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ge als Werkzeug benutzt habe und wünschten sich zurück« zuziehen. Auch die Rede des Mitgliedes der Arbeiter­partei, Thomas, in der dieser so eindringlich vor den schlimmen folgen der Wehrpflicht warnte, verfehlt " ihre Wirkung nicht. Die konservativen Blätter widmen ihm Leitartikel und tadeln ihn wegen seiner Drohung Nit hochverräterischen Handlungen. - .

Die größte Gefahr in England.

WTB. London , 19. Sept. Der Herausgeber der „Daily News", Cardiner, richtete in seinem Blatte einen leidenschaftlichen Appell an Lloyd Ge­ orge , sich von der Wehrpflicht-Partei Churchill-Mikver- Curzon-Northcliff loszusagen, und schreibt: Ihre alten Freunde schwiegen lange in der Hoffnung, daß Sie den Abgrund sehen und zurückschrecken würden. Sie sagten kein Wort, um Ihr Zurücktreten nicht zu er­schweren. Aber Schweigen ist nicht länger möglich. Die Mhrpflichtsache konnte ohne Sie ignoriert werden, aber mit Ihnen ist sie eine Gefahr, die mehr als der Preuße zu fürchten ist. Wir können nicht auf zwei Fronten fechten, nicht zugleich gegen die Preu­ßen unter uns selbst kämpfen. — Der Artikel schließt: Die Nation erwartet von Ihnen, daß sie den Geist des Polles vor einem tödlichen Bruch bewahren. Ich Glaube, daß sie das nicht vergeblich hofft.

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Aus Stadt und Land.

*' Adel-Heim 20. Sept Die vom Komwunalverband auf gestern einberufene Versammlung in der über die Beleuchtungsfrage, speziell über Ersatz für Pe roleumbrand, verhandelt wurde, war nicht sehr stark besucht, weil hier wohl die meisten Haushaltungen mit .elektrischem Licht versehen find- Nachdem der Vorsitzende Herr Oberamtmann Freiherr von Rotberg darauf hin- gewiestv hat, daß Petroleum für diesen Winter nur in ganz geringem Maße ausgegeben werden könne, empfahl er die Anschaffung von Spiritusbrenner als Ersatz. Herr Kaufmann Gayer von Oberschefflenz zeigte an der- Wedenen mitgebrachten Brennern den vorteilhaften Unterschied zwischen Tpiritusglühlicht und Petroleum. Die Brenner sind bei Kaufmann Gayer in Oberscheff­lenz zu haben, während Spiritus in jedem Kaufladen erhältlich ist.

-l> AdelSbeim, 20. September. Unteroffizier Fleisch- mann, früher Reisender der Fcrma Brunner und Eoldschmidt hier, der den Krieg im Osten mitmacht, wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Zu der Dekoration unfern Glückwunsch I

