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rschiff heiM r Stuttgart , 26. Juli. B e str a fte r T e utsch- den. T« ind) Ter frühere Postsekretär Julius Pasc alp, ^ als verdächtig Elsaß -Lochringen verlassen mußte, rser Llo^ ^ seit einiger Zeit in Stuttgart sich aufhielt, hat in

Mann ^ französische Gefangenenlager an der Seneselder-

Ake öfters Pariser Hetzblätter eingeschmuggelt und am «die Gefangenen aufreizende Briefe gerechtet. Tas

Schiff?^ ^öffengericht verurteilte ihn zu vier Monaten Ce-

ichen^Ä ^?Ltuttgart. 26. Juli. (Tas Kartenlegen.) orden ti«? Lue Kartenlegerin, die eine ausgedehnte „Kundschaft "

E Vermischte Nachrichten.

«owansanimwng der Staatsbanken- Der „Economist Fron- «,!- vom 24. 3um veröffentlicht eine Uebersicht über die Ber - »V» ^o«runa des Goldbestands verschiedener Staatsbanken wäh-

^7» der Kriegszeit, die wir in Ergänzung unserer neulich ver. steramt h>. Sss-Ntlicht-N Ausstellung wiederaeben.

. Sitzu 3uli 1914 15. Juni

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774,00 Will. 3313,08 Mill. 908,86 Mill. 3490.18 Mill.

437.34 Mill. 269,92 Mill.

114.34 Mill. 59^0 Mill. 82,00 Mill.

153.50 Mill. 436.08 Mill.

1916 Unterschied 1802,00 Mill. pl. 1028,00 Mill. Mk. 3800.40 Mill. pl. 487^2 Mill. Mk.

797,38 Mill. min. 111,48 Mill. Mk. 5888,94 Mill. pl. 2398,76 Mill. Mk.

pl. 131,28 Mill. Mk.

568,62 Mill. 904,82 Mill. 184,74 Mill. 132F6 Mill. 160^6 Mill. 204,66 Mill. 821,70 Mill.

634,90 Mill. Mk. 70,40 Mill. Mk.

73.16 Mill. Mk. 78,26 Mill. Mk.

51.16 Mill. Mk. 385,62 Mill. Mk.

Angaben der Deutschen Reichsbank, die eine Zunakme sie semerz, Goldbestands von 1108 Mill. Mk. ausweisen, glaubt der ingt nötig, G Fr. bezweifeln zu sollen.

EhrenpU Die süße Eberesche. In der Armeezeitung schreibt Dr. en vom 8 sWUster: Die süße Eberesche (Sorbus uucuparia) entdeckte ckskauti4,,. 2^°or 15 Jahren in dem Privatgarten eines Gärtners rm crsrausschui V ^nd aus dem Hochplateau von Wtnterberg. Der Mann

oder zu g ^ sie aus Mähren eingesührt. Da sie m dieser rauhen Ge-

gt hat, nii Eü vortrefflich gedieh, machte ich einen Anpflanzungsversuch table Anw «s dem in klimatischer Beziehung ähnlichen Westerwald . Der «ersuch glückte über alle Erwartungen, und ich bepflanzte m die Schlil ^ daraus folgenden Jahren em nicht bestellbares Stuck Land sott, getil E. Zg Bäumen, die sehr gut vorankamen und setzt sedes

in Anspr, Mr einen reichen Ertrag n.f.rn. Die Pflanze stellt keine allzu

«tzen Ansprüche an die Art des Bodens, doch vertragt sie eine We Düngung, die sie mit einem reichen Ernteertrag lohnt- Wenn Gewähr« L Bäume Nt volle ^ üle sind, was einen sehr schönen An- sieei-I Mk gewährt, werden sie gerne von den Bienen ausgesucht, ano yerrsl ^ Beeren in Dolden stehend, erreichen die Grütze erner

rommt i bei guter Düngung die einer mittelmäßigen Haselnuß,

cht werke He reisen gegen Ende September dis Anfangs Oktober. Zur lickt aebli Narmeladenbereitung pflückt man die Beeren kurz vor der sokorn Me. bevor sie anfangen mehlig zu werden, zerquetscht sie sofern m ^ qeetqnete Weise und kocht sie dann mit Zucker samt de» des Arzü jzm,en und Fleisch unter Umrühren ein. Diese Marmelade ch sonst, N sahrlang haltbar und besitzt einen zarten weinartlgen Ge- ür die isi Mack der sich mit der Länge der Aufbewahrungszeit ver- >. 7. smert und selbst dem verwöhntesten Gaumen mundet. Ein en ist, « feineres Gelee gewinnt man, wenn man die Beeren kurze daß Tat Zeit aufb-cht, bis sie weich geworden sind, und sie durch eine lötiat wirs deerenpreste jagt. In dem filtrierten Auskochwasser, das einen Teil des Aromas enthält, löst man eine entsprechende Menge aro raisaa ^s, mischt den abgeprehten Säst hinein und kocht un-

annahende hu WMumen. bis eine. Probe beim Erkalten oollertartiL wird, mgs vielfa>

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Auch dieses Gelee gew nnt bet längerem Lagern an Feinge- schmack. Dte abgepreßten T , c werben als Weh oder Hühner- futter verwandt. Läßt man d,e Früchte vergären und destilliert die jo gewonnene Maische, io erhalt man schönen Brannt» wein, der allerdings einer längeren Lagerung in Fässern be­darf. Das Holz der Ebereschen ist sehr gesucht. Der Baum ist leider in Deutschland viel zu wenig geschätzt. Wegen seiner schönen Form, seiner Blütenpracht, seiner Anspruchslosigkeit und des reichen Nutzens, den er stiftet, eignet er sich ganz de- sonders als Straßenbaum. Mancher Zentner Brotaufstrich könn- 1e durch seine Anpflanzung für das Volk gewonnen werden.

