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BADISCHE WIBTSCHAFTS-ZEITUNG
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(Welterzeugung 1930 = 270000 Tonnen — davon Deutschland 31000 —; 1936 = 366000 Tonnen — davon Deutschland 97000 Tonnen —). Um diese Preissenkung zu erzielen, mußte nun allerdings zuvor das Elektroschmelzverfahren entwickelt sein, mittels dessen •es Ende der 80 er Jahre gelang, Aluminium in Barren und Blöcken darzustellen. Die Verschwisterung des Aluminiumwerkes Bheinfelden zum ersten Hochrheinkraftwerk als dem Lieferanten billigen Stromes ist damit ohne weiteres offengelegt.
Als im Jahre 1898 in dem fürderhin dem Konzern Aluminium-Industrie A.-G. Neuhausen angehörenden Aluminiumwerk Bheinfelden die Aluminiumerzeugung begann, betrug die Arbeiterbelegschaft 140 Mann, eine Ziffer, die bis zum Jahre 1915 nur auf 200 Köpfe anzusteigen vermochte. Doch waren ja inzwischen — zum Teil reichsseitig — noch weitere Werke ins Leben gerufen worden (Lauta-Werk, Erftwerk, Aluminiumwerke
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Bitterfeld usw.), die sich in die Erzeugung des rasch ansteigenden Aluminiumverbrauchs des Beiches teilten. Auch in den Nachkriegsjahren bis zur Machtübernahme konnte eine wesentliche Steigerung der Belegschaftsziffer des Bheinfelder Aluminium-Werkes nicht erfolgen.
Wie ein in stehendes Wasser geworfener Stein seine konzentrischen Wellenkreise schlägt, so konnte es auch im Falle des Aluminiumwerkes Bheinfelden nicht aus- bleiben, daß dem durch die Errichtung eines Werkes der Aluminiumerzeugung erfolgten Anstoß Aluminium weite! verarbeit ende Industrien auf dem Fuße folgen mußten. Was das Wirtschaftsgebiet am Hochrhein anlangt, geschah es, daß im Jahre 1910 die Maschinenfabrik und Eisengießerei Saaler A.-G. in Teningen mit dem Schweizer Ingenieur Gautschi in Verbindung trat, der zunächst im Laboratorium und später fabrikationsmäßig ein Verfahren zur Herstellung von Aluminiumfolien entwickelt hatte. Zur Auswertung des Verfahrens wurde