Seite

Seite 4 / Nr. 119

SUDKUtlEB

Dienstag, 22. Oktober 194*

Knappe Welt-Zuckerernte

Vorräte erschöpft — Verbrauch von Produktion tbhlnfit

Man war sich ln dea letzten Jahren völHg darüber im klaren, daß unmittelbar nach Kriegs­ende mit einer recht kritischen Periode in der Zuckerversorgung zu rechnen sei. Die Zucker­produktion ist infolge des Krieges allgemein stark zurückgegangen. Der Tiefstand, auf dem sich die Welterzeugung an Rübenzucker zur Zeit befindet — die 1945/46 er Ernte unterscheidet sich mit 6,5 Mili. t von derjenigen des Vor­jahres mit 6,4 Mill. t nur ganz wenig —, läßt befürchten, daß eine wesentliche Korrektur der Anbauziffern sich erst im Laufe mehrerer Jahre wird erzielen lassen. Von der gesamten Ge­winnung von Rübenzucker, am letzten Vor­kriegsjahr gemessen, entfielen 21 % allein auf die Sowjetunion und 19 % auf Deutschland . Die einschneidenden Veränderungen als Folge des Krieges werden durch die Tatsache aufgezeigt, daß Deutschland 1945 nur 553 000 t erzeugt hat im Vergleich zu 2,2 Mill. t im Jahre 1938 und eine ähnliche Einbuße bei Frankreich mit 270 000 t gegenüber 970 000 t und bei der Sowjetunion mit 625 000 t gegenüber 2,6 Mill. t zu verzeichnen war.

Nicht weniger schwierig ist die Lage beim Rohrzucker. Hier erzielten die drei fernöst­lichen Uebersdiußgebiete Java, die Philippinen und Formosa zusammen mit Japan im letzten Friedensjahr ein Fünftel der Welterzeugung an Rohrzucker oder rund 4 Mill. t. Während auf Java und den Philippinen die Anpflanzungen zumeist in Reisplantagen umgewandelt wurden, machte sich bei den zum britischen Empire zäh­lenden Anbaugebieten vielfach ein empfindlicher Mangel an Arbeitskräften, Düngemitteln, Ma­schinen und Transporteinrichtungen störend be­merkbar. Es wird nicht leicht fallen, die Vor­kriegserträgnisse an Rohrzucker wieder zu er­reichen, wenn man bedenkt, daß die durch den Krieg ausgelösten sozialen und politischen Um­schichtungen einer Wiederaufnahme der Aus­fuhr der Femost-Länder nach Amerika und Europa in früherer Höhe hemmend im Wege stehen werden.

Nach neuen Schätzungen für das Ende August abgelaufene Produktionsjahr 1945/48 ist mit einer Welternte von 24,2 Mili. long t (6,5 Mill. t Rübenzucker und 17,7 Mill. t Rohr­zucker) zu rechnen. Im Vorjahr betrug die Weltzuckerernte 23,7 Mill. t und in der Saison 1939/40 30,9 Mill. t (hiervon 11,3 MiU. t Rüben- und 19,6 Mill. t Rohrzucker). Der Minderertrag von 6,7 Mill. t gegenüber 1999/40 macht 22 % aus. Die Ueberwindung der derzeitigen Krise ■wird durch das fast völlige Fehlen irgendwelcher Vorräte sowohl in den Produktions- wie in den Verbtaucherländern besonders erschwert, wäh­rend in normalen Jahren der Weltbestand an Zucker 4 bis 5 Mill. t und noch mehr betrug. Infolgedessen ist die Mehrzahl der Länder von den laufenden Zufuhren abhängig. Hinzu kommt, daß während des Krieges der Verbrauch in den Produktionsländem bedeutend zugenom­men hat und sich im ersten und zweiten Nach- kriegsjshr noch weiter vermehrt haben dürfte.

Eine wichtige Rolle bei den künftigen Berech­nungen kommt der kubanischen Zuckerindustrie zu, die den größten Teil ihrer Erzeugnisse nad» den Vereinigten Staaten ausführt. Die am 30. Juli beendete Zuckersaison Kubas hat einen Ertrag von 3,9 Mül. t ergeben. Das zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba getroffene neue Abkommen sieht eine Erhöhung des Grundpreises von 3,67 Cents zwecks Steigerung der Exporte im zweiten Halbjahr in dem Maße vor, als die kubanischen Einfuhrpreise für nord­amerikanische Waren sich eihöhen. Für 1947 ist eine weitere Steigerung des Grundpreises für den Fall vorgesehen, daß der Index der USA - Lebenshaltungskosten emeut anziehen sollte. Alle diese Maßnahmen bezwecken eine nachhaltige Hebung der Leistungsfähigkeit in der kubanischen Zuckerindustrie. Schon für das laufende Emtejahr wird eine Steigerung der Produktion auf 5 bis S% Mill. t erwartet, und alles läßt darauf schließen, daß dieses vorläufig gesteckte Ziel bis Mitte nächsten Jahres auch erreicht wird. Dr. Rie.

