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Haslach i. E. (Heldentod.) Im Alter 23 Jahren fand Unteroffizier Fritz Hirt den Heldentod. Der Verstorbene war bei der Firma Stadtmühle Jakob Wöhrle in Hornberg in Arbeit. Den Hinterbliebenen wendet eich herzliche Anteil­nahme zu.

gr. H a s 1 a di i. K. (Lichtspielhaus.) Ueber das Wochenende wird im Lichtspielhaus zum „Bayrischen Hof“ der bekannte Film „Der Mann, von dem man spricht“ gezeigt. Mit Heinz Rühmann , Hans Moser und Theo Lingen in den Hauptrollen verspricht der Film ein großer Lacherfolg zu werden. Vorher läuft die neue Wochenschau. — (Fußball.) Am mor­gigen Sonntag empfängt die Haslacher Jugend die Jugend aus Zunsweier zu einem Freundschaftsspiel. Ueber die Spielstärke des Gegners ist wenig bekannt. Das letzte Spiel zwischen den beiden Mannschaften fand vor über einem Jahr statt und wurde inZuns weier von Haslach mit 4:1 gewonnen. Inzwischen hat sich die Mannschaftsaufstellung völlig verändert und das Spiel verspricht sehr interessant zu werden. Der Ausgang ist völlig offen; das Spiel beginnt um 13.30 Uhr.

B. Fischerbach. (Altersjubilar.) Josef Dirhold, Landwirt, vollendet heute sein 87. Lebensjahr. Für sein hohes Alter ist er noch verhältnismäßig rüstig. Er kann noch allerlei Arbeiten verrichten. — (Todes­fall.) Nach schwerer Krankheit verstarb am Don­nerstagmittag Moritz Buchholz, Landwirt. Er reichte ein Alter von nahezu 76 Jahren und erfreute sich allgemeiner Wertschätzung.

Wolf ach. (Von der NSDAP., Kreis Wolfach .) Morgen, Sonntag, 11. April, um 13 Uhr, im Kinosaal beim Bahnhofhotel in Hausach beginnend, wird der Kreisleiter eine Schulung und Ausrichtung der Po­ litischen Leiter, Walter und Warte durchführen. Es haben sämtliche Politischen Leiter, Walter und Warte der DAF. und der NSV. des gesamten Kreisgebietes Wolfach daran teilzunehmen. Die Ortsobmänner der DAF. und NSV. sind dafür verantwortlich, daß die unterstellten Politischen Leiter, Walter \ und Warte vollzählig erscheinen. Entschuldigungen sind nur in dringenden Fällen entgegenzunehmen.

r. W o 1 f a ch. (Vom Sonntag.) Judica — sie sind schon da... Dieser Reim trifft in diesem Jahre mit dem späten Ostertermin zu. All die lieben gefiederten Sommergäste wie die Rotschwänzchen, die Bachstelzen usw., sind schon gekommen, und auch der Kuckuck und die Schwalben werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. — Das Tonfilm­theater bringt über Sonntag den prächtigen Hans- Moser -Film der Bavaria „Der Herr im Haus". Die Wochenschau bringt Bilder von unseren U-Booten und von der Schlacht um Charkow.

r. Wolfach . (Hohes Alter.) Unser Mitbürger Zimmermeister Gg. S di u 1 e r kann am kommenden Montag bei noch guter Gesundheit seinen 83. Ge­burtstag feiern. Dem Altersjubilären beste Wünsche für einen weiteren gesegneten Lebensabend. — (Beerdigung.) Am Donnerstagnachmittag wurde Wagnermeister Stefan Brenneisen sen. unter zahlreicher Beteiligung der Einwohner von hierund aus der Umgebung zu Grabe getragen. Mit ihm

von) ist ein leutseliger Mitbürger aus dem Leben ge­schieden, der bis in das hohe Alter von 83 Jahren noch in der Werkstatt arbeitete.

Schilt ach. (Heldentod.) Gefreiter Andreas F r i k fand im Alter von 32 Jahren kn Osten den Heldentod.

a. Schenkenzell . (Hohes Alter.) Das Fest seines 92. Geburtstages kann am morgigen Sonntag der Althandwerker, Maler Philipp Göbring, be­gehen. Der Altersjubilar ist noch so rüstig, daß er täglich seine Spaziergänge machen kann, wir wün­schen ihm noch recht sonnige Tage.

