8—1« LaglShuer !-w>- 1 Kmmermauu

als Platzmeister finden dauernde Beschäftigung bei

Gebr. Hammer, Mergentheim

Mehrere Werkstatt- und Magnzinschreiber

zu sofortigem Eintritt gesucht.

Klm», Komik ü Me., AktieogrstWost

Mannheim -Käferlhal.

Spar- u. Maiskllkch Ogerbilkkell.

Die hiesige Spar- und Waisenkaffe nimmt jederzeit Spareinlage« bei einer Verzinsung von 40/g an und gibt Gelder ab

s. Darlehen auf l. Hypotheke und aus Anunitäten, d Darlehen an Private gegen doppelte Bürgschaft sowie 0. Übernahme von Liegenschaftskaufschillingen.

»««« Kasseutage: »«»»

Montag und Freitag 8—11 und 2—5 Uhr, Sonntags 4 Uhr.

kienlckls

Meich-Soda

kürsile

ffücbengeräke

bslslöl

(fst levant Vorlauf) per Liter 2.20 Mark mit Flasche 2 30 Mark

empfiehlt

L. Mangold, Belohn«

2

r

Feingemahlener

^sioit

zur Hederichvertilgung

empfiehlt

Edelweiß-

Camembert

Kteilig, per Schachtel 1 Mk. 20 Pf. einzeln 24 Pfennig empfiehlt

L. Mangold

Adelsheim .

Lllummisll'

ZMIPlioZIlIlill

s/i. 8. ^>2)

bester Ersatz für Chilisalpeter

empfiehlt solange Vorrat

Senufeld, J A. Grämlich

k^blckpost-

Vosvn

für Lssrvaren, Lutter, Honig empkedlt

(!. knHäeriel»,

Anhänger

Z. A. Grämlich, Leuosel» »7^7».»,

W»I»II»I»I»lIIIII»IIII»M»IIIlII»IIIIIIIII»IIIlL

D Jacob Hammel, Lfterbiirkeii. D

Trikot« ge«

Herreu-Emsatzhemden

gute Qualität

Heere«-M« s atzhemde»

mit Pique-Einsätzen

Herre«-Cirisahhe«den

extra gute Qualität

Hrrren-Iacke«

maccofarbig

Herre«-Iacke«

maccofarbig, extra gute Qualität

Herren-Uelrjacken

Herreu-TuriKenhemdeu

aus gutem Flanell

Weitze Prinzctzröcke -aillllll»ll»llllllllill»»liii»ii»»iimii!mmiiin-

0"^

N

ist schon von den Verbündeten besetzt worden, und bannt ist eine der wichtigsten Städte des östlichen Galiziens wieder in die Hände der Verbündeten gekommen; die Stadt, die etwa 35 000 Einwohner zählt, war einer der Stapelplätze der Russen für ihr Kriegsmaterial. Ottynia , das 25 Kilometer südlich von Stanislau an der Bahn Lemberg -Czernowitz liegt, ist von den Russen noch nicht geräumt worden, doch sind die Höhen vor der Stadt schon im Besitz der Verbündeten, ' "

Krauzöfischer Tagesbericht

Abends 11 Uhr: Im Abschnitt nördlich Arras dauern die heftigen Artilleriekämpfe fort. Wir eroberten in der vergangenen Nacht und heute morgen Neuville- St. Vaast, das der Feind noch hielt Die Gesamtheit des Dorfes ist noch in unserem Besitz. Wir rückten außerdem im Innern des Häuserblocks nördlich des Dorfes vor. Im Labyrinth dauerten unsere Fortschritte besonders im Süd­westteile fort. Im Gebiet von Hebuterne verbreiterten wir trotz heftiger Beschießung unsere Stellungen um dieT 0 uven t-F erm. Im Gebiet östlich Tracy-le-Mont an der Ornenneviers-Ferm mißlang ein feindlicher Gegen­angriff nachts vollkommen. Wir behaupteten gänzlich das am 6. Juni gewonnene Gelände. Von der übrigen Front ist nichts zu melden.

WTB. Wien, 10. Juni. Amtlich wird verlaütbart vom 10. Juni 1915 mittags:

Italienischer Kriegsschauplatz: An der Jsonzofront wurden neuerliche Uebergangsversuche des Feindes bei Plava, Gradisca und Sagrado abgewiesen. In der Gegend von Flitsch und am Kar- nischen Kamm östlich des Plöckenpasses wird weiter ge­kämpft. Auch die Artilleriegefechte im Raume der Tiroler Ostgrenze dauern fort. Ein feindlicher Angriff im Tonale- gebiet scheiterte am Widerstand unserer tapferen Siche­rungstruppen.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: von Höser, Feldmarschalleutnant.

