cunms

mvfer

nach

Sohlen

Regler

mvfer

>omas

npfer,

große

von

worden seren. Man müsse, so schreibt er, meyr ständnis dafür haben, daß im Kriege nur der linki­sche Zweck verfolgt werde. Ich habe selbst ie von den deutschen Stellungen niedergelegte Front be "en dürfen und mit bloßen Augen gesehen, aber als itärperson mich ohne weiteres von der Notwendigkeit er Zerstörungen überzeugen müssen. Ich war auch zu ig drei Nächte in einem Hause einquartiert. wo frühere chtlinge verkehrten, u. a. einige Ausgesiedelte aus t. Quentin. Gewiß war ihr Los traurig, aber über barische' Behandlung beklagte sich niemand. Das tun die Maulhelden, die Werbeapostel hinter der Front, kamen im Raume zweier Armeen überraschend an. Wer überall sah es friedlich aus, und überall verkehrten Anwohner und Soldaten fast wie im Manöver.

erholt engen i der lerie» ^ dem

ne. das Zu­gische mvfer man' nach sind: indu' sind :r ge-

die anke»

rums

der

Der und t ge­igten rd ist niou.

kamt tann- wffen amen ' daß ) am

nach

legen

leben

iagd- i der wor- zum r die daS gend und Am mit aus- M. chon rges rller rter»

die ugs - mit h in die der ver-

! ge- t m ertig ens- prä- lem, ein hrer ein­abel upt- nili-

6ine neue feinälicke Genevsloffenlrve?

Kranzösische und italienische Truppen für Kleinasien .

Die Pariser Agence Havas teilt mit: In Saint Jean L Maurienne hat eine militärische Beratung stattgefunden, sn der der Generalissimus Cadorna, der englische General Ladeliste und die Generale Foch und Pernin terlnahmen. Obwohl die größte Zurückhaltung über den Gegenstand ter behandelten Fragen geboten ist. ist doch soviel gewiß, Aß Cadorna und Foch zu einem Einverständnis über die Art der Zusammenarbeit der französischen und italienischen Truppen bei den begonnenen Operationen in Kleinasien mid an den heiligen Stätten gekommen find.

Sie prüften auch die Lage, die sich auf dem Balkan infolge der jüngsten Ereignisse in Griechenland ergab, und Kubierten endlich die Pläne der allgemeinen Offensive, die Ke Alliierten jetzt gleichzeitig beginnen müßten, wo es Mehr als gewiß scheint, daß Rußland demnächst in der Page sein wird, auch seinerseits die Offensive zu er- -reifen.

Stockholm , 27. Juni.

„Birschewija Wjedomosti' teilt das Gerücht mit. daß sich das französische Hauptguartier gegen die Sendung weiterer russischer Verstärkungen an die französische, belgische und Saloniki -Front ausgesprochen habe. Auch wolle man die russischen Truppen in Frankreich wieder heimschicken.

Vollständig erlogen.

Reuter verbreitet die Nachricht, daß deutsche Flieger an der Nordfront südlich Smorgon über den russischen Linien Flugblätter folgenden Inhalts abgeworfen haben: ^ Wir danken euch für die lange Ruhe und eure Ver­brüderung. die uns gestattet haben. Truppen an die West­front zu bringen und der englisch -französischen Offensive standzuhalten. Jetzt haben wir davon genug, wir werden den Kampf wieder aufnehmen und auf alle eure Soldaten schieben, die sich mit uns anbiedern wollen.

Diese Meldung ist, wie eine amtliche deutsche Er­klärung feststellt, von Anfang bis zu Ende erlogen.

»

Die franko len nickt mekr vollwertig.

In der englischen Presse beginnt sich eine merkwürdige Geringschätzung der weiteren militärischen Leistungsfähig­keit Frankreichs breit zu machen. So schreibt der Militär- kitiker des .Observer' vom 17. 6: Auf Frankreich dürfe kan nicht mehr zu sehr rechnen. Seine Truppen halten etwa 30 deutsche Divisionen auf und bedrohen Hindenburgs übliche Flanke mit Umgehung. Aber nachdem sie das Gröbste der deutschen Offensive im vorigen Jahre aus­rehalten haben, ist nicht viel Menschenmaterial mehr über­zählig.

Italienische Truppentransporte.

