Foul- Elfmeter sicher verwandelte. Bereits sechs Minuten später erhöhte Wirth auf 2:0. Nach dem Wechsel flaute das Spiel merklich ab. 8 Minuten vor dem Abpfiff stellte Dziwoki mit einem dritten Torerfolg für den FSV den verdienten Sieg sicher.

Frankfurter Eintracht unterlag beim VfR Mannheim

In Minern spannenden Kampf unterlag die Frankfurter Eintracht beim VfR Mannheim 0:3 (0:1). Die erste Halbzeit begann mit merklichen Feldvor­teilen der gut kombinierenden Frankfurter . Lang- lotz erzielte aber mit Freistoß in der 30. Minute das 1:0. Nach der Pause erhöhte Stiefvater und Löttke zum 3:0-Endstand.

BC Augsburg unterlag 2:6 und steigt ab

Der BC Augsburg unterlag München 60 mit 2:6 (2:3) ln dem am Samstag ausgetragenen Meister­schaftsspiel. Der Abstieg wird von den Augsburgern wohl nicht mehr abzuwenden sein. Die Gäste ließen den letzten Einsatz vermissen. Bei München impo­

nierten Lauxmann und Hornauer, die auch mit zwei Toren bzw. einem Treffer am Gesamterfolg beteiligt waren.

Willimowski wieder verletzt Einen spannenden Verlauf nahm das Spiel SpVgg Fürth — FC Singen, das erst in der zweiten Hälfte eine für Fürth günstige Wendung brachte und schließlich mit 7:1 endete. Die ' Platzbesitzer unter­schätzten den Gegner und konnten nur mit Mühe bis zw Halbzeit durch ein Tor Hoffmanns führen. Allerdings spielte Fürth ohne den verletzten Helbig, der nach der Pause nur noch als Statist mitwirkte. Singen verlor ebenfalls durch Verletzung Willimowski . Nach dem vierten Treffer mußte Singens Torwart Weber ebenfalls durch Verletzung ausscheiden. Nun hatte es Fürth nicht mehr schwer, das hohe End­resultat herzustellen.

Erneute Heimniederlage von Darmstadt 86 Der SV Darmstadt unterlag zu Hause in einem harten Treffen gegen den SV Waldhof 0:1. Der Waldhof -Siegestreffer fiel bereits in der 6. Minute durch Kling, der eine Flanke von Schmidt einköpfte.

Der Schiedsrichter stellte nach dem Wechsel E. Mül­ler (Darmstadt ) und Schmidt (Waldhof ) vom Platz.

Gerechtes Unentschieden in Scbweinfurt Mit einem bereits traditionell gewordenen 1:1 (1:0) trennten sich der FC Schweinfurt und der FC Nürfi- berg. Auf dem glatten Boden hatten die Nürnberger . Techniker den besseren Start. Fünf Minuten vor der Pause erzieltevjedoeh Schweinfurt den Führungstref­fer. Bereits m der 46. Minute zog der Club durch Morlods gleich (Kopfball).

Bayern München spielte ohne Streitle Vor 7000 Zuschauern lieferten sich beide Mann schäften einen erbitterten Kampf. Der Abstiegskan­didat kam gegen die Münchener Rothosen zu einem einwandfreien, wohlverdienten Sieg. Die Münchener Bayern hatten wohl viele Torchancen, waren jedoch durch das Unvermögen ihrer Angriffsreihe zur Er­folglosigkeit verurteilt. Außerdem wies Reutlingens Deckung diesmal keinen schwachen Punkt auf Feuerlein, der Schütze der beiden Tore, war dies­mal bester Mann im Sturm der Gastgeber. Bayern « Stopper Streitle war durch Schweizer ersetzt.

