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Seite 6 / Nr. 61

SÜDKURIBR

Freitag, 30. Juli 1948

Neue Bücher

Sinclair Lewis hat ein neues Buch; ge- •drrieben „Kingsblood Royal". Er sdlildert darin das Schicksal eines ruhmreich aus dem Kriege heimgekehrten Hauptmanns , der eine schöne Frau und ein reizendes blauäugiges Kind sein ei­gen nennt. In der Meinung, vom englischen Kö­nigshaus abzustammen, betreibt er in seiner Freizeit Ahnenforschung und stellt dabei fest, daß er vsn einem Vollblutneger abstammt und ein ,,zweiunddreißiqsto!-Neger 1 ' ist. Der gefeierte und geachtete Gesellschaftslöwe gibt nach, und nach sein Geheimnis preis und sucht im Neger­ghetto Freunde. Er entdeckt, daß hier edlere und aristokratischere Menschen zu finden Sind als in seiner bisherigen Umgebung. Als man ihn aus seiner Villa ausräuchern will, tritt er seinen ehemaligen Klubkameraiden mit dem Gewehr ent­gegen. Er wird verhaftet und in den Polizei­wagen geladen; seiner Frau, die ihm dorthin folgen will, wird der Eintritt verweigert. Da erklärt sie, auch sie sei eine Negerin. „Jetzt übersiedeln wir" sind ihre und des Romans letzte Worte. Man kann sich gut vorstellen, daß auch dieses ®uch des bekannten Sozialkritikers drüben wieder einigen Staub aufgewirbelt hat.

Jean-Paul Sartre befaßt sich in seinen „Reflections 6Ur la question juive", die in deut­ scher Uebersetzunq im Europa-Verlag, Zürich er­schienen sind, mit dem Problem des französischen Juden, doch in einer Art, daß der gesamte Fra­genkomplex hier mitumfaßt ist. Erst der Anti­semitismus habe den Juden erschaffen, meint der Autor und rückt das Problem der Jadengeg­nerschaft in den Vordergrund seiner Betrach­tung. Von außen her sei der Jude in eine Rolle hineingedTängt worden, die dann zu negieren war. Er sei auf Berufe angewiesen gewesen, die der gute Christ nicht ausüben durfte, erst wi­der seinen Willen, nachdem ihm die Assimilation verweigert wurde, schließlich! mit seinem Willen in der ihm, aufgezwungenen Rolle verharrend. Ein von oben her geschürter Antisemitismus sei ein willkommener Blitzableiter mißliebiger Regime gewesen. Im übrigen habe jedes Land seine spe­zifischen Juden. Die Lösung liegt bei Sartre nicht im Zionismus, sondern in der Assimilation. Im wesentlichen sei jedoch das jüdische Problem kein Problem der Juden, oder, wie der Neger- sch'riftsteller Richard Wright es einmal ausge­drückt hat „Es gibt in den USA kein Neger­problem, es gibt nur ein Problem der Weißen."

Max Havelaar , von Multatuli , dem Pseudonym des Holländers Eduard Dekker wurde vom Auf bau-Verlag jetzt neu heraus­gegeben. Ein Schlüsselroman, 1860 das erste Mal in 1300 Exemplaren erschienen, die Er­lebnisse des Autors in Niederländisch-Indien, wo er an dem Unterschied zwischen der wunderschönen Theorie der Kolonialregie­rung und deren Handlungen zerbricht. Er nahm die Worte, daß diese Regierung zum Heile der Eingeborenen da sei, wörtlich. Die Wirklichkeit sprach anders, sie sprach von Ausbeutung. Was aber bedeutet uns das heu­te? Zumal das Buch im Grunde nur ver­ständlich ist, wenn man nicht nur Holland , sondern auch Indien kennt? Um von der Dif­ferenz zwischen Wort und Tat zu sprechen, brauchen wir nicht in das Jahr 1860 und nicht nach Niederländisch Indien zu gehen. Wir könnten hierzu ganz unter uns bleiben

heg

*

Karl Thieme , „Jeremias "; Hermann Jun­ ker , „Jobs Leid, Streit und Sieg"; Eugen Wal- ter, „Das Gebet des Herrn”; Verlag Herder. Freiburg/Br.