Gemeinnütziger Wohnungsbau

Unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Knapp tagte in Konstanz die 19. ordentliche Hauptversammlung der Gemeinnützigen Woh­nungsbau-AG.. Oberbaden. Der alleinige Vor­stand der Wobag, Geschäftsführer Carl Jauch, er­stattete den Geschäftsbericht.

Die Wohnungsnot hat auch in unserer engeren Heimat Formen angenommen und einen Engpaß in der Wohnraumzuteilung geschaffen, dem nur durch Schaffung neuen Wohnraumes wirksam be­gegnet werden kann Die Geschäftsführung hat deshalb schon Baupläne vorgelegt, deren Durch­führung aber noch unüberwindlichen Schwierig­keiten begegnen. Die durch den Ausgang des 2. Weltkrieges geschaffene Wirtschaftslage bedingt neue Methoden des Bauens. Vor allem sind die wesentlichen Bauelemente wie Zement, Holz und Eisen äußerst rar geworden und dürften für Bau­zwecke auf Jahre hinaus nicht mehr in den er* forderlichen Mengen zur Verfügung stehen. Man sieht allseits Versuche, hierfür einen vollwertigen Ersatz zu schaffen, jedoch ist man bis jetzt über das Behelfsmäßige noch nicht hinausgekommen Die Wohnraumbeschaffung wird neben der Er­nährungsmittelbeschaffung auf absehbare Zeit das dringendste volkswirtschaftliche Prpblem sein.

Trotz aller Problematik des heutigen Bauens wird sich die Geschäftsführung weiter um die Erforschung gangbarer Wege zur Wiederaufnah­me der Bautätigkeit und zur Schaffung von oreis­werten und doch soliden Wohnbauten bemühen.

Die vorgelegten Bilanzen mit einer Summe von rund 2 Millionen Reichsmark zeigen ein flüssiges Bild. Die Bewirtschaftung des erstell­ten Hausbesitzes erbrachte der Gesellschaft auch in den beiden Berichtsjahren ein befriedigendes Ergebnis. Der Reingewinn von RM. 5400.. und RM 8250.— findet zur Ausschüttung einer Divi­dende von jeweils 3 v H. aut Hie Stamm- und Vorzugsaktien Vetwendung. Die Neuwahl des Aufsichtsrates ergab folgendes Resultat: Bürger­meister F. Arnold, Dtpl.-Ing.. Kreisamtmann J- Bethäuser, Verwaltunosdirektor K Hellstem, Oberbürgermeister F Knaoo. Stadtrat A Men* rer, Schreinermeister, LandeskommissäT Dr. M. Nordmann, Landrat Jalle in Konstanz , und Reg.- Rat a. D Dr Fr TCoebter. In Kn-tcruhe.

Die neue Branntweinsteuer

Bekanntlich hat der Kontrollrat durch das Ge­setz Nr. 27 (Branntweinsteuer) die bisherigen Steuersätze auf Branntwein beträchtlich erhöht. Das Bad. Finanzministerium hat mit Zustimmung der Militärregierung dem Umstand, daß die neuen Branntweinsteuersätze für die Branntwein­erzeuger schwer tragbar sind, durch folgende Maßnahmen Rechnung getragen: Der Brenner /Erzeuger) wird bei der Herstellung zwar mit der hohen Steuer belastet, muß sie aber vorläu­fig nicht bezahlen Sämtlicher Branntwein ist bekanntlich ablieferungspfiichtig. Er muß an die om Ministerium für Landwirtschaft und Ernäh­

rung bestimmten Sammelstellen abgeliefert wer­den. Ausgenommen hiervon ist nur der den Obstbrennern zugestandene Haustrunk, der zu einem ermäßigten Satz zu versteuern ist.

Sobald der Branntwein an die Sammelstellen abgeliefert ist, wird der Brenner entlastet, d. h. die Steuerschuld geht an die Sammelstelle über. Die Sammelstelle hat bei der Auslieferung den Branntwein je nach dem Bestimmungszweck zu versteuern oder steuerfrei abzugeben. Ueber den bei den Sammelstellen angesammelten Branntwein verfügt das Ministerium für Land­wirtschaft und Ernährung im Rahmen mit dei Militärregierung oder die Militärregierung allein anmittelbar durch Freigabeschein (Bon de de' blocage)

Hieraus ergibt sich, daß dem Brenner nicht zugemutet wird, die hohe Branntweinsteuer im voraus zu bezahlen Militärregierung und Finanz­ministerium haben ihre Maßnahmen vielmehr weitgehend den Bedürfnissen der Steuerpflichti­gen angepaßt. Der Brenner hat nur die wohl auch erhöhte, aber im Vergleich zur regulären Branntweinsteuer mäßige Steuer für den Teil seines Branntweins zu zahlen, der ihm bestim­mungsgemäß zum eigenen Hausgebrauch ver­bleibt

Lohnerhöhung für Bergarbeiter

Laut Anordnung des alliierten Kontrollrates wird den Kohlenbergarbeitem eine Lohnerhöhung Ms zu 20 Prozent zugestanden. Man will damit diese Löhne auf die gleiche Stufe, wie die in der Metall-, chemischen und Bauindustrie stellen. Die neuen Tarife werden auf Anordnung des Kontiollrates durch Verhandlungen zwischen den Bergwerken und den Gewerkschaften festgesetzt werden.

