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[tag, 28. Dezember 1951
SÜDKURIER
Nr. 202 / Seite 7
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Die umstrittenen Holzpreise
Waldbesitz nimmt Stellung zn den Vorwürfen der Säge-Industrie
Gewinnspannen ein lebhaftes Interesse besteht, und daß lediglich das mit deren Verwirklichung verbundene Odium der Preistreiberei auf diesem Wege dem Waldbesitz zugeschoben werden soll. Landesforstverwaltung und Forstämter werden sich weiterhin bemühen, die Preise in angemessenem Rahmen zu halten.
Zur Holzpreisfrage erhalten wir von der jpndesforstverwaltung folgende Zuschrift:
Seitens der badischen Sägeindustrie ^urde in letzter Zeit lebhaft darüber gelingt, daß durch den Waldbesitz die behenden Preisvereinbarungen umgangen gfld Holz zu Ueberpreisen als „Ramm- jfchlholz“ an aüßerbadische Käufer verläuft wurde. Die Schuld daran wurde weitgehend den staatlichen Forstbehörden zugeschoben, denen unter Bezugnahme auf einen Einzelfall „Uebergriffe“ und „Umgehung der Bestimmungen unter staatlicher Aufsicht“ vorgeworfen wurde.
Diese Vorwürfe können seitens der Bad. Xandesforstverwaltung nicht scharf genug jurückgewiesen werden. Sie hat sich, dankenswert unterstützt von der Vertretung (je? inichtstaatlichen Waldbesitzes, durch Aufrufe, Vorträge und Verkaufsweisungen Sir die Einhaltung des neuen Preisniveaus ja als vorbildlich anerkannter Weise eingesetzt und dessen Verwirklichung auch in io großem Umfang erreicht, daß Baden schon als „Preisinsel“ bezeichnet wurde, die infolgedessen allerdings auswärtige Käufer verstärkt anzug. Sie hat außerdem darch Verzicht auf an sich vollauf berechtigte Hiebsatzminderungen und verstärkten Stammholzeinschlag im Rahmen des iSoghchen zu einer Entlastung des Holz- snarktes beigetragen.
Eine entscheidende Voraussetzung für es Gelingen der versuchten Holzpreisstabilisierung war schließlich auch, daß die im Oktober als angemessen vereinbarten Preise von Käuferseite nicht überboten würden. Es war leicht vorauszusehen, daß weder Ratschläge noch Strafandrohungen den einzelnen geldbedürftigen Waldbesitzer von der Annahme freiwillig gebotener Ueberpreise in jedem Falle abhalten würden. Wenn solche Fälle infolge verstärkten Auftretens außerbadischer Käufer nun tatsächlich eingetreten sind, so liegt die Schuld daran in erster Linie bei den Käufern bzw. in der von der Rüstungskon- juöktur getragenen Marktentwicklung, die offenbar auch derart Geschäfte für jene
noch gewinnbringend erscheinen läßt. Wollte man sie unterbinden oder ihre Wiederholung verhindern, so wäre eine Anzeige bei der Preisbehörde das im Sinne der Predsvereinbarungen geeignete Mittel gewesen.
Oeffentliche Feststellungen wie „das badische Vorgehen ist gescheitert“ oder „die Preisdänune brachen“ hingegen entsprechen nicht der tatsächlichen Lage und können nur dazu beitragen, den Versuch einer Preisetabilisierung tatsächlich zum scheitern zu bringen. Sie lassen darüber hinaus den naheliegenden Schluß zu, daß bei ihren Urhebern an den mit höheren Grundstoffpreisen verbundenen höheren
Steigende Ausfuhr nach Frankreich
Paris . Die Ausfuhren der Bundesrepublik nach Frankreich sind von 9,29 Milliarden ffrs im Oktober auf 10,69 Milliarden ffrs im November gestiegen und haben damit einen neuen Monatsböchst- stand erreicht. Demgegenüber sind die Ausfuhren des französischen Mutterlandes nach dem Bundesgebiet von 5,57 Milliarden ffrs im Oktober auf 5,37 Milliarden ffrs im November zurückgegangen.
Einnahmen der Bundesbahn steigen
Auswirkungen der Tariferhöhungen vom Oktober und des steigenden Verkehrs
O f f e n b a ch. Die Deutsche Bundesbahn rechnet im Geschäftsjahr 1951 mit Gesamteinnahmen in Hohe von 4,7 Milliarden DM. Im Geschäftsjahr 1950 betrugen die Einnahmen ohne die der südwestdeutschen Eisenbahnen (framz. Zone) 3,29 Miliarden DM. Für das diesjährige Geschäftsjahr hatte die Bundesbahn ihre Einnahmen auf nur 4,26 Milliarden DM veranschlagt.