(-) Boxberg , 17. Septbr. Gestern Nachmittag fand im.Adler' in Boxberg unter dem Vorsitz des Herrn Amtmann Strack eine Bürgermei st erversamm- statt, an der auch die Ratschretber und eine Anzahl von Landwirten und Temeinderäten steilnahmen und in der besonders die .Landwirtschaft­ lichen Maßnahmen während des Krieges" behandelt ««rden. Herr Bezirkstierarzt Veterinärrät Denz- ling er-Adelsheim behandelte zunächst in sehr an- Prechender und klarer Weise die auf die Viehhaltung '. glichen Fragen. Die Viehbestände sollten nicht zu H eingeschränkt werden, Kälber unter 4 Wochen dürfen Mmntsich nicht zum Zweck der Schlachtung verkauft Ar geschlachtet werden. Das gleiche gilt von trächtigen tterschweinen. Der allzustark zurückgegangener weinebestand muß wieder ergänzt werden. Jeder wirt, der das irgend machen kann, wird das üb» ens von selbst tun. Zumal der Kommunalverband usstchtlich Gerstebestände von weniger als 10 Ztr. klaffen wird. Besondere Vorsicht ist beim Bezug von ellschweinen von außerhalb des Großherzogtums ten, da durch solche leicht die Maul- und Klauen- e oder auch die Schweineseuche oder Schweinepest geschleppt werden kann- Wer Einstellschweine inS Herzogtum einführt, einerlei ob ec Händler oder Wirt sti, muß die Tiere einer ötägigen polizeilichen chtung unterstellen, er muß sie vollständig ab- rn und sie durch den Fleischbeschauer untersuchen n Nur bei der unmittelbaren Einfuhr aus dem itall eines in den benachbarten Oberamtsbezirken nenden Züchters ist die Beobachtung nicht not- wenn ein Ursprungs - Zeugnis vorliezt. Einstellschweine im Besitz von Händlern müssen rztliche Gesundheitszeugnisse erbracht werden. Der kauf der Schweine ist in den benachbarten Amts- rken stark aufgetreten; er ist unbedingt tötlich; eS « deshalb auf größere Reinlichkeit der Schweineställe hen, Reinigung mit Asche- oder Sodalauge, verdünnter 'milch oder dergleichen geschehen und geeignetenfallS jung veranlaßt werden. UebrigenS muß schon der acht auf Rotlauf angezeigt werden. An den Vor­schloß sich eine lebhafte Erörterung, an der sich den mitwirkenden Beamten die Herren Bürger- Meixner-Krautheim, Stauch-Affamstadt, Horn- Lengencieden, Ringeisen-Klepsäu, Ratschreiber Lebert- abhausen und Scherer-Bobstadt, sowie Herr Guts- »r Klein-Seehos, beteiligten. Im Anschluß hieran Herr Landwirtschaftslehrer Weckesserin Tauber- vsheim einen äußert interessanten ^Vortrag über übrigen landwirtschaftlichen Maßnahmen. Wenn ..nicht alle sonst gebräuchlichen Düngermittel zur 'jMU, stehen, so darf die gebotene Verwendung Kunstdünger nicht vernachlässigt werden Alsbaldige ^Ng, womöglich gemeinsamer Bezug, ist nötig, llckstoff jst reichlich vorhanden. Die Vorurteile ihn müssen überwunden werden; wer bet Wind- Wetter oder mit dem Wind oder seitwärts Nt keine Augenbelästigung durch das Stäuben;

