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eine ännliche, aber stets sauber gehaltene nienschliche Be­hausung stöbt. Wo in dem dünn bevölkerten Lande die Menschen fehlen, da tönt nur der gellende Schrei des Fischadlers und Habichts oder der eintönig-schrille Ruf der Möwe durch die schweigende Einsamkeit dieser Wildnis, hier und da auch das Donnern und Rauschen gewaltiger Wasserfälle und reißender Stromschnellen.

Von den zahlreichen Wasserfällen, dem Vyörtäiä. den Fällen des Kymmene, Kümo und Vuoksen, ist der Jmatra der schönste und gewaltigste. Die aus Hunderten von Seen und Flüssen im großen Soimasee angesammelten Nassermassen stürzen hier durch eine Felsenenge. sich hoch jibercinander türmend, rasend und ringend in gewaltig tobendem Kampfe zu Tale. Diese größten Fälle bilden einen der größten Reichtümer des Landes, denn sie ent­sprechen 924000 Pferdekrästen.

Da Finnland sich durch 10 Breitengrade erstreckt, so seist das nordisch-kontinentale, recht gesunde Klima große Verschiedenheiten auf. Wenn im hohen Norden der Lappe in seinem Renntierschlitten im Frühling über die noch von tiefem Schnee bedeckten Hochmoore und Ge- tzirgsrncken gleitet, dann haben an der Südküste in Helsingfors die Obstbäume schon abgeblübt. Die charakte- «stischen Vertreter der Tierwelt sind im hoben Norden das Renntier und der Vielfraß, weiter südlich der Elchhirsch, der Bär, der Wolf und der Luchs.

Die finnische Urbevölkerung des Landes, die fast 88 "/» der 3 352 000 Köpfe zählenden Gesamtbevölkerung cms- macht, besteht aus vier verschiedenen Stämmen. Es sind das die Karelier im Osten des Landes, deren Mundart die finnische Schriftsprache abgegeben hat, die Tavast- länder und Quönen im Westen und Nordwesten, und die stammverwandten Lappen im hoben Norden, die dort in geringer Zahl mit ihren Renntieren nomadisieren. Doch findet sich auch hier vielfach reckt starke germanische Mntbeimisckmng. Ernst, herbe und schweigsam wie die finnländische Natur, ist auch der Charakter des stillen, fleißigen und überaus zähen Finnen, der mit dem felsigen Boden seiner Heimat hart geworden ist. Wer diese schwerfälligen, anscheinend unerschütterlich phlegmatischen Leute zum erstenmal sieht, wird es kaum erraten, daß auch bei diesen kaltblütigen Nordländern oft die Flamme des Jähzorns hell auflodert und sie rasch zum „Vukcweiti", dem in einer Lederscheide stets an der Seite getragenen großen Messer greifen läßt. Von großer Schönheit uxid feinstem Naturcmpfinden ist das finnische, noch aus heidnischer Vorzeit stammende Nationalepos „Kalevala", das manche Verwandtschaft mit den altgermanischen Heldensagen aufweist.

Die finnländischen Schweden , die seit dem zwölften Jahrhundert als Eroberer und Kolonisatoren in das Land gekommen sind, wohnen heute in einer Zahl von 390000 Köpfen fast in allen Städten, außerdem an der Südküste von Frederirsham bis Abo, und an der ganzen Westküste bis Korleby und Brühestad. Die Schweden bilden auch heute noch das vornehmste und zum größten Teil auch gebildetste Element der Bevölkerung in den Städten und auf dem flachen Lande. Die schwedischen Bauern, ein prachtvoller, urgermanischer Menschenschlag, wohnen an den Küsten und ans den Aalandsinseln, hauptsächlich mit der Schiff­fahrt, dem Fischfang und der Seebundsjagd beschäftigt. Die Ausbeute der letzteren Erwerbszweige betrug 1912 fast 144000 Doppelzentner Fische und 14200 Seehunde, während die aus 4200 Schiffen bestehende finnländische Handelsflotte in allen Meeren der Welt anzutreffen ist. — Da die Eroberung des Landes durch die Schweden weit friedlicher vor sich Hing, als in Altlioland, so finden sich in Finnland auch weniger feste Schlösser und Zwingburgen aus alter Zeit; erwähnenswert sind nur die älteste Feste des Landes Abohus bei der Stadt Abo, das alte gotische Schloß in Wiborg und die malerische Burg Olafsborg auf einer Felseninsel bei Nyslott.