Günstige Wirtschaftsentwickiung in England

Der englische Schatzkanzler Hugh Dalton er klärte, daß sich die Wirtschaftslage Englands seit dem letzten Jahr wesentlich gebessert habe und die wesentlichsten Engpässe in zwei Jahren über­wunden sein könnten. Die Umstellung der In­dustrie auf Friedensproduktion sei ohne Hinder­nisse erfolgt und bei den Entlassungen von 4 MiU. Männern und Frauen aus dem Heeresdienst konnte eine Arbeitslosigkeit vermieden werden. Das Defizit der Zahlungsbilanz sei auf Grund günstiger Exportentwicklung geringer als man vor einem Jahr annahm, die Steuern konnten um 500 Mill. Pfund gesenkt werden und der Kapital­markt sei auf einen Zinssatz von 2K% für lang­fristige Obligationen eingestellt wprdeo Man müsse jetzt energisch den Kampf gegen die In­flation führen und dafür seien Erhöhung der Produktion, Erhaltung der Preiskontrolle. Ueber- wachung des Kapitalmarktes, die Kontrolle von Boden und Rohstoffen, sowie Besteuerung und Spartätigkeit unbedingt notwendig.

Kurze Meldungen

Vier Dampfer und ein kleineres Motorschiff ver- hen gegenwärtig wieder den Personen- Bekehr auf dem Rhein in der britischen Zone. Die Rhein-Personen-Schiffahrt wird von der Köln - Düsseldorfer - Dampfschiffahrt - Gere!' ■ schaft und von der Weber-Schiffahrt durchgeführt Eine Bauweise, die von einem schlesischen Ingenieur entwickelt wurde, stellt in fahrbaren Werkstätten Hohlblocksteine aus Kesselschlacken und Bauschutt her.

Wie die „Wirtschaftszeitung" meldet, soll die Sodafabrik Mathes & Weber in Duisburg auf Reparationskonto nach Indien abmon- tiert werden. Der britischen Zone wird dadurch nun nur noch ein belgisches Sodawerk zur Ver­fügung stehen und die Versorgung völlig unzu­reichend werden.

Df.r Wertpapierumsatz an der Frank* fnrter Börse betrug vom 14. September 1945 bis 13. September 1946 37.657 Mill. Reichsmark.

Zwischen Beamten des tschechoslowa­ kischen A n 8 e nh a n d e l s m i n i s t e r i - ums und Vertretern der alliierten Besatzungs­mächte Deutschlands wurden die Möglichkeiten der Wiederaufnahme von Handelsbeziehungen er­örtert. Besonders widmete man sich den Einzel­heiten der Bezahlung und des Austausches von Gütern zwischen den beiden Ländern, vor allem einer tschechoslowakischen Kartoffelausfuhr nach Deutschland .

Ein Handelsabkommen zwischen Frankreich und Finnland , das an den im Februar abgeschlossenen Handelsvertrag an­knüpft, vereinbart eine Erhöhung der französi­ schen Lieferungen von Maschinen und DüngemJt* tel nach Finnland und von finnischer Zellulose nnd Papiermasse nach Frankreich .

Wie das amerikanische Kohlenko­mitee bekanntgibt, konnten infolge des Sdrff- fahrtsstreiks über 10 Prozent der im Oktober für den Export vorgesehenen Kohlenmengen in Höbe

von 1,86 MiU. Tonnen nicht verschifft werden. Es ist auch in der folgenden Zeit nicht mit einem zusätzlichen Export, der diese Fehlsumme aus- gleichen könnte, zu rechnen.

Der Nahrungsmittelveiferauch in den Vereinig ten Staaten soll in diesem Jahr rund 15 Prozent über dem Vorkriegsstand liegen. Die Nah­rungsmittelerzeugung soll einen Rekordstand er­reichen. 8 Prozent werden exportiert werden

Die Ansfuhr der Vereinigten Stau­ten erreichte mit einem Gesamtwert von 88t Mül. Dollar im August d. J. den Höchststand in dev Nachkriegszeit.

Die Export-Import-Bank empfing vom Außenministerium der Vereinigten Staaten die Anweisung, die Verhandlungen mit der Tschecho­ slowakei über Gewährung eines Kredites von 50 Mill. Dollar zu unterbrechen.

Die diesjährige Baumwollernte in den Vereinigten Staaten wind auf 8.72 Millionen Ballen geschätzt. Im vorigen Jahr wurden 9.015 Millionen Ballen geerntet.

