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Blick in die Ortenau

y. Altenheim. (Heldentod.) Bei den schweren Kämpfen im Osten fand den Heldentod der Soldat einer Pionierkompanie. Fritz Mild. Seine Frau und drei unmündige Kinder trauern um den allzufrüh Dahingeschiedenen. Das ganze Dorf nimmt innigen Anteil an dem Geschick der schwer betroffenen Fa­milie. — (Unfall.) Beim Tabak verwiegen geriet die Ehefrau Christine Anselm so unglücklich unter ein Hinterrad, daß ihr beide Füße gequetscht wurden. Wir wünschen der Verletzten baldige Genesung.

W i n d s ck l ä g. (Heldentod ) Im Alter von 40 Jahren erlitt der Gefreite Karl Benz , der früher Bachstraße 26 wohnte, im Osten den Hel­dentod für Führer und Heimat. Die Dorfgemein­schaft bringt den Hinterbliebenen herzliche Anteil­nahme entgegen.

m. Zell-Weierbach. (Zwei hochbetagte Frauen.) Zwei Frauen feierten dieser Tage ihren Ge­burtstag. Ihr 80 . Lebensjahr vollendete die Witwe Luise May im Ortsteil Weierbach . Wohl behütet und gut gepflegt verbringt sie bei ihren Angehöri­gen ihren Lebensabend. — 70 Jahre alt wurde die Ehefrau Maria des Schreinermeisters Hoog. Rüstig und wohlauf geht sie alltäglich ihrer Arbeit nach. Den beiden geachteten Frauen wünschen wir, daß sie noch manche Jahre im Kreise ihrer Angehörigen ver­weilen mögen.

».-Elgersweier. (Tabakverwiegung.) Ge­stein wurde hier das Tabakobergut zur Abliefe­rung gebracht. 98 Zentner wurden verwogen. Es wurden Zuschläge bis zu 20 Prozent bezahlt.

Gengenbach . (Kundgebung.) In der am Freitagabend in der Turnhalle stattfindenden Kund­gebung spricht Regierungsdirektor Pg. Hermann Ni ekles. — Eine am Sonntagvormittag 10,30 Uhr beginnende Kundgebung der NSDAP , steht unter dem Motto: „Das Reich der Deutschen “. Umrahmt von klassischer Kammermusik steht im Mittelpunkt des Programms die Ansprache des Kreiskulturstellen­leiters Pg. Dr. P f a f f über das Thema: „Das Reich der Deutschen “. Die Bevölkerung ist zu beiden Ver­anstaltungen, an denen die Mitglieder der NSDAP., ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände geschlossen teilnehmen, herzlich eingeladen.

Die Sportvorschau für Sonntag

Vier Meisterschaftsspiele stehen für den kommen­den Sonntag im Gau Baden auf dem Programm, in denen insgesamt fünf Mannschaften um den Verbleib in der obersten Klasse spielen. Ueber die Aussichten der einzelnen Vereine etwas zu sagen, ist müßig, da zeitbedingte Schwierigkeiten in der Aufstellung auf der einen oder anderen Seite von ausschlaggebender Bedeutung sein können. Lediglich das Spiel in Mann­ heim zwischen dem neuen Gaumeister VfR und dem Freiburger FC kann man als eine sichere Angelegen­heit der Mannheimer werten.

Aus dem übrigen Sportprogramm des 31 . Januar ist der Ringer-Länderkampf zwischen Deutschland und Italien in Nürnberg bemerkenswert. — Die Pa­riser Soldatenmannschaft wird am Sonntag in Straß­ burg antreten, wo ihr eine elsässische Mannschaft gegengübersteht.

Ausbildungsbeihilfen für die Kinder Vermißter. Wenn ein Ehemann länger als drei Monate von einer Wehrmachtstelle als vermißt gemeldet ist, wird nach einer Klarstellung des Reichserziehungsministers auf Antrag eine Ausbildungsbeihilfe für jedes beihilfs­fähige Kind, ohne Rücksicht auf die Zahl der vor­handenen Kinder, gewährt. Eine Schulbeihilfe kann jedoch daneben nicht bewilligt werden. Die Ausbil­dungsbeihilfe ist höher als die Schulbeihilfe, sie um­faßt nicht nur die Lebenshaltungskosten einschließ­lich Unterkunft und Verpflegung, sondern auch das Schulgeld, die Lernmittelkosten und die Fahrtkosten.