Freudenstadt . (Todesfall.) Im 82. Lebens­jahr verstarb unser Mitbürger Bäckermeister David S ch w a r z. Kinder und Enkel trauern um den Vater und Großvater. — (Nähkurs.) Ein Nähkurs wird vom Mütterdienst in der Mütterschule ver­anstaltet. — (Sammlungen.) Die Schüler und Schü­lerinnen des Kreises Freudenstadt haben im ver­gangenen Jahr überaus fleißig Heilkräuter gesam­

melt. Es wurden nicht weniger als 389* Kilogr. getrocknete Pflanzen und 1880 Kilogr. grüne Blät­ter abgeliefert. Außerdem wurden von den Schülern gesammelt etwa 20 000 Kilogr. grüne Pflanzen. Dazu konnten die Schulen noch 1737 Kilogr. Wild­früchte, darunter allein 1114 Kilogr. Holunder­beeren, abliefern. — (Vom Sport.) Am kommen­den Sonntag werden in Freudenstadt die Frühjahrs­waldläufe durchgeführt. Der Jugendsport steht da­bei in vorderster Linie. Die Veranstaltungen finden gleichzeitig an fünf Orten statt, so daß allen Jun­gen und Mädel Gelegenheit geboten ist, sich an den Waldläufen zu beteiligen.

Freudenstadt . (Auszeichnung.) Das EK. I er­hielt Obergefreiter Albert Schaufele; das EK. II Soldat Richard F i s ch e r.

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W a 1 d k i r ch. (Heldentod.) Pionier Josef Her­mann fand im Alter von 24 Jahren im Osten den Heldentod. — (Jubiläum.) Das 40jährige Dienstjubi­läum feiert Justizinspektor Hermann Metzger beim Amtsgericht Waldkirch .

Nachrichten aus dem Renchtal

0 b e r k i r ch. (Soldatengrüße aus dem Felde.) Unsere Oberkircher Soldaten Karl Kempf und Franz Ketterer haben sich im Osten getroffen uni senden an die Heimat herzliche Grüße. — (Vom Standortführer.) Am morgigen Sonntag, dem 11. April, tritt der ganze Standort um 8,30 Uhr am Kirchplatz zur Jugendfilmstunde an. Eintritt 20 Pfennig. Der geplante Frühjahrsgeländelauf wird verlegt. — (Tagung in Offenburg .) Sämtliche Politischen Leiter der Stadt, wie des Bezirks Ober­ kirch , gehen am morgigen Sonntag, wie bereits an­gekündigt, zur Kreisschulungstagung in Offenburg .

0 b e r k i r ch. (Pflichtschießen.) Die Mitglie­der unserer NSKOV. werden am morgigen Sonn- täg nach Oedsbach gehen und ihr Pflichtschießen erledigen. An alle Mitglieder ergeht deshalb der Ruf, sich vollzähig einzufinden. Nach dem Schie­ßen wird man noch kameradschaftlich zusammen­in.

Oberkirdi. (Vom Lichtspielhaus.) Ueber das Wochenende bietet unser Lichtspielhaus wieder un­terhaltende Stunden. Es kommt der Film „Violanta“ zur Aufführung, der sicherlich gut gefallen wird. Der Film handelt vom Schicksalsweg eines Mädchens aus den Tiroler Bergen. Bekannte und gute Film­darsteller werden sich uns in diesem Filme zeigen.

gl. O b e r k i r ch. (Varieteveranstaltung.) Am Donnerstagabend brachte uns die NSG. ,.Kraft durch Freude“ einen gelungenen Varieteabend, der einen sehr guten Besuch aufwies. Der Saal der „Oberen Linde“ war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Die humorvolle Ansagerin brachte gleich die richtige Stimmung unter die Oberkircher Volksgenossen und Volksgenossinnen. Reichen Beifall fand der Artist auf dem Fahrrad und Einrad. Sehr gut gefiel auch der Bandoniumvirtuose mit seinen Märschen, Tänzen und Nachahmungen von anderen Instrumenten. Etwas Neues waren für die Zuschauer die wirklich meisterhaft gezeigten Marionettenspiele. Auch die