Von den Einnahmen entfallen 1,3 Milliarden DM auf den Personenverkehr, 3,14 Miliarden DM aiuf den Güterverkehr und 230 Millionen auf sonstige Erträge. Die Mehreinnahmen aus der am 15. Oktober 1951 in Kraft getretenen Tariferhöhung im Personen- und Güterverkehr und der zusätzliche Verkehr ermöglichten es, daß die Gesamtrechnung der Deutschen Bundes bahn für 1951 voraussichtlich kassenmäßig ausgeglichen werden kann.
Jetzt Frachtüberweisungsverfahren
Die Bundesbahn hat zum 1. Januar 1952 im Expreßgutversand das Frachtüberweisungsverfahren eingeführt. Die Auflieferer von Expreßgut können also künftig im Expreßgutverkehr je nach Wunsch die Sen-
Hilte lür allere Angestellte
Einzelhandel macht praktische Vorschläge — Ein beispielhafter Versuch
düngen freimachen, d.h. die Frachtkosten sofort bezahlen oder die Fracht vom Empfänger zahlen lassen.
* Der Frankierungszwang bleibt nur für Sendungen zum ermäßigten Expreßguttarif, für Nachnahmesendungen und für Güter, die vom Empfänger auf Haltestellen ohne Expreßgutabfertigung am Zuge abgeholt werden müssen.
Bundesbahn baut moderne D-Zug-Wagen
In letzter Zeit sind mehrfach kritische Ausführungen über die Modernisierung des Wagenparks der Bundesbahn - Schnellzüge gemacht worden. Man wandte sich gegen die Abschaffung der abgeschlossenen 6- bis 8sitzigen D-Zug- Abteile und beklagte die fortwährende Störung, die das Vorhandensein eines Mittelganges mit ßich bringt. Die Eisenbahn-Hauptverwaltung teilte kürzlich auf der Sitzung des Großen Fahrplanausschusses, der gemeinsam vom Deutschen Industrie- und Handelstag und den Spitzenverbänden des Fremden- und Berufsreiseverkehrs unterhalten wird, mit, daß die jetzt im Bau befindlichen modernsten D-Zug-Wagen für die F-Züge wieder die bewährte Konstruktion abgeschlossener Abteile mit Seitenlang erhalten. Hiervon werden gerade die Berufs- und Dauerreisenden, die während der Fahrt arbeiten, befriedigt sein.
Bonn . „Es ist die Aufgabe der Sozialpartner, diurch gemeinsame Anstrengungen die älteren Angestellten wieder in den Wirtschaftsprozeß einziuschalten”, führte der Präsident der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels, Hans Schmitz - Godesberg , MdB., jetzt im Verlaufe eines Gesprächs aus, an dem (neben dem Vorsitzenden der Deutschen Angestelltengewerkschaft, Fritz, auch der Bonner Oberbürgermeister, Peter Busen, sowie der Leiter des Arbeitsamtes Bonn teil- natenen, und das sich mit der schwierigen Lage der älteren arbedtsloeen Angestellten beschäftigte.
Die Zahlen, die in diesem Gespräch genannt wunden, sind erschreckend. Rund 120 000 ältere Angestellte haben noch keine Beschäftigung gefunden. Präsident Hans Schmitz wies besonders auf die Not und die Hoffnungslosigkeit hin, die sich hinter dieser nüchternen Zahl verbergen. Es sei gerade die menschliche Seite des Problems, die alle Verantwortlichen verpflichte, hier helfend einzugreifen. Viele dieser arbeitslosen Angestellten seien Kriegertwitwen oder Familienväter, die für Angehörige mitzusorgen hätten. Davon abgesehen, müsse man bedenken, daß hier viel Wissen und Können zusammengetragen in jahrzehntelanger Erfahrung, brach liegt.
Leere Versprechungen verbittern die
Arbeitslosen, die den Willen und Fähigkeit zu nutzbringender Arbeit haben,. nur noch mehr. Ehre einzige Forderung besteht in dem Satz: „Laßt endlich Taten sehen!" Ein Anfang zur Tat soll jetzt in Bonn gemacht werden. Ziel gemeinsamer Beratungen ist es, unbesetzte Arbeitsplätze festzustellen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Diese sollen dann mit älteren Angestellten besetzt werden. Präsident Hans Schmitz sicherte die tatkräftige Unterstützung des Einzelhandels und der von ihm geleiteten Bonner Industrie- und Handelskammer bei dieser Aktion zu. Die Erfahrungen des Bonner Versuches sollen dann zur Gtrundlage für weitere Maßnahmen im ganzen Bundesgebiet dienen, w.