Die wirtschaftlichen Vorteile des Berufes der Hausgehilfinnen

Von der DAF.-Kreiawaltung Olfenburg wird una geschrieben:

Jeder deutschen Hausgehilfin wird es heute leicht gemacht, die Mittel für die Begründung eines eigenen Hausstandes zu erlangen. Abge­sehen davon, daß ihr unter denselben Voraus­setzungen wie anderen Volksgenossinnen im Falle der Eheschließung ein Ehestandsdarlehen gewährt werden kann, kann sie durch Arbeit in einem Haushalt mit Kindern die Anwartschaft auf eine stattliche Ausstattungsbeihilfe erwerben, die nicht zurückzuzahlen ist.

Grundsätzlich kann die Anwartschaft erworben werden durch Arbeit als einzige Hausgehilfin in Haushaltungen deutscher Staatsangehöriger mit mindestens drei Kindern unter 14 Jahren. Auch die Hauswirtschaftliche Lehre und das Pflichtjahr im kinderreichen Haushalt sowie die Arbeit im kinderreichen Landhaushalt werden unter den ge­nannten Voraussetzungen auf die Anwartschaft angerechnet. Ueber verschiedene Sonderregelun­gen und in allen Zweifelsfragen gibt das Arbeits­amt ausführliche Auskunft. Da unter bestimmten Voraussetzungen Tätigkeiten nur bei vorheriger Zustimmung des Arbeitsamtes auf die Anwart­schaft angerechnet werden können, ist jeder Hausgehilfin, die mit einer bestimmten Tätigkeit eine Anwartschaft erwerben möchte, dringend zu empfehlen, sich beim zuständigen Arbeitsamt rechtzeitig beraten zu lassen. Das Arbeitsamt stellt klar, ob die Anrechnung auf die Anwart­schaft möglich ist, und erteilt, wenn die Voraus­setzungen gegeben sind, die etwa notwendige Zu­stimmung.

Die Anwartschaft für die einfache Ausstattungs­beihilfe wird erworben durch vierjährige Arbeit im kinderreichen Haushalt. Sie beträgt RM. 600.—. Für jedes weitere Jahr erhöht sie sich um RM. 150.— bis zum Höchstbetrage von RM. 1500.— nach insgesamt 10 Jahren.

Bei der Berechnung der Anwartschaft können alle anrechnungsfähigen Beschäftigungs- und Lehrzeiten seit dem 1. Januar 1939 berücksichtigt werden. Der früheste Termin für den Erwerb einer Anwartschaft ist also der 1. Januar 1943.

Die hauswirtschaftliche Tätigkeit, die auf die Anwartschaft angerechnet werden soll, muß dem Arbeitsamt durch Bescheinigung des Haushalts­

vorstandes auf einem Formblatt, das beim Arbeits­amt erhältlich ist, nachgewiesen werden. Für jeden Haushalt- ist eine besondere Bescheinigung beizubringen. Es empfiehlt sich, diese sofort bei einem Arbeitsplatzwechsel ausstellen und beim Arbeitsamt, das für den Ort des Haushaltes zu­ständig ist, bestätigen zu lassen, weil später die Nachprüfung der Verhältnisse oft erschwert ist. Insbesondere muß jeder Hausgehilfin, die die An­rechnung einer Tätigkeit nach dem 1. Januar 1939, die bereits beendet ist, auf die Anwart­schaft wünscht, dringend geraten werden, sich die Bescheinigung des Haushaltungsvorstandes um­gehend zu besorgen und vom Arbeitsamt bestäti­gen zu lassen

Die Ausstattungsbeihilfe wird nur auf Antrag gewährt. Sie wird ausgezahlt nach der Ehe­schließung oder nach Vollendung des 30. Lebens­jahre. Ist die Anwartschaft schon früher erwor­ben, so kann die Ausstattungsbeihilfe alsbald nach Erfüllung der Voraussetzungen beim Arbeitsamt beantragt werden. Sie wird dann auf ein ver­zinsliches Sperrguthaben ’ bei einer Sparkasse überwiesen, über das die Hausgehilfin erst bei ihrer Verehelichung oder nach Vollendung des 30. Lebensjahres verfügen kann.

