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o Gewerbe B«rsch«ßverein Heimbach bei Emmendingen . Dieser Tafle fand die ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Heimbach im Schulzimmer dahier statt, die­selbe wurde vom Vorstand K. Fehrenbach geleitet, wobei die nachstehenden Punkts der Tagesordnung zur Verhandlung gelangten:

1. Kassenbericht über das verflossene Vereiusjahr.

8. Bericht über die Tätigkeit des Vereins, der Versammlun­gen, Sitzungen, die Weiterentwicklung der Schule für dis Lehrlinge, die Beteiligung der Meisterkurse und Gesellen­prüfung.

3. Dir Abhaltung des Jahrestages der Gründung des Ver­eins 1862 wurde verschoben.

4. Zugang Von passiven Mitgliedern unter Aufforderung zu aktiven Landosverbandsmitgliedern.

5. Die Einrichtungen des Landesverbandes.

6. Die Einführung der Elektrizität am hiesigen Platze.

7. Vergünstigungen des Stuttgarter Versicherunasvereins.

8. Beteiligung an der Jubiläumsausstellung Karlsruhe

9. Verschiedenes.

Die Versammlung nahm einen raschen Verlauf und konnte dieselbe alsbald geschloffen werden. O.

O Merchingen. sGewerbevcrein.) „Neue Bahnen zur Ent­wicklung des Handwerks", lautete das Tbemo, zu dem der Gc- werbeverein seine Mitglieder in das Gasthaus zum Lamm ringelnden hatte. Nach der Eröffnung der Versammlung durch Herrn Geignetter s., begrüßte er besonders den Redner, Herrn Bürgermeister Salm, die auswärtigen Herren aus Oüerwitrstadt, Hingheim und Ballenberg und erteilte Herrn Gewerbelehrer Bosch, Eberbach , der vom Gvotzh. Landesge- werbsamt geschickt worden war, das Wort. Dieser erstattete Bericht über die neuesten Erscheinungen im gewerblichen Le­ben. Er berührte besonders di« Weihnachtsmesse des Karls­ruher Gewerbevereins, die Bauberatungsstelle beim Großh. Landcsgewerbeamt, das VerdinguugSamt Mannheim , das Lan- dessubmisiionsamt mit den Verhandlungen in Rastatt und im Landtag, die Vorgänge im Reichstag und die Einrichtungen des Landesverbands- — Tie Diskussion war sehr angeregt. Zuerst sprach Herr Webermeister Herold über die Kranken­kasse des Landesverbands. Zu demselben Thema sprach Satt- lermeistcr Ruof und Postvsrwalter Mayer. Hierauf sprach Herr Bürgermeister Salm über das Borgunwesen und stimmte dem Redner in seinen Ausführungen mit einem prak­tischen Beispiele zu. Hierauf wandte er sich der hiesigen Fort­bildungsschule zu und bemerkte, daß, da die Schülerzahl sehr gering sei, sie vielleicht aufgehoben würde. Er, tote Herr Post- verwaltsr Mayer und Gewerbelehrer Basch war der An­sicht, datz die auswärtigen Meister ihre Lehrlinge nach Mer­chingen schicken sollten, schon wegen der immer größeren An­forderungen an die theoretische Ausbildung. Zu demselben Tbcma sprachen noch die Herren Fried lein und Geig­netter I.. der die Wichtigkeit des Unterrichts betonte. Herr Glasermeister Kromhold sprach dann über die zu errich­tende Eisenbahr!, die, Merchingen nahe Arbeitsgelegenheit bring«. Mit Dankesworten an den Herrn Redner, sowie alle Herren, die sich an der Diskussion beteiligt hatten, schloff Herr Geign etter k. die so schön verlaufene Versammlung.

Ihle mehr das Gesamtgewerbe ins Auge faßte, zeigte Herr Maurer , wie unehrliche Manipulationen das Ansehen der . einzelnen Meister herabwürdigen und ihnen sogar die Türen der Architekten zuzuschließen vermögen. Auch unser Schmer­zenskind, die Bahnfrage, wurde aufgeworfen und eifrig dar­über diskutiert und beschlossen, den Gemeinderat zu ersuchen, erneut an Großh. Regierung um Ausführung des Projektes heranzutreten und so die Gemeinde Mühlbach und ihre Arbeiter aus der steigenden nicht zu unterschätzenden Notlage heraus­zubringen. An dieser Tiskufficn beteiligten sich die Herren Spahn, Neureut her, Goldner, Dettling und Ihle. Herr Reureuther schloß die Versammlung mit dem Dank an den Referenten und die Teilnehmer, und mit dem Wunsche, die Anregungen möchten auch recht beherzigt werden.