Gonzales fuhr den „Silberpfeilen“ davon

Der Ferrc ri-Fahrer hotte mich auch den Preis von Eoa Peron

Eva Perön , die Gattin des argentinischen Staats­präsidenten, gab am Samstagnachmittag das Start­zeichen für das Autorennen um den „Premio Maria Eva Duarte de Peron “, das auf dem 3,5 km langen Rundstreckenkurs im Palermo-Park zu Buenos Aires stattfand. Insgesamt 14 Wagen fanden sich zum Start ein. In der ersten Reihe standen die drei Mercedes- Benz mit den Fahrern Karl Kling , Hermann Lang und Juan Manuel Fangio . Etwa 100 000 Zuschauer wurden am Rande der Rennstrecke gezählt. 1 Gleich nach dem Startzeichen übernahm der Ar­ gentinier Juan Manuel Fangio auf Mercedes-Benz die Führung des Feldes und hielt diese bis zur drit­ten Runde. Zu diesem Zeitpunkt wurde er -von sei­nem Landsmann Froilan Gonzales auf Ferrari über­holt, und auch Karl Kling setzte sich vor Fangio . Im weiteren Verlauf des Rennen stand der Zwei­kampf zwischen dem Mercedes-Benz Kllng’s und dem Ferrari von Gonzales, dem Gewinner des am vorigen Sonntag auf dem gleichen Kurs ausgefahre-

Der richtige Tip

Nord: 1, 1, L 1, 1, 1, 1, 2, 1, •, 1, 1» 1» 1 WestSüd: l,n, 1, 9 . 1, 1, 0 » 2, 2. 1» 1» 1» 1» 1 Bayern : 0. 1» 1, 1. I, 2. 1, », 2, 1. 1, 1, %

Rheinland Pfalz : 1, 9 , 1, 1, 1, 2. 1, 1, 2, », 2, 1, U 2 Die intern. Zehn: 1, 1, 2» 1, 9, 2» 1, 2, », 0

nen „Premio Presidente de la Nacion Juan Peron “, im Mittelpunkt. Fangio fiel ab. Es wurde offensicht­lich, daß mit dem Wagen des Argentiniers etwas nicht in Ordnung sein konnte. In der 17. Runde be­wahrheitete sich dies. Fangio hielt seinen wagen mit qualmendem Motor an und gab das Rennen auf, da keine Aussicht bestand, den Vorsprung der In­zwischen weit vorausgeeilten anderen Fahrer nach Beendigung der Reparatur wieder aufzuholen. Fan­ gio war die Hoffnung des Mercedes-Benz -Teams, nachdem er noch am Freitag beim offiziellen Trai­ning mit 1:58,4 Minuten einen neuen Rundenrekord aufgesteUt hatte.

Sieger des Rennens wurde Überraschend der Ar­ gentinier Froilan Gonzales mit seinem Zweiliter- Ferrari vor dem deutschen Fahrer Karl Kling (Mer­ cedes-Benz ), der nebw.n Gonzales als einziger Teil-

Abschluß in Garmisch-Partenkirchen

Maurer verteidigte Titel

Karl Maurer (Rottach/Kgem ) verteidigte seinen Titel bei den Deutschen Skimeisterschaften im Ab­fahrtslauf, der am Samstag auf der Olympiastrecke in Garmisch-Partenkirchen über 4,1 km mit einem Höhenunterschied von 959 m ausgetragen wurde. Mit 3:47,1 Min. stellte er außerdem einen neuen Strek- kenrekord auf. Audi die nächsten 9 Läufer blieben unter der alten Rekordzeit. Als zweiter kam Willi Klein (Oberstdorf ) in 3:48,2 Min vor Peppi Erben (Taunus ) 3:48,3 und Claus Schweighofer (Mumau) 3:48,4 Min.

Bei den Brauen holt sich die Partenkirchnerin Lia Leismüller mit 3:48,7 Min. für die 3,2 km lange Strecke (892 m Höhenunterschied) den Titel vor Hannelore Franke (Fürth 60) 3:49,2 und der Vor­jahrssiegerin Dr. Hildesuse Gärtner (Feldberg) 3:51,8 ■ Min.

Der in der Gesamtwertung an 19. Stelle eintref­fende Erwin Schmidt (Heidenhelm) wurde mit 4:07,5 Min. Sieger derFlachlandklasse. Weitere Plätze be­setzten: 2. Herbert Feistier (Taunus/Frankfurt ), Heinz Panse (St. Andreasberg ), Günther Pläschke (Goslar ), Toni Zeh (Isny ). In der Altersklasse fiel der Sieg an Michel Maurer (München ), mit 4:11,4 Min. 2. Gottlieb Mr ■ (Pfronten ), 3. Hans Kemser (Partenkirchen ).