1 Die Sowjetunion will Ukrainern, die aus Polen zurückkehren, Grund und Boden. Zuchtvieh und Saatgut ruteilen sowie lang­fristige Kredite tn Höhe von 30 Mill Rabe! und nicht zurückzuzahlende Zuschüsse in Höhe von 5 MIU. gewähren.

30000 Ziegelsteine in 24 Stunden stell! eine neue Maschine her. die von einer Ma* schinpofabrik in Charkow entwickelt wurde.

Im Rahmen eines Fünfjahresplanes für den Umbau Moskaus sollen 3 Mill. Quadrat­meter Wohnfläche neu bebaut werden.

Die Reisernte in China soll di* beete der letzten 20 Jahre sein. 90 Proz. der Ernte wurden bereits eingebracht.

Die erste Ausfuhr Japans seit Beginn der Besatzung wurde in Form von 5% Mill. Pfund Garn nach Burma , Hongkong und Nieder­ländisch Indien getätigt.

Zwischenrufe

Notruf einer Frau...

Ich habe fünf Kinder, davon vier unter zehn Jahren. Vom August bis September erhielten dieselben nur 3500 g Kartoffeln, die erst im September nachgeliefert wurden. Auch jetzt wurden für die Erwachsenen 15 kg, für 10- bis 18jährige 15 kg, für 6- bis 10jährige 12 kg, für die 3- bis 6jährigen 6 kg und für die 0- bis 3jährigen nur 3 kg aufgerufen. Meine 5jährigen Kleinsten essen aber genau so viel wie die Er­wachsenen. Sie müssen ja auf irgendeine Weise die fehlende Kalorienmenge ersetzen, denn sie bekommen von allem nur die Hälfte oder gar nichts. Für mich ist es unmöglich, vier Kinder mit einer Ration mitzuernähren bzw. die feh­lende Kartoffelmenge zu ersetzen. So geht es allen anderen Müttern auch, zumal wenn der Ernährer gefallen ist. Welche Lasten liegen heutzutage auf einer Frau, die sich mit einer großen Familie ohne männliche Hilfe durchbrin­gen muß. Eine Mutter kann aber nicht Zusehen, wenn ihre Kinder hungern, lieber verzichtet sie selbst. Wer wird wohl einmal unsere Belange in die Hand nehmen?

Frau Hüde Seuffert, Konstanz

... und der eines Flüchtlings

Die Flüchtlinge wollen in der neuen Heimat als gleichberechtigte Bürger leben, nicht als un­erwünschte Fremde angesehen und behandelt weiden. Sie müssen aber selbst einsichtig genng sein, daß Einzelwünsche, auch wenn sie noch so berechtigt wären, nicht überall und sogleich er­füllt werden können. Die Notwendigkeit des freiwilligen Zusammenschlusses von Flüchtlingen auf einer absolut unpolitischen Grundlage kann nicht bestritten werden. Eine solche Interessen­gemeinschaft könnte die staatlichen Organe (Landeskommissar für das Flüchüingsprobäem usw.) mit Anregungen und Verbesserungsvor­schlägen unterstützen. Vertrauensmänner die­ser Interessengemeinschaften könnten in den Gemeinden ehrenamtlich milhelfen, besonders auch zur Ueberbrückung anftretender Schwierig­keiten. Diese Vertreter müßten in zunehmen­dem Maße mit wirksamen Rechten ausgestattet weiden, die ihren Anregungen und Vorschlägen der 14 Millionen Flüchtlinge den notwendigen Nachdruck verleihen. So könnte eine solche hier vorgeschtagene Interessengemeinschaft der Flüchtlinge, die in allen Zonen gleichgerichtet arbeiten müßte, letzten Endes dem Wiederauf, bau, der Volksaussöhnung und schließlich der Völkerverständigung dienen.

Der Unterzeichnete bittet um genaue Anschrif­ten der freiwillig Interessierten unter Beilage des Portos.

Karl Dillschneider , Waldsee (Wttbg.), Klosterhof 264

War dies Wahlbeeinflussung?

Dieser Tage, kurz vor den stattgefundenen Kreistagswahlen, erhielten die Beamten eines Zollamtes den Befehl, ihre gegenwärtige Parte,- Zugehörigkeit schriftlich anzugeben. Zum Glück hatte nur ein verschwindend geringer Teil der Beamtenschaft sich diesem offensichtlich politi­schen Druck ergeben. Züchtet man schon wieder ein Parteibachbeamtentum a la 1933—1945? Mit allen Torturen der „Untergebenensehindung", von vermehrtem Nachtdienst bis zur Strafver­setzung bei nicht genehmer politischer Ueber- zeugung oder gar FeMen der gewünschten Par­teizugehörigkeit? H. L., Konstanz

Süddeutsche Rundschau

Grafifeuer In Ren eben

Renchei. Am Freitagabend ist in der j Mechanischen Werkstätte, dem früheren Gast- j haus „Zur Krone", ein Großbrand ausgebrochen ! Es entstand großer Sach-, Gebäude- und Mate­rialschaden. Die Freiwillige Feuerwehr von i Renchen sowie die Militärfeuerwehr haben das Feuer bekämpft und konnten es auf seinen Herd beschränken, so daß die angrenzenden Häuser nicht in Mitleidenschaft gezogen sind.