Stepptänze brachten erhöhte Stimmung. Originell war der französische Straßenmusikant mit seinen Handharmonikavorträgen. Große Heiterkeit löste Marianne mit ihrem Wunderpferd aus. Eine letzte Neuigkeit brachten die durch die Wunderbrille her­vorgezauberten auf die Anwesenden zufliegenden Schattenspiele. Der Varieteabend war also wieder einmal eine genußreiche Abwechslung im Alltag.

Tiergarten. (Todesfäll.) Nach kurzer, schwe­rer Krankheit verstarb in den besten Jahren unser Mitbürger Landwirt Zyriak Ruf. Den Hinter-

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bliebenen wendet sich herzliche Teilnahme zu,

Zusenhofen. (Kurs.) Ein Erziehungskurs für die Mitglieder der Jugendgruppe veranstaltete die Kreisabteilungsleiterin für Mütterdienst der NS. - Frauenschaft. Der Kurs hatte einen sehr guten Be­such aufzuweisen und auch Gäste hatten sich einge­funden. Die Kursleiterin zeigte in klaren und ver­ständlichen Worten den Wert einer guten Erziehung auf. Zum Abschluß fand noch eine Feierstunde statt. Die Kursleiterin streifte dabei das in den zehn Unterrichtsabenden Gelernte und gab der Hoffnung Ausdruck, daß alles nutzbringend ver­wertet werden möge. Der Ortsgruppenleier sprach ebenfalls zu den Frauen. Bei einem gemütlichen Beisammensein waren auch die anwesenden Soldaten aus dem Felde vertreten.

R e n ch e n. (Vom Sport.) Am morgigen Sonn­tag findet in unserem Ort ein Freundschafts-Fuß- hallspiel statt. Es treffen «ich der FC Renchen mit dem FC Ortenberg. Es steht ein intersaantecs Spiel in Aussicht, da beide Mannschaften über gute und ausgeglichene Mannschaften verfügen. Wir wünschen unserer einheimischen Mannscnaft alles Gute. — (Sammelergebnis.) Der vergangene Sonntag brachte bei der 7. Reichsstraßensammlung einen vollen Erfolg Die Sammler, wie auch die Gebenden, erfüllen in bester Weise ihre Dankes- pficht gegenüber unseren Soldaten.

S. öppe«»«. Letzten Donnerstag Hatte »Sh cN, hiesige Ortsgruppe der NS. -Frauenschaft im Gast­haus zum „Ochsen“ zu einem Vortrag zusammen^ gefunden, den die Kreisabteilungsleiterin für Grena- und Ausland, Frl. Fremerey, über die jetzt sehr akute Frage unseres Verhaltens gegenüber den zur­zeit in Deutschland beschäftigten Zivilarbeitern und Gefangenen behandelte. Der auf großer Sachkennt­nis beruhende und aufklärende Vortrag wurde mit viel Verständnis und mit bestem Dank aul­genommen.

O p p e n a u. (Der Bauer und sein Schicksal.) Der bäuerliche Mensch steht jahraus jahrein im Kampf mit Wetter und Wind, mit Regen und Schnee, mit Kälte und Wärme. Er tut sein schweres Tagewerk und setzt seine Kraft im Laufe des Jahres unermüd­lich ein. Ob Erfolg oder Mißerfolg'Heil oder Un­heil ihm beschieden, das weiß er zum Voraus nicht, das entscheidet letztlich das Schicksal, dem er sich beugt, durch das er sich aber doch nicht nieder drücken läßt. Ein Glaube voll Selbstvertrauen und Entschlos­senheit erfüllt dann sein Herz und mit stärkster Kraft strebt er immer wieder nach dem gesteckten Ziel, bis das Schicksal bezwungen ist. Das ist die echte bäuerliche Haltung, wie sie dem germanischen Schicksalsglaube entwachsen ist. Diese Haltung be­wahrt der Bauer auch in schlimmster Zeit und die­ser Haltung verdankt er sein Bestehen über die Jahrhunderte hinweg. Das Schicksal hat ihn oft schwer geschlagen, und dennoch ist er nie verzagt. Mit soldier Haltung besteht unser Volk auch ehe jetzige Zeit. Es setzt alle I^raft ein und es wird da» Schicksal letztlich doch bezwingen.