Sieger der Damen-Flacblandklasse wurde Hanne­lore Teichmann (Claisthal/Zellerfeld ) mit 4,08,5 Min. vor Ruth Marquardt (Tuttlingen ) und Inge Hoffmann (Heidelberg ).

Der Sieger im Kombisatlonstorlauf

Als letzte Konkurrenz der Deutschen Alpinen Ski- meisterschaften wurde am Sonntag am Gudiberg der Kombtnationtorlauf entschieden. Die 670 m lange Strecke mit einem Höhenunterschied von 200 m ver­langte von den 50 Teilnehmern größte Leistungen. Bei den Herren siegte der Sonthofener Sepp Behr mit 109,8 Sekunden vor Erwin Mühlbauer (Garmisch ) mit 110,6 und Sepp Folger (Rosenhelm) mit 111,6 Sek.

Siegerin bei den Damen wurde Rosl Amort (Schel­lenberg) mit 130,3 Sekunden vor Dr. Hildesuse Gärt­ ner (Freiburg ) mit 132,5 und Ossi Reichert (Sont­ hofen ) mit 135,5 Sekunden. Tagesbestzeit fuhr Dr. Hildesuse Gärtne

- Hildemuse Gärtner Dritte

Weiler erneut geschlagen Den auf der großen Olympiaschanze mit interna­tionaler Beteiligung ausgetragenen Jubiläumssprung­lauf gewann am Samstag der neue Meister Sepp Kleisl (Partenkirchen ) vor rund 12 000 Zuschauern mit Weiten von 81 und 84 m und der Note 224,0 2. Rudi Dietrich (Seefeld/Tirol ) 79,5 und 83,5 m. 3. Toni Brutscher (Oberstdorf ) 78,5 und 82 m. Weiler stürzte beim ersten Wertungsspringen an der 79-m-Marke und erreichte anschließend 82,5 m.

Weltmeister Ostler geschlagen

Die deutschen Viererbobmeisterschaften im Hah­ nenklee endeten mit einem Ueberraschungssieg des Bobs „Conti“ vom SG Hahnenklee mit dem Team Wiese, Frick, Kraus, Berger vor dem Weltmeister­bob und Vorjahrsmeister SC Riessersee mit Ostler, Nteberl, Pössinger und Leitl. Die 1250 m lange Bahn wurde von dem neuen Meisterbob in der Gesamt­zeit der beiden Entscheidungsläufe von 2:17,0 Min. befahren, während Ostler 2:18,9 Min. benötigte.

nehmer das Rennen über die gesamte Distanz zu­rücklegte.

Die Ergebnisse des über 45 Runden gleich 157,5 km führenden Rennens: 1. Froilian Gonzales (Argen­ tinien ) auf Ferrari 1:35:40,5 std; 2. Karl Kling (Deutschland ), Mercedes-Benz 1:37:53,1 std; 3. Her­ mann Lang (Deutschland ), Mercedes-Benz 1:36:30,5 std; 4. Jorge Daponte (Argentinien ), Maserati 1:37:55,8. Lang und Daponte legten nur 43 Runden dieses Ren­nens zurück, daher der Zeitunterschied.

BarairFalk Weltmeister

„Geheiratet wird wieder einmal noch nicht. Unter einer Weltmeisterschaftskrone macht es sich besser!“ So äußerten sich Ria Baran und Paul Falk , als sie einmal im August 1950 bereits als „Ehepaar Falk“ die Runde machten. Und nun ist es im Mailänder Eispalast doch Wahrheit geworden: Die Weltmeister­krone fiel an Baran—Falk, an jene glücklichen Eis­kunstläufer, denen ganz Deutschland nach dem Un­fall von Ria Baran die Daumen drückte. Ria brauchte dort vor den Tausenden einen Schutzengel und man wagte kaum zu atmen, als Paul Falk mit konstanter Regelmäßigkeit aber formvollendeter Sicherheit seine Sprünge und Hebefiguren mit Ria wagte. Und als dann die Siegerehrung der Deutschen als Weltmeister vorbei war, wagten wir Ria zu är­gern: „Nun gnädiges Fräulein, jetzt heißt es wohl bald „gnädige Frau"? — Das Lächeln der Beiden war unergründlich: „Wer weiß, vielleicht, unter einer Weltmeisterkrone heiratet es sich eben besser! 1

Vier der sieben Kampfrichter hatten das deutsche Meisterpaar auf den ersten Platz gesetzt, nachdem Baran. Falk erneut eine brillante Leistung vorgeführt hatten, die von den Zuschauern des vollbesetzten Eispalastes mit Beifall aufgenommen wurde.

