Seite
  

Dienstag, 25. Januar 1<K-

Nr. 10/Seite 3

C i ’ n f,' f i p [ c r>

VfL Konstanz — VfL Freiburg 4:1 (3:1) ASV VUlingen — SG Fhafen 3:2 (1:0) SV Offeraburg—VfL Schwenningen 3:1 (1:1) Fortuna Freiburg — SV Tübingen 2:2 (1:1) SSV Reutlingen — SV Biberach 1:2 (0:1)

Alles spielte für Villingen

Absttegsnot schaffte Überraschungen — Spitzen kampf endet unentschieden

(SK) Betrachten Sie einmal die Minuspunkte- Reihe unserer Tabelle. Sie werden feststellen, daß Ae Zonen!iga Stld noch mit allerlei Tabellenüber raschungen aufwarten kann. Diesen Sch'uß ziehen wir aus den Spielen vom 23. Januar, die vier von den fünf eingesetzten Mannschaften der oberen Tabeüenhäifte Punkte kosteten. Wo hört die Spitzengruppe auf? Bei Singen, das erst zwei Punkte hinter dem neuen Tabellenführer VUlingen — dem einzigen Erfolgreichen des „Oberhauses" steht? Oder bei Konstanz , das sich auf Rang 8 vorschob und die gleiche Minuspunktzahl hat wie Rang 6 (Reutlingen ) ? Die Spitzenvereine — vor allem Reutlingen und Schwenningen — hat­ten einen schwarzen Tag. Ausgerechnet die bisherigen TabeUenletzten Biberach und Offenburg zeigten ihnen ln Abstiegsnot den Meister, während Fortuna Freiburg und Tübingen dem ASV VUlingen den Weg zor Spitze frei machten.

nend-er, bis kurz vor Schluß (ein Gästeverteidiger war inzwischen als Opfer des glatten Bodens ver­letzt ausgeschieden) der Siegestreffer füT den ASV fiel. Bei diesem Spiel war der ASV-Sturm wieder einmal spielfreudig, während die Hintermannschaft z. T. auf schwachen Beinen stand. Die Gäste vom Bodensee haben einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen. Schiedrichter: Klöß-Freitourg.

Ueberraschung Nr. 1

E. S. Ottenburg. Die Voraussetzungen zu die­sem Spiel gegen Schwenningen waren für Offenburg denkbar schlecht, denn außer den beiden gesperrten Spielern mußte auch Herold in­folge Verletzung ersetzt werden. Man griff auf die beiden Standardspieler des Vorjahres (Roß und Zippel) zurück, die den Beweis erbrachten, daß sie auch heute noch vorzügliche Fußballer sind. Bei Offenlburg zeigte sich Torwart Schilli wieder von seiner besten Seite und meisterte mehrere gefährliche Angriffe der Gäste. In der 23. Minute kamen die Schwenninger (immer noch ohne Schmid) nach einem groben AbwehrfeMer zum Führungstor, das Offenburg erst eine Mi­nute vor Halbzeit durch einen Strafstoß von Merz ausgleichen konnte. Nach Wiederbeginn galt es für 'beide Hintermannschaften wiederholt, heikle Situationen zu meistern. In der 58. Minute ging Offenburg durch Hall in Führung. Schwenningen drängte nun heftig auf den Ausgleich. Als aber in der 71. Minute Offenburgs Rechtsaußen Pfeif­fer mit dem BaU auf und davon ging und seinen Alleingang mit einem satten unhaltbaren Schuß absdiloß, stand der so lange von den Offenbur - ger Anhängern erhoffte Sieg sicher. Schiedsrichter: WaldTaff-Freiburg. Zuschauer: 2500.

Unentschiedener Spitzenkampf L. Sch. Freiburg . Pm Gegensatz zu den Gästen, deren stärkste Waffe der Angriff war, ließen die Freiburger Fortunen auch gegen Tü­ bingen im Sturm (ohne Liechty) die notwendige Durchschlagskraft yiermißen, sonst wäre ihnen der Sieg kau<m zu nehmen gewesen. So kam es bei verteilten Torgelegenheiten zu einte-m dem Spiel­verlauf nach entsprechenden Unentschieden. Die

ASV VUlingen

12

5

6

1

22:10

16-8

Fortuna Freibg.

13

6

4

3

26:17

16-10

SV Rastatt

12

6

3

3

31:25

15-9

SV Tübingen

12

5

5

2

18:13

15-9

Eintr. Singen

12

5

4

3

15:9

14-10

SSV Reutlingen

13

4

S

4

12:13

13-13

VfL Schwenrain.

