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Ausgabe A Nummer 60

ermitiureott/efItiiblirgtrSciiniis

Offenburg, Freitag, den 12, Mürz 1943

132. Jahrgang

Wieder 73000 ORT. aus Geleitzug geschossen

Ein neuer deutscher U-Boot-Erfolg - Kämpfe am Stadtrand von Charkow

USA.-Bomber vom Muster „Boeing“ abgeschossen. — Nachdem Ritterkreuzträger Oberleutnant Jabs zwei Motoren dieses USA -Bombers vom Muster „Boeing“ im Luftkampf in Brand geschossen hatte, mußte die Maschine auf dem Strand notlanden. Neun Mitglieder der zehnköpfigen Besatzung traten den Weg in die Gefangenschaft an. während ein Mann bei dem Luftkampf ums Leben kam. — PK.- Kriegsberihter Doelfs (Sch.).

Aufs Ganze sehen

cf. Dr. Gotthard Ost, über dessen Vortrag am Mittwochabend wir auf Seite 2 berich­ten, sprach auch davon, daß man immer den Biick aufs große Ganze richten müsse, sich durch Rückschläge und den Alltag um uns Rieht irre machen lassen dürfe. Ein wich­tiges Wort, an das wir täglich denken soll­ten. Denn es ist naheliegend, daß einem die Dinge,, die uns persönlich betreffen und uns ich. Alltagsleben begegnen und oft sehr hart änfakseri, näher liegen als große Ziele der Weltpolitik und weltanschauliche Erkennt­nisse. lieber der Tatsache, dkß~z. B. Frau Maier immer noch eine Hausangestellte hat, Herr Schulze immer noch nicht Soldat ist und Herr Hauptmann Soundso gar nicht mehr an die Front kommt, vergessen viele Volkgenossen und Volksgenossinnen, daß diese von ihnen beanstandeten Dinge viel­leicht sehr wohl begründet sind — die zu­ständigen Stellen können ja die Begründung ihrer Maßnahmen schließlich nicht täglich In der Zeitung veröffentlichen — und daß dies gar kein Grund für sie ist, unzufrieden

Wir wollen nie vergessen, daB aller Dinge Anfang nur in der Tat liegt

Adolf Hitler

oder verärgert zu sein. Auch wenn nicht täglich der Wehrmachtbericht große Erfolge berichten kann, wird hart und entscheidend gekämpft und zwar auch für die wenigen Meckerer und Unzufriedenen in der Heimat. Es ist schon so oft gesagt worden, daß wir in einer großen Zeit leben. Wir können uns ihrer nur dadurch würdig erweisen, wenn wir ebenso groß denken und handeln. Dies aber heißt alle persönlichen Wünsche und Gefühle zurückstellen, sich restlos einfügen in die große deutsche Kampffront und unbe­dingt der Führung vertrauen, auch wo wir manches nicht verstehen. Nur so können wir den Sieg erringen und allen Volksgenos­sen wieder das verschaffen, was sie jetzt mehr oder weniger schmerzlich entbehren.

Heldengedenktag auf den 21. März verlegt

Tag der Wehrmacht am 28. März

DNB. Berlin , 11. März Der Heldengedenktag wird in diesem Jahr am Sonntag, den 21. März, be­gangen werden. Der Tag der Wehrmacht findet am 28. März statt.

Am Heldengedenktag sind bis 24 Uhr abends alle öffentlichen Veranstaltungen rein unterhaltenden Charakters verboten. Darbietungen ernsten Charak­ters bleiben erlaubt.

Der 203. und 204. Eichenlaubträger

DNB. Berlin 11 März Der Führer verlieh, wie bereits gemeldet, das Eichenlaub zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzrs an: Generalleutnant Gustav S h m i d t, Kommandeur einer Panzer- Division, als 203., und an Hauptmann d. R. Eber­hard Zahn, Abteilungsführer in einer Panzer- Division als 204. Soldaten der deutschen Wehrmacht .

DNB. AusdemFührerhauptquartier, 11 . März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront des Kuban-Brük- kenkopfes lebte die Kampftätigkeit wieder auf. In mehreren Wellen vorgetragene Angriffe des Fein­des wurden in schweren Kämpfen verlustreich abgeschlagen.

Im Raum von Charkow warfen unsere Angriffs­divisionen den Feind auf die Stadt zurück. Am nördlichen und westlichen Stadtrand wird ge­kämpft. Durch umfassenden Angriff wurden zwei Sowjetregimenter vernichtet Kampf- und Nah­kampfgeschwader zerschlugen zurückweichende feindliche Kräfte.