An der Pfefferküste

Fast 100 Jahre hatte die Negerrepublik das schwarze Dornröschen gemimt. Ver­geblich erwarteten die Neger in aller Welt von Liberia eine Demonstration der Fähig­keit der Afrikaner, sich selbst zu regieren.

Vielleicht, daß ihre Verfassung nicht das Richtige für die Republik an der Pfef­ferküste war. Sie wurde fast Satz für Satz von der der USA übernommen, als man den Versuch unternahm, befreite Sklaven der amerikanischen Südstaaten wieder in ihre alte Heimat zurückzuführen. Statt Pioniere und Lehrer ihrer eingebo­renen Rassegenossen im Hinterland zu werden, sonderten eie sich von den Busch­negern ab, besiedelten einen dünnen Kü­stenstrich und bauten sieh hier ein schwar­zes Wölkenkuckucksheim' mit Präsidenten und Vizepräsidenten, mit Senat und Re­präsentantenhaus, mit gewählten Richtern und Sheriffs nach dem großen Vorbild,

Mehr als einmal erlagen die Amerika­neger und deren Nachkommen beinahe der Versuchung, ein Kaiserreich auszurufen und sich alle zu Fürsten , Herzogen und Grafen zu machen, aber der große Geld­geber, die USA , drohte, in diesem Falle seine freigebige Hand fortzuziehen. So be­gnügte sich Liberia mit Phantasieunifor­men und Phantasietiteln. Die kleine von den befreiten amerikanischen Sklaven ab- s tammende Oberschicht — heute etwa 12 000 Menschen — warf sich fast aus­nahmslos auf die Parteirepublik, wirkte als Anwalt oder als Geistlicher in den zahllosen Sekten, die an der Küste auf­schossen, und überließ den kleinen Han­del den Griechen und Armeniern.

Durch die plantagenmäßige Gewinnung, welche die amerikanische Firma Firestone vor einem Jahrzehnt mit einem großen Kostenaufwand begann, durch neue Ein­nahmequellen während des zweiten Welt­krieges und nicht zuletzt durch die Refor­mierung des gegenwärtigen Präsidenten William V. S. Tubmann ist Liberia 'heute zum erstenmal« in seiner Geschichte von ewigen Finanznöten befreit. Es hat ein ausgeglichenes Budget und war in der Lage, seine äußere Schuld in Höhe von drei Millionen Dollar bis auf 667 000 Dollar abzufragen, Die Einnahmen an Steuern, Zöllen und Abgaben haben sich seit 1934 von 600 000 Dollar auf etwas über drei Mil­lionen Dollar jährlich erhöht, und die kleine Republik ist in den letzten Jahren ernsthaft daran gegangen, etwas für den Unterricht und die Gesundheit zu tun. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Elementarschulen von 162 auf 222 er­höht, immer noch lächerlich wenig für eine Gesamtbevölkerung von eineinhalb Mil­lionen Menschen. Aber diese Menschen le­ben dm Busch strenger von der kleinen Oberschicht abgesondert als die Europäer in den Kolonien von den Eingeborenen. Dieses Versagen der Amerikaneger, sich mit der eingeborenen Buschbevölkerung

zu verschmelzen oder sie doch unter ihren Einfluß zu bringen, hat das Hinterland von Liberia zu dem unbekanntesten Landstrich Afrikas gemacht, der fast völlig uner- schlossen ist und ein Reservat für wilde Tiere und fast ebenso wilde Negerstämme geblieben ist.

Auch heute noch ist die Negerrepublik an der Pfefferküste ein messerschmaler Küstenstreifen mit einem unbekannten ge­heimnisvollen Hinterland, regiert von ei­ner hauchdünnen Oberschicht, die vor ih­ren Häusern auf den Straßen der Haupt­stadt Monrovia ihre nagelneuen Chrysler- Autos stehen haben, während fast schon aus dem Hinterhof die dumpfen Trom­meln des Voodookults in das Lärmen mo­derner Radiogeräte hineindröhnen.