Als germanische Erzieher haben die Schweden in fast acht Jahrhunderten aus dem finnischen Volke das gemacht, was es heute ist, ein westeuropäisches Kulturvolk, das nicht in den russischen Rahmen hineinpaßt. Bei wieder­holten Besuchen in der schönen, für das nicht reiche Land «fast zu großartig angelegten Hauptstadt Helsingfors habe ich jedesmal den starken Eindruck einer ungewöhnlich hohen -Kultur empfangen.

Die tüchtige, ehrenhafte und hochkultivierte finnlän­dische Nation, zu der sich die finnischen und schwedischen Bewohner des Landes in gleicher Weise rechnen, ist unter der russischen Knute der letzten Jahrzehnte nicht zugrunde k. gegangen — sie gedeiht, lebt und blüht in unverminderter PKraft. — _

Aus Laden.

Ein Weck- und Mahnruf.

Ter Weck- und Mahnrufe ergehen jetzt viele. Ernste Patrioten denken über Schicksal und Zukunft unseres Volkes nach und versuchen zu gestalten, was ihnen als Zukunftshoffnung das Herz bewegt. Man kann nicht lagen, daß alle diese Weckungen und Warnungen von tiefgründiger Auffassung beherrscht wären. Es macht sich erstaunlich viel Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit in solchem Schrifttum geltend! Der „bescheidene Deutsche ", .seines Werts nicht bewußt", existiert nicht mehr. Man denkt jetzt hoch vom eigenen Volke, uns will scheinen, oft Zu hoch; Ueberhebung kleidet den Deutschen nicht, es ist auch wirklich keine Veranlassung dazu vorhanden. Auch heute tut uns Einkehr und Selbstkritik not, vielleicht 'darf man an dieser Stelle sagen — ohne daß man ver­lacht wird — bußfertige Gesinnung.

Da hat Dr. Arnold Rüge, der bekannte Heidel­berger Gelehrte, auch einen Weck- und Mahnruf ge­schrieben, den er „unsere Toten" nennt. Wir können nicht sagen, daß wir allen Gedanken des Verfassers zu­zustimmen vermöchten, insbesondere müssen wir den Ge­danken des Autors, daß wir das Land der Feinde deshalb erobern müssen, weil dort unsere Toten liegen, ablehnen, aber was Rüge sonst in seinem packend und geist­voll geschriebenen Werk aufsagt, das verdient allgemeine und weitgehende Beachtung. Kraftvoll und eindringlich wendet er sich gegen den Geist der Zersetzung und Zer- klügelung, gegen die Alleinherrschaft des klügelnden Ver­standes, den eine seichte Weltanschauung zu ihrem Gott und Götzen gemacht hat. Bewundernd blickt der Ver­fasser aus die große Zeit des deutschen Idealismus zurück, wie sie durch unsere Denker und Dichter beheimatet "A»urde, und sagt:

„Die Menschen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts haben das, was ihnen aus dieser Zeit an echtester Wahrheit über­

liefert worden war, in die Rumpelkammer getragen, es verstauben und verspotten lassen. Sie haben es bei der scheinbar aussichts­reichen Entwicklung der Naturwissenschaften verlernt, auf die Gren­zen der menschlichen Erkenntnis, auf die unübersteiglichen Schranken des Verstandes und des Wortes als Ausdrucksmitlel zu achten und die Scheu vergessen, das Gebiet des Unaussprechlichen zu betreten. Sie haben es unternommen, das Erleben zu zerklügcln. Sie haben von neuem und in noch viel gewaltsamerer Art, als dies das 18. Jahrhundert getan, den Verstand zum Regulator des Geschehens gemacht. Sie haben geglaubt, alles begreifen, alles in Begriffe umprägen zu können, sie haben es geleugnet, daß neben dem Be­greiflichen und Aussprechbaren ein Reich der unaussprechlichen Be­tätigung, stillen Erlebens, Höffens, Staunens und Glaubens liegt. Der Verstand ist der unumschränkte Despot, der Tyrann, der Er­drücker, der Gleichmacher in der Welt geworden.

Von diesem Grundthema aus wandelt der Verfasser die Erscheinungen der Zeit ab und sucht das deutsche Denken und Fühlen von dem Mammonismus, in dessen Banden es geschlagen wurde, zu befreien. Auf unsere Toten zeigt er hin als jene, die durch Opfer bewiesen haben, daß es Geist und Gesinnung sind,

verbürgte Tatsachen

> Das Deutsche Reich hat sich verpflichtet, den hohen Zins- l satz seiner Kriegsanleihen vor dem Fahre 4S24 nicht herab­zusetzen. Selbst nach dieser Zeit muß dem Inhaber zuvor Zurückzahlung zum vollen Nennwert angeboten werden. Wann hat je das Reich sein verpfändetes Wort gebrochen?

t Weder Zwangsmaßregeln irgendwelcher Art, noch Be> schlagnahmungen von Sparkassen- und Bankguthaben sind beabsichtigt oder auch nur in Aussicht genommen. Die Drohung mit dem Zwang können wir getrost den Eng­ländern überlassen. Das deutsche Volk, das seinem Vaterland bisher schon 47 Milliarden freiwillig dar­gebracht hat, hat wahrlich weder Zwang zu befürchten noch Zwang verdient.

Eine Sondersteuer auf die Kriegsanleihe wird niemals erhoben werden. Es ist eine hirnverbrannte Torheit, zu glauben, das Reich würde denen, die ihm in schwerer Rot geholfen haben, dafür sogar noch eine Strafe auferlegen. Diel berechtigter wäre es, nach dem Krieg jenen eine nachdrückliche Steuer aufzubürden, die sich von der Be­teiligung an den Kriegsanleihen zurückgehälien haben, obwohl ihnen ihr Einkommen und ihr Vermögen die Zeichnung gestattet hätte.

Oie Oarlehnskaffen werden nach dem Krieg noch eine Reihe von Fahren - mindestens vier oder fünf - bestehen bleiben und für die Beleihung von Wertpapieren zur Ver­fügung stehen. Sie werden durch maßvolle Zinssätze auch im Frieden die allmähliche Abttagung der für Kriegs- anleihezeichnungen aufgenommenen Darlehen erleichtern. Man kann also jederzeit das in Kriegsanleihe angelegte Kapital >n Bargeld umsehen.

Ein Kursniedergang, der mit dem inneren Wert der Kriegs­anleihen nicht überemstimmt, wird niemals einireten. Es sind wirksame Vorkehrungen getroffen und gründliche Maßnahmen vorbereitet, auch bei einem etwaigen plötz­lichen Andrang sehr großer Mengen von Verkaufs- anträgen in den ersten Friedensjahren einen Kurssturz zu verhindern und unmöglich zu machen.

Du hast also keinen Grund ängstlich zu fein und Dein Geld brachliegen zu lassen. Dein deutsches Vaterland ist -er sicherste Schuldner der Welt.

Zeichne Kriegsanleihe!

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die als die gewaltigen Regulatoren alles Geschehens, auch des nationalen, angesehen werden müssen. Sollen diese in ihr Recht eintreten, dann tut eins not: das Bekennt­nis der eigenen Schuld. Tann schaffen wir wieder Lebenswerte. Zu ihnen gehört derGlaubeanGott.