auch Vermischung mit Sand, Sägemehl, Thomasmehl oder Kainit ist zu empfehlen. Der Kalkstickstoff, bei trockenem Wetter gegeben, übcrtrifft Chilisalpeter und schwefelsauren Ammoniak an Wirkung. Kalidünger ist reichlich vorhanden, der Preis ist bei Wagenladungen der gleiche geblieben; nur bei sackweisem Bezug ist die Steigerung der Sackpreise zu berücksichtigen. Thomas­mehl muß baldigst bestellt werden; reichlicher ist Super- Phosphat vorhanden, der auf schwerem Boden sicherer wirkt. Der auch Stickstoff enthaltende Knochenphosphat soll nicht auf schweren, sondern leichteren, luftdurchlässi­gen Böden verwendet werden. Mit dem gesteigerten Preis der Kunstdünger muß die Wertschätzung des Stall­düngers steigen, Stallmistpflege ist deshalb besonders wichtig. Ein Liter Stallmistjauche kann heute mit Pfg. gegen sonst >/, Pfg bewertet werden. Der Herr LavdwirtschaftSlehrer empfahl eine gründliche Boden­bearbeitung. Die Aecker sollten vor Winter tiefer ge­pflügt werden; „der beste Pflug ist der Frost'; dadurch können auch minderwertige Aecker in fruchtbaren Zustand gebracht werden. Die Vorurteile gegen die Bewirtschaf­tung von Brachfeldern muß überwunden werden, beson­ders in den Gemeinden mit, Schäferei. Nur ganz schlech­ter Boden darf unbebaut liegen bleiben. Sehr wichtig ist die Herrichtung des Saatguts, Beizen mit For­ malin und Sublimat. Der Aufwand von 10 Pfg und wenigen Minuten auf den badischen Morgen lyhnt reichlich. Formalin sollte gemeindeweise beschafft werdend eine Niederlage von 1—3 Kisten der Holzverkohsungs- Industrie Konstanz sollte in allen Gemeinden eingerichtet werden. Sublimatbeize ist sehr giftig, eS darf daher nur zur Saat bestimmte» Getreide gebeizt werden Die Sämaschinen eigne» sich auch für Zwergbetriebe; besonders erwähnt wurde, die Ersparnis von Saatgut von r/z und der um denselben Grad höhere Ertrag bei Moschinrnsaat. Bei einem Durchschnittspreis von 13.50 M. für das Getreide ergibt sich eine Ersparnis von 54 M. für 10 badische Morgen. Rechnet man für einen mittleren Betrieb eine Drillmaschine von 200 M., so ergibt sich bei 10 °/o Amortisation — 20 M. ein Nutzen von 54 — 20 — 34 M. oder eine 17 prozentige Verzins­ung. Die Gemeinden sollten die Maschinen beschaffen und nach dem Krieg mit geringem Nachlaß an Gruppen von 2—4 Landwirten verkaufen. Die geringe Futtermenge darf nicht zur Einschränkung des Viehbestandes führen. Der Herr Redner erinnerte daran, daß i/z trocken ge­wachsenes und gut eingebrachteS Futter ebensoviel wert sei, wie eine Vollernte feuchten und schlecht eingebrachten Futters Das Jahr 1915 gleicht den Jahren 1893. und 1911. Im Frühjahr 1894 und 1912 hat das Vieh besser ausgesehen und war leistungsfähiger als in anderen futterreicheren Jahren. Wie Obst und Traube in diesem Jahr höheren Zuckergehalt, die Körner höheren Gehalt haben so auch das Futter. Da» Futter muß raffinier­ter verwendet werden. Zur Verhütung von Durchfall soll den Runkelrübenblättern Schlemmkreide (der Sack kostet 5 Mk.), 50 Gramm täglich für ein erwachsene» Stück Vieh, beigegeben werden. Dringend zu empfehlen ist die hierzulande noch wenig übliche Fütterun- uckerhaltiger Futtermittel besonders von hzucker und Melasse. Versuche haben ergeben, daß 100 Gr. Zucke und 50 Gr. Fischmehl —. 100 Gr. Gerstenschrot entsprechen; doch soll nicht die ganze, sondern nur die halbe Menge Gerstenschrot durch Zucker ersetzt werden. Zucker und Fischmehl sind.immer erhält­lich und eignen sich nicht bloß für Mast-, sondern auch für Zucht-, Zug- und Milchtiere. Zuckerfütterung er­leichtert die Milchbildung und Fetterzeugung. Die Tiere müssen allmählich an die Zuckerfütterung gewöhnt Werden. Die Melasse wird verdünnt über Häcksel ge­gossen und gemischt. Bei den HeeceSpferden wird Zucker schon lange zur Verhütung der Kolik gefüttert. Besonder» auch zur Ferkelaufzucht wird Zuckerfütterung sehr empfohlen. Im Laufe der Erörterung, die sich an diesen hochinteressanten, fesselnden und sehr lehrreichen Vortrag knüpfte, wurde der dringende Wunsch ausgesprochen, daß die staatlichen und standeSherrschaftlichen Forstbehörden in der Zuweisung von Laub st reu möglichst weit ent- gegenkommen, aber auch betont, daß die Laubstreu bei weitem den Bedarf nicht deckt und deshalb mit Torf­mull (nicht Torfstreu), der die Feuchtigkeit sesthält, gestreckt werden muß; gemeindeweiser Bezug ist dringend zu empfehlen — Im Anschluß hieran brachte Herr Amt­mann Strack unter anderem die Petroleum beleuch- tung zur Sprache. In Gemeinden mit Elektrizität müssen die HauSanschlüffe vermehrt, im übrigen Spiritus­beleuchtung eingeführt und die von der Spiritus-Glüh- lichi-Kriegsgesellschaft vertriebenen billigen Spiritus­brenner (4 M.) möglichst verbreitet werden. Jede Ge­meinde erhält einen Brenner, um ihn der Bevölkerung vorführen zu können. Das Petroleum, insbesonderS die Zulage für landwirtschaftliche Betriebe, wird einer Ver- brauchSregelung durch den Kommunolverband unterstellt werden. — Um ^ 7 Uhr wurde die Versammlung nach 5stündiger Dauer geschloffen.

