Solothurn waren ſeit dem Züricher

In dem Kanton

veränität ein Unding iſt. Aufruhrs

ſie weit mit der Vorbereitung 8 6. September Putſch genannt, vorgerückt, um die Annahme der erneuerten Verfaſſung zu vereiteln Die Regierung war jedoch

gewarnt; die benachbarten Kantone Bern , Aargau , und Baſelland

waren zum Beiſtande im Falle der Noth gemahnt und bereit; und ſo gelang es ihr, die Anſtifter gefangen zu nehmen. Gegen 30 ſo daß zu erwarten iſt, daß die

derſelben ſind verhaftet worden, ſ

Verfaſſung ruhig ablaufen wird. Ueb dieſer Ausgang der Ger

Abſtimmung über die iſt, nach ſicheren Gerüchten zu urtheilen ein großes Glück für die Schweiz . Denn wäre der erſte ſtreich in Solothurn gelungen, ſo ſollte ein Sturm in nachbarten Kantonen Aargau und Luzern losbrechen, katholiſche Geiſtlichkeit ſeit längerer Zeit Geld und aufrühreriſche Schriften unter ihre Leute ausgeſtreut hat. Ohne viel Blutver gießen wäre die Sache nicht abgegangen. Mit welcher Stimmung die Züricher Regierung e ſolche„ſchöne Bewegung“ für die Religion und Sitten der Väter würde angeſehen haben ſich von dem tze abnehmen, welchen die ihr günſtigen (beſonders der Beobachter aus der öſtlichen Schweiz ) ſolchen Be ſtrebungen haben angedeihen laſſen. Kein Ereigniß hat wohl Republikaner beſſer über Volksherrſchaft belehrt, als

den

wo die

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die

die läßt S Blätter

die eifrigen die Züricher Revolution am 6 September. Man fängt an

lle der Mehrheit des Volkes

zuſehen, daß in vielen Fällen der Wi Volk regiert, die

auf Seite der Unvernunft iſt; daß alſo, wo das vielköpfige Unvernunft auf dem Throne ſitzt. Dennoch iſt es die noch jüngſt erklärte Meinung eines bekannten Radikalen der weſt⸗ lichen Schweiz , der auch meinte, ein„Republikaner“ müſſe„die Fürſten haſſen und darum nicht für ſie beten“/ Druey), und eines hoch-⸗ geſtellten Stockariſtokraten der öſtlichen, daß die Regierung in Al— lem der Mehrheit der Staatsbürger gehorchen, oder abtreten müſſe

Por cher

(So rechtfertigt der letztere den Sept.) So haben die Cxtre me den Staat auf den Kopf geſtellt; kein Wund ei ſolchen Meinungen zuweilen drunter und d m Waadtlande haben 60 Geiſtliche Entlaſſungen eingereicht

eintritt, nach

weil mit dem neuen Jahr ein neues Kirchengeſetz welchem unter Anderm die Kirchenſynode nur auf Befehl des Re⸗ gierungsrathes ſich verſammeln kann. Das Nähere iſt noch nicht in die öffentlichen Blätter übergegangen. Dabei bleibt den Schwei⸗ zern jedoch der Vortheil, daß durch das rege öffentliche Leben die

wahren Lebensfragen der menſchlichen Geſellſchaft ein ſteigendes Intereſſe für alle Ste zürger erhalten, und die gegenſeitigen 9 echte und Anſprüche der Schule, der Kirche

hshäuſern

ſtand der Unterhaltung in Wirt 2 Aus der Schweiz , 11 Jan chei ch ablaufen zu ſollen

nen die Verfaſſungserneuerungen dennoch nicht Die Regierung von Aargau hatte die Verhaftung des ar Spitze der Bewegungspartei im Freiamte ſtehenden ſogenannten Bünzner Komitees angeordnet; die Bezirksamtmänner von Brem garten und Muri waren durch verſtärkte Polizei mit haftung beauftragt. Nun vernimmt man, daß die vom Bezir

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der 0 ks a

amte Muri daſelbſt Verhafteten durch einen Volksauflauf gewalt ſam befreit, und der Bezirksamtmann, ſo wie der ihm beigeordnete Regierungskommiſſär, Regierungsrath Waller, gefangen genommen

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ezirksamtmann von

Ein anderes Gerücht ſagt, der Ge

Bremgarten verwundet worden nach einem Gefecht Militär zurück⸗

worden ſeyen. Muri ſey erſchoſſen, der von ſtern ſoll ein Zug nach Aarau unternommen, bei Lenzburg aber von dem daſelbſt aufgeſtellten geſchlagen worden ſeyn.— Heute ſeit dem frühen Morgen ſollen noch blutigere Kämpfe ſtattgefunden haben. Im Kanton Zürich

iſt das Militär aufgeboten. Dänemark . betreffenden Beamten in Nordſchleswig iſt von

An i Regierung zu Gottorf am Schluſſe des vorigen Jahrs ein Rund

die der

ſchreiben ergangen, deſſen wichtigſte Beſtimmung die iſt, daß auch die Advokaten in den Diſtrikten, wo die Beamten, die dazu die

verpflichtet ſind, vom 1. Januar 1841 an die däniſche Sprache in allen Regierungs- und Rechsſachen zu gebrauchen, ſich der däniſchen Sprache bei n Eingaben und Vorträgen bedienen ſollen Dieſelbe Verpflichtung ſoll für ſie in den übrigen nordſchleswigſchen Diſtrikten eintreten, ſobald daſelbſt die Beamten die vollſtändige Fähigkeit erlangt haben, ſich der dä⸗ niſchen Sprache zu bedienen. Kieler Kor

Tüchtigkeit beſitzen,

ihre

So ſchreibt das

reſpondenzblatt

es

in der napoleoniſchen Armee,

Provinzen Dänemarks ſollen, wie

ſcheint, zu däniſchen Elſäßern gemacht werden!