Im Frontabschnitt von Orel führte der Gegner mehrfach wiederholte starke Angriffe. Die deut­schen Truppen errangen einen großen Abwehr­erfolg. Alle Angriffe der Sowjets wurden unter schwersten blutigen Verlusten abgeschlagen. 26 Panzer blieben zerstört vor unseren Stellungen liegen

Die Bewegungen unserer Truppen im mittleren Frontabschnitt verliefen ohne Störung durch den Feind planmäßig.

Südlich Gholm griff der Feind mit starken In­fanterie- und Panzerkräften nach heftigem Artil­lerietrommelfeuer unsere Stellungen an. Die An­griffe brachen im Abwehrfeuer, zum Teil in harten Nahkämpfen, zusammen. Im Kampfgebiet von Staraja Russja ist die Angriffskraft des Feindes erschöpft.

In der Zeit vom 1 . bis 10 . März 1943 wurden an der Ostfront 773 Sowjetpanzer durch Verbände

DNB. Berlin , 11 . März. Eineinhalbstündiges Trommelfeuer der Artillerie und der Salvenge­schütze ging am 10 März dem Angriff voraus, den die Bolschewisten in Ausnutzung einer Besserung der Wetterlage im Ostteil des Kuban- Brücken­kopfes auf breiter Front vortrugen. In mehreren Wellen stürmten die Sowjets gegen unsere Linien am Unter blutigsten Verlusten für den Gegner brachen aber alle Versuche zusammen, in unsere Front einzudringen. Die Lufwaffe hatte an die­sen Abwehrkämpfen großen Anteil. Ihre Verbän­de griffen mehrfach sowjetische Battefiestellungen südwestlich von Krasnodar wirksam an und stürz^ ten sich auf anrollende feindliche Panzerstreit­kräfte, Marschkolonnen und Fahrzeugparks. An der M i u s - Front und im D 0 n e z - Abschnitt herrschte nur geringe Kampftätigkeit. Deutsche Kampffliegerverbände waren gegen sowjetische Bahnlinien im Raum Kupjansk eingesetzt und trafen einen vollbeladenen, zur Front fahrenden Munitionszug. Ein ausbrechender Brand führte zur Explosion des gesamten Zuges. Von acht Transportzügen wurden die Lokomotiven zerstört.

Im Raum von Charkow setzten die Bolsche­wisten unseren Vorstößen zähesten Widerstand entgegen. Die Infanterie- und Panzerverbände des Heeres und der Waffen-^ durchbrachen je­doch an mehreren Stellen die feindlichen Linien und stießen im Norden und Westen bis an den Stadtrand vor. Bei den Angriffskämpfen der letz­ten Tage erzwangen eine Sturmgeschützbatterie und eine Aufklärungsschwadron ungeachtet des schweren Abwehrfeuers einen Flußübergang und besetzten einen vom Feind stark verteidigten Ort, den sie in Kürze säuberten, wobei sie 25 Geschütze, sieben Panzer und sechs Lastkraftwagen erbeu­teten oder vernichteten Die Sowjets ließen über 300 Tote auf dem Kampffeld.

Hunderte deutscher Kampfflugzeuge griffen in diese Kämpfe überaus wirksam ein. Ihre Staffeln konzentrierten ihre beherrschenden Schläge auf an­rückende bolschewistische Regimenter, auf die feind­liche Artillerie und auf frisch herangeführte Panzer­streitkräfte der Sowjets, die in den Bombenhagel der Kampf- und Sturzkampfflugzeuge gerieten, ehe sie noch die Front erreicht hatten. Allein am 10. März wurden 25 Panzerkampfwagen zerstört oder außer Gefecht gesetzt, und zehn feuernde schwere Geschütze mit Bedienung durch Bombentreffer ver­nichtet. Deutsche Jagdgeschwader schirmten den Luftraum über den Angriffszielen ab. An vielen Stellen kam es zu erbitterten Luftkämpfen. Ohne eigene Verluste schossen deutsche Jäger in diesem Raum 24 Sowjetflugzeuge ab.