12

4

4

4

14:1«

12-12

VfL Konstanz

12

4

3

5

23:23

11-13

SG F’hafen

13

4

2

7

21:23

10 16

SV Biberach

13

3

4

6

20:23

29-16

VfL Freiburg

13

4

2

7

14:25

10-18

SV Offenburg

13

2

4

7

16:25

8-1B

Chancenmäßig noch besser A. St. Konstanz. Wie die Perlen auf einer Schnur waren oft die Konstanzei Erfolgs- Chancen beim Spiel gegen den VfL Freiburg in jenen Abschnitten anemandergereiht, die sie mit stürmischen Attacken immer wieder auftrump- fen sahen. Das war fast während der ganzen er­sten Halbzeit so und vor allem auch ca. 15 Mi­nuten lang nach deta Seitenwechsel. Wenn es „nur" beim 4:1 blieb, dann waT dies idas Ergebnis unerschrockener Kampfkraft der Gäste, eines au­ßerordentlich schweren, ermüdenden Bodens, man­gelnden Schußvisiers und mitunter auch fehlenden Selbstvertrauens. (Uetz ). Immerhin, die Tore muß­ten geschossen sein. Das geschah schon kurz nach dem Auftakt, als Freiburg « vorzüglicher Hüter Vöttiner einen Reichle-Kraftschuß nur noch vor die Füße Lehrrieders abklatschen konnte ('1:0). Dann in der 30. Minute mit einem satten Kirst- Geschoß aus dem Hinterhalt (2:0) und sieben Mi­nuten später mit einem Unhaltbaren, abermals von Lehrrieder. Das 3:0 waT für die unverdrossen spielenden, von schnellen Stürmern beflügelten Freiburger deprimierend, aber kein Grund zur Selbstaufgabe, zumal die KomstanzeT Abwehr mit Ausnahme td*er sich abraekernden Gebr. Klökler, Wiggenhauser und des katzengewandtsn Trautner nicht inwnter sattelfest war. Die Bemühungen machten sich denn auch in der 39. Minute (Ehret 3:1) bezahlt. Die furiose Konstanzer Ouvertüre nach der Pause schien ein Freiburger Debakiel (Deckung!) einzu'leiten. Es schien so. Jedoch über­standen die Gäste den Sturm und die Chancen mit Glück und Geschick und fingen sich mit bewun­dernswerter Energie im gleichen Maße auf, wie sich die nadigebenden Konstanzer nun ihrer Haut zu wehren hatten. Auch sie tatien dies mit E*n- N satz, Geschick und Glück und unterbrachen die 20minutige Freiburger Ueberlegenheit immerhin mit sehr gefährlichen Vorstößen. Aber erst 8 Mi­nuten vor Schluß kam der lang gestaute Torntf von den Rängen, als Lehrrieder — tnit einer prä­zisen Vorlage eingesetzt — im Alleingang das 4:1 schaffte. Der Erfolg war das Ergebnis einer besseren Gesamtleistung im Spiel zweier Techni- k st-M annschaften, die fair. saubeT und tempera­mentvoll kämpften. Schiedsrichter; Schneilder-Of- fenburg. Zuschauer: 2500.

Siegestreffer kurz vor Schluß K. K. Villingen . Im V i 11 x n g e r Stadion sa­hen 2500 Zuschauer einen bis zur letzten Minute spannenden Punktekampf gegen Friedrichs- hafen. Der ASV spielte in der 1. Halbzeit tech­nisch ausgezeichnet und machte der stabilen Gäste- Hintermannschaft (besonders dem ausgezeich­neten Torhüter das Leben sauer. Aber auch die schwäbischen Seehasen waren mit schnellen^ Vor­stößen oft gefährlich. Mit 1:0 wurden die Seiten gewechselt, aber das Spiel hätte bis zu diesem Zeitpunkt klar für die Platzmannschaft entschie­den sein müssen. Daß nach der Pause noch vier Tore fielen, das hatten die wenigsten der Zu­schauer erwartet, Friedrichshafen konnte zunächst durch einen Elfmeter ausgleichen, bis Villingen wiedeT 2:1 führte. Die Gäste wehrten sich mächtig gegen die drohende Niederlage und durch Straf­stoß fiel erneut ein Ausgleich. Latten- und Pfosten­schüsse an beiden Toren machten das Spiel span-

Tübinger hatten zunächst etwas mehr vom Spiel und nützten die anfänglichen Schwächen der Frei­burger geschickt aus. Schon nach fünf Minuten gingen sie in Führung (Esterried). Erst in der 32. Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich (Kipp). Nach dem Seitenwechsel hatten die Einhei­mischen zunächst etwas mehr vom Spiel. Aus einem Gedränge heraus gelang ihnen in der 56. Minute der von den Tübingern heftig angefoch- tene Führungstreffer. Im Zusammenhang mit den Reklamationen erhielt der Halblinke der Tübinger (Hienerwadel) einen Platzverweis wegen Schieds­richterbeleidigung. Die Gäste lieferten den Fortu­nen auch mit 10 Mann eine durchaus gleichwer­tige Partie und erzielten noch den verdienten Ausgleich. Schiedsrichter: Multer-Pirmasens .