(-) Bo« Land-', 18. Septbr. Um der ländlichen Be­völkerung Ersparnisse für die durch'die hohen Leder­preise teuer gewordene Fußbekleidung zu bieten, wurden(.die Lehrer durch das Gr. Kreisschulamt beauf­tragt, die Schüler "darauf aufmerksam zu machen, daß genagelte Schuhe 3 bis 4 mal länger Stand halten wie ungenagelte Sohlen. Ferner wird auf die sogen. KriegSschuhe hingewiefen. Diese bestehen aus Stoff und haben eine Holzsohle. Auch ist der Preis sehr nieder und beträgt je nach Alter 2.70 Mk. bis 4.60 Mk. Was die ländliche Bevölkerung am meisten begrüßen wird, ist das Barfußlcutten der Schüler, das durch die Schule nicht beanstandet werden soll

!.-) peioerverg, iv. S>ept. Wie s. Zt. berichtet worden ist, hatte hier ein Schwindlerpaar in verschie­denen Läden den altbekannten Trick unternommen, bei Einkäufen einen Zwanzigmarkschein in Zahlung zu ge­ben, und mit dem gewechselten Geld den Zwanzigmark­schein wieder an sich zu nehmen. Das Schwindlerpaar

sianv ieZ.r m oer Person ves Johann Pesenti aus Birs - feilden und der Kellnerin Katharine Bernada aus Zürich vor der Strafkammer, welche Pesenti zu Ihr Jahren Zuchthaus und seine Helfershelferin zu 4 Monate Gefängnis verurteilte.

(-) Mannheim , 17. Sept. Aus dem hiesigen Markte verlangte eine Bauersfrau aus „Spaß" 30 Pfg. für ein Pfund Bohnen. Das Bezirksamt, das keinen „Spaß" kannte, verurteilte die Frau zu 25 Mark Geldstrafe.

(-) Bruchsal , 17. Sept. Einer Anregung des Vor­sitzenden des Bezirksausschusses des Roten Kreuzes Folge gebend, wird demnächst hier ein Kriegererholungsheim in den Räumen des Ev. Gemeindehauses eröffnet werden.

(-) Donauefchingen, 19. Sept. lieber den fran­ zösischen Fliegerangriff auf einen zwischen Donaueschin- gen und Villingen in Fahrt befindlichen Personenzug berichtet ein Augenzeuge u. a.: In der Gegend von Klen­gen erschienen zwei Flugzeuge, die auf Fensterhöhe herab­kamen und aus nächster Nähe aus ihren Maschinen­gewehren auf uns zu feuern begannen. Jedermann tat, was ihm im ersten Schrecken einfiel, d. h. die meisten suchten unter den Bänken Schutz. Mehrmals wechselten die Flieger über den Zug hin, um ihn von beiden Seiten unter Feuer zu nehmen. Durch Scheiben und Wände schlugen die Geschosse und schon stoß im Wägen das Blut. Da fühlte ich mich in meiner Ecke auch nicht mehr sicher genug und fand es klüger, den Zug zu ver­lassen. Dies gelang mir wie noch einigen anderen Pas­sagieren ganz ordentlich, weil der Führer, sei es aus Uebevlegung, oder wegen einer Verwundung nur sehr langsam fuhr. Da ließen denn auch die Flieger, denen dies Tempo weniger Zusagen mochte, vvm Zuge ab und verschwanden bald gegen Donauefchingen. Es herrscht große Entrüstung ob dieses Uebersälles auf einen Pas­sagierzug. Pun sind die Züge mit Schützen besitzt. Wie übrigens zu diesem Fliegerangriff aus Genf gemeldet wird, Hai selbst die französische Fachpresse an dieser Heldentat Anstoß genommen und auch das Kriegsmini­sterium scheint nicht sonderlich davon erbaut zu sein, denn man hat den Leiter des gesamten französischen Flug­wesens, Monsieur Hirschauer, seines Postens enthoben.