Eingesandt.

Eichstetten . In dem Bericht über die Generalversammlung wurde ich fälschlich als Gewerbelehrer bezeichnet. Ich mache die Herren Meister meines Schulbezirks darauf aufmerksam, daß ich als Hauptlehrer und nicht als Gewerbelehrer in En- dingen angestellt bin, aber ausschließlich den Unterricht an den gew. Fortbildungsschulen Endingen , Eichstetten und Oberrot - weil unter Aufsicht Großh. Landesgewerbeamts versehe.

A. Kuß.

Anfragen nnd Auskünfte.

öffentliche Anfrage: l. Darf nach dem bestehenden Gesetz ein Landw. Konsumverein mit seinen Waren einen öffent­lichen Handel treiben, d. h. seine Waren auch an Nichtmit­glieder abgeben?

2. Ferner, was kann dagegen unternommen werden, wenn ein solcher Verein bei Lieferungen an die Stadt oder Gemeinde, die ausgeschrieben werden, mit in Konkurrerrz tritt, und da­durch die am Platze befindlichen Geschäftsleute, die doch ihre Steuern und Abgaben der Stadt oder Gemeinde bezahlen müssen, mit seinen niedrigen Angeboten ganz empfindlich schädigt?

Antwort: 1. Nein! Verkauf darf nur an Mitglieder statt­finden. 2. Anzeige an Großh. Amtsgericht (GenossenschaftS- registcrgerichts.

Drechsler, welche noch im Besitz von Spinnradeisen sind, aber für diese keine Verwendung mehr haben, mögen sich be­hufs Abnahme an Drechslermeister Ott in Gerichtstetten wenden.

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Bericht vom Altmetall- und Eiscumarkt

gegcbcu orn

O Gewerbcverein Mühlbach bei Eppingrn. Am Sonntag den 22. Februar hat der hiesige Gcwerheverein seine Mitglie­der. sowie sonstige Interessenten zu einer Versammlung in das Gasthaus zum Ochsen geladen. Als Redner war seitens Großh. Landesflewerbeamts Herr Gewerbeschulvorstand Spahn in Eppingen bestellt. Nachdem der Vorstand des Ge­werbevereins die zahlreich Erschienenen begrüßt hatte, refe­rierte Herr Spahn über das Thema: Was kann zur Besse­rung der wirtschaftlichen Lage der Handwerker geschehen." In seiner einstündigen Rede legte er Vie Mißstände im Handwerk dar und zeigte, wie diesen gesteuert werden kann. Sein Haupt­augenmerk wendete er dem hier am meisten vertretenen Stein­hauergewerbe zu, weil gerade dies in den letzten Jahren sehr zurückgegangen ist. Er forderte zur Gründung einer Genoffen- sckaft auf, die auf gesetzmäßiger Grundlage oufgebaut und infolgedessen geschlossener dasteht, als der hiesige Stcinhauer- meisterverband, die kreditfähiger ist und konzentrierter zu ar­beiten und die unehrliche Konkurrenz entschiedener zu bekämp­fen vermag. Auf diesen letzten Punkt wiesen noch zwei Dis­kussionsredner. Herr Ihle, Vorstand des GewrrbevereinS Ep­pingen, und Herr Hauptlehrer Maurer, hin. Während Herr

der Altmetall- und Eisenhandlung Dreyfutz <L Ettlinger. Rastatt , LU. Februar ISI4. Nachdruck nur mit Quellenangabe gestatte!.

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Nachdruck au< »er Badischen Gewerbe- un» Handwerkerzeitung, wen, überhaupt, dann nur mit »oller Quellenangabe gestattet.

Für die Redaktion des vom Großh. LandeSgewerbeamt herausgegebenen 1. Teils der Zeitung und den Inseratenteil

verantwortlich I ngenieur Bucerius, Karlsruhe i. B.

Für den unter der Rubrik »Landesverband der badischen Gewerbe- und Handwerkervereinigungen" und im »Unterhaltungsteil"

veröffentlichten Anhalt A. Niederbühl» Rastatt .