Die Ausstattungsbeihilfe kann auch dann als­bald nach Erwerb einer Anwartschaft beantragt werden, wenn danach weitere Antwartschaften erfüllt werden sollen, wenn z. B. vier anrech­nungsfähige Jahre abgelaufen sind und ein wei­teres anrechnungsfähiges Beschäftigungsverhältnis noch läuft. Die Zinsen der fälligen Ausstattungs­beihilfe fließen bei diesem Verfahren bereits dem Guthaben der Hausgehilfin zu.

Die Prüfung der hiermit gegebenen Möglich­keiten wird zahlreiche Hausgehilfinnen und junge Mädchen, die sich über ihre Berufswahl noch nicht schlüssig sind, überzeugen, daß die Arbeit im Haushalt mit Kindern nicht nur eine Aufgabe ist, die an sich ihrem Wesen nach einem aufge­schlossenen Mädchen bei aller Mühe Befriedigung gibt und gleichzeitig die beste Vorschule für die künftige Hausfrau ist, sondern daß sie. vor allem nachdem der Staat sie anerkennt und auszeich­net, auch wirtschaftlich einem jungen Mädchen Möglichkeiten eröffnet wie kein anderer Beruf.

Marktumschau für die Hausfrau

(ZdR) Kohlrüben sind nicht nur preiswert und leicht bekömmlich, sondern bei richtiger Zubereitung auch recht wohlschmeckend. Man darf nur hier, ebenso wie bei der Verwendung anderer Nahrungs­mittel, nicht den Fehler begehen, das Gemüse immer wieder auf die gleiche Art auf den Tisch zu bringen. Wenig bekannt ist zum Beispiel, daß man Kohl­rüben ähnlich wie Teltower Rübchen zubereiten kann. Dazu läßt man die würflig geschnittenen Kohlrüben in gebräunter Zuckerlösung andünsten, füllt etwas Wasser oder Brühe nach und läßt sie gar werden. Dazu reicht man ein beliebiges Kar­toffelgericht. Schmackhaft ist auch ein Brei, der aus gleichen Teilen Kohlrüben und Kartoffeln (abge­schälte heiße Pellkartoffeln durch die Presse geben) hergestellt und mit Fett- und Zwiebeltunke ange­richtet wird. Breireste lassen sich sehr gut zu Suppe verarbeiten. Einen sättigen Eintopf bereitet man aus Kohlrüben und Kartoffeln, zu dem nach Be­lieben Lauch und Tomatenmus hinzugefügt wird. Kohlrübengemüse als Beilage kann mit Essig und Zucker abgeschmeckt und mit Holländischer- oder Tomatensoße zu Tisch gegeben werden. Ebenso wie die meisten anderen Gemüsesorten lassen sich auch Kohlrüben zu Aufläufen und Puddings zusammen mit Kartoffeln, Nährmitteln oder Teigwaren ver­arbeiten. Ganz ausgezeichnet schmecken auch ge­füllte Kohlrüben. Man schneidet dazu die geschäl­

ten, halbgar gekochten Kohlrüben in etwa faust­große Stücke, höhlt diese aus, gibt eine Fülle aus Fleisch- oder Reismischung hinein, deckt den Topf gut zu und läßt sie in wenig Wasser gar werden.

Schubwerk aus Glas?

(ew.) Wie jetzt aus einer am 19 . November 1942 bekanntgemachten 'Patenterteilung hervorgeht, ist seit 30 . Mai 1941 ein Sdiuhwerk aus Glas paten­tiert worden. Der Schuh, insbesondere das Oberteil, besteht aus Glaswolle bezw. aus Glasfäden mit ein­gelegten oder eingewebten Metallfäden. Die Sdmh- herstellung erfolgt durch Zusammenschmelzen der Metallfäden mit den Glasfäden zu einer die Beweg­lichkeit nicht hemmenden Schicht bezw. durch Bil­dung eines zusammenhängenden Glasfilmes durch ausstrahlende Hitze mit oder ohne Verbindung zum Metallfaden. Durch die Zahl und Anordnung der einzubettenden metallischen Fäden und durch Art und Dauer des Erhitzungsvorganges können jeweils die gewünschten Wirkungen erreicht und besonders schmiegsame Schuhe geschaffen werden. Es handelt sich hier also um Sdiuhwerk, das aus Glas herge­stellt werden kann, nicht um Schuhe aus Plexiglas, von denen früher einmal viel gesprochen wurde und die weniger als Gebrauchs- denn als Mode-Schuhe anzusehen waren.