Auch die beiden übrigen deutschen Paare kamen unter 12 Startern zu beachtlichen Plätzen. Minor/ Braun belegten mit Platzziffer 40 und 9.91 Punkten den 5. Platz von Schröer/Schwarz mit Platzziffer 45 und 9,81 Punkten. Die drei erstplacierten Paare waren: 1. und Weltmeister Ria Baran/Paul Falk (Deutschland ); 2. Karol und Peter Kennedy (USA ) 3. John und Jenifer Nicks (England).

Der Bundespräsident Prof. Heuß hat dem deutschen Weltmeisterpaat im Eiskunst-Lauf, Ria Baran und Paul Falk (Düsseldorf ) für besondere Leistungen das silberne Lorbeerblatt verliehen

Südbadische Ringeroberlißa Freiburg-Haslach mußte sich beugen Lahr — Freiburg-Haslach 5:3

Freiburg-St. Georgen — Hornberg 4:4

Die Punktekämpfe der südbadischen Ringer­oberliga gehen ihrem Ende entgegen, und es ist anzunehmen, daß dem auch an diesem Kampfsonntag erfolgreichen ASV Lahr die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen ist. Die im Vorkampf mit 5:3 für die sensationelle Niederlage des Tabellenführers verantwort­lichen Haslacher mußten sich in Lahr diesmal 5:3 beugen. Mit Ersatz ging der letztjährige südbadische Mannschaftsmeister Hornberg im Freiburger Vorort St. Georgen auf die Matte, wo man sich nach beiderseitigen temperament­vollen' Kämpfen mit einem gerechten 4:4 trennte.

In einem dritten Ringer-Oberligakampf der südbadischen Ringeroberliga schlug im Duell der Neuling Gottmadigen St. Georgen mit 5 :3

Es blieb fast alles beim Alten

Die Spiele der ersten sädbadischen Amateurliga

Mit Ausnahme eines Platzwechsels von Ottenburg und Villingen blieb diesmal in der Rangordnung in der I. südbadisdien Amateurliga alles beim Alten. Lediglich Rastatt büßte durch sein OiO-Unentschieden in Kuppenheim etwas Terrain ein, da Verfolger Baden-Baden auf eigenem Platz den ASV Freiburg *:1 niederhalten konnte. Villingen , dessen Spiel ge­gen Ottenau wegen Unbespielbarkeit des Platzes ab gesetzt werden mußte, liegt bei 4 Spielen weniger als der Spitzenreiter mit 12 Minuspunkten ebenfalls noch ausgezeichnet im Rennen. Keine Rettung vor dem letzten Platz dürfte es für Blau-Weiß Freiburg geben, die ganze 3 Pluspunkte aufzuweisen haben und den Lahrem in ihrem 19. Spiel wiederum als Punktlieferant dienten. •

Leistungen. Blau-Weiß hatte zudem noch reichlich Pech. Für Lahr trugen sich Wächter, Schottmüller und Höfer in die Torschützenliste ein.

In einem Freundschaftsspiel schlug am Sonntag der VfB Mühlburg den Freiburger FC in Freiburg mit 11:1 -(5:0). Beide Mannschaften konnten durch Er krankungen und Spielerverletzungen nicht in Bester Aufstellung antreten. Mühlburgs großartige Spiel- macher waren der Unke Läufer Trenkel und der Halbrechte Buhtz.

So spielten sie ...

Oberliga Süd:

München 60 — BC Augsburg 6:2

FSV Frankfurt — VfB Stuttgart 3:0

Darmstadt 98 — SV Waldhof 9:1

VfB Mühlburg — VfL Neckarau 1:2

Spvgg Fürth — Singen 04 7:1

Schwaben Augsburg — Kickers Offenbach 3:2 VfR Mannheim — Eintracht Frankfurt 3:6

Schweinfurt 05 — 1. FC Nürnberg 1:1

SSV Reutlingen — Bayern München 2:9

Norddeutsche Oberliga:

Eintracht Osnabrück — Werder Bremen 2:1 Hamburger SV — Göttingen os 5:1

SV Itzehoe — Altona 93 3:1

Eintracht Braunschweig — VfL Osnabrück 2:1 FC St. Pauli — Concordia 3:1

Bremer SV — Eimsbüttel (Privatsp.) 3:2

Hannover 96 -- Bremerhaven V 4:9 .

