Donnerstag, 28. August 1952
SODKUSIER
K
Nr. 133 i Seite
Poncemtai
Könige Oer Luft" - ohne Lebeneoerftcherung
Mit dem Motorrad auf dem Stephansturm
„Wieso gefährlich? ln der Luft ist es sicherer als auf der Straße: Ich kann dort weder mit einem daherrasenden Auto Zusammenstößen, noch kann mich jemand auf dem Drahtseil überholen.“ So scherzt der Welt jüngster Himmelsstürmer auf dem Motorrad, der 13jährige Alfons Traber. Und erdverhafteten Normalmenschen kriecht bei diesen Worten ein leises Gruseln über den Rücken. Wie den Schauspielern die Bretter die Welt bedeuten, so sind es bei den Mitgliedern der Traber-Gruppe die Seile. Sie hängen an ihnen in des Wortes doppelter Bedeutung;
Zwischen Himmel und Erde
Bild: Finke
aber nicht nur sie, — auch ihr Leben hängt an ihnen. Seidene Fäden sind es in den Augen der Zuschauer, auch wenn es in Wirklichkeit 8 oder 10 mm dicke Drahtseile sind. Und es ist wahrhaftig kein Wunder, daß dem Publikum der Atem stockt, wenn abends im Licht der Scheinwerfer Menschen wie du und ich sich von der Erde lösen und auf schwankendem Seil traumhaft-sicher in das Reich der Lüfte steigen. Es sieht ja so einfach aus, so tänzerisch verspielt, als wäre es nur ein kleiner Spaziergang auf blühender Sommerwiese. Doch nur ein einziger falscher Tritt, ein Zögern, ein kleines Nachgeben des Seiles nur, — und dann . . .
Daß es ein Spiel mit dem Tode ist, wissen alle. Das wissen auch die Versicherungsagenten: Lebensversicherungen für die „Könige der Luft“? „Nicht bei uns!“ lautet ihre Antwort — und wer wollte es ihnen übel nehmen? So muß denn zum Handwerk der Seilkünstler, das eigentlich mehr ein Fußwerk ist, das Glück gehören. Und Glück haben sie bisher gehabt, die Trabers, Glück auch im Unglück: Als vor drei Jahren in Ravensburg vor dem entsetzten Publikum der damals 18jährige Henry Traber aus 45 Meter Höhe vom Seil auf das Pflaster schlug,
Serenaöenhonzert im Stadtgarten
Da* Städtische Orchester gibt unter Leitung von Dr. Richard Treiber am Freitag im Stadtgarten ein festliches Serenadenkonzert. Auf dem Programm stehen Wiener Klassiker. Es wird eingeleitet durch die sogenannte Jenaer-Symphonie Beethovens , ein Frühwerk des Meisters, das noch ganz im Stile Haydns und Mozarts gehalten ist. Es folgt ein Violinkonzert D-dur von Mozart . Als Solistin wirkt dabei die junge Geigerin Gerda Finkenbeiner mit, die am Pariser Konservatorium u. a. bei Pasquier studierte. Es folgen Zwischenmusik aus Schubert’s „Rosamunde“ und eine Symphonie v. Haydn „La reine“ genannt. Das Sonderkonzert stellt einen ersten Versuch dar, den Stil der Main 'au-Serenaden auf den Stadtgarten zu übertragen.
weil das Trapez sich am Giebel eines Hauses verfangen hatte, wurde er zwar verletzt, aber es kostete ihn nicht das Leben. Und als 1936 auf einer Tournee durch den schwarzen Kontinent Gerda Traber bei ihrer großen Sensationsnummer abstürzte, kam sie mit zwei gebrochenen Füßen davon. Trotzdem verlief diese Reise unglücklich: Am Tanga njika-See gingen alle Pferde an der Schlafkrankheit ein, und die Trabers kehrten als arme Leute nach Europa zurück.