Die schwäbische Sensation F. F. Reutlingen . Die Auseinandersetzung zwi­schen den beiden württetobergischen Vereinen Reutlingen und Biberach gestaltete sich zu einer wahren „Morastschlacht”. Knöcheltiefer Schlamm machte es kaum möglich, überhaupt den Ball vom Boden wegzubringen. Daß sich Biberach mit diesen Platzverhältnissen besser abfand, gab den Ausschlag für seinen nicht unverdienten Sieg. Alle Mann kämpften, und hier vor allem die Hin­termannschaft, bis zum Umfallen. Die Einheimi­schen dagegen begingen den Fehler, viel zu wenig mit den FÜigelstürmem zu spielen. Arienfings verfolgte auch sie wieder das obligatorische Pech, besonders in der zweiten Halbzeit, als sie fast pausenlos das gegnerische Tor belagerten. Die Gäste fanden sich zuerst. Hubridi konnte in der 12. Minute ungedeckt zum 0:1 einschießen. Nach dem Wechsel verlagerte sich das Spielgeschehen eindeutig in die Gästehäüfte. Aber Biberachs Dek- kung Meß keinen Erfolg zu. Im Gegenteil, bei einem EckbaM konnte der Linksaußen einen zwei­ten Erfolg buchen. Nach Anspiel erst kamen die Einheimischen durch Schotter, der einen Foul-Elf­meter verwandelte, zum wohlverdienten Ehrentor. Schiedsrichter: Staidelmaier-StuttgaTt. Zuschauer 2500.

’Vormatia bleibt in der Snir Zonenliga Nord; Gonsenheim — Mainz 05 0:2; Oppau •— Pirmasens 1:1* Weisenau — Trier-Kü- renz ausgefallen; Neustadt — Wormaiia Worms 0:3; Eintracht Trier — FC Kaiserslautern 1:5; An­ dernach — Ludwigshafen 3:3. — Die Meister­

schaftsfrage scheint sich weiterhin auf Kaiserslau­ tern und Wormatia Wonms zu beschränken, die beide ihre Spiele sicher gewannen. Es interessiert nur, ob und wann Idie Wormaten aboehängt wer­den und ob Neuendorf als ..drittes Rad am Wa­gen" noch die AdjutantenroH« bei der Walterelf übernimmt. — Stand 1 : FC Kaiserslautern 13 Sn., 25 P.; Wormatia Worms 13^22: Nauendorf 12/17: Neustadt 14/17 : Phönix Ludwictehaifen 1-ritF Pirmasens 12/14; Mainz 05 13/13.

Haben Sie richtig getippt?

2

0:0

2nl

1

1

1

x

2

2

1

x

2

1

1

1

Sttdbadtecher Toto Konstanz — Vfl. Freiburg Villingen — Friedrichshafen Offenburg —Schwenningen Fortuna Freiburg — Tübingen Emmendingen — Gutach Rheinfelden — Ottenau Baden-Baden — Stockach 1860 — Kidcers Offenbach 1 FC N. — VfR Mannheim Sduw. Augsburg — VIB Stuttgart Schweinfurt — Bayern München HSV — Eimsbüttel Aachen — Oberhausen

H. Emsdier — Fort. Düsseldorf Die beiden letzten (Ersatz)-Spiele werden nicht

gewertet, da die zwölf Wertungaspiele alle stattgefunden haben.

Toto-Gewinne 23. Januar:

I. Rang 11 Pkt. 7 Gewinner k 655.— DM

2. Rang 10 Pkt. 101 Gewinner k 31.40 DM

3. Rang 9 Pkt. 722 Gewinner k 4.50 DM

Gewinner, die innerhalb 10 Tagen aus Ver­sehen keine Gewinntoenachricbltigung erhalten, wenden sich zur Regelung an die Toto-Zentrale Konstanz . Brauneggerstraße.

Wohin Helen die Hauptgewinne ?

Die 21 Hauptgewinne des ersten Wettbewerbs­tages des seid badischen Sport-Toto vom 16. Ja­nuar ä ISO.— DM haben sich auf folgende Orte verteilt: Haslach (1 Gewinner), Lörrach (1), Bug­ gingen (1), St. Blasien (1), Mühlhausen (1), Achem (1), Rastatt (2), Baden-Baden (3), Singen (1), Schutterwald (1), Emmendingen (3), Villingen (1), Fieiburg (2), Radolfzell (1), Konstanz (1).

Württ.-bacftscher Toto

München 1860—Offenb. Kickers

1:1

X

Sdrweinf.—Bayern München

1K)

1

Stuttg. Kickers—FSV Frankf .

