imponiert man auch noch halb barbarisches Gesindel' und Ganzbarbaren, um sie aus das erste Volk Europas ioszulassen. Zwei Verbrechen — man weiß nur nicht, welches von beiden größer ist. Zum Schluß heißt es in dem Artikel, man möge wieder sagen, einem Blatte der neutralen Schweiz geziemen solche Glossen nicht: .Herrgott im Himmel, zu was allem soll man setzt wegen unserer Neutralität schweigen, aber das schweizerische Gewissen ist kein neutrales und darf keins sein und will keins sein, es ist ein Menschheitsgewissen".
Wie ein Bayer das Eiserne Kreuz verdiente.
GKG. Aus Heidelberg wird berichtet: Im hiesigen Iä.zarctt in der Stadthalle befindet sich ein verwundeter Bayer, der mit dem Eisernen Kreuze ausgezeichnet wurde. Er heißt Johann Seehöfer und berichtet folgendes: Seehöfer war seiner Abteilung in einem Gefecht vorausgekommen und sah, wie sich acht Franzosen gegen ihn wenden wollten. Zwei von ihnen schoß er nieder und sprang darauf in einen Graben. Auf den Rand des Grabens stellte er seinen Helm und begab sich so rasch ms möglich von seiner Kopfbedeckung weg. Die Franzosen eröffneten ein wütendes Feuer auf den Helm und Seehöfer benutzte die Zeit, um oon einer andern Stelle in dem Graben sechs weitere Franzosen niederzuknallen. Damit hatte er sich seiner Verfolger entledigt. Jetzt wagte er sich noch weiter vor und sah im Talkessel etwa 500 Franzosen, die im Begriffe waren, vorzurücken. Seine Entdeckung meldete er dem Major, der drei Maschinengewehre gegen den Feind ausstellte, die daraus ihre Wirkung vollauf taten. Hie für bekam der wackere Bayer das Eiserne Kreuz .
Nach Berlin . In den Taschen eines gefallenen französischen Feldwebels (Sergeant-Major) fand sich eine Postkarte, die einen interessanten Einblick in die allerdinos arcän« unterer
französischen Nachbarn gewährt. Die Karte hat folgenden ins Deutsche übersetzten Inhalt:
Rückfahrkarte nach Berlin Abreife zu jeder Stunde Besuch der Ueberreste Wilhelms Jeder Besucher erhält Sauerkraut mit Beilagen Die zuerst ankommen, haben das Recht auf ein Schnurrdarthärchen Gültig im August—September 1914.
Handel und Berkehr.
— Mannheim , 7. Oktbr. (Vieh ma r k t.) Amtlicher Bericht der Direktion). Es wurde bezahlt für KO Kilogr. Schlachtgewicht: 343 Ochsen ») vollfleischige, ausgemästet, höchsten Schlachtwertes (ungejocht) S3—96 Mk., k) vollfleischige, ausgemästete, im Alter von 4—7 Jahren 88 bis 93 Mk., v) junge fleischige, nicht ausgemästete, und ältere ausgemästete 86—88 Mk. ä) mäßig genährte junge, gut genährte ältere 84—86 Mk. 164 Bullen (Farren): s) vollfleischige höchsten Schlachtwertes 80—83 Mk., d) vollfleischige jüngere 76—80 Mk., o) mäßig gmährte jünger« und gut genährte ältere 74—76 Mk. 595 Färsen (Rinder und Kühe: ») vollfleischige, ausgemästete Färsen, höchsten Schlachtwertes SO—94 Mk., d) vollfleischige, ausgemästere Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 78—88 Mk. o) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte
jüngere Kühe, Färsen und Rinder 73—74 Mk., ä) gmährte Kühe, und Färsen u. Rinder 64—68 Mk. ,) äug genährte Kühe, Färsen und Rinder 50—56 Mk. - Kälber: »)Dopellender feinst. Mast 00—00 Mk., Mastkälber 105—110 Mk., o) mittlere Mast- und ^ Saugkälber 10 0—105 Mk. ä) geringe Mast- und gute kälber 95—100 Mk., s) geringe Saugkälber 90—95 77 Schafe ») Mastlämmer und jüngere Masthammel ov 00 Mk., d) ältere Masthammel 80—84 Mk., o) yH genährte Hammel und Schafe (Merzschafe) 62—66 ; 3973 Schweine: ») Fettschweine über 150 Kg.
— Mk., d) vollfleischige Schweine von 130 bis 150 68 bis 69 o) vollfleischige Schweine von 100—130 60 bis 61 Mk., ä) vollfleischige Schweine von 80 100 Kg. 68—70 Mk., «) vollfleischige Schweine 80 Kg. 68—89 Mk., k) Sauen 80—63 Mk. Es wir bezahlt für das Stück: 000 Luxuspserde: 0000-0000 58 Arbeitspferde: 300—1000 Mk., — 18 Pferde Schlachten: 60 bis 100 Mark, 000 Ferkel 00-00 27 Ziegen 10—30 Mk., 0 Zicklein 0—0 Mk., 0 LLy^ 00-00 Mk. Zusammen 4666 L.üä. Handel mit Ersieh ruhig, mit Kälbern lebhaft, mit Schweinen my,, mäßig, mit Pferden ruhig. Nächster Großviehmarkt W woch, den 14. Oktober 1914.
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