Arbeitgeber zur Hilfe bereit
Köln . Der Bundesvorstand der deut schen Arbeitgeberverbände richtet an alle Arbeitgeber die Bitte, arbeitslose ältere Angestellte einzustellen. Er hat darüber hinaus Verhandlungen mit den Spitzen- organisationen der Gewerkschaften und der Wirtschaft aufgenommen, um eine Lösung dieser ernsten sozialen Frage herbeizuführen.
Anlaß für diese verstärkten Bemühungen des Arbeitgeberverbandes ist ein Schreiben von Bundeskanzler Dr. Adenauer, der die Arbeitgeber um Hilfe für die älteren Angestellten gebeten hatte.
310 Millionen tüf deutsche Wirtschaft
Bonn . Die Marshallplan-Sondermission für die Bundesrepublik hat die Freigabe von 310 Millionen aus Marshallplan-Mitteln in DM für die Wirtschaft der Bundesrepublik bekanntgegeben. Die Landwirtschaft soll davon 45, die Elektrizitätswirtschaft 80, der Wohnungsbau für Ruhrbergarbeiter 190, die Bundesbahn 45, die Gas- und Wasserwerke 15 und Fiüchtlingsbe- triebe 25 Millionen DM erhalten.
Wieder Fuliergefreide-Tausch
Bonn . Vom 1. Januar 1952 an wirdeine neue Roggen-Futtergetreide-Tauschaktiom durchgeführt, da- in der ersten Hälfte des Wirtschaftsjahres 1961/52 rund 600 000 t Getreide für Futterzwecke aus Beständen der Bundesreserve zur Verfügung gestellt wurden und damit der bisherige Bedarf gedeckt werden konnte.
Wie das Bundesernährungsministerium bekannt gibt, können landwirtschaftliche Betriebe Gerste und Milokorn im Verhältnis 1:1 für die nach dem ersten Januar abgelieferte Roggenmenge gegen Vorlage der zweiten Ausfertigung des Schluß- Scheines und einer Verpflichtungserklärung über die Verwendung des verbilligten Futtergetreides für den Eigenbedarf beziehen. Milokorn wird für 34 DM, Gerste für 36,50 DM je Doppelzentner ab Station des Letztverteilers abgegeben.
Warnung vor Be trägem Freiburg . Die Polizei warnt vor zwei Betrügern, die in ganz Baden ihr Unwesen treiben. Einer der Schwindler sucht vornehmlich Industriebetriebe und sonstige größere Unternehmen auf mit dem Angebot, Kohle «schwarz* zu besorgen. Natürlich gegen entsprechende Vorauszahlung. In Freiburg hat der Gauner bereits von mehreren Betrieben größere Geldbeträge erhalten. Der zweite Betrüger reist als kanadischer Pfadfinderführer und bettelt bei Jugend- und Wohlfahrtsorganisationen um Unterstützung. *
Kaserne für Bereitschaftspolizei Freiburg . In der Nähe des Freiburger Vorortes Merzhausen ist mit den Arbeiten für den Bau einer Kaserne der Bereitschaftspolizei begonnen worden. Das Projekt sieht zunächst einige zweigeschossige Gebäude für etwa 400 Beamte der Bereitschaftspolizei sowie Garagen, Wirtschaftsgebäude und Geräteschuppen vor.
Freiburg . In Frerburg wurde ein neues Lehrlings- und J ugendwohnheim des evangelischen Stifts unter dem Namen „Carl-Mez-Heim“ eingeweiht. Am Gelingen des Werkes hatten die Landesregierung und eine Spende aus dem McCloy-Fonds Höhe von 160 000 DM beigetragen.
I7jähriges Mädchen erstochen Offenburg . Durch 47 Messerstiche tötete der 38- jährigie Arbeiter Karl Worcfeld aus Oberkirch im Januar dieses Jahres in Nußbach-Müllen/Renchlal die 17jährige Tochter seines Arbeitgebers in einem Kohlenkeller. Das Schwurgericht Offenburg verurteilte ihn hierfür wegen vorsätzlicher Tötung zu 14 Jahren Zuchthaus. Der Oberstaatsanwalt, der lebenslänglich Zuchthaus beantragt hatte, will gegen das Urteil Revision einlegen. Worcfeild gab an, er habe die Tat aus Eifersucht begangen. Schon Wochen vorher habe er beschlossen, das Mädchen umzubringen und deshalb stets ein 30 Zentimeter langes Messer bei sich getragen.