Im tiefinnersten Glauben an Gott werden auch wir das uns als deutschen, d eurschseinsollenden Menschen auferlegle schwere Schick­sal ertragen, das den Tod in unsere Häuser hineinführt und uns das Beste und Schönste fortnimmt. Im Glauben an Gott wollen wir die ganze Eindeutigkeit und Einseitigkeit der Verpflichtung auf uns nehmen, deutsches Leben — physisches und geistiges — zu pflanzen, zu p flegen und zu behaupten. Um der Lebendigkeit des von Gott gew olllen Deutschtums willen erleiden wir den großen Schmerz, um s einetwillen bejahen wir angesichts der Totenhügel das Leben und geloben wir durch alle Schickungen hindurch, an der Starkwerdung und Vollendung des deutschen Volkes zu bauen, mögen andere Völker mit uns oder gegen uns gehen, aufsteigen oder zu- sammenbrechen.

So predigen uns unsere Toten eine schlichte und ernste Weis­heit: „Fürchtet euch nicht, sondern glaubet nur! Glaubet an euch selbst, an den Wert des Lebens und an die Gerechtigkeit und Gnade Gottes! Dann werdet ihr den Weg von unseren Gräbern zurück zur Lebenssrende finden; dann werdet ihr bejahen und nicht ver­neinen.

Der tiefste Zug eines echten Idealismus weht durch die Schrift — die bei Theodor Weicher in Leipzig er­schienen und für 80 Pfg. zu haben ist — und das ist's, was den Leser und deutschen Menschen packen wird, auch dort, wo er mit dem Verfasser nicht übereinstimmt.

Es wird jetzt so viel geschrieben und geredet, doch vieles verweht und verklingt im Lärm des Tages. Von dieser Schrift aber möchten wir wünschen, daß ihr gol­dener Ton des Idealismus in recht vielen deutschen Herzen einen Hellen Widerklang erwecken möchte. A. R.

Stadtkinder auf das Land.

Zu den sehr beachtenswerten Ausführungen (in Nr. 28 d. Bl.) von Br. in Hessen ein kurzes Wort:

Daß Stadtkinder ihren -Wohltätern auf dem Land ein wenig bei der Arbeit helfen sollen — natürlich nicht über ihre Kräfte — ist geradezu eine weitere Wohltat für sie. Was sollten sie denn sonst tun? — Ihre städ­tischen Unarten verüben und solche zum Dank der Dorf­jugend beibringen? Herumlungern und faulenzen, wie das, leider, in städtischen Verhältnissen in der schulfreien Zeit vielfach üblich ist? Nur frisch auf an die Land­arbeit! Die stärkt Leib und Seele! Ich wollte, ich wäre noch in dem Alter, mitgehen zu können.

Auch in moralischer Beziehung ist solche Gegen­leistung für empfangene Guttat wichtig. Rechts- und Pflichtgefühl könnten dadurch geweckt und gestärkt werden. Alles, was dazu mithelfen kann, solches Rechts- und Pflichtbewußtsein zu fördern, ist von hohem Wert für die Zukunft unseres Volkes. Darnach sollten wir trachten, daß nicht nur auf dem Papier, sondern in Wirk­lichkeit deutsche Redlichkeit und Treue, deut­sches Rechts- und Pflichtbewußtsein gepflegt werden.

Wahres Hochgefühl erfaßt doch jeden richtig Er­zogenen, wenn er den ersten selbstverdienten Lohn ernten, das erste selbsterworbene tägliche Brot essen kann. Es zeugt nicht von festem innerlich gehobenem Charakter, daß so viele in unfern Tagen ohne Rückhalt nur daraus bedacht sind, von der öffentlichen Wohltätigkeit sich unter­stützen zu lassen oder gar dadurch sich zu bereichern!