Aber eine Truppe, die nun schon vier Generationen hindurch zu den Fahrenden gehört, läßt sich nicht so leicht unterkriegen. Des heutigen Direktors Johann Traber Urgroßvater war einst als kleiner Komödiant singend und zaubernd durch die Lande geritten. Der Großvater hatte bereits einen eigenen Zirkus auf die Beine und auf die Räder gebracht. Nachdem er 1892 sein Hochseil quer über die Champs Elysees gespannt hatte, wurde er von Paris weg nach Chikago zur Weltausstellung verpflichtet. Sein Vater schließlich hatte die Truppe noch vergrößert und war mit ihr von Kontinent zu Kontinent gezogen, bis bei Ausbruch des ersten Weltkrieges alle Pferde requiriert wurden.
Trotz des Rückschlages in Afrika im Jahre 1936 und des folgenden zweiten Weltkrieges ist der Name „Traber-Schau“ heute wieder ein Begriff. Frankreich , Italien , Dänemark , Holland , die Schweiz , Norwegen , Finnland — sie alle hatten die Trabers schon zu Gast oder haben sie jetzt eingeladen. Nach Ham burg , Frankfurt , Köln und München hat die Traber-Gruppe nun auch in Konstanz ihre Masten errichtet und ihre Seile gespannt 36 Meter hoch ragt der weißgestrichene Schiffsmast über den Stephansplatz und ausgerechnet seine schwankende Spitze hat sich die junge Sonja Traber für ihre halsbrecherische Akrobatik erwählt, für die sie bei den internationalen Wettkämpfen der Artisten in London die Goldmedaille erhielt Bevor Alfons mit seiner Spezial-NSU donnernd auf der schmalen „Einbahnstraße“ hinauf zum Turm der Stephanskirche fährt, wird sich auf dem Hochseil die Künstlerfamilie Traber, die zur Zeit 16 Mitglieder zählt, mit einer Fülle artistischer Glanzleistungen gegenseitig überbieten. Daß aber auch schon ganz kleine Kinder ganz große Klasse sein können, wird hierbei der fünfjährige Rene Traber beweisen, der bereits auf dem Hochseil spazieren geht, als hätte er dort das Laufen gelernt. Im übrigen: Wissen Sie, ob er es nicht tatsächlich dort gelernt hat? hf.
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Hegne. Auf der Bundesstraße vor Hegne wollte eine Frau die sehr belebte Straße überqueren und erkannte dabei einen vorbeifahrenden Bekannten, den sie ansprechen wollte. Sie beachtete dadurch einen von Konstanz kommenden Personenwagen zu spät. Der Pkw., versuchte der Frau auszuweichen, geriet dabei zu weit nach links und fuhr auf einen der schweren Böschungsteine auf. Dabei erfaßte er noch die Frau, die in die Wiese geschleudert wurde. Sie mußte mehrfach verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Personen im Auto kamen nicht zu Schaden, nur der Wagen war stark eingedrückt. Dieser Unglücksfall veranlaßt erneut, auf die Gefahrenstelle aufmerksam zu machen. Es wurde schon früher angeregt, von dem Zugangsweg zum Dorf Hegne bis zum Bahnweg der Bundesstraße entlang auf der unterhalb liegenden Wiese einen Gehweg anzulegen. Ein solcher Weg hat sich durch den starken Zugangsverkehr zum Klosterfriedhof sowieso schon ergeben, weil die Menschen auf der „verengten Fahrbahn“ dauernd in Gefahr sind. Für die Herabsetzung der Gefahr beim Ueberqueren der Bundesstraße zum Bahnweg sollte auch eine Vorsichtsmaßnahme getroffen werden. Das wäre besonders beim Ausgang aus dem Friedhof notwendig, weil dort die Sicht auf die Bundesstraße für die aus dem Friedhof kommenden Leute, durch den Rundturm der Klostermauer versperrt ist. Wer täglich beobachtet, welche Gefahrenmomente sich beim Überholen auf der als „Verengte Fahrbahn“ gekennzeichneten Strecke der Bundesstraße ergeben, der wird es sicher für richtig halten, wenn es verboten würde, daß Fahrzeuge innerhalb der „verengten Fahrbahn“ überholen.