.Corriere della Sera ' meldet, daß die süditalienischen Häfen gesperrt wurden. Von der italienischen Grenze be­lichtet man die Überführung der italienischen Kolonial- tmppen von der tripolitanischen Küste an die italienische

kwnt. ^

Amphiffa von de» Franzose» besetzt.

Aus Saloniki meldet Reuter: Französische Reiterei lesetzte den Ort Amphiffa zwischen Brato und Jtea an der ktraße, die beschützt werden sollte, um das serbische Heer ssn Korfu nach Saloniki zu bringen, was zwischen dem Kabinett Skuludis und den Verbandsmächten längere Unterhandlungen veranlaßte. bei denen das Kabinett sich her Benutzung dieser Straße widersetzte. Die Absicht wurde -lieblich ausgegeben und die Truppen ohne Zwischenfall äber See befördert.

EntenterLckzug im Peloponnes ?

Einer Dieldung der .Daily News' zufolge sind die . den Peloponnes -Häfen Nauplia und Kalamata aus- krschifften Truppenabteilungen der Alliierten auf die Transportschiffe zurückgebracht worden. Man schätzt die im Peloponnes unter Führung der aufständischen Offiziere Zidersland leistenden griechischen Truppen auf vier Divi- kmien.

>ber. um die Stadt durch ein protziges Dokument russisch K legitimieren. Weit über die ganze Stadt hinweg Hgt die goldene Kuppel der Kirche. Wie die Seefestung ^ militärischen, so sollte die orthodoxe Kirche im bürger­ten die russische Vorherrschaft darstellen. Man sieht klch hier, wie die russische Regierung ganz planmäßig lltauf ausging, zu russifizieren. Und die Kenner des öaltenlandes lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, kß der Russifizierungsplan gelungen wäre; auch baltische Adel wäre in 40 oder 50 Jahren voll- ändig „eingerußt' worden, wie ja heute schon uralte Eische Geschlechter im russischen Staats- und Militar­ist stehen. Der Russifizierungsplan in Libau entbehrt Tragik nicht. Wie der Ausbau des gewaltigen See- Henwerks nicht gelungen ist, so fehlt auch der russischen athedrale das Werk der Vollendung. Kalt und trotz Goldverschwendung nüchtern steht der gewaltige A da, in seinen starren Konturen an dps erstarrte ganz erinnernd und an eine vergangene Macht, die sich «ubt, der Bewegung nach Leben und Freiheit entgegen- imen zu können. Wenn es je eine bildliche Darstellung k Verschmelzung eines unfruchtbaren Cäsaropapismus A dann in diesen Prachtbauten der „orthodoxen' Kirchen

Herr Malerei und einer gewaltsamen Innenarchitektur, nach außen zur gewaltigen Kuppel drängt, ohne den i indruck der Hoheit und wirklichen Größe zu erreichen.

Deutlcbe 8cbiffe für f)ol!anci.

^ deutsche und die holländische Regierung

haben nach langwierigen und nichts weniger als einfachen Behandlungen einen ernsten Zwischenfall aus der Welt geschafft, der die Beziehungen zwischen beiden benachbarten und stammverwandten Völkern vorübergehend empfindlich LeemtEgte. 8lm 22. Februar d.Js. waren sechs nieder- ländische Getreideschiffe aus englischen Häfen, wo sie wider- rechtlich festgehalten worden waren, ausgelaufen»: nachdem der deutsche Admiralstab zugesagt hatte, den iiw< Sperrgebiete tätigen Unterseebooten die Sicherung dieser! Dampfer zu befehlen, indessen ohne die Gewähr für das-

Aifffangen des Funkspruchs durch sämtliche beteiligte. U-Boote übernommen zu haben. Er ließ die Reeder viel­mehr ausdrücklich wissen, daß sie bis zum 17. März warten, mufften, wenn sie jeder Gefahr unbedingt aus dem Weges gehen wollten.^ Die Fahrt wurde trotzdem unternommen, i und das Unglück wollte es, daß die Schiffe gerade dem^ ! lenrgen Unterseeboot vor das Rohr liefen, dessen Funk- spruchemrichtung in jenen Tagen gestört war und infolge­dessen Len Befehl aus Berlin nicht ausgenommen hatte. So verloren die Holländer sechs prächtige Dampfer mit- samt der sehr beträchtlichen Getreideladung, die für die Ernährung des Landes schwer ins Gewicht fiel.