USA -Hflfe für Nordbaden Karlsruhe. Von Januar bis August die­ses Jahres wurden nach einer Mitteilung des Landesernährungsamtes von der amerikanischen Militärregierung für etwa 50 Millionen Mark Lebensmittel für das nordbadische Gebiet zur Verfügung gestellt. Die Lieferungen setzten sich aus 23 243 Tonnen Mehl, 32 722 Tonnen Weizen, 3999 Tonnen Mais, 8584 Tonnen Roggen, 4169 Tonnen Hülsenfrüchten, 610 Tonnen Nähr­mitteln, 1405 Tonnen Trockenmilch, 1250 Tonnen Trockenei, 267 Tonnen Bücfasenmilch, 1556 Ton­nen Trockengemüse, 563 Tonnen Trockenobst, 8720 Tonnen Trockenkartoffeln zusammen, In dem Bericht wird weiter mitgeteilt, daß das nordbadische Gebiet nur etwa drei Lebensmittel- Perioden lang sich selbst ernähren kann.

Rund 16 000 Polen seit dem 1. Oktober beimgekehrt

Heidelberg . Die Rückführung von wei­teren 2950 verschleppten , Personen nach Polen wurde am Freilag vom Hauptquartier der 3. Armee bekanntgegeben. Es ist geplant, diese in fünf Transporten in der Zeit vom 23. bis 30. Oktober zu repatriieren. Seit dem Inkraft­treten des 60-Tage-Programmes am t. Oktober wurden insgesamt !6 400 verschleppte Polen in ihre Heimat zurückgeführt. Gleichzeitig wurde die Repatriierung von 499 Italienern, die am Donnerstag Mittenwald verließen, bekannt­gegeben. Weitere 100 Italiener trafen am 21. OktobeT, von Berlin kommend, in der ame­ rikanischen Zone ein, um von dort im Laufe des Monats in ihr Heimatland zurücktransportiert zu werden.

Das Frankfurter Mahnmal Frankfurt a. M. Aus Trümmern des Frankfurter „Römer " werden die Steinmetze der Stadt Frankfurt einen Sarkophag anfertigen, der die sterblichen Ueberreste des ersten un­bekannten Todesopfers aufnehmen soll, das bei dem jetzt begonnenen Bürgereinsatz unter den Trümmern gefunden wird. Der Sarkophag wird auf dem Sockel des ehemaligen Bismarckdenk- mals einen würdigen Platz finden und an die unzähligen Todesopfer mahnen, die im zweiten Weltkrieg in Frankfurt ums Leben kamen. Der dritte Märzsonntag eines jeden Jahres soll zum Gedenktag der Zerstörung der Stadt erklärt werden.

Prinz Emst Heinrich von Sachsen verurteilt Reutlingen . Vor dem Mittleren Militär geriCht in Reutlingen hatte sich Prinz Emst Hein­ rich von Sachsen zu verantworten, der unter

der Anklage stand, wertvollen Schmuck in* Aus­land gebracht und dort verkauft zu haben. Der Staatsanwalt, der in seinem Plädoyer die Auf­fassung vertrat, der Angeklagte habe durch seine Handlungsweise zur Verarmung der fran­zösisch besetzten Zone Württembergs und Hohenzollems beigetragen und den Wert der Mark, der von den Militärbehörden nach Mög­lichkeit gestützt werde, unterhöhlt, beantragte, den Angeklagten mit einer hohen Geldstrafe zu belegen. Das Gericht verurteilte den Ange­klagten wegen Verstoßes gegen die Verord­nung, daß keine Güter aus Deutschland vor. Privatpersonen ausgeführt werden dürfen, za einer Geldstrafe von 15 000 RM. Der mitange- klagte Kunsthändler Buesch aus Dresden , des­sen Rolle hei der Vermittlung zur Ausfahr der Brillanten etwas undurchsichtig blieb, wurde wegen Mittäterschaft zu einer Geldstrafe vor 3000 RM, zahlbar innerhalb drei Monaten, ver urteilt.

Kind durch Handgranate zerrissen Darmstadt . Ein elfjähriger Junge fand in Arheilgen beim Kartoffellesen auf einem Acker eine Handgranate, die beim Herumhantieren explodierte und den unglücklichen Jungen furchtbar zurichtete. Das linke Bein wurde ganz, das rechte Bein zur Hälfte abgerissen, ferner vier Finger der rechten Hand zerfetzt Das Kind ist auf dem Transport in das städ­tische Krankenhaus den Verletzungen erlegen

Einbruch in eine Spruchkammer

Kempten . Ein merkwürdiger Einbruch wurde in Kempten verübt. Bisher noch un­bekannte Täter brachen zur Nachtzeit in die Diensträume der Spruchkammer Kempten -Stadt ein und entwendeten etwa 1000 Formulare für Sühnebescheide.