WTB. Wie«, 10. Juni. Amtlich wird verlautbart vom 10. Juni 1915 mittags:

Russischer Kriegsschauplatz: Die Kämpfe am oberen Dnjestr und im Raume zwischen Dnjestr und Pruth dauern fort. Die Armee Pflanzer-Baltin gewinnt weiter Raum nach Norden. Ihre Anarisfskolon- nen sind unter fortdauernden Kämpfen bis Obertyn und bis aus die Höhen südlich Horodenka vorge­drungen.

Dem erfolgreichen Vorgehen der auf galizischem Bo­den kämpfenden Teile der Arm« hat sich nun auch eine Gruppe in der Bukowina angeschlossen, die gestern den Pruth überschritt und starke russische Kräfte südwestlich Kotz mann zurückwarf. Die sonstige Lage im Norden ist unverändert

Balkankriegsschauplatz: Eines unserer Flie­gergeschwader belegte gestern früh das Arsenal und die pyrotechnische Anstalt von Kragujevacz erfolgreich mit Bomben. Zwei Brände wurden konstatiert. Unsere Flie­ger sind wohlbehalten zurückgekehrt^

in Atem. Mittlerweile vollzog sich die

Einschließung der Festung im Süden nnd bald auch im Norde«.

Gegen Ende Mat kam allgemach die schwere Artillerie der Ver­bündeten heran, deren Vormarsch durch di« Zerstörung aller Brücken beträchtlich verzögert worden war. Kaum waren beim

10. Korps einige schwere Batterien eingetroffen, als das Bom­bardement, insbesondere gegen die hartbedrückte Front Pralkooce begann. Als sich dessen Wirkung zeigte, setzte die Infanterie zum Sturme an und nahm das Werk am Abend des 2 9. Mai. Als Pralkooce fiel, wurde die gesamte Reserveartillerie der Festung und alles Geschütz, das an den anderen Fronten ent­behrlich war, herangezogen und zur Abwehr in Tätigkeit gesetzt.

Inzwischen war auch vor der Nordfront, wo die bayerische Division Generalleutnant Kneussl verstärkt mit etwas preußi­scher Garde und einem preußischen Infanterie-Regiment sowie mit dem Fußbatailion einer Honved-Kavalleriedivision nach dem Siege bei Radymno den Raum bis zum San abschloß, schwere Artillerie eingetruffen und begann am 30. mittags die Beschießung des Abschnittes zwischen Ujkowice und Dunkowici, in dem sich die Werke 10 (Ujkowici), 10 a, 11a, 11 (Dunkowici) nebst et- lichen Zwischenwerken befanden. Vom zwerghasten Gebirgsgeschütz bis zum 42er Riesen traten hier alle Kaliber der deutschen

und österreichisch-ungarischen Artillerie in Tätigkeit. Mit un­heimlicher Genauigkeit und Wirkung bearbeiteten die Feuer­schlünde den Abschnitt, namentlich aber die Werke 10 a, 11 a und

11. Me Arbeit wurde wesentlich dadurch gefördert, daß die

Russen nur verhältnismäßig wenig Artillerie entgegenstellen konn­ten, war doch das Gros an der Südwestfront durch das 10. Korps gebunden. Uebrigens hielten die Russen den Angriff gegen diesen stärksten Teil des Gürtels für eine Demonstration, die nur die Aufmerksamkeit von der Südwestfront ablenken

sollte. Die Befestigungen, namentlich die Hinderniszonc, waren so stark, daß die Beschießung am 31. fortgesetzt werden mußte. Doch hatte sich die Infanterie während der Nacht nahe an die Stellungen herangearbeitct. Am Mittag des 31. trat eine Feuer­pause ein. Ein preußischer Unteroffizier schlich sich aus der