Mehr Ausländer als im letzten Jahr
Meersburg . Der Vergleich der Fremdenverkehrsstatistik des Verkehrsamtes Meersburg gegenüber dem Vorjahre läßt im Monat Juli eine wesentliche Zunahme des Ausländerverkehrs feststellen. In erster Linie sind amerikanische Staatsangehörige zu verzeichnen, die auch die höchste Zahl der Ausländerübernachtungen im Juli aufzuweisen haben. An zweiter Stelle kommt Großbritannien , das jedoch in der Fremdenübemachtung erst hinter der Schweiz kommt, die Schweiz wiederum rangiert bei den Fremdenankünften erst an dritter Stelle. Die Uebernachtungsziffer
der Engländer kommt zahlenmäßig erst an dritter Stelle. Einen nicht unwesentlichen Beitrag bieten Belgien und Luxemburg , sowie die Niederlande. Im allgemeinen läßt eich beim Ausländerverkehr erfreulicherweise wieder eine höhere Uebernachtungs- dauer als im Vorjahre feststellen.
Ueberdurchschnittliche Zwetschgenernte
Immenstaad . Vor wenigen Tagen hat die Hopfenernte in Immenstaad mit der Vorlese begonnen. Der Stand der Hopfen ist nicht überall gleich und demzufolge auch nicht der Ertrag. Bedingt durch die außerordentliche Trockenheit blieben viele Pflanzen in ihrer Entwicklung zurück und waren dadurch auch für Krankheiten aller Art, vor allen Dingen für die rote Spinne, sehr anfällig. Neben den Kurgästen beherbergt nun Immenstaad wie in früheren Jahren eine größere Anzahl Hopfenpflük- kerinnen aus der näheren Umgebung. Den Auftakt der Hopfenernte bildet der sogenannte Hopfentanz, der vor einigen Tagen stattfand.
Mit der Hopfenernte hat in Immenstaad auch die Zwetschgenemte begonnen. Obwohl sich die Trockenheit an den Zwetschgenbäumen sehr nachteilig ausgewirkt hat, besonders bei solchen, die auf Kiesböden stehen, wird in diesem Jahr mit einer überdurchschnittlichen Zwetschgenernte gerechnet. Die Ernte konnte bisher laufend abgesetzt werden. Bedingt durch das außerordentliche Angebot auf dem Markt werden natürlich die Preise sehr gedrückt.
Eine runde Summe fUr den Sport
Lindau . Ueber 60 000 DM, die im außerordentlichen Haushalt des Landkreises Lindau bereitgestellt wurden, dürfen die Sportler verfügen. Der Kreisausschuß wird am kommenden Donnerstag eine Kommission aus Kreistagsmitgliedern und Vertretern des Sportlebens aufstellen, die über die zweckmäßige Anlage dieser Mittel Beschluß fassen soll.
Ueber 24 000 Einwohner
Singen. Wie das Statistische Amt der Stadt Singen mitteilt, hatte der Bevölkerungsstand, der Ende Juni 23 764 betragen hatte, im Laufe des Monats Juli die Zahl 24 000 überschritten und Ende Juli 24 024 erreicht.
Wasserwärme am 27. 8. 12 Uhr: Rheinstrandbad: 19 Grad; Freibad Horn und Strandbad Jakob: 20 Grad.
Leserbriefe an den „Südkurier**
Konstanz hat nicht zu viel Kinderspielplätze. Einer davon an der Schultheißstraße — Alter Graben, ist von der Stadtgärtnerei nett hergerichtet worden. Aber Kinder, und vor allem auch die Eltern, haben wenig Freude an diesem Platz. Die Hundebesitzer der näheren und weiteren Umgebung sind der Ansicht, ihre Vierfüßler seien auch Kinder und hätten dasselbe Recht auf einen Platz. Infolgedessen bringen sie von früh bis spät ihre Hunde auf den Kinderspielplatz und lassen sie dort herumspringen. Das wäre vielleicht nicht so schlimm. Aber die Vierfüßler lassen auch Dinge liegen, die nicht auf einen Kinderspielplatz gehören. So kann es denn passieren, daß die Kleinkinder sich in Sachen setzen, die nur von Hunden stammen können. Dann vergeht ihnen die Lust zu spielen und auch die Eltern sagen sich mit Recht: Was haben eigentlich Hunde auf einem Kinderspielplatz zu suchen?