Aus der Schweiz

Der Gummisddauch war undicht

Zürich . Von einer Zimmernachbarn» wurde am Mittwochabend die 1859 geborene Freu Anna Wettstein tot in ihrem Zimmer an der Clausiusstraße in Zürich aufgefunden. Die Untersuchung ergab, daß der Gummischlauch des im Zimmer befindlichen Gasreglers undicht war Das ausströmende Gas muß die alleinstehende Greisin betäubt und deren Tod herbeigeführt haben.

Ein „Goldhandei'' durch die Hintertür Bern . Ein Berner Hotelangestellter erhielt von einem Bekannten den Auftrag, für 3200 Franken Gold zu kaufen. Vor der Bank sah der Auftraggeber, wie der Hotelangestellte von einem angeblichen Detektiv angehalten und nach dem Amtshaus geführt wurde. Erkundigungen ergaben jedoch, daß keine Verhaftung erfolgt war und der Hotelangestellte mit seinem Hel­fershelfer das Amtshaus durch eine andere Tür wieder verlassen hatte. Die Polizei konnte in­zwischen die beiden zusammen mit einem wei­teren Komplizen verhaften. Von den 3200 Franken konnten noch runc^ 1000 Franken bei­gebracht werden.

Sportdienst des Südknrier

Caracciola will weiter rennfahren

Eine Unterredung mit dem erfolgreichsten Rennfahrer der Welt

Mit einer sensationellen Ueberraschung war­tete in der vierten Runde der süddeutschen Meisterschaftsspiele der FC Nürnberg auf. der am Sonntag beim punktgleichen Tabellenzweiten SV Waidhof weilte Der bis dahin durch das Torverhältnis knapp führende Club überfuhr die Waldhöfer mit einem außerordentlich über­raschend anmutenden hohen Sieg. Durch diese

Vor drei Wochen ist bekanntlich Rudolf Ca­ racciola nach seinem schweren Unfall in In­ dianapolis nach der Schweiz zurückgekehrt, wo er in der Nähe von Lugano seit 193? eine eigene entzückende Villa besitzt Wie jetzt bekannt wird, war nach jenem Unfall die rechte Körper­seite des deutschen Rennfahrers 6 Tage gelähmt.

Ein Korrespondent der bekannten Schweizer msuieuu — -

Sportzeitung „Sport " hatte dieser Tage eine' Un - Niederlage sind die Badner vom zweiten huf terredung mit Caracciola , der wir interessante . den sechsten Platz zurückgefallen Die Ueber- Einzelheiten entnehmen. Frau Caracciola . die bei | raschungsmannschaft FC Bamberg machte wiede der Unterredung anwesend war, bestätigte, daß i rum von sich reden, indem sie den FSV Frank dfe Anteilnahme der amerikanischen Sportslaute j fort auf Frankfurter Boden 2:0 beziegte und an dem Unfall des deutschem Rennfahrers außer- nunmehr bei gleicher Punktzahl den zweiten ordentlich groß war. In zwei Monaten mußte sie ! Plate hinter Nürnberg einnimmt. Die Augsburger ca. 350 Briefe beantworten. In denen junge und j Schwaben holten sich gegen I960 München den

•• • •--- -*— ■ ersten Sieg in der neuen Spielzeit

FC Nürnberg 4

FC Bamberg 4

Eintracht Frankfurt 4

FC Sdiweiafurt 4

Stuttgarter Kicker 4

SV Waldhof 4

Offenbacher Kickers 4

VfB Stuttgart 3

Bayern München 4

VfL Neckarau 4

SpVg Fürth 4

Viktoria Aschaffenburg 4

Ulm 1846 VfR Mannheim 1860 München BC Augsburg

Ca« iAJV ui ictg izuuu v .. — - — „

alte Autosportbeqeisterle ihre Sympathie für den verunglückten Fahrer bekundeten. Frau Carac­ ciola . eine gebürtige Schwedin, sagte, daß ihr Mann im Jahre 1929 seinen Wohnsitz in Deutsch­ land aufgegeben hatte und seine freie Zeit mei­stens in der Schweiz verbrachte

Caracciola selbst erzählte soaann vom a m e rikanisdien Automobilsport ta In­ dianapolis fuhr er mit einer „Thorne-Spezial”

Thome ist der Name des Besitzers, eines Millio­närs. In Amerika ist der Marken-Automobilsport unbekannt Jeder Fahrer fährt auf eigene Rech­nung. Und da ein jeder es für angebracht fin­det, an seinem Motor herumzubasteln und dies oder jenes auszuprobieren, kommt es vor. daß jede zweite Maschine eine Spezialmaschine ist. • a