r.yBad Peterstal. (Abschiedsfeier.) Die Ab­schiedsfeier der Lehrerinnenbildungsanstalt Bad Freyersbach am Donnerstagabend im Hirschsaal war von der Einwohnerschaft und von der Wehrma® äußerst stark besucht. Unter der bewährten Leitung von Musiklehrer Stieß wurde im Verlaufe de* Abends eine überreiche Fülle köstlichen Humors dar­geboten, der hochgesteigerte Heiterkeit und herz­lichen Beifall hervorrief. In dankenswerter Weise hat sich die Lehrerinnenbildungsanstalt bei verschie­denen Anlässen in den Dienst der Gemeinde gestellt auch den Lazaretten von Bad Peterstal und Bad Griesbach wiederholt mit humorvollen Darbietun­gen viel Freude bereitet.

Bad Peterstal . (Von der NS. -Frauenschaft.) In der „Rose“ trafen sich die Frauen, um das zehn­jährige Bestehen der Peterstaler Ortsgruppe der NS* Frauenschaft zu begehen. Erfreulicherweise war dazu auch Frau von Baltz erschienen, die die hiesige Ort* gruppe der NS. -Frauenschaft mitgründen half. Audi konnte die Ortsfrauenschaftsleiterin viele Gäste autz dem Renchtal begrüßen. Es wurde ein schönes und unterhaltendes Programm geboten, das die Besucher auf das beste unterhielt. Die Ortsfrauenschaftleiterin gab im Verlaufe der Veranstaltung einen Ueberblidt über die Geschäfte der Ortsgruppe von der Zeit der Gründung bis zum heutigen Tage. Sie gab der Bitte Ausdruck, daß die Frauen auch weiterhin ihre Pflicht erfüllen, die heute in der Kriegszeit ja noch wesentlich größere sind. Die NS. -Kinder^ruppe bot ein allerliebstes Programm mit Reigen, Liedern und Gedichten.

Die heutige Ausgabe umfaßt 8 Seiten

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_Bekanntmachung

* Weinsonderzuteilung an Lang-, Nacht-, Schwer-und Schwerstarbeiter

Auf Veranlassung des Herrn Gauleiters und Reichsstatthalters erhalten die in Baden wohnhaften deutschen und deutschstämmigen Lang-, Nacht- Schwer- und Schwerstarbeiter auf Ostern eine ein­malige Sonderzuweisung von zwei Flaschen Wein ä 0,7 Liter. Diese Sonderzuteilung erhalten alle in Baden wohnhaften, anerkannten Zulage- und Zur satzempfänger, auch wenn sie auf Grund ihrer Teil­selbstversorgung oder Vollselbstversorgung auf die gewerblichen Zulagen teilweise oder ganz verzichtet haben. Die Sonderzuteilung können nicht erhalten, ausländische Zivilarbeiter, Kriegs- und Zivilgefan­gene, Juden und Zigeuner.

Für den Bezug des Weines erhalten die in Baden wohnenden Arbeiter, die im Besitz einer für die zweite Woche der 48. Zuteilungsperiode vom 12. bis 18. April 1943 gültigen Zulage- oder Zusatzkarte sind, gegen gleichzeitige Vorlage ihrer eigenen, mit voller Namens- und Adressenangabe versehenen Normal versorger-Nährmittelkarte der 48. Zutei­lungsperiode von der für ihren Wohnsitz zustän­digen Lebensmittelkartenausgabestelle einen Berech­tigungsschein auf zwei Flaschen ä 0,7 Liter Wein. Die Vorlage obiger Zusatz- oder Zulagekarten samt der Nährmittelkarte bei der zuständigen Karten­stelle hat in der Zeit vom 12. bis ij. April zu er­folgen.