VfB Oldenburg — Arminia Hannover 3:1

Westdeutsche Oberliga:

Fortuna Düsseldorf —' Alemannia Aachen 1:8 Duisburger SV — Hamborn 87 2:1

Rheydter SV — Borussia M.-Gladbach 2:2

Rot-Weiß Oberhausen — Erkenschwick 1:3

Schälke 04 — Preußen Dellbrück 8:1

1. FC Köln — Rot-Weiß Essen 2:1

Katernberg — Preußen Münster 2:0

Borussia Dortmund —^Horst Emscher 0:2

Oberliga Südwest:

ASV Landau — VfL Neustadt 0:2

Wormatia Worms — FV Enger» 1:9

VfR Kaiserslautern — Eintracht Kreuznach 2:1 TuS Neuendorf — SpVgg Andernach 1:9

Eintracht Trier — 05 Mainz 4:1

FK Pirmasens — 1. FC Kaiserslautern 0:7

Tura Ludwigshafen — Phönix Ludwigshafen 3:3

II. Liga Süd:

ASV Durlach — 1. FC Bamberg ' 2:9

Bayern Hof — VfL Konstanz 2:1

Wacker München — Ulm 46 2:2

ASV Cham — SG Arheilgen 7:2

Viktoria Aschaffenburg — SV Wiesbaden 2:1 Stuttgarter Kickers — TSV Straubing 3:1

Hessen Kassel — Union Bückingen 2:1

1. FC Pforzheim — SV Tübingen 4:9

Südbadische I. Amateurliga:

SV Kuppenheini — FC Rastatt

9:9

SC Baden-Baden — ASV Freiburg

3:1

FV Offenburg — Rot-Weiß Lörrach

2:1

Villingen — Ottenau

ausgefallen

Weil — 8t. Georgen

1:1

Schopfheim — 1844 Freiburg

6:2

Blau-Weiß Freiburg — Lahr

1:3

Adiem — Rheinfelden

2:1

Amateurliga Staffel I:

Engen — Neustadt

2:2

Stockach — Blumberg

3:1

Donaueschingen — Haslach

3:1

Radolfzell — Ueberlingen

2:1

Amateurliga Staffel II:

Sportfreunde Freiburg — FFC II

1:5

Emmendingen — Oberkirch

3:3

Orschweier — Kappelrodeck

1:3

Gutach — Maulburg

55»

Buhl — Neuenburg

3:1

Willstätt — Oetigheim

1:4

Kenzingen — Waldklrcb

4:3

Handball — Landesklasse:

Lahr — Niederbühl FC Freiburg — Lörrach Teningen — Hauingen Zähringen — Schutterwald 1644 Freiburg — Schuttem