K. L. Meyer.

Die Negerfakultät

Der Oberste Gerichtshof der USA ent­schied kürzlich: Der Staat Oklahoma hat „sogleich” Miß Ada Lois Sipuel Fisher „die gesetzliche Erziehung” angedeihen zu lassen. An der von ihr bisher besuchten Negeruniversität Langston konnte sie nicht ihren Doktor machen und hatte deshalb die Zulassung zur Staatsuniversität bean­tragt. Man hatte sie aber dort abgewiesen, weil die Gesetze des Staates Oklahoma die Trennung der Rassen verlangen. Diese Stellungnahme erklärte das Oberste Ge­richt als verfassungswidrig.

Die Behörden Oklahomas standen somit vor der Wahl, entweder eine besondere Fakultät für Neger an der Staatsuniver­sität zu errichten oder eine Bestrafung durch den Obersten Gerichtshof hinzuneh­men.

Sie eröffneten in Oklahoma City als Zweigstelle von Langston eine rechtswis­senschaftliche Fakultät, die aus drei Räu­men besteht und über einen Stab von drei Dozenten verfügt. Miß Fisher war damit nicht zufrieden und bezeichnete dieses In­stitut als unzulänglich. Kein Mensch ließ sich einschreihen, und die unverbesserliche Miß Fisher verlangte erneut ihre Zulas­sung zur Staatsuniversität, was wiederum abgelehnt wurde. Jetzt sucht sie mit Hilfe ihrer Anwälte ihr Ziel beim Obersten Ge­richtshof zu erreichen. Inzwischen haben sich ihr sechs weitere Neger mit dem glei­chen Verlangen angeschlossen.

Einen ähnlichen Fall gab es im Jahre 1936 zwischen der Universität von Mis­souri und einem Neger namens Lloyd Gaines. Missouri eröffnete bald darauf eine rechtswissenschaftliche Fakultät für Neger, die heute schon 30 Studenten zählt.

Mr. Gaines allerdings ließ sich nicht einschreiben, so berichtet die „New York Times ”, und seine Familie hat seit jener Zeit nichts mehr von ihm gehört...

*

Der Fiimproduzent Hai Roach hat kürz­lich gegen das Zensurkomitee der Stadt

Memphis (USA ) einen Prozeß angestrengt Dieses Komitee hatte die Vorführung des Films „Curley” verboten, weil darin ein Negerkind mit weißen Kindern spielt. Eric Johnston , der mächtigste Mann des amerikanischen Films, hat dazu öffentlich Stellung genommen und erklärt, eine sol­che Zensurmaßnahme bedeute eine gefähr­liche Bedrohung der Freiheit des künst­lerischen Schaffens und die gesamte Film­industrie sei bereit, notfalls an das Oberste Bundesgericht zu appellieren.

• *

Gien Taylor, Vizepräsidentschaftskandi­dat der „Dritten Partei” wurde vor eini­gen Wochen, als er die Kirche von Bir­ mingham im Staate Alabama betreten wollte, von einem Polizisten aufgehalten mit den Worten: „Halt, hier ist der Ein­gang für Neger. Der Eingang für Weiße ist dort drüben.” Taylor kümmerte sich nicht darum und machte von seinen Ellenbogen Gebrauch. Der Polizist rief Hilfe herbei und der sich mit Händen und Füßen weh­rende Senator wurde überwältigt und auf die Polizei gebracht. Nach Zahlung von 100 Dollar wurde er wieder fredgelassen, jedoch wurden vorher von ihm Fingerabdrücke gemacht.

Am folgenden Tage hielt der Gouver­neur des Staates Alabama eine Rundfunk- ansprache an die Neger und erklärte, sol­che Zwischenfälle seien nicht geeignet, die Lage der Neger zu verbessern. .Diejenigen unter Euch, die unzufrieden sind, mögen das Land verlassen, und die anderen sollen

sich dann nicht mehr beklagen!”