Im Raum westlich von Kursk nahmen unsere Panzer mehrere Ortschaften. Die Bolschewisten ver­loren über 400 Tote und 120 Gefangene. Zehn Panzerabwehrkanonen, 12 Granatwerfer, 21 Ma­schinengewehre und 69 Maschinenpistolen fielen in unsere Hand. — Nordwestlich Orel mit Panzer­unterstützung angesetzte Angriffe des Feindes schei­terten an der unerschütterlichen Widerstandskraft unserer Truppen. Alle Durchbruchsversuche der bis zu Regimentsstärke vorstürmenden Sowjets brachen unter schwersten Verlusten zusammen. Zahlreiche Panzer blieben zerschossen liegen.

3250 000 Arbeitsstunden eingespart

DNB. Berlin. , it. März. Der von Reichs­minister Speer im Rahmen des Reichsministeriums für Bewaffnung und Munition eingesetzte Haupt­ausschuß „Pulver und Sprengstoffe“ hat trotz der verhältnismäßig kurzen Zeit seines Bestehens durch laufende Einwirkung auf die Fertigung erhebliche Erfolge auf dem Gebiet der Leistungssteigerung er-

des Heeres und der Waffen-^f zerstört, erbeutet oder bewegungsunfähig geschossen.

Am gestrigen Tage vernichtete die deutsche Luftwaffe bei fünf eigenen Verlusten 61 feindliche Flugzeuge.

Von der tunesischen Front wird nur örtliche Kampftätigkeit gemeldet. Durch Angriffe der Luftwaffe wurden motorisierte Kräftegruppen und Artilleriestellungen des Feindes schwer getroffen. Deutsche Jäger schossen zwölf feindliche Flug­zeuge ab.

Nur wenige feindliche Flugzeuge überflogen bei Tage und während der Nacht' das Reichsgebiet. Einige in Westdeutschland abgeworfene Bomben verursachten unbedeutende Gebäudeschäden. Vier feindliche Flugzeuge wurden zum Absturz ge­bracht.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, sind unsere U-Boote weiter im Angriff. Seit Tagen hielten sie Fühlung an einem von Nordamerika nach England steuernden Geleitzug. Unterseeboof- rudel schlossen heran und schossen in vielfach wiederholten Angriffen 13 voll mit Kriegsmaterial beladene Schiffe mit zusammen 73 000 BRT. her­aus. Drei weitere Dampfer wurden torpediert

Damit konnte die Unterseebootwaffe innerhalb 24 Stunden insgesamt die Versenkung von 36 Schiffen mit zusammen 207 000 BRT melden. Un­ter diesen Schiffen befanden sich acht Munitions­dampfer, die bei der Torpedierung in die Luft flogen.

zielt. Die Förderung des Erfahrungsaustausches, so­wie die Untersuchung und Abstellung von Mängeln bei solchen Betrieben, die im Vergleich zu gleich- gearteten anderen wesentliche Leistungslücken auf­wiesen, ergaben eine Ersparnis von 655724 Arbeits­stunden je Monat. Im Verlauf eines halben Jahres konnten di* Einsparung von insgesamt rund 3 Mill. 250 ooo Stunden bei gleichen Mengen und typen­mäßigem Ausstoß verzeichnet werdet).

Diese Erfolge wurden zu einem nicht unwesent­lichen Teil durch rege Mitarbeit der Gefolgschaften bei der Verminderung des Ausschusses erzielt, die durch Aussetzung von Prämien Anerkennung fand. Im übrigen verhalfen der Einsatz von arbeitsparen­den Maschinen und Vorrichtungen in der Fertigung, die Steigerung der Preßgeschwindigkeit, die Ver­wendung zweckentsprechender Preßwerkzeuge und die Einführung arbeitsparender Vorrichtungen an den Pressen zur Erreichung dieser Leistungssteigerung. Bei allen Maßnahmen wurde — was bei diesem Fertigungszweig besonders wichtig war — die Sicher­heit im Betrieb in jeder Hinsicht erhalten und zum Teil sogar noch gesteigert.

DNB. Budapest , 12. März. (Funkdienst des O. T.) Die Budapester Abendblätter nehmen empört Stellung zu der sinnlosen Barbarei der british-ame- rikanishen Luftangriffe auf die Zivilbevölkerung und die Kulturdenkmäler Deutschlands . „Magy­arszag" stellt fest, daß weder in Deutschland noch in Italien die Engländer und Amerikaner ihr Ziel, die Moral der Bevölkerung zu brechen, erreichen kön­nen. Dagegen zerstörten sie unersetzliche Kultur­werte. „Welchen Sinn hat also diese Zerstörung ohne jeden Verstand“, fmgt das Blatt. Die amerikanische Technik scheine sich vorgenommen „u haben, die europäische Kunst und Kultur vernichten zu wollen. „Pesti Ujsag“ schreibt, jede rauchgeschwärzte Ruine zeige mit dem deutschen Volk gleichzeitig ganz Eu­ ropa , was es vom angelsächsisch-bolschewistischen Bündnis zu gewärtigen habe. Die Bomben »der Eng­länder und Amerikaner würchn von der Einwohner­schaft der deutschen Städte mit nur noch größerer Disziplin und Entschlossenheit beantwortet.