8:11

8:6

2:11

ausgefallen

ausgefallen

Unser Tabellenspiegel

Oberliga Süd

Svgg. Fürth

26

15 5

8

71:33

35:17

1. FC Nürnberg

26

15 6

5

67:36

35:17

VfB Mühlburg

26

16 ’ 3

7

76:41

35:17

FSV Frankfurt

25

14 6

5

61:36

34:16

VfB Stuttgart

25

15 3

7

60:33

33:17

Schweinfurt 05

25

13 4

8

5426

30:20

1860 München

25

13 2

10

67:52

28:22

Bayern München

26

11 4

11

51:41

26:26

VfR Mannheim

25

11 2

12

57:49

24:26

Eintr. Frankfurt

25

8 8

9

34:47

24:26

Kidcers Offenbach

25

9 4

12

48:50

22:28

Schwab. Augsburg

25

8 6

11

37:55

22:28

SV Waldhof

26

8 6

12

40:48

22:30

VfL Neckaurau

25

9 2

14

52:42

20:30

SV Darmstadt

26

7 5

14

39:67

19:33

SSV Reutlingen

26

7 4

15

38:90

18:34

Singen 04

24

6 3

15

33:76

15:33

BC Augsburg

25

5 4

16

38:63

14:36

Südbadische

Amateurliga

Baden-Baden

2i

13 4

4

61:27

30:12

Rastatt

21

12 5

4

48:30

29:13

Kuppenheim

20

11 6

4

44:21

26:14

Offenburg

22

13 0

9

64:38

26:18

Villingen

18

12 0

6

49:18

24:12

SchopQieim

20

9 6

5

53:32

24:16

Achern

22

10 4

8

40:44

24:20

Lahr

20

8 6

6

37:36

22:18

Lörrach

20

8 4

8

39:42

20:20

1844 Freiburg

21

7 6

8

48:40

20:22

St. Georgen

20

8 3

9

41:52

19:21,

Weil

20

6 5

9

26:54

17:23

Rheinfelden

18

4 5

9

26:39

13:23

ASV Freiburg

20

5 2

13

31:54

12:25

Ottenau

17

4 1

11

21:60

9:25

Bw. Freiburg

19

1 1

17

17:59

3:37

ErsterOlympio-Lehrgang abgeschlossen

Turnerinnen bewiesen in einem Schauturnen ihr Können

Klaus Mölders gestürzt

Beim Spezial-Slalom der Deutschen Alpinen Ski­meisterschaften, den am Freitag in Garmisch Dr. Hildesuse Gärtner gewann, erzielten auch die an­deren Vertreter des Schwarzwaldes zum Teil gute Ergebnisse. Als Siegerin der Flachland-Klasse wurde Dr. Inge Kienzle (Skizunft Feldberg) verkündet, die in der Gesamtwertung den neunten Platz einnahm.

Klaus Mölders (Offenburg ) verdarb sich durch einen Sturz im ersten Lauf seine Chance. Er hatte mit 97,6 Sekunden in Anbetracht des Sturzes eine relativ gute Zeit erzielt, trat jedoch zum zweiten Durchgang nicht mehr an. Der Baden-Badener We­ber hatte sich bereits beim Training so schwer ver­letzt, daß er an den eigentlichen Wettbewerben nicht mehr teilnehmen konnte. Auch Duffner erschien nicht am Start.

Sie 'er der Herren-Flachland-Klasse wurde Dieter Flier (Freiburg ) mit 176,6 Sek. In der gleichen Klasse wurde Herbert Kuner (Schönwald ) 6. mit insgesamt 192.7 Sekunden.

Die Schwarzwälder in Garmisch

Placierungen der Teilnehmer aus dem Schwarz­ wald bei der deutschen Abfahrtsmeisterschaft in Garmisch : Herren-Gebirgsklasse: 19. Claus Mölders (Offenburg ). — Herren-Flachlandklasse: 7. Dieter Flier (Freiburg ). II. Herbert Kunert (Schönwald ). 13. Gottfried Kollmann (Altenau ). 17. Karl Duffner (Freiburg ).

Damen-Gebirgsklasse: 3. Dr. Hildesuse Gärtner Feldberg. — Da men-Flachlandklasse: I. Dr. Inge Kienzle (Feldberg).

In Kuppenheim waren die zahlreichen Zuschauer weder von den Leistungen Kuppenheims, noch des SV Rastatt begeistert. Lediglich die Deckungsreihen zeigten gewohnte Form und ließen den Stürmern keine Entwicklungsmöglichkeiten. Rastatt hatte den Alt-Internationalen Huber wieder im Sturm und dafür Renault in die Deckung genommen. Der tor­lose Ausgang entsprach durchaus dem Spielverlauf.

Das Baden-Badener Spiel- stand größtenteils tm Zeichen der Platzherren. Die Kurstädter mußten Je­doch erneut im Sturm mit Ersatz antreten, der manche Chance ausließ. Die Hintermannschaft konnte die schnellen und gefährlichen Angriffe des ASV Freiburg immer rechtzeitig stoppen. — Unter Form spielten auf der Rheinwiese in Achern der Platzbesitzer und Rheinfelden . Acheina Sturm über­bot sich trotz spielerischer Ueberlegenheit im Aus­lassen herausgespielter Torchancen. Von 14 Eckbäl­len konnte nicht ein einziger verwertet werden. — Vor fast 2006 Zuschauern holte sich St. Georgen in Weil durch eine große Abwehrleistung ein schmei­chelhaftes Unentschieden. — Ein sehr schönes und gutes Spiel zeigte der Tabellen-Sechste Schopfheim gegen 1044 Freiburg . Die überlegen durchgeführte erste Halbzeit brachte die schopfheimer durch Wag­ner (3), und Seeger bei nur einem Gegentreffer durch Kuhnle 4:1 in Front. Rechte! und Knobloch schossen in der zweiten Halbzeit noch zwei weitere Tore, obwohl Freiburg gerade in diesem Abschnitt feldüberlegen wurde, der Sturm jedoch zusammen­hanglos operierte. — Der FV Lahr kam beim Tabel­lenletzten Blau-Weiß Freiburg zu einem verdienten 3:l-Erfolg. Das Ergebnis stand bereits zur Halbzeit fest. Beide Mannschaften boten Keine besonderen