Diese Ausgabe umfaßt 4 Seiten

Kundgebungen der Partei in Haslach

Am heutigen Freitagabend 20 Uhr findet in der Stadthalle eine Kundgebung der Partei statt. Alle Parteimitglieder haben daran teilzunehmen. Ne­ben Vorträgen der Stadtkappelle wird der Ho­heitsträger zu der Versammlung sprechen.

Am Samstagvormittag 9 Uhr wird in der Stadthalle gemeinsam die Ansprache des Reichs­jugendführers Axmann von der Jugend gehört. Eine Kranzniederlegung findet vormittags 9 Uhr am Kriegerdenkmal durch den Hoheitsträger statt. Am Kriegerdenkmal werden Ehrenwachen gestellt.

Am Sonntag, den 31. Januar, vormittags 10 Uhr, Kundgebung in der Stadthalle. Daran nehmen teil die Ortsgruppen und Stützpunkte Haslach , Hofstetten , Mühlenbach , Fischerbach , Bollenhach, Steinach und Welschensteinach. Für Politische Leiter, Parteimitglieder, Formationen und Glie­derungen ist Teilnahme Pflicht. Auch hei dieser Kundgebung wirken die Stadtkapelle und HJ. - Sprecher mit. Die Ansprache hält Schulungsleiter Pg. Josef Maier.

Filmveranstaltungen finden am Sonntag, nach­mittags 16 Uhr und 20 Uhr statt.

Zeitgeschehen in Kürze

Stockholm . Der Englandknecht Smuts lieft nach einer Reutermeldung im südafrikanischen Parla­ment eine Gesetzesvorlage einbringen, die vorsieht, südafrikanische Truppen auch in Uebersee einsetzen zu können.

Helsinki . Zum Gedenken an den 2 j. Jahrestag des Beginns des finnischen Freiheitskampfes fanden an den finnischen und deutschen Heldengräbern -in Helsinki feierliche Kranzniederlegungen statt. Die Blätter betonen die Geschlossenheit des finnischen Volkes, das eine feste Mauer gegen jede äußere Ge­fahr bilde.

Madrid . Parteiminister Arrese traf Mittwoch­abend wieder in der spanischen Hauptstadt ein.

Algeciras . Die wirtschaftliche Lage Franzö- sisch-Marokkos hat sich in der letzten Zeit durch Requisitionen der Yankees erheblich verschlechtert.

Algeciras . Auf Befehl des nordamerikanischen Kommandanten wurden gegen ein Dorf in Franzö- sisch-Nordafrika , in dem es zum Widerstand der Araber gegen eine Zwangsrekrutierung gekommen war, eine Strafexpedition durchgefübrt, bei der Man-» ner, Frauen und Kinder von den Nordamerikanern erschossen wurden.

Vigo. In der bevorstehenden Rundreise des So­wjetbotschafters in Washington , Litwinow-Finkel- stein, durch die ibero-amerikanischen Staaten sieht man in Südamerika eine Agitationsreise allergrößten Stils und befürchtet eine Stärkung der bolschewisti­schen Kräfte in ganz Südamerika .

Vigo. Nach Meldungen aus La Paz wurde der bisher in Buenos Aires lebende rotspanische „Ge­neral" Rojo von der bolivianischen Regierung al« „Lehrer" für die Kriegsschule in Cochabanba ver­pflichtet.

Tokio. Auch am 2 6 . Januar erschienen, Front­berichten zufolge, feindliche Bomber über Rangun und warfen ihre Bombenlasten über den Wohnvier­teln der Stadt ab, wobei es zahlreiche Tote und Ver­letzte gab. Sieben Bomber und ein Aufklärer wurden von japanischen Jägern über der Mündung des Ira- wadi-Flusses abgeschossen.

Buenos Aires . Nach Meldungen aus La Paz wurde das Verlagsgebäude der dort erscheinenden Zeitung „Razon “ durch ein Großfeuer völlig zer­stört. Der Schaden wird auf rund 2,5 Millionen Peso geschätzt. Die politische Einstellung der Zeitung war alles andere als achsenfreundlich.