♦

Jackie Robinson ist heute ein gemach­ter Mann. Und das kam so: Branch Rickey , Manager der Brooklyn Dodgers, eines Ba-. seball-Profiklubs, suchte schon lange nach einer Verstärkung für seine erste Mann­schaft. Ein Mann in einem Negerklufo fiel ihm auf. Er ließ ihn beobachten und stellte fest, daß Jackie nicht rauchte (seine Mut­ter hatte Asthma ), nur Milch trank und selten fluchte. Aber das Wichtigste: Er war der geborene Athlet. So kam der Ne-' ger in die Baseball-Oberliga. Jackie Robin­ son mußte sich u. a. verpflichten, seinen Namen nicht für Reklamezwecke herzuge­ben, einer für ihn nachteiligen Schieds- richterentscheidiung nicht zu widerspre­chen, das Spielfeld durch einen Nebenaus­gang zu verlassen' und Beleidigungen durch andere Spieler lächelnd hinzuneh­men.

Er vergaß nie dien Rat, den ihm sein Rassengenosse Joe J-ouis gab: „Werde nicht eingebildet”. Mittlerweile brachte er es zum drittbesten Spieler seiner Mann­schaft. Eines Tages versetzte ihm wieder einmal ein gehässiger Gegner mit den Dornen (Spikes) unter den Laufschuhen einen Stoß, den der Schwarze ebenso ge­duldig und vertragsgetreu hinnehmen wollte wie bisher.

„Zahl’ .ihm das heim, Jackie!”, riefen ihm seine empörten Kameraden zu.

An diesem Tage hatte der Neger Jackie Robinson seinen langen und zähen Kampf gewönnen.

Seit 329 fahren ...

• . . Seit 329 Jahren, d. h. «eit der Zeit, al« der erste Negersklave seinen Fuß auf amerika­ nischen Boden setzte, stehen die Worte ameri­kanischer Staatsmänner über Freiheit und Demo­kratie im Widerspruch zu der Behandlung — der Neger. Die staatlichen Organe und die Ge­richte haben sich nie an diese Worte oder Ge­setze gehalten. In den verschiedensten Staaten des Landes bleibt die farbige Bevölkerung von den Schulen und Universitäten ausgeschlossen; ihre grundlegenden Bürgerrechte zum Schutze des Lebens und des Eigentums werden ignoriert. Zum Beispiel wurde die Negerbevölkerung der Südstaaten durch Gesetze, administrative Gewalt­anwendung an der Ausübung ’ des Wahlrechts gehindert. Dreiviertel der gesamten USA -Ne- gerbevölkerung hat man so das Wahlrecht ge­raubt.

In jeder größeren Stadt der Vereinigten Staa­ ten , in der die Negerbevölkenung einen beach­tenswerten Teil der Gesamtbevölkerung aus­macht, besteht ein sogenannter „Schwarzer Gür­tel", der die Neger von den Weißen trennt. Die Mehrzahl der Häuser innerhalb dieses Ghel- tos sind baufällig, voll von Ratten und unhy­gienisch. Jedoch müssen die Neger 10—15 Pro­zent höhere Mieten zahlen. Nach Angaben des „American Labour Fact Book" erhalten Neger­arbeiter 20 Prozent weniger Lohn für die gleiche Arbeit als die Weißen. Jm Jahre 1944 wurde ein Gesetz geschaffen, nach dem den Lehrern mit gleicher Qualifikation, ohne Unterschied der Rasse, die gleichen Gehälter gezahlt werden müssen. Noch heute jedoch betragen die Gehäl­ter der Negerlehrer nach Angaben des USA -Er- ziehlungisimUmsterivtms nur 40—63 Prozent der Gehälter der weißen Lehrer Daily Wbrker

Präsident Truman will hier Wandel schaffen, und der Parteikonvent der Demokraten in Phila­delphia hat sich, wenn auch mit einer knappen Mehrheit von 651:562 hinter ihn gestellt. Fast provozierend wirkte es auf die Opposition, daß zu Beginn der Programmsitzung des Konvents ela Neger,pastor des Eröffnuaigsgebet sprach. Demo­kraten aus den Südstaaten wollen nun einen ei­genen Präsidentschaftskandidaten aufstellen.