Das Wochenende brachte in dem freundlichen Schwarzwaldstädtchen W o l f a c h den Höhepunkt und Abschluß des ersten Olympia-Lehrganges der deutschen Turnerinnen. Seit einer Woche hatten dort 30 der besten Turnerinnen aus der ganzen Bundesrepublik und Berlin unter der bewährten Leitung von Professor Dr. Erich Klinge (Köln ) und Frau Sophie D a p p e r (Essen ) in eifriger Ar­beit den Anschluß an das internationale Frauentur­nen gesucht und, das darf/als Erfolg des Lehrgangs vorweggenommen werden, auch gefunden.

Am Samstagnachmittag fand in der überfüllten Turnhalle vor einem fachkundigen Publikum von mehr als 600 begeisterten Turnfreunden aus nah und fern als Höhepunkt und Abschluß des Lehrgangs ein öffentliches Schauturnen statt. Der Turnverein von 1866 Wolfach hatte spwohl die Ausrichtung des ge­samten Lehrgangs als auch vor allem die Organisa­tion dieser Veranstaltung Übernommen und muster­gültig durchgeführt. Er hatte zusammen mit einer tumfreudigen Stadtverwaltung dabei eine Leistung vollbracht, die mancher großen Stadt unmöglich ge­wesen wäre.

Als Auftakt führte eine Gruppe von Turnerinnen gymnastische Hebungen vor. Dann zeigten die be­sten deutschen Turnerinnen ihre Kunst am Schwebe­balken. Bei diesen Hebungen spendeten die Zu­schauer reichen Beifall, der sich noch verstärkte, als Irma Walter-Nürnberg) Marta Häuser-Thiem-Frank- furt, Elisabeth Lenzing-Mettman, Hanna Grages- Borstel, Eva Lorentzen-Neumünster und Frau Mül­ler-Eßlingen, um nur einige der Besten zu nennen,

am Barren mit ungleichen Holmen turnten. Die Tur­nerinnen bewiesen, daß sie auch dieses Gerät; das bei internationalen Wettkämpfen eine große Rolle spielt, schon beherrschen. Das Bodenturnen und die Gymnastik mit und ohne Gerät brachten Beispiele vollendeter Körperbeherrschung und Anmut.

Kaum dachte der Zuschauer, daß noch eine Stei­gerung möglich wäre. Aber er wurde schnell eines besseren belehrt. Bei den freigewählten Hebungen am Barren waren Schönheit und Schwierigkeit zur Meisterschaft vereinigt. Und dann flogen die Frauen und Mädchen in ihren Sprüngen über das hohe Pferd, als hätten sie kein Gewicht.

Abschluß und Krönung des Programms war das Turnen an den schwingenden Ringen. Von Hebung zu Hebung steigerte sich der Beifall und wollte kein Ende nehmen, als die zehnfache deutsche Meisterin Irma Walter (Nürnberg) und die zweite der letzten Deutschen Meisterschaften, Marta Häuser - Thiem (Frankfurt ) die schwierigen Heberschläge spielend turnten. Mit dem Lied „Spiele sind aus“ verabschie­deten sich die Teilnehmerinnen des Lehrgangs von ihren Gastgebern.

Im nächsten Jahre sollen die besten dieser Turner­innen Deutschland auf den Olvmpischen Spielen vertreten. Welche Aussichten werden sie haben? Die Antwort auf diese Frage kann hefrte noch niemand geben. Eines aber hat dieser Lehrgang und das schöne Schlußturnen gezeigt: Die Leistungen unserer Turnerinnen sind gut. Wer sie in edlem Wettstreit besiegen will, muß besser turnen. nd.