Me Kotze als Bazillenträger. Schon seit einiger Zeit hatte man vermutet, datz durch die Hauskatze Diphtherie-Ba- ztllen verbreitet werden. Durch Zufall ist nun ein Beweis dafür geliefert worden. In einem großen englischen Warfen. Hause brach eine starke Epidemie aus. und zwar entfielen von den 71 Krankheitsfällen 69 aus die Knaben- und nur 2 aus die Mädchenabteilung. Hygienische Mängel konnten nicht gesunden werden, auch das Wasser und die Nahrung erwiesen sich als frei von diesen Keimen. Daraus unterzog man du Katzen einer bakteriologischen Untersuchung und stellte sest, daß vier von ihnen, die sämtlich auf der Knadenabteilung gehalten wu» den. Diphtheriedazjllen hatten. Nach Tötung dieser vier Katzen erlosch die Epidemie binnen kurzer Zeit. ,>

— Schuhbezugskarten. Der Zentralverband deut­scher Schuhwarenhändler wünscht im Sinne einer ge­rechten Verteilung der vorhandenen und weiterhin herzu-- stellenden Schuhwaren die Einführung von Bezugs­karten für Schuhhändler. Zur Verhinderung von Preis­treibereien soll ein Verbot des sogenannten Kettenhandels im Schuhgeschäft angestrebt werden, daß der Fabrikant nur an Grossisten oder Detaillisten, der Grossist nur an Detaillisten, der Detaillist nur an Verbraucher ver­kaufen darf. Auch soll nur an solche Tetaillisten ge­liefert werden dürfen, die vor dem 1. Januar 1916 durch Lagerhaltung Schuhhandel betrieben haben.

— Die Jubiläumsmarke. Zum Regierungsju­biläum des Königs ist die Ausgabe einer Erinnerungs­briefmarke geplant, die sich natürlich nur aus die be­sonderen württ. Postwertzeichen, die staatlichen und ge­meindlichen Dienstmarken, erstreckt. Der Reinertrag, den die Postverwaltung aus dem Verkauf dieser Briefmarken zieht, soll wohltätigen Zwecken zugute kommen.

— Kandidaten für den Postaffiftentendreust. In nächster Zeit wird eine beschränkte Anzahl von Kandidaten für den Postassistentendienst angenommen werden. Tie Gesuche um Annahme aus Grund von Schulzeugnissen oder um Zulassung zu einer Aufnahme­prüfung müssen bis spätestens 10. August bei den Post­ämtern eingereicht werden-

Gottesdienst-Ordnung.

Heute Abend ,29 Vhr Kriegsbetstunde.

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Letzte Nachrichten.

(Mitgeteilt von WTB .)

Gute Wetterausfichte« für die Ernte.

Berlin , 27. Juli. In einem Artikel über das Ernte­wetter schreibt die „Vossische Zeitung", es seien zur Zeit die denkbar besten Aussichten, um den reichen Himmels­

segen, der uns aus den Feldern heranwachse und das den wirtschaftlichen Sieg verheiße, trocken in den Scheunen zu bergen. In ganz Europa steige der Lustdruck und ohne­hin sei die Lustdruckverteilung sehr günstig, so daß regnerische oder stürmische Witterung von Dauer auf g eraum e Zeit ganz ausgeschlossen zu sein scheine.

Starke Regeugüffe.

Berlin , 27. Juli. Aus Königsberg i/Pr. wird dem „Berliner Lokalanzeiger" gemeldet: Infolge der in den letzten Tagen im Quellgebiet des Pregel niedergegangei en großen Regenmengen bildet das ganze Flußtal des Pregel und der Deime bei Tapiau einen großen See. In Wehlau setzte der Pregel die niedrig gelegenen Straßen unter Wasser.

England tritt das Recht mit Füßen.

Amsterdam , 27. Juli. Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" schreibt, was am meisten kränke seien weniger die materiellen Nachteile, als daß die seit jeher inter­nationale See nunmehr dem holländischen Volk verschlossen ! werden solle. England habe sich im Laufe dieses Krieges j immer weniger darum gekümmert, was früher als Reckt der Neutralen gegolten habe und habe seine Herrschast zur See immer mehr mißbraucht.

Noch mehr Lumpenzeug.

Berlin , 27. Juli. Einer Kopenhagener Meldung des j „Berliner Lokalanzeigers" zufolge berichtet die „Daily i News", daß gegenwärtig auf den Fidschi-Inseln ein Eingeborenenkontingent gebildet werde, das als Expeditions­korps für Europa bestimmt sei.

Grotzfeuer.

London , 26. Juli. In den Westindien -Doks brach in einem Hauptlager ein Feuer aus, das erst nach 30 Stunden gelöscht werden konnte. Der Schaden wird auf 70 000 Pfund Sterling geschätzt.

. Deutscher Vorschuß für die Türkei .

Konstantinopel , 26. Juli. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Gesetzesverordnung, durch die die Regierung ermächtigt wird, in Deutschland einen Vorschuß von 2 359 000 Pfund abzuschließen, wodurch der Betrag des 3. Vorschußes aus 9 599 000 Pfund gebracht werden soll.

Infelkauf der Bereinigte« Staate«.

Washington, 26. Juli. (Reuter.) Amtlich wird bekannt gegeben, daß die Vereinigten Staaten Dänisch-Westindien für 5 Millionen Dollars gekauft haben.

Kaum glaublich.

Berlin , 27. Juli. Nach einer Genfer Depesche der „Vossischen Zeitung" wird dem Pariser „Journal" aus Baltimore berichtet, die amerikanischen Behörden hätten die Funkspruchapparate der „Deutschland " unter Siegel gelegt.

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