—Lichtspiele Bayrischer Hof, Haslach—

Nur Samstag, den 30. Januar, abends 8 Uhr

Was wtötBttyitte?

mit Leni Marenbach , Albert Matterstock , Fita Benkhoff and Georg Alexander .

Jugend unter 18 Jahren nicht zugelassen, beuteche Wochenschau,

Wolfach Tonfilmtheater

Samstsg 7.30 Uhr, Sonntag 3.30 u. 7.30 Uhr Montag 7.30 Uhr

Zu den beiden Vorstellungen am Sonntag haben nur durch die Partei Gelad. Zutritt.

Luise Ulrich in:

Der Fall Rainer

Das tragische Schicksal eines österreichischen Leutnants, der in den Verdacht der Fahnenflucht gerät

sparsam verwenden. Daten o. Flosdten noch Gebrauch fest vertdilieDen. Die Gloria Präparate bis zum letzten Rest auf brauchen.

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Schriftl. Bewerbungen unter Hbg. 3191 an A.P.Z., Hamburg , Gänse­markt 44.

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für die Organisation der frühe­ren .Alten Stuttgarter“ für mit­telbadischen Bezirk gesucht Aufgabe: Führung der vorhan­denen Vertreter zu erfolgreicher Werbung, Gewinnung und Schu­lung neuer Vertreter. •

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Allianz Lebeniversichemngz-A.B., Direktion Stuttgart , Silberburgstraße 174.

Am 27. Januar ist mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Michael Jockers

Kaufmann

im Alter von 71 Jahren, nach langer Krank­heit, von uns gegangen.

Offenburg , den 28. Januar 1943.

Die trauernden Hinterbliebenen. Helene Jockers, geb. Busam Lude Jockers

Frifi Jockers u. Frau Johanna, geb. Herd Robert Jockers, z. Z. bei der Wehrmacht , und Frau Erna, geb. Kraft Hans Jockers, Kreispropagandaleiter, z. Z. L Osten, u. Frau Emma, geb Laubis und 6 Enkelkinder.

Beerdigung: Montagnachmittag, V*3 Uhr.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigstgeliebte, tapfere Gattin und herzensgute Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Josefine Wagner

geb. Buß

nach langer, schwerer, mit großer Geduld ertragener Krankheit, versehen mit den hl. Sterbesakramenten, im Alter von nahezu 35 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Haslach , den 29. Januar 1943.

In tiefer Trauer:

Josef Wagner und Kind Manfred Mutter: Anna Buß Ww. Geschwister Buß u. Anverwandte

Beerdigung Samstag 7,10 Uhr vom Eltern­haus aus. Rosenkranz > ,5 Uhr.

Verschiedenes

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14/t Haus Nr. 88.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme, die Kranz- und Blumenspenden anläßlich des Ab­lebens unseres lieben Vaters

Metzgermeister Georg JSckle sagen wir recht herzl. Dank. Bes. Dank H. Stadtpf. Krapf für die trostr.Worte,den ehrend. Nachruf der Fleischer-Innung, der Direkt u. Gefolgschaft des Städt Schlachthofes, dem NS-Marinebund, sowie Allen, die den lb.Verstorb. zur leßt. Ruhestätte be­gleiteten. Offenburg , den 29. Januar 1943.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Oskar JSckla, Meßgermeister.

I Amtliche Nachrichten

Schulgefechtsschießen auf dem Kniebit bei Hotel Zuflucht

Am 28 . und 29 . Januar 1943 , in der Zeit von je­weils 8 bis 16 Uhr, findet auf dem Kniebis in der Gegend 450 m südostwärts des Hotels „Zuflucht“ (bei der Schanze) ein Schulgefechtsschießen statt. Das Betreten des gefährdeten Geländes ist verboten. Den Weisungen der Absperrposten ist Folge zu leisten. Zuwiderhandlung wird gemäß § 108 Polizeistraf­gesetzbuch bestraft.

Offenburg , den 27 . Januar 1943 . Der Landrat.

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Junger Mann, bald 26 Jahre alt, kath., 1,65 groß, d’blond, berufs­tätig, wünscht liebes, neties, treues und kath. Mädel, zwecks

Heirat

kennen zu lernen. Nur ernstge­meinte Zuschriften mit Bild unter Nr. 18/44 an die Geschäftsstelle des Offenburger Tageblatt.