3:1

1

Schiw. Augsburg —VfB Stuttgart

3:2

1

Emtr. Frankf. —VfB Mühlburg

0:1

2

FC Nürnberg—VfR Mannheim

1:3

2

Rödelheim—Ulm 46

1:0

1

Walldhof —BC Augsburg

6:3

1

Aachen —RW Oberhausen

0:0

X

F. Freiburg —SV Tübingen

2:2

X

SC Stuttg.—SG Untertürkhe

1:4

2

Schalke—Erkenschwick

0:2

2

Böckingen—Zuffenhausen

4:1

1

Neustadt—Wormatia Worms

0:3

2

Landesliga Württemberg Baden

Offenbachs grofje Bewährungsprobe

Oberliga Süd: 1860 München — Offenbacher Kickers 1:1 ; Stuttgarter Kickers — FSV Frankfurt 3:1; Schweinfurt — Bayern München 1:0; Schwa­ben Augsburg — VfB . Stuttgart 3:2; Eintracht Frankfurt — VfB Mühlburg 0:1; FC Nürnberg — VfR Mannheim 1:3 (I); SV Waldhof — BC Augs­burg 6:3; FC Rödelheim — Ulm 46 1:0. — In der Oberliga Süd ist das Gesprächsthema die große Frage, ob die Offenbacher Kickers die vier schwe­ren Spiele zu Beginn der Rüdcrunde einigermaßen erfolgreich Überstehen. 1860 München , SV Wald- hof, 1. FC Nürnberg und Schwaben Augsburg heißen die Gegner. Diie erste Hürde nahmen die Offenbacher Kickers erfolgreich. Wenn durch das I:l-Spiel auch ein Punkt verloren ging, so darf man diesen vor 35 000 Zuschauern in Meirichen er­reichten Erfolg doch als positiv für die Leder­städter weiten. Es scheint, als sollte der Sieges­zug der Offenbacher auch durch die Rückrunde noch eine Weile anhalten. Bei dem Münchener Spiel wurde zwar nicht das Niveau früherer Füh­rungskämpfe in der süddeutschen Meisterschaft erreicht, aber die Offenbacher bewiesen, daß sie auch so versierten Mannschaften wie den tech­nisch hervorragenden ,.Löwen” gewachsen sind. Die übrigen Spiele brachten teilweise große Ueberraschungen: So konnte der VfR Mannhe ; m, der letzthin gegen Bayern so sang- und klanglos unterging, beim FC Nürnberg mit 3:1 einen m dieser Höhe jedenfalls nicht zu erwartenden Sieg feiern. Löttke konnte dabei seinem Bewa­cher Kennemann dreimal entweichen. Für den „Club” schoß erst in den letzten Minuten Mor- 'lock das Ehrentor. Der „Club” konnte allerdings eine anhaltende Feldüberlegenheit für sich bu­chen. Die Münchner Bayern ließen sich vom FC Schweinfurt 1:0 schlagen, wobei Bsmard das siegbringende Tor schoß. Mit dem gleichen Er­gebnis unterlag die Frankfurter Eintracht auf

eigenem Platz gegen den VfB Mühlburg, der durch Bechtels Torschuß zwei wertvolle Punkti erkämpfte. Die Augsburger Schwaben gaben den VfB Stuttgart mit 3:2 das Nachsehen. Der VfB Stuttgart und die Münchner Bayern verwässer­ten durch ihne Niederlagen ihre Position er­heblich.

16 13 3 0 43:11 29-3

16 8 4 4 22:27 20-12

16 7 5 4 30:25 19-13

15 6 6 3 32:22 18-12

15 7 4 4 23:19 18:12

Offenbacher Kickers VfR Mannheim 1860 München Stuttgarter Kidcers Schwaben Augsburg

FC Schweinfurt 16 Sp., 18 P.; Waldhof 16/18: VfB Stuttgart 16/17: Mühlburg 15/15; Bayero München 16/15; FC Nürnberg 16/14-, Eintracht Frankfurt 16/13: FSV Frankfurt 15/12; Rödel­ heim 16/10: BC Augsburg 16/8; Uim 46 16/8.

(SK) Südwürttemberg und Südbaden hatten ihre Landesligagruppen wieder vollzählig auf dem Plan. Südwürttemberg-Süd allerdings nur mit einem Punktetreffen. Hier die Kommentare:

Langenargen überrascht Tabellenführer

H. S.) Südwürtt. Landesliga-Süd: Weingarten — Langenargen 1:1 (!), Hechingen —Sauigau 1:2

(Freundschaftsspiel). Nach dem Ausfall des Ver­bandsspieles in Hechingen startete die Gruppe Süd mit nur einer Begegnung in der Rütkrunde. Trotz Ides Platzvorteiles gelang es dem Tabellen­führer Weingarten nicht, sich bei den Gästen vom Bodensee für die 0:2-Niederlage der Vorrunde zu revanchieren. Die Punkteteilung war für die Elf von Langenargen ein Achtungserfolg und bringt sie auf den 5. Tabellenplatz. Das Treffen Hechin­ gen —Saulgau , zu dein der Verbandsschiedsrichter nicht erschienen war, wurde als Freundschafts­spiel ausgetragen und endete 1:2.

Weingarten 11 7 2 2 31:13 15-6

Lindenberg, Riedlingen , Buchau je 10/12, Langen­ argen 11/12, Laupheim und Ravensburg je 10/11, Wangen 10/10, Baienfurt 10/7, Saulgau 10/6, Ehingen 10/3.

Starkes Spitzentrio

(O. M.) Südwürtt. Landesliga-Nord: Balingen

— Pfullingen l.ö (abgebr.), Ebingen — Schram­ berg 6:2, Tuttlingen — Hechingen 1:3, Gosheim

— Metzingen 6:1, Messingen — Trossingen 3:4.