Die Kuh in der Gaststube Bühl (Baden). Der Landwirt Karl Friedrich Köhler aus Waldmatt (Kreis Bühl) hatte in alkoho
lischer Stimmung eine Kuh aus seinem Stall geholt und sie den in Ott&sweier stationierten Besatzungstruppen geschenkt; in einem zwei Tage lang dauernden „Schlachtfest* wurde die Kuh vertilgt. In der Heimatgemeinde Köhlers erzählte man sich gleich, daß er „seinen ganzen Kuhbestand abgeschlachtet und aufgefressen* habe. Um die Gerüchteer 2 ähler zu widerlegen, erschien Köhler eines Abends im Dorfwirtshaus, zog hinter sich eine Kuh an der Halskette in die Wirtsstube und stellte sie den Gästen mit den Worten vor: „Damit Ihr seht, daß ich auch noch eine lebendige Kuh habe!*
Erdölbohrungen bei Karlsruhe erfolglos
Karlsruhe . Die seit Monaten zwischen Forch- heim und Ettlingen durchgeführten Erdölbohrungen der Firma Itag sind nunmehr ergebnislos abgebrochen worden. Bei den Erdölbohrungen konnte man selbst in einer Tiefe von 2000 m keine ölhaltigen Schichten feststellen.
Süddeutsche Umschau
Unbekannter spendete 1000 DM
Weinheim. Wie der Oberbürgermeister von Weinheim bekanntgab, ist bei ihm dieser Tage ein Schede in Höhe von 1000 Mark von einem unbekannten Spender eingegangen, der nicht genannt sein wollte. Ueber das Wohlfahrtsamt Weinheim wurden 33 bedürftige Familien ermittelt, die je 30 Mark von der Spende erhielten.
Reisende Stoffbetrüger
Tübingen. Die Polizei hat erneut in Württem- berg-Hohenzollem Fälle festgestellt, in denen Reisende minderwertige Stoffe unter falschen Angaben zu ungerechtfertigten Preisen absetzten. In dem vorliegenden Falle trat ein italienischer Händler im Kreis Ravensburg auf und bot angeblich englische Kammgarne zum Preise von 40 D-Mark pro Meter an. Er gab sich als Amerikaner aus und schwindelte den Leuten vor, er müsse plötzlich nach den USA zurück und deshalb zur Einsparung der Zollausgaben den Stoff so billig abstofien. In Wirklichkeit handelte es sich um durchaus minderwertige Qualitäten.
Blick über die Orenzen
«Fähnlein der sieben Aufrechten* als Drama?
Basel. Die Schauspieldirektion des Basler Stadttheaters hat den Schweizer Schriftsteller Kurt Guggenheim beauftragt, Gottfried Kellers Meisternovelle «Das Fähnlein der sieben Auf rechten ", die das eidgenössische Schützenfest zum farbigen Hintergrund hat, zu dramatisieren. Die Uraufführung soll im Basler Stadttheater bereits im Herbst 1952 stattfinden.
Zürich . Der erste große Schweizer Farbfilm ist ein schöner Dokumentarfilm über die farbige Schweiz . „Fliegt, Ballone!“ heißt dieser Bildstreifen der Praesens-Film AG., und die Zuschauer fliegen mit den bunten Ballonen der Kinder in alle Himmelsrichtungen, steigen in die Straßen deT Städte nieder, verweilen im Rebland des GenfeT Sees, auf einer Alpweide im Appenzeller Land, bei einer Landsgemeinde, machen einen verträumten Aufenthalt im Tessin , landen inmitten der Schneeriesen des Berner Oberlandes und dürfen zuletzt durch die Urschweiz über den St. Gotthard fahren. Es liegt eine deutsche, eine englische und eine französische Version des Filmes vor. Die Farbgebung wird allerdings als noch nicht ganz vollkommen bezeichnet.
Wintergäste ans Westdeutschland Bern. Wie Bundesrat Rubattel im Nationalrat mitteilte, bedeutet die Herabsetzung der Devisenquote für englische Auslandreisende auf die Hälfte einen schweren Schlag für die schweizerischen Winterkurorte. Dagegen, so betonte der Bundesrat, bestehen günstige Aussichten für die Zureisen aus Westdeutschland ; die Devisenzuteilung soll hierfür erhöht werden.