L. M.
„Da man leider in Konstanz mit Ausnahme am Horn nirgends frei baden kann, ist das Baden zu einer finanziellen Frage geworden. Wenn nun in einer Familie zwei, drei und noch mehr Kinder sind, die ins Hallenbad wollen, dann ist leicht auszurechnen, was dies täglich eine Familie oder gar eine Mutter kostet, die ihren Mann als Ernährer der Familie nicht mehr hat. Nach dem Horn kostet eine Fahrt mit dem „Weller“ oder mit dem Omnibus ebenfalls so viel, daß sich das viele Mütter mit ihren Kindern nicht leisten
können. Das Wasser im Bodensee ist doch für alle da. Mit Fahrrädern kann man die Kinder bei dem heutigen Verkehr nicht nach dem Horn fahren lassen; außerdem ist nicht für jedes Kind ein Fahrrad vorhanden, weil sich das nicht alle Familien leisten können. Wäre es nicht möglich, daß man wenigstens für Kinder bis zu 16 Jahren einen verbilligten Eintritt zum Hallenbad schafft in der Form, daß man Wochenkarten oder Karten für 10 Eintritte abgibt, z. B. für 10 Eintritte 1 DM? Ähnlich sollte man auch verfahren bei den Fahrten mit dem „Weller“ ans Horn.“
H.M.
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„Einheimischen und Fremden fällt es schon seit Jahren auf, daß in Konstanz für Badegäste keinerlei Möglichkeit besteht, mit einem mutigen „Kopfsprung“ ins Wasser zu springen. In keinem der Konstanzer Bäder befindet sich auch nur ein einfaches Ein- und Dreimetersprungbrett, geschweige denn ein Sprungturm, wie er in einer Stadt wie Kon stanz , die größten Wert auf Wassersport legt, sich unbedingt finden müßte. Ein Sprungbrett im Rheinbad, ein kleiner Sprungturm am Horn und im Jakobbad wäre für die Stadt wohl keine Ausgabe, die den Haushaltsplan ins Wanken brächte, wo jedes kleine Schwarzwalddorf in seinem oft vorbildlich angelegten kleinen Schwimmbad eine Sprunggelegenheit in ein und drei Meter Höhe hat.“ (Vor einiger Zeit berichteten wir über die Absicht, im kommenden Jahr am Strandbad Horn einen Sprungturm zu errichten. D. Red.). J. H.
Höhepunkt der Boxsaisou: „Rheinstrom“ - Prag Stuttgart
Der deutsche Mannschaftsmeister stellt sich am Samstag in Konstanz vor
Mit dem Kampf des „Rheinstrom" gegen den deutschen Mannschaftsmeister Prag Stuttgart am kommenden Samstag wird die diesjährige Kon stanzer Freiluft-Boxsaison ihren glanzvollen Höhepunkt und Abschluß finden. Unsere Leser werden sich noch erinnern, daß die Stuttgarter im .Juli vorigen Jahres, als sie noch nicht den Meistertitel trugen, den verstärkten damaligen „Boxring" 13:7 schlugen und in Singen 17:7 gewannen. Von der damaligen Staffel sind am Samstag Warme, Metzger, Theurer, Strehlow und Gruber wieder dabei. Deutschmeister Bih- ler und Grabarz werden voraussichtlich nicht am Start sein. Aber die „Prägemer" sind auch so stark genug, um den „Rheinstrom" vor eine außerordentlich schwere Aufgabe zu stellen. Unlösbar ist diese Aufgabe aber keineswegs, denn zumindestens vom Fliegen- bis Weltergewicht dürfen sich die Konstanzer einige berechtigte Hoffnungen machen.