— Ebingen ist offenbar gewillt, seinen Sieges­zug aus der Vorrunde au-ch in den Rückspielen fortzusetzen. Auf eigenem Platze fertigte der Tabellenführer die spielstarken Schramberger ab. Die Trossinger kamen zu einem allerdings knappen Sieg. Dabei hatte man ihnen, ohne Boiler und Keller spielend, gegen die Mössin- ger keine allzu großen Chancen eingeräumt. Auch die H-echinger als 3. im Spitzentrio waren erfolgreich, zumal die Tuttlinge - vor heimischem Publikum eine klare Ueberlegenheit in der er­sten Halbzeit nicht auszuwerten vermochten. Eine hohe Niederlage mußten auch die Metzin- ger mit ihrem famosen Preuk gegen die auf eigenem Gelände sehr schwer zu besiegenden Gosheimer hinnehmen. Zum ersten •Spielabbru-di (!) in der Gruppe Nord kam es in Iralingen nach

die Platzbesitzer

41:11 10-

30:17 18

34:15 15-

Schutterwalds Handballer gesichert

Zonenliga Südbaden: Tenningen—VfL Freiburg 5:6 (Wiederholung Vorrunde); Lahr —Offeniburg (verlegt auf 24. 1.)? Brambach—Schutterwald 0:11. Um mit dem Meister, der bis Ende März „aus­gespielt" sein muß, in die Kämpfe um die £onen- meisterschaft eingreifen za können, mußte der Auftakt zur zweiten Spielserie bereits am Sonn­tag begonnen werden. Der Spitzenreiter un'd Meisterschaftsfavorit Schutterwald weilte beim Tabellenletzten im Wiesental und erreichte mit einem 1 1 :0-fCantersieg die ,,100", was einen schuß- freudigen und starken Sturm voraussetzt. Das Ur-

teil vom Spielafcbruch -Rotweiß

Lörrach

•jegen

Offenburg steht noch

aus.

Sdiutfeerwald 10

9 —

1 101:40

18-2

Zähringen 9

6 1

2 72:53

13-5

Fortuna Freiburg 9

6 —

3 69:44

12-6

Feuertaufe der Ibergschanze mit 76 m Rekord

Isny im Vorzeichen der Deutschen Skimeisterschaften. (Drahtbericht unseres wl-Redaktsonsmitgliedes.)

Am Sonntag fand gewissermaßen als Auftakt i 76 m (216) (beim ersten Durchgang gestürzt); 2

zu den vom 11.—13. Februar in Isny statt* findenden deutschen Meisterschaften der nordi­schen Kombination mit einem Eröffnungssprin- gen die Einweihung der neu erstellten Iberg- Schanze statt. Infolge der Teilnahme deutscher Spitzensp ringer und fast des gesamten süd- württembergischen und oberbayrischen Sprin- gemachwudises und des Starts einiger Springer aus dem Vorarlberg wurde dieser Veranstaltung in Südwürttemberg wie auch in Oberbayem er­höhte Bedeutung beigemessen. Durch die in letzter Minute erfolgte Absage des gegenwärtig besten deutschen Springers, Sepp Weiler - Oberstkiorf, (Verletzung, die ihn fÜT die bevor­stehenden deutschen Meisterschaften zur Scho­nung zwang), war der Isnyer Veranstaltung ge­wissermaßen der Sensations-Nimbus genommen. Dennoch kamen die rund 6000 Zuschauer auf dem Iberg beim Start der übrigen Springer- kanonen Heinrich Klopfer-fOberstdorf), Alfred Schäfer (1060 München ), T. Brutscher (Oberst­ dorf ) und Hans Asal (Oberstdorf ) voll auf ihre Rechnung.

Die neuerbaute Iberg-Schanze gilt bei 80 m theoretischer Sprungmöglichkeit als Konkurrenz 6er großen Schanzen Oberbayerns . Ihre land­schaftliche Lage, etwa acht Kilometer außerhalb Isny , ist ideal. Das Eröffnungsspringen, an dem sich rund 50 Springer beteiligten, wurde in drei Wertungsklassen durchgeführt, wobei der Jung- öann Toni Brutscher (Oberstdorf ) in der All­gemeinen Klasse II nicht nur den ersten Platz, sondern auch mit 76 m (3. Durchgang) die wei­teste Sprungleistung erzielte. Bei Verwendung der ganzen (nicht wie geschehen) der verkürz­ten Anlaufstrecke wäre Bratscher gut un^ reichlich über 80 m gekommen. In der allge­meinen Klasse I war der Sieg dem München - Schlesier Schäfer mit Weiten von 71 und 74 m (höchste Tagesnote) nicht zu nehmen. Selbst dem sprungstarken Heinrich Klopfer reichte es **> nur zum zweiten Platz vor dem Lindenber­ger Pritz Thum (67 und 71 m).

Ergebnisse: Allgemeine Klasse I: 1. Schäfer fl u. ?4 m (Note 223,5); 2. H. Klopfer 71 u. 75 Wöter (218); 3. F. Thum (Lindenberg) 67 u. 71 m W7). Allgemeine Klasse II: 1. Brutscher 73 und

Asal 66 u. 67 m; 3. Spät (Oberstdorf ) 62 u, 63 Meter. — Altersklasse I: 1. Weber (Lindenberg) 69 u. 67 m (220,5); 2. Burk (Sonthofen ) 62 und 63 m. Jungmannen: K. Fleok (Isny ) 57 u. 60 m (201). — Gästeklasse: 1. Eberle (Dornbirn ) 63 und 1 64 m; 2. Vogel (Dornbirn ) 63 u. 62 m.