Die Entrüstung über den Vorfall war natürlich groß. Der verschärfte Unterseebootkrieg war damals erst wenige Wochen im Gange, und unsere Gegner lechzten ordentlich nach .Beweisen' für ihre Behauptung, baß wir ihn gar nicht anders als in völlig regelloser oder, wie sie sich zu­meist auszudrücken beliebten, in gesetzloser, ja verbreche- rffcher Weise zu führen imstande wären, daß unsere jungen Unterseebootskommandanten sich im Rausch ihrer Ver- nichtungsarbeit keine Rechenschaft über ihr Tun und Lassen abzulegen vermöchten, ja daß sie hohnlachend über ausdrückliche Weisungen des Admiralstabes hinweg­schritten, nur um sich keinen neutralen Happen, der ihnen in den Weg liefe, entgehen zu lassen. Heute denkt man wohl auch im Ausland etwas anders über dieses aus­erlesene Menschenmaterial, dem wir unsere jüngste See­kriegswaffe anoertraut haben. Aber die deutsche Regierung wollte gern ihr möglichstes tun, um die unbeabsichtigte Schädigung der holländischen Handelsflotte wieder - gut zu machen. So hat sie denn aus Teilnahme! für das Mißgeschick und in freundnachbarlicher j Gesinnung darein gewilligt, der niederländischen ^ Regierung gleichwertige, in Niederländisch-Jndien liegende ! deutsche Schiffe zur Verfügung zu stellen, wogegen diese die für die versenkten Dampfer zu zahlenden Versicheruugs- summen an Deutschland herausgeben will. Die Ersatz­schiffe find für die Fahrten zwischen Holland und Amerika ' bestimmt, brauchen also das Sperrgebiet nicht zu passieren. Den Besatzungen der versenkten Schiffe, die durchweg ge­rettet werden konnten, soll der etwa erlittene Schaden ersetzt werden: zur Feststellung der näheren Einzelheiten sind von beiden Seiten Bevollmächtigte ernannt worden. Die Eigen­tumsübertragung an den abzutretendenSchiffenkannerstdann ' vollzogen werden, wenn der beabsichtigte Flaggenwechsel von den kriegführenden Mächten anerkannt ist. Da er ' aber nach den völkerrechtlichen Bestimmungen nur bean­standet werden kann, falls er in der Absicht geschieht, auf diesem Wege die Gefahren und Nachteile der Kriegführung zu umschiffen, hier indessen lediglich holländische Interessen damit zu ihrem Rechte kommen sollen, so werden dem Besitzwechsel hoffentlich von keiner Seite Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden. So unangenehm es den Eng­ländern auch sein mag, daß dieser Zwischenfall sich nicht ^ zu einem regelrechten Zankapfel zwischen den beiden be­teiligten Ländern hat auswachsen wollen.

Die Holländer werden das Entgegenkommen, das khnen hier von deutscher Seite bewiesen worden ist, sicher­lich nach Gebühr zu würdigen wissen. Bei den unge­heuren Verlusten unserer Handelsflotte in diesem alle Weltmeere umfassenden Kriege bedeutet es wahrlich kein geringes Opfer, wenn wir freiwillig schöne und, wie man ohne weiteres annehmen darf, moderne seetüchtige Dampfer aufgeben, nur um dem niederländischen Volk unseren aufrichtigen Willen zur unverminderten Auf­rechterhaltung guter Beziehungen zu betätigen. Wie oft haben Engländer und Franzosen ihnen einreden wollen, daß wir darauf ausgingen, ihre staatliche Unab­hängigkeit zu zerstören, sie wirtschaftlich auf Schritt und Tritt zu schädigen, nur um sie unserem Willen gefügig zu machen: und in ihrem eigenen Lande hat es uns cm ähn­lich gerichteten Gegnern leider auch nicht gefehlt. In Wahrheit hat das Verhalten Deutschlands niemals zu so unsinnigen Verdächtigungen Veranlassung gegeben, im