Was Caracciola überraschle, is! die Aufrichtig- j FSV Frankfurt keil der amerikanischen Fahrer Es gibt kein > Schwaben Augsburg Markengeheimnis. Die Boxen sind für jeden Fah­rer offen und jeder darf schauen, was unter der Motorhaube steckt Die Hilfsbereitschaft zwischen den einzelnen Fahrern ist absolut bewunderns­wert. Caracciola sagte, daß er im nächsten Jahr wieder nach Indianapolis fahren and Rennen be­streiten will Auf die Frage des Berichterstatters, was mit den deutschen Rennwagen ge­schehen sei, antwortete Caracciola - Die Auto- Union -Wagen befinden sich in der russischen Zone und man wisse nicht, was ans ihnen ge­worden sei. Die Mercedes -Wagen befinden sich in Stuttgart unter amerikanischer Kontrolle, doch seien sie nicht mehr aktuell, da es sich nm 3- bzw. 5-Liter-Wagen handle Ueber weitere Absichten befragt, erklärte Frau Caracciola , daß ihr Mann zwei Schweizer Me­chaniker engagieren und eine „Scuderia Carac-' ciola" gründen werde. Mit diesen beiden Me­chanikern will er Zusammenarbeiten um seinen eigenen Wagen wieder in Rennen zu führen. Es sei schwer gegen die anderen Merken zu kon­kurrieren, die über umfangreiche Mittel and Helfer verfügen „Glücklicherweise", so betont der Schweizer Journalist, „seien es aber nicht die Mechaniker, die die Rennen gewinnen, son­dern es entscheidet die Kunst des Fahrers. Und Rudolf Caracciola ist nnd bleibt der Well größ­ter Meisterfahrer ”

Sensationeller ^ieg des ,Clnb"

SV Waidhof — PC Nürnberg 1:8 SpVg Fürth — Stuttgarter Kickers 1:1 Bayern München — VfL Neckarau 3:0 VfR Mannheim — Phönix Karlsruhe ld)

FC Schweinfort — Eintracht Frankfurt 2:2 Schwaben Augsburg — 1960 München 2:1 FSV Frankfurt — FC Bamberg 0:2 Offenbacher Kickers — BC Augsburg 6:2 Karlsruher FV — Viktoria Aschaffentrarg 3:3

3

4 4 4 4 4 4 4

4

0

0

19:2

8

4

0

0

8:2

8

3

1

0

7:3

7

3

1

0

10:5

7

2

2

0

9:5

6

3

0

1

12:10

6

2

1

1

13:7

5

2

0

1

9:5

4

1

1

2

8:7

3

I

1

2

4:5

3

1

1

2

4:5

3

1

1

2

11:11

3

1

0

2

7:9

2

1

0

3

2:5

2

1

0

3

4:9

2

1

0

3

8:13

2

1

0

3

3:12

2

1

0

3

3:12

2

1

0

3

2:10

2

0

1

3

5:11

1

Phönix Karlsruhe Karlsruher FV

VfB. Stuttgart schlägt Schalke 04

Nach dem überraschend hohen 7:1-Sieg de. mehrfachen deutschen Meisters Schalke 04 übe den VfB Stuttgart vor einigen Wochen wei ter die Westfalen am vergangenen Sonntag zum Rückspiel in Stuttgart und unterlagen regen den VfB Stuttgart knapp mit 3:2 Toren

Pokalspiele im Bezirk Konstanz

Resultate von der 2 Runde: 1 Engen —Immen dingen 5:2: 2. Upfingen—Singen 2:9; 3. VfL

Konstanz —Gottmadingen 4:0-, 4. Kluftern—Z!*en- hausen 1:6: 5. Ueberlingen —Worblingen 2:3: 6 8!umberg—Radolfzell’ 3:2 (nach Verl .). 7. Eigel­ tingen —Stockach 1:11; 8 Wollmatingen—SV Kon­stanz 3:2 (nach Verl .)

Paarungen für die 3, Vorrunde am 27. Oktober:

L Stockadi—Blomberg : 2. VfL. Konstanz—Engen 3 Zizenhansen—Singen: Worblingen—Wollmatin­gen (alle Spiele 14 Uhr) Die Platzvereine sind verpflichtet, am Sonntagabend zwischen 19 und 21 Uhr die Resultate telefonisch an Spielleiter Keller durthzugeben. (Tel. Radolfzell 273 Gast­haus 273 Gasthaus zum Kreuz.)

Ausländischer Meisterschaftsfußball

Schweiz . Die beiden Tabellenersten Lausanne Sports und Lugano , die ihre Spiele in der 7 Runde wiederum erfolgreich gestalteten, führen mit 13 bzw. 12 Punkten die Tabelle an vor Ser- ▼ette Genf, das 10 Punkte aufweisL Die Ergeb­nisse: Bellinzona — Basel 4:1: Grenchen—Urania- Genöve-Sp. 2:0; Lausanne —Graßhoppers 1:0: Lo­carno—Biel 2:1; Servette—Cantonal 3:1: Young Bovs—Lugano 1:2: Young Fellows—Bern 0:1.

