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die Gesellschaft Altenberg, Vieille Montagne, einen neuen Anstrich hergestellt, welcher sowohl wetterfest als gefällig von Ansehen ist, wie dies durch verschiedene Probeobjekte, welche bereits mehrere Jahre erfolgreich allen Witterungseinflüssen Stand gehalten haben, erwiesen ist.
Die braune Farbe, welche sich auch abtönen läßt, besteht aus einem feinen, metallischen Pulver, welches die Firma Schroeder L Stadelmann in Oberlahnstein a. Rhein unter der Bezeichnung „Farbpulver für elastischen Zinkanstrich" herstellt.
1 Kilo Farbpulver mischt man mit 1 Kilo ungekochtes Leinöl und 40 Gramm Siccativ. Dieses Siccativ wird aus 1 Kilo harzsaures Mangan und 2 Kilo Terpentingeist kalt zusammengemischt.
1 Kilo Farbpulper genügt, um ca. 15 gm Zinkfläche zweimal zu streichen.
Das Farbpulver wird mit gewöhnlichem, ungekochtem Leinöl durch einfaches Umrühren angemacht, wobei nur zu beachten ist, daß sich keine Körner bilden dürfen. Es ist empfehlenswerth, wenig Farbe auf einmal anzureiben, ein niedriges Gefäß dazu zu verwenden und jedesmal mit dem Pinsel umzurühren, ehe man etwas Farbe nimmt, weil das Oel infolge der Schwere des Pulvers schon nach ganz kurzer Zeit obenauf schwimmt. Gefäß und Pinsel müssen vor Gebrauch gut gereinigt werden. Wesentlich ist es, ganz wenig Farbe am Pinsel zu haben und sehr dünn aufzutragen, da die Farbe sonst abläuft. Um die Pinselstriche zu verwischen, welche je nach der Beleuchtung der gestrichenen Fläche sichtbar werden, muß der Anstrich mit einem dicken, trockenen Pinsel betupft werden.
Es ist unbedingt erforderlich, daß dieser Anstrich schnell trocknet; derselbe ist daher im Freien nur während der guten Jahreszeit an regenfreien Tagen vorzunehmen — er bleibt auf die Dauer elastisch.
Eine Vorbedingung für die Haltbarkeit des elastischen Farbanstriches ist die vollkommene Oxydation der zu streichenden Zinkfläche. Es ist daher durchaus nothwendig, mit dem Anstrich zu warten, bis neues Zinkblech oxydirt ist, oder eine künstliche Oxydation vorzunehmen. Um letztere hervorzurufen, ohne das Metall durch zu starke Säurelösung zu beschädigen, bedient man sich folgenden bewährten Mittels; man löst:
1 Theil Kupferchlorid,
1 „ salpetersaures Kupfer,
1 „ Salmiak