Für die für die zweite Woche der 48. Zuteilungs­periode vom 12. bis 18. April 1943 als Zulage- und Zusatzempfänger anerkannten und nach dieser Be­kanntmachung berechtigten Arbeiter, die als Selbst­versorger oder als Teilselbstversorger auf die ge­werblichen Zulagen verzichtet haben, sowie für die Arbeiter, die als Urlauber oder durch Krankheit nicht im Besitze von Lang-, Nacht-, Schwer- und Schwerstarbeiterzulagekarten sind, bei Beginn des Urlaubs oder der Erkrankung als solche aber aner­kannt waren, fordert der Arbeitgeber mit einer, mit Namen und Adresse versehenen Liste bei dem zu­ständigen Ernährungsamt — Abt. B die Berechtig­ungsscheine an. In gleicher Weise erfolgt die Anfor­derung der Berechtigungsscheine für die in Arbeits- gemeinschaftsagern untergebrachten anerkannten Schwer- und Schwerstarbeiter durch den Lagerführer. Der Berechtigungsschein ist mit einem Vorbestell- abschnit versehen, der sofort einem Weinspezial­geschäft oder einem Kleinverteiler, der bisher schon Weinverkauf betrieb, zu übergeben ist. Der Ver­teiler behält den Bestellabschnitt und versieht den Bereditigsschein zur Kontrolle in dem vorgesehenen Felde mit seinem Firmenstempel. Bei der Vorbestel­lung sind zwei leere Weinflaschen ohne Vergütung abzugeben.

Der Kleinverteiler liefert die einbehaltenen Vor­bestellabschnitte aufgeklebt direkt an einen, der ihm vom Ernährungsamt — Abt. B namhaft zu machen­den Weingroß verteilet zur Belieferung in Höhe der abgelieferten Vorbestellscheine ab. Bei der Ausgabe des Weines, die in der Zeit vom 19. April bis 1. Mai 1943 erfolgt, wird vom’Kleinverteiler der Stammabschnitt des Berechtigungsscheins einbehalten und, 100-stückweise gebündelt, an das Ernährungsamt — Abt. B bis zum ;. Mai 1943 abgeliefert.

Offenburg , Kehl , Lahr , Wolfach , 6. April 1943.

Die Landräte — Ernährungämter Abt. B.

An alle Kraftfahrzeughalter und Garagen­besitzer

Auf Grund des Reichsleistungsgesetzes 5 3 sind von allen Kraftfahrzeughaltern, -händlern und Ga­ragenbesitzern (gesetzliche Vertreter oder Ange­hörige, bei denen Kraftfahrzeuge und Anhänger untergestellt sind), nachstehend aufgeführte Kraft­fahrzeuge zu melden:

a) Sämtliche Kraftfahrzeuge und Anhänger, fa­brikneu oder gebraucht, die nicht zum Verkehr zu­gelassen sind, d. h. mit einem amtlichen Kennzeichen nicht versehen sind;

b) Kraftfahrzeuge mit WH.-, WL.- und WM. - Kennzeichen, die im Besitz von Kraftfahrzeughal­tern oder bei Garagenbesitzern abgestellt sind;

c) Meldepflichtig sind Lastkraftwagen, Zugmaschi­nen, Kraftomnibusse, Personenkraftwagen, Lastkraft­wagen-Anhänger, Elektrokarren und Krafträder (letztere über 34; ccm).

d) Die Meldungen sind an die zuständige Wehr­ersatzinspektion unter Angabe von Fabrikat, Baujahr, Typ, gefahrene Kilometer, Sitzzahl, bereift oder un­bereift und Standort der Kraftfahrzeuge bis zum 22. April 1943 zu richten.

e) Von der Abgabe der Meldungen sind befreit: 1. Kraftfahrzeugherstellerwerke; 2. Kraftfahrzeuge bei Händlern, die für den Verkauf im Inland nicht frei­gegeben sind.

Stuttgart , den 3. April 1943.