Ohne Geschw. Gärtner und Rominger

(R. M.) Bei herrlichem Skiwetter und sehr guter Schneelage veranstaltete die Skizunrt Bernau die Bezirksmeistersdiaften (alpine Kom­bination) der Bezirke Neustadt und F r e i b u r g. Mit Ausnahme der Geschwister Gärtner und Ernst Romingers, die zur Zeit in Bayern weilen, waren die besten Abfahrtsläu­fer des Schwarzwaldes am Start. Die Abfahrts­strecke führte mit einer Länge von 2,5 km und einer Höhendifferenz von 500 m vom Herzogen- horn-Gipfel zum Bernau-Hof. Resultat: Ab- fahrts'lauf: Frauen: Dir. Odental, Skä- gilde Feldberg, 2,44,8 Minuten. Männer, All­gemeine Klasse: Glaser, Skigilde Feldberg, 2,04,0 Min., Altersklasse I: Villinger , Enwnen- dingen, 2,44,4 Min. Altersklasse II: Siefennann, Saig , 3,13,2 Min. Torlauf: Frauen: Dr. Odental, Skigilde Feldberg, 1,57,2. Männer: Mölders, Offenburg , 1,32,2, 2. Keller. Saig ,

1,32,4 Min. Jugend I: Köpfer Egon, Bernau, 2,33,2. — Bezirksmeister alpine Kom­

bination: Frauen: Dr. Odental, 4,42,0 Min., Männer: Mölders Klaus, Offenburg 3,40.4 Min. Jugend 1: Köpfer 5,19,8.

Furtwanger Läufer dominieren

(L. Sh.) Mit über 100 Nennungen waren die Alpinen Bezirksmeisterschaften (Triberg , Schön­ wald , Schonach , Furtwangen , Villingen und Vohrenbach) besetzt. Der Skiklub Furtwan- gen hatte die Läufe gut organisiert, und fri­scher Pulverschnee sorgte für eine ideale Piste im Engelsgrund mit 600 m Länge und 175 m Höhenunterschied. In beiden Disziplinen domi­nierten di« Läufer aus Furtwangen . Ergebnisse; Abfahrtslauf: Allgemein« Klasse: Ehr­mann Karl, Furtwangen . 44,1 Sek.. Dorer Oskar, Furtwangen , 45,1. Jugend 11+ Kurier Herbert, Schönwald , 44,2. Jugend I: Schwarz Artur, St. Georgen

, 1,02,4 Min. Frauen: (450 m). Hirt Magda, Schönwald , 42,5. Altersklasse: Fehrenbach Franz , Furtwangen , 1,11,0 Min. Torlauf: Allgemeine Klasse: Dorer Oskar, Furtwangen , 1,15,5 Min., Ehrmann Karl, Furtwangen , 1,16,8. Frauen: Mahler Hannelore, Furtwangen 2,16,0. Kombi­nation: Allgemeine Klasse: (Bezirrksmei'Ster: Dorer Oskar Furtwangen 2,00,6, 2. Ehrmann Karl, * Furtwangen 2,00,9. Altersklasse: Schaich Fritz, Neukirch , 3,01,5. Reserveklasse: Thurner Richard, Gütenbach 3,14,8. Jugend II: Kuner Herbert, Schönwald , 2,19,2. Jugend I: Schwarz Artur St. Georgen, 2,46,6. Damen: 1. Mahler Hannelore, Furtwangen , 3,05,8. Mannschaftswer­tung: 1. Skiklub Furtwangen (Dorer , Ehrmann, Köpfer).

Auftakt ar der Adlerschanze Auf der Adler-Schanze in Hinterzarten wurde den Schwarziwälder Springern in einem Trai- ningsspringen Gelegenheit gegeben, erstmals in diesem Winter über eine Großschanze zu gehen. Schwehr aus Schönwald erreichte 55 Meter, Het- tich von St. Märgen stand saubere 60 Meter und wurde auch in der Altersklasse 1 mit der Note 213 SiegeT vor Willy Beckert (Neustadt). In der Allgemeinen Klaese siegte Hermann Schwehr aus Schönwald mit 49 und 55 ra (Note 219) vor Karl Fischer (Neustadt) 50 und 53 m (Note 213) und Emst Schwörer (Hinterzarten ) 49 und 50 m (Note 204).

Oberrhein -Bezirfesmeisterschafteii Bei idealen Witterungs- und Schneeverhält- nissen wurden die Bezirksmeistersdiaften in der Alpinen Kombination in Wieden am Belchen ausgetragen. Willy Sonner von der Skizunft Todtnau siegte im Abfahrts- und Torlauf und errang somit die Meisterschaft des Bezirks Oberrhein . Ergebnisse: Abfabrtslauf: Allgemeine Klasse: 1. Sonner (Todtnau ) 2:48,2 Min.; 2. Bleile (Stetten) 3:2,7 Min. — Torlauf: Allge­meine Klasse: 1. Sonner (Todtnau ) 1:52,7 Min.; 2. Bleile (Stetten) 1:59,7 Min. — Kombination: Allgemeine Klasse: 1. Sonner (Todtnau ); 2. Bleile (Stetten); 3. Kunz (Todtnauberg ). — In der Frauenklasse, die ngr schwach besetzt war, wurde Leni Schubnell (Lenach-Stettent Rreis- meisterin.