Nicht nur die körperliche Kräftigung, sondern auch moralische Stärkung mochten wir den Stadtkindern auf dem Land wünschen, daß mehr und mehr ein Geschlecht er­halten bleibe und heranwachse, das die Wohltat erkennt, die in der uralten Wahrheit liegt: „Du wirst dich nähren von.deiner Hände Arbeit. Wohl dir, du hast es gut!" Ein Jugend- u. Volks freund.

Lus dem Grohherzsgnim.

Karlsruhe , 11. April 1917.

* Der „Staatsanzeiger" bringt eine allerhöchste Ver­ordnung, wonach der Landtag zum 24. April einberufen wird. Zum Präsidenten der I. Kammer wurde Prinz Max, zu Vizepräsidenten Wirkt. Geh. Rat vr. Bürcklin und vr. Freiherr von la Roche ernannt.

* Neue Briefmarken. Die Postwertzeichen zu 15 Pfennig werden nach Aufbrauch der bisherigen Bestände in blauvioletter Farbe ausgegeben werden.

* Warnung. Eine Schwindlerin sammelt oder verkauft im Namen des Vereins für das Deutschtum im Ausland Postkarten, ohne hierzu Genehmigung zu haben. Wer der Arbeit des Vereins die stets nötige Beihilfe ge­währen will, zahle nur an die Vorsitzenden der Orts­gruppen, in Karlsruhe Frau Geh. Rat Klein (Kaiserstr. 2), Fräulein Müller (Hirschstr. 54), und vr. Längin (Friedenstr. 6, Postscheckrechnung 7590).

* Die Höchstpreise für Kartoffeln. Mit Zu­stimmung der Reichskartoffelstelle wurde bestimmt, daß der Preis für die Tonne (20 Zentner) Kartoffeln ans der Ernte des Jahres 1917 beim Verkauf durch die Er­zeuger, falls die Lieferung nach dem 14. September 1917 erfolgt. 120 Mk. nicht übersteigen darf. Dieser Höchst­preis schließt die Kosten der Beförderung bis zur Ver­ladestelle des Ortes, von dem die Ware mit der Bahn oder zu Wasser versandt wird, sowie die Kosten des Ein­ladens daselbst ein.

* Der frühere Rechtsanwalt Karl Lorenz ist als Landsturmmann in einem Lazarette in Graudenz ge­storben. Lorenz ist bekanntlich wegen großer Unter­schlagungen zum Schaden der Gemeinde Neustadt i. Schw. im Jahre 1915 zu einer längeren Freiheitsstrafe verur­teilt worden, die er nur teilweise zu verbüßen brauchte. Eine Lungenentzündung war die Ursache seines Todes.

*DerAnbauvonTabakimJahre1917. Das Ministerium des Innern hat bestimmt: der Anbau von Tabak ist im Jahre 1917 nur denjenigen Landwirten ge­stattet, welche im Jahre 1916 Tabak gepflanzt haben und imstande sind, sich und ihre Wirtschaftsangehörigen aus ihrem Betriebe mit Kartoffeln und Brotgetreide selbst zu versorgen und das hierfür erforderliche Saatgut zu ziehen. Ten hiernach zum Anbau von Tabak berechtigten Landwirten ist nicht gestattet, eine größere Fläche mit Tabak anzubauen, als von ihnen im Jahre 1916 mit Tabak angebaut war. Das Bezirksamt kann Ausnahmen zulassen. Wer diesen Anordnungen zuwider­handelt, wird mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Mk. bestraft.

* Die Aufzucht von Ziegenlämmern. Auf Anregung des Großh. Ministeriums des Innern hat die LandwirlschaftLkammer die Abnahme von weiblichen Ziegenlämmern, welche dem Schlachtverbot unterstellt sind, von solchen Ziegenhaltern, welche nicht in der Lage sind, die Lämmer auszuziehen, in die Wege geleitet. Besonders die städtischen Ziegenhalter, denen es an Platz und Futter zur Aufzucht mangelt, sollen berücksichtigt werden. Tie