Die deutſchen

—: Frankreich . Graf Generallieutenant von 82 Jahren

Hulin, geweſener

iſt heute

10. Jan.

Paris ,

den Herzog

geſtorben. Er hatte jenes Kriegsgericht präſidirt, d von Enghien zum Tode verurtheilte Hulin war ein geborner Genfer und beim Ausbruch der Revolution Jäger im Dienſte ei nes Adligen er war mit in der vorderſten Reih Baſtillen ſtürmer ward unter Robespierre ſeiner Mäßigun 0 einge kerkert, nd erhielt erſt durch den Sturz der Bergparthei ſeine Freiheit wieder. Er focht in Italien mit Auszeick dann war er Jahre hindurch und bis zum Ende ö niſchen H ft Kom dant 1Paris Baron Karl Duy hu 16 la

Statiſtiker, hat, wohl um den 2 vielfach verbreitet werden, d Klafſ die Be den aufzuregen, eine kleine Schrif und Eintrackh ler Klaſſen des franzöſiſchen Volke ſſen, in der er ſick vorzugsweiſe an die Pariſer Arb Sie wird gelobt und auch daß der National ſie zum CE zer Invek tiven macht, ſcheint für ihren Werth zu

Das Theater de la Renaiſſance wollte Es war einmal ein König und eine Königin ſur hatte viele Aenderungen darin verlangt, und zuletzt geſt Is ſchon Alles zur Aufführking bereit war, die Vorſtellung ˖ Daß die Neuigkeit, deren äſthetiſcher erth übrigens als f gering bezeichnet wird, ein Verbot der hörde veranlaßte dadurch motivirt, daß ſie unſchickliche Anſpielungen auf die Köni gin von Großbritanni nthal

Straßburg,( 8 k ſich K K 1 1 leg Ber w fr f fů die Juriſten getroffen n der abſoluten Zentraliſatior

ſich dadurch in ein ſehr grelles Licht geſtellt. A. Z.)

hat —Paris , 9. Jan. Ich möchte wohl den Mann ſehen, der, enn er die Salbadereien der Pariſer Blätter durchſtudiert hat,

w

mir zu ſagen vermöchte, er habe jetzt den wahren Geſichtspunkt erfaßt unter welchem das Projekt der Befeſtigun n P künftige Woche in der Ke 1er ttirt 1 f U l kar dieſer Angelegenheit, gegen d des Miniſteri ms ſelbſt ir Kabi f˖ lch ifels ohne eine der tig Politik Frank reichs en vürde. Es verlohnt ſich darum der Mühe über dieſen Ge and im Klaren zu ſeyn Um den Grund gedanken, welchen das Kabinett vom 29. O bei Vorlegung des in Frage ſtehenden Geſetzentwu hatte gehörig ins Auge z faſſen, muß man wiſſen, daß das gegenwärtige Miniſterium eine ſolche Maßregel nur deßwegen vor die Kammer brachte weil ſie ſich in dem miniſteriellen Nachlaß des vorhergegangenen Kabinetts vorfand, und daß es die Zweckmäßigkeit derſelben lediglich der Beurtheilung der Kammern anheimſtellen ollte. Auf dieſe

konnte dieſer Geſetzentwurf unmöglich eine Ka⸗ denn wird er verw Miniſter

aufgefaßt, werden; nicht

Weiſe binettsfrage

Initiative davon

rfen

ium, ſondern jenem

dem jetzigen

vom 1. März angehört, die Verwerfung einzig und all u Hrn. Thiers und ſeine Kollegen Allein der es Hrn. Guizot nie verzeihen wird, während der letzten A

kuſſion ſo unbarmherzig dem öffentlichen Tadel von ihm ge ſtellt worden zu ſeyn, ſann auf ein Mittel, wodurch di Befeſti gung von Paris , noleus voleus, für Hrn. Guizot in eine Ka binettsfrage verwandeln müßte. Das Minif m vom 29. Okt hat nämlich das urſprüngliche Projekt dahin modiſtzirt, daß es nicht, wie Hr. Thiers es gte, die zur Vollendung dieſes Rieſenwerkes erforderlichen Fonds dem B für 1841 allein auflaſtet, ſondern dieſelben auf drei Jahresbudgets repartirt, ſo

Jahren vollen— „Seitenſtücke

daß die Feſtungswerke der Hauptſtadt erſt der dieſem

det werden ſollten. Hr. Tl 1 zur chineſiſchen Mauer“ ein naiver Ausdruck des Conſtitu— tionnel— ſeinen werthen Namen ſo bald als möglich angeheftet ſehen will, verlangt, daß die Arbeiten im Sturmſchritte vor ſich gehe die dazu erforderlichen Gelder ſämmtlich in das Bud—