Hauingen 9/12 ; Rotweiß Lörrach 8/10; VfL Freiburg 9/9, Offenburg 8/8; Lahr 9/5: Tenningen 9/2; Brombaeh 10/2.

Tettnang setzt nach

Zonenk'asse Württemberg: Ravensburg —Rieid- heim 5:6; Tübingen —Reutlingen 2:4(1); Weilstet- ten—Tettnang 4:5: Schwenningen — Friedrichs­ hafen ansgef. — Durch die knappe Heimniedex- lage muß Ravensburg den vierten Tabellenplatz an seinen Bezwinger Riedheim abtreten. In einem torarmen Spiel unterlag der Herbstmeister Tü­ bingen überraschend seinem Verfolger Reutlin­ gen . Tettnang festigte durch einen Auswärtssieg seinen dritten Platz und seine Anwartschaft auf die Spitze.

Tübingen 10 7 1 2 64:45 15-5

Reutlingen 11 7 1 3 75:64 15-7

Tettnang 9 6 0 3 63:47 12-6

Riedheim 10/12; Ravensburg 9/10; Freudenstadt 9/10; Urach 10/8; Weilstetten 11/7; Friedrichs­ hafen 10/6 ; Schwenningen 9/3.

Folgen des Vertragsspieler-rechte

Kühn, der Mittelläufer des VJB Mühlburg, der durch den Ex-Eintrachtler aus Frankfurt , Heini Gärtner abgelöst wurde und seitdem nur noch Er­satzspieler in Mühlburg ist, wollte zu seinem alten Verein Phönix Karlsruhe zurück. Nach den Bestimmungen der Süddeutschen Oberliga kann aber ein einmal unter Vertrag stehender Spieler während der Saison nur dann den Verein wech­seln, wenn der Verein, bei dem er unter Vertrag steht, den vereinbarten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Mühlburg ist aber zahlungskräftig, und Kühn, obwohl bereits von seinem alten Verein Phönix in Gnaden wieder aufgenommen, muß nun bis zum ersten Juli auf Spielerlaubnis warten. Es sei denn, Mühlburg meldet den Bankerott an. — Dieses Beispiel wird für viele Wandervögel eine Warnung sein.

einem Handelfmeter gegen Wer bekommt die Punkte?

Ebingen 11 9 1

Trossingen 12 7 4

Hechingen 11 7 1

►erg 1- - =

Gosheim 12'12, Metzingen 11/9, Tailfingen 11/7 Messingen 12/6, Tuttlingen 12 3,

Was sagen da die Totofreurade?

(W. Z.f Südbad. Landesltga: Baden-Baden - Stockach 4:0; Kuppenheim — Engen 6:0; Rhein­ felden — Ottenau 3:4; St. Georgen — Blauweif Freiburq 2:1; Emmendingen — Gutach 0:1. — Die Südbadische Landesliga hat manchen Toto- Freunden übel mitgespielt indem sie zwei nicht ohne weiteres erwartete Resultate mel­dete. Es handelte sich u-m die Partien Rhein­felden — Ottenau und Emmendingen — Gutach , die beide Mt die Platzmannschaften zu vieler Ueberraschung verloren gingen. Mit seiner Nie­derlage gegen Ottenau hat Rheinfelden viel­leicht endgültig den direkten Anschluß an das Spitzenduo Lahr — Kuppenheim verloren, das wohl gemeinsam der Meisterschaft zusteuert. Dafür hat sich nunmehr eine sehr starke Mit­telgruppe herausgeschält, die sich in Zukunft gegenseitig den Rang ablaufen wird.

Lahr 12 9 3 0 34:12 21-3

Kuppenheim 13 10 1 2 34:15 21-5

Rheinfelden 13 6 3 4 27:19 15-11

Baden-Baden , Ottenau und St. Georgen je 12 Sp./14 P. Gutach 13/12, Sdiopfhaim 11/11, Emmendingen 13/11, Blauweiß Freiburg und Stockach je 13/8, Engen 13/1.

Immer klarer für Borussia

Oberliga West: Sportfreunde Katernberg—Voh­winkel 80 1:0; Alemannia Aachen —Rotweiß Ober­ hausen 0:0; Preußen Münster—Rotweiß Essen 2:1; Hamborn 07—Rhenania Würselen 1:1; Schalke 04 —SpVgg Erkenschwick 0:2; Horst-Emscher—For­tuna Düsseldorf 2:1. — Der Ruhesonntag brachte dem Meister Borussia Durtmund durch die Punkteverluste der beiden Rotweißen einen grö­ßeren Vorsprung. Das Mittelfeld hat sich weiter zusammengeschoben, so daß nach erneuten Nie- der.agen die Altmeistex Fortuna Düsseldorf und Schalke 04 mit Abstand den Tabellenschluß bil­den. — Schalke 04 erschien in der Glückauf- Kampfbahn ohne Szepan und Kuzorra . Fortuna Düsseldorf versuchte es in Horst-Emscher mit dem Handballtorwart Borkenhagen, der am Vor­mittag bereits in einem Meisterschaftsspiel mit­gewirkt hatte. — In Aachen zeigte sich einmal mehr JÜTissen als der Held des Tages und ret­tete den Gästen einen wertvollen Punkt. — Stand; Borussia Dortmund 13 Sp 23 P, RW Oberhausen 14/17, RW Essen 14/16, Hamborn 07, Erkenschwick, Würselen je 14/15, Vohwinkel unld Preußen Münster 14/14, Aachen 14/12, Horst-Em- schex 13/11, Katernberg 14/11, Fortuna Düssel­dorf 14/9, Schalke 04 14/8.