Wenn wir uns von einem Kampf besonders viel versprechen, dann von der Begegnung Wagner — Höhmann (2. bei den Deutschen Meisterschaften). Ein Sieg Wagners über diesen Klassemann wäre gewissermaßen eine Genugtuung für das etwas unglückliche Abschneiden des Kon- stanzers in Weinheim . Rey hat den k.-o.-Bezwin- ger des Schweizer Meisters Mettauer, den harten Leichtgewichtler Püttrich zum Gegner, während Wendland dem mehrfachen württembergi- sehen Jugendmeister Theurer gegenüberstehen wird. Auch im Fliegengewicht dürfte es einen technisch ausgezeichneten Kampf zwischen Cle- men und dem Zweiten bei den deutschen Meisterschaften, Warme, geben.
Die schwerste Aufgabe haben wohl die Mittelund Schwergewichtler zu erfüllen. Brasseit muß gegen den harten Fighter Gruber (2. bei den deutschen Meisterschaften) antreten, Paepdce hat den guten Strehlow zum Gegner und Meyer wird sich gegen den württembergischen Meister Eder mächtig anstrengen müssen.
Der „Rheinstrom" wird diese Veranstaltung — um jedem Risiko betreffs Wetter aus dem Wege zu gehen — in einem großen Zelt durchführen, das auf dem Stefanstumplatz aufgestellt wird. Ja, wenn man halt eine Sporthalle hätte...
Bei den Schweizer Schwimm-Meisterschaften in Bellinzona errang der 18jährige Kreuzlinger M. Wirz den Meistertitel über 100 m Kraul in 1:05,8. Bereits im Juni dieses Jahres rüdete Wirz in die Schweizer Wasserballnationalmannschaft auf, mit der er sein Debüt bei zwei Länderspielen in Spanien gab. Diese Erfolge sind auch ein Erfolg des Konstanzer Sportlehrers J. Schou-
ven, der den jungen Kreuzlinger aus den Anfängen heraus betreut.
In gleicher Weise hat J. Schouven wesentlichen Anteil an dem Leistungsanstieg der Lindauerin Ruth Schleibinger, welche sich im letzten Winter in Konstanz einem Spezialtraining unterzog und bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften in Berlin mit vorzüglichen 1:12,8 Dritte im 100-m-Damen-Kraulschwimmen wurde. Auch Ruth Schleibinger fand bereits Aufnahme in die deutsche Nationalmannschaft und startete kürzlich im Frauenländerkampf gegen Italien .
Sparta -Nachwuchs unterlag knapp
In einem Vierer-Klubkampf in Kreuzlingen mußten die Jüngsten des SK Sparta Konstanz die Überlegenheit einiger Schweizer Vereine anerkennen. Dennoch konnten die kaum 14-jährigen Buben und Mädels aus Konstanz gefallen und zeigten gute sportliche Ansätze.
Ergebnisse: Knaben bis 14 Jahre: Brust 4X50 Meter: 1. SC Frauenfeld 2:57,0, 2. Sparta Kon stanz 3:04,8: 3. SK Kreuzlingen 3:08,1; 4. SC Arbon 3:17,4. — Rücken 3X50 m: 1. SC Arbon 2:28,2; 2. Sparta Konstanz 2:42,1; 3. SC Frauen feld 2:43,3; 4. SK Kreuzlingen 2:48,0. — Kraul 4X50 m: 1. SC Arbon 2:33,8; 2. Sparta Konstanz 2:34,8; 3. SK Kreuzlingen 2:48,8; 4. SC Frauenfeld 2:5C,0. — Mädchen bis 14 Jahre: Brust
4X50 m: 1. SK Kreuzlingen 3:22,1; 2. SC Arbon 3:28,4; 3. Sparta Konstanz 3:33,0.
Jugendfußball
FC Kreuzlingen AI — VfL Konstanz AI 3:4, FC Kreuzlingen BI — VfL Konstanz BI 1:7, FC Kreuzlingen CI — VfL Konstanz CI 6:1. FC Radolfzell AI — VfL Konstanz AIII 4:2, FC Radolfzell BI — VfL Konstanz BI 0:8, FC Radolfzell CI — VfL Konstanz CI 1:2.