Deckung gegen 11 a vor, um die Wirkung des Bombardements zu erkunden. Er fand mehrere Breschen in den Hindernissen und merkte beim Vorgehen, daß die Schießscharten der Werke un­besetzt waren. Rasch eilte er mit mehreren herbeigewinkten Sol­daten vor und erkletterte die Brustwehr. Die Russen waren während der fürchterlichen Beschießung aus den Werken in rück­wärtige Stellungen zurückgegangen. Als die Feuerpause eintrat, eilten sie in ihre Stellungen zurück. Schon aber hatte der Unter­offizier mit seinen wenigen Leuten die Brustwehr erklettert. Bor den drohend angeschlagenen Gewehren stutzten die Rus­sen, einzelne warfen die Waffen weg und hoben die Hände hocy. Mittlerweile hatten aber auch di« nächsten Kompagnien das Borgehen der kleinen Gruppe bemerkt und stürmten herbei. Fm Nu waren die Steilungen voller Angreifer, die der russischen Gegenwehr in kurzem Kämpft ein rasches Ende bereiteten. 10 a und 11a waren nebst Zwischenwerken genommen. An der Erstürmung der zwischen 11 a und 10 a gelegenen Insanterie- stellungen beteiligten sich Honvedhusaren zu Fuß. Vom Stand­punkt des Gruppenkommandanteu sah es aus. als ob dort der Rückzug ngetreten werde, da plötzlich aus den Stellungen «zurückgeh lde SchnMrmlinien sichtbar wurden. Bald stellte es fich aber heraus, daß es waffenlose Gefangene waren. Nun -zog 11 (Dunkowici). obschon es im besten Verteidigungszustände war. und am wenigsten gelitten hatte, die weiße Fahne auf. Fetzt wandten sich die Sieger rechts und links, um den Gürtel «mfzurollen. Die Russen aber sahen endlich doch, daß hier die größte Gefahr drohe. Reserven eilten herzu. Sie konnten zwar den Schaden nicht mehr beheben, vereitelten aber in wütendem Gegenangriffe, ein Vorgehen gegen die Straßensperre bet Dunkowici. Bald kam auch rin Gegenstoß in Richtung 10 a und 11a, der nach heiße» Kampf unter Mitwirkung der die Infanterie mit bewunderungswürdigem Verständnis unter­stützenden Artillerie abgewiesen wurde. Diese schweren Kämpft füllten den 1. Juni aus. Am Abend wurde die Straßen- sperre genommen.

dementsprechend handeln. '

Die Wirkung der deutschen Gegenmatzregeln.

WTB. London , 10. Juni. (Reuter). Im Unter­haus erklärte Balfour, daß seit einigen Wochen kein nennenswerter Unterschied in der Behand­lung Kriegsgefangener von U-Booten und anderer Kriegsgefangener gemacht worden sei. Er er­klärte namens der Regierung, daß Maßregeln getroffen worden seien, um die Behandlung zukünftig vollstän­dig gleich zu gestalten.

Wilsons Parteinahme sür England.

WTB. Stockholm, 10. Jüni. „Swenska Morgen- bladed" sagt zum Bruch zwischen Staatssekretär Bryan und Präsident Wilson : Eine gehässige Sprache gegen Deutschland wegen der „Lusitania "-Affäre ist für ein Land nicht angemessen, das dadurch, daß es amerikanischen Bür­gern gleichsam als Schutz für die Munitionslast mitzu­fahren gestattete, selbst mitschuldig an dem Untergange ist. Dadurch verliert Amerika vom moralischen Standpunkte aus das Klagerecht.

Aus Stadt und Land.

** Adel-Heim, 11. Juni. Unsere Gegner an der Arbeit vor Jahresfrist: 11. Juni: Forderung der russischen Presse, daß Frankreich bei der Erörterung des Gesetzes über die dreijährige Dienstzeit die „internati­onale Lage" nicht vergessen solle. Französische Agitation in Luxenburg . Franzosenfreunde rufen: »Wir wollen keine Preußen sein'. 12. Juni: In der französischen Presse wird behufs Einschüchterung Italiens die deut­sche Regierung der germanischen Ausdehnung bis an das Mittelmeer verdächtigt. Die Dreiverbandspresse hofft von der Begegnung des Königs Karol mit dem Zaren den Anschluß Rumäniens an den Dreiverband. 13. Juni: Kundgebung der französischen Regierung an das Parlament, daß sie willens sei, den Reserven, die einen wesentlichen Bestandteil der Armee bilden, eine festere Organisation zu geben und daß sie eine Verzettelung der Kräfte, die der Verteidigung Frankreichs gewidmet seien, .verhüten'werde. 14. Juni: Eintreffen.der Zaren­familie in Constanza in Rumänien in Begleitung des russischen Ministers des Aeußern, Ssasanow. 15. Juni: Die konservative englische Presse bringt zum Ausdruck, daß Poincare nicht vor denen, die gegen die dreijährige Dienstzeit find, die Waffen strecken solle. Abfahrt des englischen Mittelmeergeschwaders von Malta nach der Levante . 16. Juni: Erklärung des russische» Kriegs­ministers Suchoulinow in (der Petersburger Börsen- Zeitung: „Rußland und Frankreich wollen keinen Krieg. Rußland ist aber .kriegsbereit' und hofft, daß auch Frankreich „kriegsbereit' sein wird.' 17 Juni. Er­klärung deS franzöfischan Ministerpräsidenten Biviani in der Deputiertenkammer: „Die Regierung wird es als eine ihrer höchsten Pflichten betrachten, in der bisher