Landwirtschaft.

B«rsteiser«»g von ea. SS gute» belgische» Fohle« i« Mosbach. Am Mittwoch, den 22. Sep­tember, vormittags 11 Uhr, veranstaltet die Badische Landwrrtschaftskammer in Mosbach , Viehmarktplatz, eine Versteigerung von ca. 35 guten belgischen Fohlen im Alter von 1—3 Jahren.

Letzte Nachrichten.

(Mitgeteilt von W -T -Büro.)

Ei«» «e«e Explosion

Paris , 19. Sept. „Matin ' meldet: In der Pulver- und Granatenfabrik in Le Pecq in der am Donnerstag Vormittag eine Explosion stattgefunden hatte, ereignete sich am Nachmittag eine neue ebenso heftige Explosion, durch die wieder sehr großer Schaden angerichtet wurde. Auch diesmal wurden mehrere Arbeiter verletzt. Eine strenge Untersuchung wurde von den Militärbehörden eingeleitet.

Erhöhung des Soldes.

Lyon , 19. Sept. „Republicain' meldet aus Paris : Der Heeresausschuß der Kammer hat einen Antrag auf Erhöhung des Soldes von Soldaten und Unteroffizieren während des Krieges um 20 Centimes täglich angenommen.

Das russisch« Hauptquartier tu S«ole «sk.

Berlin , 20. Sept. In der russischen Presse wird laut »Köln . Zeitung' die Abreise zahlreicher Personen des Hofes und der Ministerien nach Smolensk erwähnt. Dies deutet darauf hin, daß sich dort das Große russ­ische Hauptquartier befindet.

Nikolajewitsch i« der Verbau»««-.

Berlin , 20. Sept. Nach der.Deutschen Tageszeitung" hat Großfürst Nikolai Nikolajewitsch den Befehl er­halten, Tiflis während der Kriegsdauer nicht zu verlassen, was einer Verbannung gleich käme.

Echt russische Zusiäude.

Kopenhagen , 18. September. Die Begründung der Interpellation betreffend die Amnestie für die nach Sibirien verbannten politischen Verbrecher läßt Schlüsse auf deren Lage zu. Sie führt aus, daß in jeder Session der Duma über die Quälereien und die Verbrechen der Verwaltung an jenen Gefangenen geklagt worden sei. Jetzt seien eine Menge Verschickter hinzugekommen, die man durch Vorenthaltung der gesetzlichen Unterhaltungs­gelder dem Hungertode preisgebe.

Ob sie zustande kommt.

Berlin , 18. Sept. Laut .Berliner Lokalanzer" wird nach englischen Blättern die Verlobung des Prinzen von Wales mit der ältesten Tochter des Zarenpaares nach Beendigung des Krieges in Aussicht genommen.

Hetze gege» «iolitti.

Berlin , 20. Sept. In Italien geht die Hetze gegen Giolitti weiter Mehrere Blätter verlangen, laut „Bccl. Tageblatt", seine Versetzung in den Anklagezustand und die Todesstrafe für ihn.

Ei» e»gl. Transportdaurpfrr torpediert.

Frankfurt a. M„ 19. Sept- Gestern torpedierte ein deutsches Unterseeboot in der Nähe von Kandia einen englischen Transportdampfer von 15 000 Tonnen. Er war voll beladen auf dem Wege von Aegypten nach den Dardanellen und sank in kurzer Zeit.

— Wetterbericht. .^

Bei vielfach bedecktem Himmel ist auch für Diens­tag uno Mittwoch kühles und strichweise regnerisches Wetter zu erwarten. ^