Osnabrück allein in Führung

Oberliga Nord: Hamburger SV —TV Eimsbüttel 2:1; Göttingen 05—St, Pauli 2:0 (!); VfL. Osna­ brück —Werder Bremen 5:1 (!); Bremer SV—Con- cordia Hamburg 0:4; Bremerhaven 93 — TSV Braunschweig 1:2; VfB Lübeck—Arminia Han­ nover 3:1 — Das nordische Dreigestirn Osna­brück—HSV—St. Pauli macht das Bnust-an-Brust- rennen weiter, wenngleich die Flotho-Elf jetzt schon klarer in Front liegt. Relativ an sich schon aim besten liegend, schaffte sie wieder die Ta- bellenführ-ung nach einem beachtlichen 5:t-Sieg gegen den TabeKenvierten Werder Bremen ; ein Resultat, das alienlei Perspektiven eröffnet. St. Pauli verlor schon wieder, während der HSV - Sieg gleiche Punktzahl mit den Pauäianern und diesen den zweiten Tabellenplatz brachte.

Noch ein Kreisklassenverein im Rennen

Südwürtt. Pokalspiele: Kreßbronn —Lindenberg 7:4; Baienfurt —Kißlegg5:l, Meckenbeuren —Wan­ gen 0:2, Artrach—Rot/Rot 3:2. — Nach Abschluß der 5. Runde treffen nunmehr am 6. Februar fol­gende Mannschaften aufeinander: Laupheim —Bi­ berach , Ostrach — Friedrichshafen , Ehingen — Buchau , Aitrach—Weingarten, Ravensburg —Wan­ gen , Sigmaringen —Baienfurt , Sigcmaringeu/dorf — Ataendingen, Kreßbronn hat Freilos. Neben den Bezirksligisten Ostrach , Sigmaringen , Sigmarin­ gendorf , Almendmgen und Kreßbronn hat sich Aitrach als einziger Verein aus der Kreisklasse die Teilnahme an der 6. Pokal-runde erkämpft.

Kreuz und quer durch die Sportwelt

Gottfried von Cramm , wird am 19. Februar in London erwartet, um mit der britischen Ten­nisvereinigung über den Wiederaufbau und die Reorganisation des deutschen Lawn-Tennis-Ver- bandes zu verhandeln.

Schweizer Meister im Eiskunstlauf wurden Kurt Sönnig-Zürich (Herren), Maya Hug - St. Moritz (Damen ), Eliane Steinemann/Andrä Calame- Lausanne (Paare).

Bei einem Hallen-Leichtathletiksportfest in Phi­ladelphia erzielt« Bob Richards im Stabhoch­sprung 4,37 m.

TuS Neuendorf unterlag in einem Freund­schaftsspiel gegen Borussia Dortmund 0:4.

Bei den deutschen Hochschulmeisterechaften im Schwimmen (Frankfurt ) wurde der Konstanzer Hans Wachtel über 100 m Rücken knapp geschla­gen.

Der Berliner Hitziger schwamm die 100 m Crawl in 1:01,8 Min., Biermann die 200 m Brust in 2:57,2 Min.

Die Tischtennisabteilung von Blauweiß Zürich war in Balingen und Reutlingen zu Gast und siegt« mH 9:3 bzw. unterlag in Reutlingen mit 6:3.

Im Bremer Fußballtoto erhielt eine Krieger­witwe als einzige Teilnehmerin mit zehn rich­tigen Tips 12 800 DM.

Olympiasieger im Kunstturnen 1936, Walter Steffens , will sich vom Wettkampfsport zurück­ziehen und die Schulung der Westfalenriege und des Nachwuchses übernehmen.

Die vierfache holländische Olympiasiegerin Fanny Blankers-Koen gewann bei einem inter­nationalen Leichtathletiktreffen in Mealboume (Australien ) die 100 Yards in 11,4 Sek. und über 80 Yards Hürden in 11,7.

Zwei männliche Zuschauer vom Endspiel um die badische Frauen-Handball-Meisterschaft in der US -Zoce. wurden zu je einem halben Jahr Gefängnis verurteilt, weil sie zwei Mädels von Phönix-Karlsruhe geschlagen (!) hatten.

Bei der internationalen Skisportwoche in Cha- monix siegte der Schweizer Tschannen im Sprin­gen mit 54, 56 und 65 m. Den Herrenabfahrtslauf gewann Lacroix (Frankreich ) vor Zeno Colo (Ita­ lien ), den Damenabfahrtslauf Lucienne Schmidt - Couttet. Nen Riesenslalom holte sich James Couttet (Frankreich ) vor seinem Landsmann Henry Oreiller.