... Es wäre falsch, den weißen Rassenfana­tismus im Süden einzig auf das Konto von Ge­fühlsressentiments oder gar Bürgerkriegserinne­rungen zu schreiben. Er hat, natürlich, sehr kon­krete soziale Ursachen. Der Süden erlebte seine große wirtschaftliche Blüte in der Zeit, als er den Welt-Baumwollmarfct beherrschte — und die Baumwollerzeugung beruhte auf der Sklaverei, den billigen farbigen Arbeitern au i den großen Plantagen. Die Negerbefreiung brach den wei­ßen Baumwollherren wirtschaftlich das Rückgrat, und sie heben sich nie wieder von diesem Schlag erholen können . . . Der wirkliche Kampf ge­

gen den Rassenfanatismus kann daher nicht mit moralischen Argumenten und Appellen an die Toleranz geführt werden, sondern nur auf der sozial-wirtschaftlichen Basis; Roosevelt hatte das verstanden und dem arm und machtlos gewor­denen Süden eine neue „Raison d' etre" ge­geben, einmal durch die großen Bewässerungs­bauten des „New Deal ", und zweitens, und vor allem durch die Verlagerung der Kriegsindustrien aus dem industriellen Norden in die Ebenen von Alabama , Mississippi , Georgia und Tennes­ see . Das war eine gute Methode, aber seit dem Ende des Kriegs-,,Boams" ist es aus damit, und heute sind die Südstaaten wieder die bei weitem ärmsten des Landes (Durchschnitts-Jahreseinkom­men pro Kopf in Mississippi , Louisiana und Florida ; 550 Dollar, gegen mehr als' 1600 Dollar in Newyork und Kalifornien ). St. Galler Tagblatt

Bekanntmachungen

Ka#ltägli#e Setaiintgabe een nidjivet- •ffe*tli#ten StUjitemaftitaljineH jugeftettiet ahminiftratioer Sntiiaj)ifiiierangseKtf#ei> bangen. 1. Entgegen bet Kotig in Ser Beilage n jrom Wnrteblabt Ser Eanbesoeti mal,tun® Serben — frans. Sefatpinejs- gebiet — Kr. 16 »ont 10. Wai 1947, Seite 704, rnon-a# «He Süftne majpio'frmcn, Sie int früheren Berroalbungsncrijahren getroffen'mürben, in ihrer ©eicrmtSeif be= rcits oeroffenffidjt feien, mos R# als untubreffenb etmies, merbeit mettere enb= gültige int früheren SermaMungsnerfah- ren auferlegte Gnbi#eibungen. Sie Sen Setroffenen jmar jugeftelH aber baimals ritte neroffenflicht marben pnb. int Sab. Gef.» unb Cerorbmunflshtatt unter ber Ueheti#rift: ..Gnbgüttige Enffthctbungen im »erfahren übet bie ooliilhhe Säufcc« ruitg“ nadlträghdj »eröftenbü#*. 2. Un­tere SefanTttltKuhuttgen übet bie Einftet hing bes »ottjugs ni#4 oeröffenfKSfer Sühnemafrnahmen. bie im früheren »er« malbungsnetfahren aufertegt mürben, »om 1 4. 1948 unb oont 3 . 5. 1946 ftnben auf jngefteBte abminiftrafioc Enimastfiji«- tungsenüberbiinoeu feine STnroembung mehr. Ser Solriuc »on ni#*»eti>ffent> Infiten ©übtteirathnabmen mirb baber in folibcn 5SIIen niSf mehr eingeBelüt. Sie ertl. bereite etagefteflte BoUftredima oon (Sübnemafcnabmcn mirb nach »eriPfenb Iiebung ber Enfhbeibnng int Sab. Gei.- itnb »D.SI. mieber aufgenommen. orct- bürg i. Sr.. 20. 3uli 1046 Sahifcbes ©tccrisfontmifiariet Hi- politifihe 9Sübe= rumg: gej. Sr. KUnier. _ _

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