Gegenteil, wir haben gerade Holland gegenüber mit be- Vorsorge jede Rücksicht wallen lassen,

es als ein ehrlich neutraler Staat

erheben dürfte. Jetzt sind wir dar-

über noch wett hinausgegangen. Damit ist von unserer Seite der Beweis geliefert, daß wir auch nach der Ver- fchärfung des U-Bootkrieges gern die Hand zur Verstau- digung bieten, wo die Umstände des Falles danach ange­tan sind. Ebenso hat die holländische Regierung der Welt gezeigt, daß man mit uns auskommen kann, sofern nur die Notwendigkeit vorhanden ist, der außergewöhn­lichen Lage, in die das deutsche Land durch die brittsche Art der Seekriegsführung versetzt worden ist, Gerechtig- keil widerfahren zu lassen. So ist hier ein wirklich gutes Werk vollbracht worden, und wir dürfen hoffen, daß beide Teile davon dauernden Nutzen haben werden, x

soliderer auf die Anspruch

Aus der Zchweh.

Ador.

Die Wahl des Herrn Ador in den schweizerischen Bundesrat und seine Betrauung mit dem politischen De­partement ist ein außerordentlich weites Entgegen­kommen an die Wünsche der Westschweizer. Kaum sind die deutschfeindlichen Demonstrationen in Genf ver­klungen und hat die schweizerische Regierung sich durch die in Genf begangenen Ausschreitungen in der peinlichen Lage gesehen, sich in aller Form bei der deutschen Re­gierung wegen des Genfer Pöbels entschuldigen zu müssen, so wird ein Genfer Politiker ausgesprochener Rich­tung mit dem gegenwärtig wichtigsten politischen Amt der Schweiz betraut. Das gibt uns zu denken. Ge­wiß besteht kein Grund zu der Annahme, daß nun die Schweiz mit vollen Segeln in das Fahrwasser der En­tente steuern werde. Daran wird sie durch ihre eigenen Interessen gehindert. Und mag Herr Ador im Herzen noch so sehr ententefreundlich sein, es gibt doch für jeden schweizer Staatsmann starke Hemmnisse für ententefreund­

liche Taten. Vor Schritten, die die Schweiz auf Gnade und Ungnade der Entente ausliefern würden, wird sich also auch Herr Ador gewiß hüten. Das hilft aber nicht über die Tatsache hinweg, daß ein Mann, der sich des besonderen Vertrauens der Entente erfreut, von vorn herein mit einer gewissen Belastung ins Amt tritt. Von unserer Seite wird er jedenfalls mit minderem Ver­trauen zu rechnen haben. Damit ergibt sich eine Ver­schiebung der Gewichts, für die man natürlich für uns in der Schweiz selber den Ausgleich herbeiführen kann. Wenn man geglaubt hat, den Welschschweizern ein Ent­gegenkommen in der Personalfrage zeigen zu sollen, so wird man gewiß um so genauer darauf achten müssen, daß in der Gesamthaltung der bisherigen Neutralitäts­politik kein Abbruch geschieht.

Daß die Ostschweiz sehr aufmerksam darüber wa­chen wird, daß sich die Hoffnungen, die die Entente an die Wahl des Herrn Ador knüpft, nicht verwirklichen werden, daran zweifeln wir nicht. Im übrigen werden wir Herrn Ador allein nach seinen Taten richten.

Aus Bayern .

Als Nachfolger Bezzels wurde nunmehr von der Krone zum Präsidenten des protestantischen Ober­konsistoriums Oberkonsistorialrat Friedrich Veit be­rufen. Er wurde zu Augsburg geboren und am gleichen Tag und im gleichen Jahr wie der Heimgegangene Prä­sident, nämlich am 18. Mai 1861. Präsident Veit wurde, nachdem er in Schwarzenbach a. d. S. und seit 1892 Pfarrer in München gewesen war, 1905 Dekan für ganz Ober­ bayern und am 1. Januar 1915 geistlicher Rat im Ober­konsistorium. Es steht zu befürchten, daß unsere Kirche schweren Kämpfen entgegengeht. Möge Gott dem neuen Präsidenten den starken Arm geben, dessen das Steuer der Kirche in dieser Zeit bedarf.

König Ludwig hat genehmigt, daß in Bayern das Reformationsjubiläum besonders feierlich begangen wird. Am Mittwoch, den 31. Oktober, soll in allen pro­testantischen Kirchen Festgottesdienst mit Predigt und Abendmahlsfeier abgehalten werden, und am nächsten Tag Schulgottesdienste für die protestantischen Schüler aller Schulen. Zu andern Zeiten darf in Bayern das Resormationssest bekanntlich nur an einem Sonntag ge­feiert werden. _

Politische Rundschau.