Wehrersatzinspektion Stuttgart

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Kaufmännische Berufsschulen Offenburg und Oberkirch

Schuljahr 194 3/44

Die Anmeldung zum Besuche der Kaufm. Berufs­schule (Pflichthandelsschule) hat zu erfolgen am Mittwoch, den 14. April 1943, in der Zeit von 8 bis bis 12,30 und ij bis 18 Uhr auf dem Sekretariat der zuständigen Lehranstalt in Offenburg bezw. Oberkirch . Für die Anmeldung ist der Betriebsführer verantwortlich. Zum Schulbesuche sind verpflichtet:

1. Sämtliche kaufmännischen und Verwaltungs­lehrlinge ohne Rücksicht auf Vorbildung, Alter und Geschlecht (auch für die Probezeit).

2. Sämtliche mit kaufmännischen oder Verwal­tungsarbeiten (auch im elterlichen Hause) beschäf­tigten Jugendlichen (Jungen wie Mädchen) bis zur Vollenndung des 18. Lebensjahres.

3. Sämtliche im kaufmännischen Anlernverhältnis stehenden oder als sogenannte Volontäre beschäfigten Jungen und Mädchen für die Dauer der Anlernzeit.

4. Jungboten bezw. Junghelfer bei der Reichspost und Reichsbahn.

j. Apotheken-Helferinnen sowie sämtliche in freien Berufen beschäftigten Büro-Hilfen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Vom Besuche der Kaufmännischen Berufsschule (Pflichthandelsschule) befreit nur der erfolgreiche Besuch einer Höheren Handelslehranstalt.

Gleichzeitig werden Anmeldungen für den Besuch der Einjährigen Höheren Handelsschule Offenburg (E-Klasse) entgegengenommen.

Offenburg/Oberkirch, April 1943.

Die Schulleitungen.

Stadt Wolfach . Die nächste Mütterberatungsstunde findet am Montag, 12. April, nachm, von i; bis 16 Uhr, im Staatf. Gesundheitsamt, Oberwolf acher St. 6, statt. Ausgabe des Rachitisschutzmittels und Gebion­zuckers. Wolfach . 7. April 1943. Der Bürgermeister.

Stadt Schiltach . Alle männlichen Angehörigen der Geburtsjahrgänge 1897—1900, die noch nicht im Besitze eines Wehrpasses bezw. Ausmusterung»- oder Ausschließungsscheines sind, haben ich zur Erfassung am Montag, den 12. oder Dienstag, den 13. April 1943 auf dem Rathaus, Zimmer 6, zu melden. Mitzubringen sind; 2 Paßbilder, Größe 37/52, Ar­beitsbuch, Kennkarte und, wenn auswärts geboren, eine Geburtsurkunde. Außerdem Ausweise über Zugehörigkeit zu einer Gliederung. Alles weitere ist aus der Tageszeitung zu entnehmen.

Stadt Zell a. H. Sonntag, 11. April, ist wegen dringender Instandsetzungsarbeiten der Strom von 8 bis 18 Uhr gesperrt. — Die nächste Mütterbera­tungsstunde findet am Donnerstag, ij. April, von 14 bis 15 Uhr, im Rathaus, 2. Stock, statt.

Bekanntmachung der Stadtgemeinde Haslach

Mülterberatungsstunde.' Die nächste Mütterbe­ratung findet am Montag, 12. April 1943, von 14 bis 15 Uhr, im NSV.-Büro, Mühlenstr. 9 statt. Vigantol kommt zur Ausgabe. Haslach i. K., den 8. April 1943. Der Bürgermeister.

Verordnung über Wohnraumlenkung. Ich ver­weise auf den Anschlag an den städtischen Ver­kündigungstafeln über die Pflicht zur Anmeldung von Wohnungen durch Einzelpersonen und In­haber von Doppelwohnungen. Haslach , 8. April 1943. Der Bürgermeister.

Offizierlaufbahnen der Wehrmacht ” einschl. Waffen-#

Bewerber des Geburtsjahrganges 1926 für, die. ak­tiven Offizierlaufbahnen aller Wehrmachtteile ein­schließlich Waffen-# für Kriegsmarine und Waf­fen-# auch der Reserve-Offizier-Laufbahnen müssen ihr Gesuch bald, möglichst bis

30. Juni 1943

einreichen, damit der Ablauf der Schulbildung oder Lehre und die Ableistung der Arbeitsdienstpflicht planvoll geregelt werden können.