Rumänien : Jede Vernunft aus geschaltet

Zu den letzten britischen Terrorangriffen schreibt „Porunca Vremii“: „Alle diese ungeheuerlichen At­tentate geschehen also im Namen der Freiheit, der Kultur, der Zivilisation, der Menschenwürde und des Völkerrechts. Ist ein Dom etwa an der Entwicklung dieses Krieges schuld oder sonst eine Kulturstätte? Niemand ist imstande, eine solche Ungeheuerlichkeit zu behaupten. Und dennoch erfährt der Verniht- tungswahn keine Bändigung. Die Furie der Zer­störung fährt fort, jede Vernunft-und jeden Anstand auszuschalten. Jede Bombe, die auf eine Kultur­oder Wohnstätte fällt, ist eine verlorene Bombe für den Kampf, der gegen die. Sowjetunion und den Bolchewismus geführt werden muß. Die Völker, die zur großen Familie der zivilisierten Welt gehören, haben einen einzigen und unversöhnlichen Feind: den Bolschewismus im Osten “ — Das Blatt stellt dann fest, daß die Deutschen in Frankreich tatsäch­lich kein einziges historisches Denkmal zerstört hätten.

Finnland : Barbarei und 2 ymsmus

Mit Abscheu und Empörung wendet sich „Ajan Suunta" gegen die barbarische Kriegführung der Engländer und Amerikaner und das zynische Einge­ständnis u. a. des Londoner Nachrichtendienstes, daß

Die ungleichen Flugzeugveriuste

In dem OKW. -Bericht und den ergänzenden Dar­stellungen von der gleichen Stelle hat die deutsch « Luftwaffe in den letzten Wochen und besonders Tagen einen breiten Platz eingenommen,, sin ist rühmlich hervorgehoben worden. Dabei war ein sachliches Moment auffallend, nämlich das einlr in den Abschußzahlen zum Ausdruck kommenden laus- hohen Ueberlegenheit der deutschen Flieger. Bereits seit Wochen werden die deutschen und die sowje­tischen Flugzeugverluste mit 1:5, i:io, 1:20 und so­gar noch höher angegeben. Selbst wenn sich im Durchschnitt ein Verlustverhältnis von nur t:io er­geben sollte, so wäre das für die Weiterführung des Östkrieges von kaum abzumessender Bedeutung. Einen Rekord in dieser Hinsicht stellte es dar, daß am vergangenen Sonntag 59 Sowjetflugzeuge - abge­schossen wurden — ohne einen eigenen Verlust. Die­ses Verhältnis ist so ungewöhnlich, daß es sich nur durch tiefere, grundsätzliche Ursachen erklären laß* nicht durch irgendwelche glücklichen Zufälle odef etwa durch gelegentliche bzw. örtliche Ueberlegenheit der deutschen Flieger.

Man wird nicht behaupten können, daß es de» Sowjets an Erfahrung im Flugzeugbau mangele. Während Deutschland seine Luftflotte erst im Jahr« 1935 nach Wiedergewinnung der Wehrfreiheit auf­zubauen begann, war die sowjetische Luftwaffe schon damals nach glaubwürdigen Berichten die stärkste der Welt. Es müssen also neue Umstände eingetreten sein, die zu einer Qualitätsminderung der Flugzeuge sowie des sie bedienenden Personale geführt haben. Nun ist sicher, daß ein nicht uner­heblicher Teil der von den Sowjets eingesetzten Flugzeugen aus anglo-amerikanisdien Lieferungen stammen. Die Amerikaner bzw. die Engländer haben aber dazu keine eigenen Be­satzungen gestellt, auch nicht stellen dürfen, denn die sowjetische Truppenführung hat es stets.abge­lehnt, im Osten Wehrmachtangehörige der verbün­deten Mächte miteinzusetzen. Nun sind die Sowjets zwar Meister im Improvisieren, sie haben auch, im Durchschnitt sehr viel technisches Verständnis, das aber weit mehr auf Intuition als uf fundiertem Wissen beruht, das aber andererseits für so kompli­zierte Aufgaben, wie sie der moderne Einsatz de» Flugzeuges im Kampf darstellt, nicht ausreicht.