Sckveis.

X Die Agitation in der Westschwsiz hat es nun doch dahin gebracht, daß Nationalrat Ador Hoffmanns Nach­folger geworden ist. Zwar mit der Einschränkung, daß er nur bis Ende 1917 das politische Departement ver­waltet. Dann soll dieses — so beschloß der Bundesrat — ein für allemal an den Bundespräsidenten übergehen, der fortan durch sein Amt selbst Vorsteher des politischen Departements sein soll. Die gerade in diesem Jahr wichtiger Entscheidungen für Ador beschlossene Ausnahme von der Regel zeigt das Übergewicht, das die West­schweizer zu gewinnen vermochten, dank der erbärmlichen Ententeintrige gegen Hoffmann. In der deutschen Schweiz wies man vergebens darauf hin, daß Ador sich wegen seiner ausgesprochenen und offen zur Schau getragenen Sympathien für eine der kriegführenden Parteien nicht für das hohe Amt eines Bundesrats eigne, geschweige denn für die Leitung der auswärtigen Angelegenheiten. Weiter beschloß der Bundesrat, daß die Handelsabteilung des politischen Departements an das Volkswirtschafts-* departement übergeht, das durch spätere Verwaltungs- Maßnahmen so gut wie möglich entlastet werden soll. — Inzwischen hat Herr Grimm bestätigt, daß die Anfrage nach Bern mit seinem Willen und in seinem Aufträge gestellt worden sei. Von speziellen Kriegszielen oder Be­dingungen für einen Separatfrieden sei keine Rede ge­wesen, sondern nur von allgemeinen Kriegszielen und FrieLensmöglichkeiten. Hoffmann als deutschen Agenten zu verdächtigen, sei absurd.

ltuölanct.

X Die „Verfechter der Freiheit der Völker' stützen sich und ihre Raubpläne immer sichtbarer auf die berüchtigten Schergen des Zarismus. Die Hoffnung auf die Kosaken kommt in den Meldungen der russischen, der Entente ver­schriebenen Machthaber ebenso deutlich zum Ausdruck, wie in den englischen Zeitungen, die offen zum blutigen Niederwerfen der friedensfreundlichen und antiimperialisti­schen Strömungen in Rußland auffordern. Die Kosaken wollen angeblich den Krieg im engsten Einvernehmen mit den Verbündeten bis zum vollständigen Siege fortsetzen und haben zusammen mit der Schwarzmeerstotte und anderen militärischen Organisationen einen Ausschuß zur Bildung einer revolutionären Armee von Freiwilligen gebildet. Der Ausschuß plant, ein Bataillon Freiwilliger aufzustellen, die zum Angriff übergehen und durch ihren Schwung die Truppen zum Sturme mitreißen sollen. Die Anführer sollen von den Freiwilligen gewählt werden.

Italien .

x Italiens Schachzug in Albanien hat nicht nur bei den Albanern selbst die gebührende Zurückweisung gesunden» sondern auch bei seinen Verbündeten energischen Wider­spruch gefunden. Es ist zu einem Protest Englands» Rußlands «nd Frankreichs in der albanischen Frage gekommen. Die Botschafter der genannten Länder in Rom hätten gemeinsam der italienischen Regierung ihr Befremden über die italienische Politik, namentlich in der albanischen Frage, ausgedrückt» die unbedingt nur von einem internationalen Forum entschieden werden könne.

Sur dem Srotzherzsgtum.

Karlsruhe . 3. Juli 1917

* Der Frühdrnsch unserer Getreideernte. Die „Karlsr . Ztg.' schreibt halbamtlich: In der letzten Zeit sind in der Tages- und Fachpresse mehrere Artikel über den Frühdrusch erschienen, in denen zum Ausdruck ge­bracht ist, daß das KriegswirtschafLsamt für Betriebs­mittel (Schmieröle, Treibriemen usw.) sorge. Diese Auf­fassung ist irrig. Das Kriegswirtschastsamt kann ledig­lich auf Anfrage Adressen vermitteln oder Bestellungen