Frankreich : Wochentags- und Sonntags­

spiele. Stade Francais—Reims 2:2; St. Etienne— Ulli* 2:1: Rennes —Set* 5:2: Cannes —Metz 1:0:

Roubaix —Red Star 2:0; Nancy —Ronen 0:0; Mont­pellier—Lens 2:1t Bordeaux —Toulouse 1:1: Mar­ seille -Strasbourg 2:1; Racing Paris—Le Havre 3:1; Racing Paris—Rouen 0:0.

Italien : Torino —Juventus 0:0; Bologna — Triestini 1:0-, Fiorenfip.a—Modena 1:2; Genoa — Livorno 0:0-, Venezia—Roma 2:3; Bari—Alessan- dria 2:2: Napoli—Vicenza 2:2; Lazio—Brescia 6:3. Atalanta—Samp Dona 1:1: Milan—Intemazionale , 3:1.

England : 1 Division: Arsenal—Stoke City 1:0; Aston Villa—Charlton Athletic 4:0: Black­burn Rovers —Sheffield United 2:0. Blackpool — Manchester United 3:1: Derby County—Middles- brough 1:1-, Brentford—Preston North End 2:3. Everton—Bolton Wanderers 2:1 Huddersfield Town—Liverpool 1:4; Portsmouth —Chelsea 0:2; Sanderland—Grimsbv Town 1:2: Wolverhampton Wanderers —Leeds United 1:0.

Rußland: Final des russischen Cups. Spar­ tak Moskau —Dynamo 3:2: Spartak gewann da- , mit zum dritten Male den Cnp. j Rußland : Halbfinal der russischen Fußball- , meisterschaft. ■ Spartak Moskau —Dynamo Kiew I 3:1: Dynamo-Tilbissi — Torpedo Moskau 2:1.

Kur* notier*

Auf einer Tagung des Zonensportrates und des Fußbailaussdjusses der britischen Zone in Min­ den wurde die Gründung eines nordwestdeut­schen Fußballverbandes beschlossen.

Im Rahmen eines interalliierten Militärfußball- turniers schlug Dänemark die Norweger 2:1. Hol­land besiegte Frankreich 4:3.

Ein Fußball-Länderspiel zwischen Wales uno Schottland im Rahmen der britischen Vierländer­meisterschaft endete mit einem 3:1-Sieg von Wales.

Bei den Weltmeisterschaften im Gewichtheben am Wochenende wurden die Titel wie folgt ver­geben: Federgewicht- Anderson (Schweden ) 320 kg, Mittelgewicht: Tounv (Aegvpten) 377,5 kg Halbschwergewicht: Nov:»k (Rußland ) 425 kg Schwergewicht: Davis (Amerika ) 435 kg.

Bei einem internationalen Radballturnier in St Gallen blieben die schweizerischen Mannschaften mit 17:1 Punkten gegen die ausländischen Ver tretungen --on Frankreich und Oesterreich erfolg reich,

Em internationales Sprinter-Rennen m Luxem bürg gewann der Schweizer Weltmeister Plattnet vor Gillen (Luxemburg ).

Das am Sonntag in Aarau ensgetragene Hand­ball-Länderspiel Schweiz —Holland wurde von den Schweizern mit t6:6 Toren gewonnen.

Im Panamerika-Tenn:stu r nier schlug der Aroe rikaner Frank Parker im Halbfinal seinen Lands mann Falkenburg 6:2. 6:1 2:6 6:8, 12:10.

In Steingaden (Allgäu) wird am 4. Növembe: eine bayerische Sporlekademie eröffnet, deren Studianolan eine wissenschaftliche und körper­liche Ausbildung der Studenten vorsieht, die spä­ter als Lehrer an höheren Lehranstalten wirken , sollen.

Die Wiedereröffnung der Schweizer Kunsteis -/ bahnen ist für die ersten Tage des Monat) November vorgesehen. Die Wintersaison wirf eine Reihe hervorragender Veranstaltung®)

‘ bringen.

j Ein 23jähriger Fußballanhänger in Englan /

! der während mehr als drei Jahren in den Tot Wettbewerben leer ansging, gewann die» Tage im sogenannten Pennv-Tip (Wettbew» mit dem kleinsten Einsalzl die Summe von 401 Pfund Sterling (rund 700 000 sfr.). _

j SÜDKUBIER

Verantwortlicher Redaktlonsansschuß: Hern»

‘ Fiebing. Hermann Dörflinger (CSV). Rudi Go) (KP) Dr Robert Winze* /SP) Friedrich Munf 'DP) — Verlag: Südkurier-Verlag G m b H- Dnick Druckerei Konstanz Fischmarkt 5. — 1 j unverlangt eingesandte Manuskripte Oberm* die Redaktion keinerlei Haftung.