Auch Angehörige des Geburtsjahrganges 1927 können sich bereits jetzt bewerben.

Bewerbungen sind zu richten:

a) für das Heer:

an die dem Wohnort des Bewerbers lächstgelegen* „Annahmestelle für Offizierbewerber des Heeres“ oder an das zuständige Wehrbezirkskommando;

b) für die Kriegsmarine:

an das für den Wohnort des Bewerbers zuständige W ehrbezirkskommando;

c) für die Luftwaffe:

an die dem Wohnort des Bewerbers zuständige „An­nahmestelle für Offizierbewerber der Luftwaffe“;

d) für die Waffen-#:

an die für den jeweiligen Wehrkreis zuständige #- Ergänzungsstelle sowie an alle Dienststellen der all­gemeinen # und Polizei.

Oberkommando der Wehrmacht.

Elerverteilung!

Auf den vom 5. April 1943 bis 2. Mai 1943 gül­tigen .Bestellschein Nr. 48 der Reichseierkarte wer­den insgesamt 4 Eier ausgegeben und zwar: auf den Abschnitt a 2 Eier, auf den Abschnitt b 2 Eier. Eine bestimmte Ausgabezeit wird nicht festgesetzt. Die Eier sind jeweils sofort nach Eingang vom Kleinver­teiler an die Verbraucher auszugeben und diese sol­len die Eier alsbald nach Belieferung ihres Kleinver­teilers abholen. Bei verspätetem Eintreffen der Eier behalten die Abschnitte auch über ihre Laufzeit hin- naus Gültigkeit.

Offenburg , Kehl , Lahr , Wolfach , 6. April 1943.

Die Landrate — Ernährungsämter Abt. B.

Evang. Kirchengemeinde Offenburg . Sonntag, den 11. April. Stadtkirche 8,30 Uhr: Frühgottesdienst;

9.45 Uhr: Hauptgottesdienst, Pfarrer Jehle; 11 Uhr: Kindergottesdienst. — Samstag 16 Uhr: Kleinkin­dergottesdienst im Konfirmandensaal.

Gemeinschaft innere Mission , Friedenstr. 4 . Sonntag 4 Uhr Bibelstunde.

Evang. Gemeinschaft Offenburg , Augustastraße 1. Sonntag 17,45 Uhr (Prediger Frick); Donnerstag

17.45 Uhr (Prediger Pleßmann).

Kirchenanzeiger für Gutach . Sonntag, 11. April

1943. 9.äo Uhr: Predigtgottesdienst. 10.30 Uhr Kindergottesdienst. 14.00 Uhr: Gedächtnisgottes­dienst für Feldw. Fritz Blum.

Nachtdienstbereitschaft

und Sonntagsdienst

hat ab heute Samstag die

Adler-Apotheke, Offenbg.

Friedenstraße 12 Ebenso am Mittwochnachmittag ab 13 Uhr.

Warzen

+ alle lästigen Haare. Leber­flecken, Mitesser Pickel, Sommersprossen usw entfernt :üi imme:

G. Bornemann

OflMburg, jetzt Rheinstraße 15 Sprechet, jed. Montag r. 9-19 Uhr.

Ab M«.-.tag, 12. April sind meine Schuh­reparatur-Geschäfte

zusammengelegt nach der

Langestraße 3

(früher Tapetenhaus Klemens)

Die schon gebrachten Repara­turen bitte bis Samstag, 17. April in meinen seit­herigen Geschäften abzuholen. Bis* 17. April können noch Kunden-Eintragungen entge­gengenommen werden.

Ludwig Basler

Schuhreparatur GroB betrieb, Ottenburg, LangeetraBe 3.

PüNMen

hemmen Sie bei fast jeder Tätigkeit. Wenn Sie beizeiten Lebewohl - Pflaster

darauf legen, genügen meistens schon einige wenige Pflaster.

Zu haben in Apotheken und Drogerien.

Sieber zu haben: Einhorn-Apoth.,Ad.-Hitlei-Str 82 Hirsch-Apotheke, Fischmarkt 3, Burg-Drogerie, Ad.-Hitler-Str. 17 Olga-Drogekie, Lange Straße 27