Etwas können die Dinge bei denjenigen Flugzeu­gen beurteilt werden, die aus rüstungseigenen sowje­tischen Fabriken stammen. Natürlich wird auch hier ein Teil der vollkommen einseitigen Verluste auf die geringe Qualität der Besatzungen- zurückzufüh­ren, sein, die, zumindesten zu einem Teil, wieder ihren Grund in der kurzen Ausbildungszeit haben dürfte, die heute für die Sowjets nur noch zur Ver­fügung steht. Daneben aber scheinen die absolut und relativ so großen Verluste der sowjetischen Flug­waffe, die seit einigen Wochen auch auf anderen Gebieten der Bewaffnung gemachte Beobachtung zu bestätigen, daß die Qualität der in Dienst ge­stellten Waffen und Ausrüstungsgegenständen all­mählich zurückgeht. Diese Feststellungen beziehen sich vor allem auf Erscheinungen der allerletzten Zeit, sie berühren nicht die Tatsache, daß die So­wjets den zurückliegenden wichtigsten Teil der Win­

dle Zerstörung kultureller Werte und der Mord an der Zivilbevölkerung beabsichtigt seien. Man werde die einmütige Geschlossenheit des' deutschen Volkes durch derlei Methoden nicht brechen, und selbst, wenn man dieses Ziel damit zu erreichen glaube, sei eine Kriegführung dieser Art aufs schärfste zu ver­urteilen. Die Welt hat nicht vergessen, daß gerade diejenigen, die gegen die Barbarei das Wort führten, sich nun selbst der größten Verbrechen schuldig machen. Die durch die englisch -amerikanischen Ter- torangriffe an den Tag gelegte Verwilderung werde einmal zur Vernichtung derjenigen führen, die sich in dieser Weise gegen die Kultur vergehen.

Alexander gesteht U-Boot-Gefahr

DNB. Stockholm. 11. März. Am Mittwoch­nachmittag mußte der erste Lord der Admiralität, Lord Alexander, im Londoner Unterhaus zu einigen Kritiken über den Fortgang der Bekämpfung der U-Boot-Gefahr Stellung nehmen. Dabei sagte Alexander, daß die britishe Admiralität „die U- Boot-Lage für sehr gefährlich ansehe.“ „Es gibt keine Garantie, daß die U-Boote nicht schneller ge­baut werden, als wir sie vernichten können,“ zu diesem Eingeständnisse mußte sich der erste Lord der britishen Admiralität angesichts der steigenden deutschen U-Boot-Erfolge bequemen.

Zu der Streitfrage, ob es nicht zweckmäßiger wäre, statt der langsamen Geleitzugshiffe schnelle Einzelfahrer zu bauen und 'O zu versuchen, der U-Boot-Gefahr zu entrinnen, prägte Alexander fol­genden bemerkenswerten Satz, der auf die Aus­wirkungen dei deutschen U-Boot-Tätigkeit weit­gehende Rückschlüsse zuläßt: „Schnelle Schiffe sind das Ideal, aber wir wären dem Verhängnis ausge­liefert, wenn wir versuchten, nur schnelle Schiffe zu bauen angesichts des Ausmaßes der Einfuhr, die die­ses Land braucht.“

Spanische Opfer der Bolschewisten ausgegraben

DNB. Barcelona, 1/ März. In Sardanola (Provinz Barcelona ) stieß ma? durch Zufall auf eine Grube, in der die Bolschewisten i.n spanischen Bürgerkrieg zahlreihe Opfer verscharrt harten. Die ärztliche Untersuchung der Ausgegrabenen, zum größten Teil gefesselten Leichen ergab, daß die Opfer bolschewistischer Mordgier vor ihrem Tode grausam gefoltert worden waren.

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Die Sowjets in erfolgreichen Angriffen auf Charkow zurückgeworfen

Schwere Verluste des Feindes am Kuban-Brückenkopf — Harte Abwehrkämpfe beiOrei

üeberall Empörung über die Terrorangriffe auf die Zivilbevölkerung

„Jede Ruine zeigt Europa , was es vom Bündnis London —Moskau zu gewärtigen hat“

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