Vor der Wiederaufnahme des Slmplon-Zngverkehrs
B r i g. Die Arbeiten zur Freilegung der durch den Bergsturz vom 12. November zwischen Varzo und Breglia bei Domodossola verschütteten Simp- ionlinie schreiten rasch vorwärts. Bei weiterem Andauem des guten Wetters kann mit der Wiederaufnahme des durchgehenden Zugverkehrs in den ersten Tagen des neuen Jahres gerechnet werden. Gegenwärtig haben alle Schnellzüge sowohl in Varzo wie in Domodossola sofortigen Anschluß an die Autokurse auf der unterbrochenen Strecke. Das Umsteigen beansprucht an beiden Orten knapp 15 Minuten, die Autofahrt dauert 25 Minuten. Der Personenverkehr ist also auf der Simplonlinie nicht behindert, nur dauert die Fahrt zur Zeit etwas länger.
RundfuftU
Südwestfunk (SWF); Stuttgart (St)
Beromünster (Be); Vorarlberg (V)
FREITAG, 28. Dezember: SWF : 8.40 Musikal. Intermezzo; 12.15 Mittagskonzert (Vorarlber ger Funk-Orchester); 14.30 Claudel : „Mariä Verkündigung“; 15.00 Wirtschaftsfunk; 16.30 Friedrich Burschell : Rilke in England ; 16.45 Musik zur Unterhaltung; 20.00 Tonfilm-Melodien von gestern, heute und morgen; 21.00 Die großen Meister: Schubert, Quintett für zwei Violinen, Bratsche und zwei Celli; 22.30 Querschnitt durch die neuesten Broadway- Operetten; 23.00 Walter Bauer: „Die Geschichte Nathanaels"; 23.15 Nachtstudio; Bachs „Goldberg-Variationen ". — St: 9.05 Klaviermusik (Haydn , Mozart , Beethoven ); 10.15 Schulfunk: Moliere, „Der Geizige "; 12.00 Musik am Mittag (Großes Rundfunkorchester);
15.45 Aus der Wirtschaft; 16.00 Rundfunk- Symphonieorchester, u. a. R. Strauß: „Mac beth “; 17.45 „Oder-Ebene — Eichendorffs Land*; 18.00 Karlsruher Unterhaltungsorchester; 19.15 Hermann Mostar : „Im Namen des Gesetzes"; 19.30 Alois Meliehar dirigiert; 20.05 Rückblik auf das Musikprogramm des SDR im Jahre 1951; 22.10 Tanzmusik. — Be:
11.45 Musik der Republikanischen Garde von Paris ; 12.40 Konzert des Studio-Orchesters; 13.25 Grieg : Sonate a-moll für Cello; 18.00 Basler Unterhaltungsorchester; 18.50 Piste und Stadion; 19.10 Weltchronik; 20.45 Das Pestalozzi-Kinderdorf im vergangenen Jahr; 21.30 Mozart , Trio Nr. 7 in Es-dur. — V: 13.00 Wunschkonzert; 16.55 Naturbeobachtungen im Winter; 17.10 Nachmittagskonzert; 18.15 Musik von Schumann (für unsere jungen Hörer);
19.45 Politische Jahreswende; 20.15 Requiem von Mozart ; 23.00 Für Freunde ernster Musik (u. a. Klavierkonzert v. Brahms mit Elly Ney )
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Vorzeitiges Erkalten seines Inhalts ist für den Wascherfolg ungünstig. Daher den Kessel oder Topf fest zudecken. Wer noch ein übriges tun will, wickle ihn mit einer Decke gut ein. Fortsetzung folgt!
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_ Amtliche Bekanntmachung
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Fa. Klaue-Bremse G.m.b.H. , Uberlingen a.B.
Ober das Vermögen der Firma Klaue-Bremse GmbH, in Uberlingen a. B„ Nußdorfer Straße, Entwicklung und Fertigung von Geräten für den Kraftfahrzeugbau, wurde am 21 . Dezember 1951 das gerichtliche Vergleichsverfahren eröffnet. Vergleichsverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Budzinski ln Singen a. H. Vergieichsforderungen sind bis zum Terminbeginn beim Gericht anzumelden. Termin zur Verhandlung über den Vergleichsvorschlag ist auf Montag, den 21. Januar 1852, nachmittags 15 Uhr in das Amtsgericht Uberlingen a. B. — Sitzungssaal — anberaumt. Der Eröffnungsantrag mit seinen Anlagen und das Ergebnis der Ermittlungen können bei Gericht eingesehen werden. Ausgefertigt: der Urkundsbeamte Rld.
Oberlingen a. B„ 22. Dezember 1951
Badisches Amtsgericht
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Die Kreditinstitute
bleiben am Montagnachmittag, den 31. Dezember 1951 (Silvester) wegen Abschlußarbeiten für den Publikumsverkehr geschlossen