Die allgemeine Turnstunde des Turnvereins Konstanz 1860 e. V., die auf der Jahnwiese zur Durchführung gelangt, erfreut sich guten Zuspruches. Neben den Gruppen, die Ringtennis, Faust- und Handball üben, trainieren andere für den Erwerb des Deutschen Turn- und Sportabzeichens. Die Abnahme der Prüfungen erfolgt gruppenweise und gelangen jeweils rechtzeitig durch die Presse zur Ausschreibung. Die Urkundenhefte sind im Sporthaus Müller erhältlich. An den Vorbereitungsübungen können sich auch Nichtmitglieder beteiligen. Am 14. September findet eine Vereinsfahrt nach Stein a. Rh. mit Hohenklingen statt. Die Vorbereitungen für die am 5. Oktober stattfindende Bodensee -Vor- turnerstunde, mit Wiedergründung der turnerischen Arbeitsgemeinschaft am Bodensee sind eingeleitet.
DANKSAGUNG
Statt Karten! Für die überaus vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Hinscheiden meines lieben, guten Mannes, Schwiegervaters und Großvaters
Dr. K. Kersting
Facharzt für innere Krankheiten, Konstanz , Wilhelmstraße 3, vom 29. 8. bis 3. 9. keine Sprechstunde.
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Max Rieger
Bäckermeister
Mitarbeiter
sagen wir allen ein herzliches Vergelts Gott . Insbesondere danken wir den hodiw. Herren Geistlichen von St. Stephan, dem ehrwürdigen Bruder Maurus für seine aufopfernde Pflege. Herzlichen Dank der Bäcker-Innung für die Kranzniederlegung am Grabe sowie für all die vielen Kranz-, Blumen- und Messespenden und all denen, die ihm das letzte Geleit gaben.
Schützenstraße 14
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen Katharina Rieger geb. Strampp
Elektro-Installateur
ehrlich, an saubere u. selbständige Arbeit gewöhnt, zum sofortigen Eintritt gesucht. Zuschr. u. 7711 Südkurier Konstanz.
Tüchtige Stenotypistin
zum sofortigen Eintritt für halbtags gesucht. Gustav Branner, Stahlwarengroßhandlung, Kon stanz , Wessenbergstraße 16.
DANKSAGUNG
Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Heimgang unseres lieben Vaters
Fritz Butzmann
Schlossermeister
danken wir von ganzem Herzen. Insbesondere danken wir für die Kranzspenden und Kranzniederlegungen durch den evangelischen Kirchenrat, die Schlosser- Innung und die Belegschaft.
Konstanz , den 28. August 1952.
Die trauernden Hinterbliebenen
Als Vermählte grüßen
Rolf Raischmann Ruth Ratschmann
geb. Martin
Konstanz» 27. August 1952. HussenstraQe 58
Es grüßen als Vermählte Wilhelm Rüdiger Therese Rüdiger
geb. Zimmermann Konstanz» 28 . August 1952 Muntpratstr. t Schulstr. 2
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Konzessionsgesuch Frau Klara Hillenmeier, Kon stanz , Marktstätte 26 , beantragt die Erteilung der Konzession zum Betrieb der Gaststätte „Bräu- stüble“ mit Ausschank von Wein, Spirituosen, Bier, alkoholfreier Getränke, offen und in Flaschen und Kaffee, ferner zur Verabreichung von Speisen, kalte und warme Küche.
Einsprachen gegen dieses Gesuch sind innerhalb einer Woche schriftlich oder mündlich im Rathaus, Zimmer 6, vorzubringen. _ Der Oberbürgermeister
Zwangsversteigerung
Freitag, den 29. August 1952, um 14.30 Uhr, werde ich in Konstanz , Hafenstraße 13, Pfandlokal, gegen bare Zahlung im Vollstreckungswege öffentlich versteigern:
1 Mikroskop, 1 Wohnzimmerbüfett, 1 Wohnzimmerkredenz, 1 Schreibtisch, Polstersessel, 1 Standuhr, 1 Radioapparat u. a. Konstanz , den 27. August 1952 Nüßle, Gerichtsvollzieher
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Dr. Elly Lehmann
Zahnärzfin
zurück
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für Trikot-Unterwäsche. Persönliche Vorstellung Donnerstag, 28. August, 15—17 Uhr.
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