von Reuß beſucht dieſes Privat-Lehrinſtitut gierung im Jahre 1828 das Vitzthumſche Geſchlechtsgymnaſium mit jener Anſtalt vereinigte, ſo blieb dieſelbe darum doch immer ein Privatinſtitut, deſſen Zweck iſt, die welche als ganze oder halbe Penſionäre aufgenommen werden, von den erſten Elementen bis zu den höheren Regionen des Wiſ— ſens zu führen, und ſelbſt für die Univerſität, welche ſie von hier aus unmittelbar beſuchen können, vorzubereiten Wir haben
Geſetze erhalten, um den eingetretenen Uebergang zu einem neuen Münzfuße zu reguliren; es fehlt uns nun weiter Nichts, als—
die im neuen Münzfuße ausgeprägten Münzen. Vorerſt hat ſich in unſerm täglichen Verkehre weiter noch Nichts geändert, als daß, da auch die Pfennige verändert und etwas leichter geworden ſind die Waaren im Detailhandel ſchon größtentheils um 1 Pf. auf— geſchlagen haben, obgleich die Werthverminderung des Pfennigs nur einen Unterſchied von einem kleinen Bruchtheile deſſelben betragen
mag. Damit ſind nun freilich alle die ſchönen früheren Prophe— zeihungen, daß die Preiſe im Einkaufe unter 2 Groſchen nicht ſteigen würden, vollkommen zu Schanden geworden, und es hat ſich gezeigt, daß der formelle Vortheil, eine Summe Pfennige durch die Dezimaleintheilung leichter zu Groſchen machen zu kön— nen, durch den materiellen Nachtheil, daß die ärmſten Klaſſen ihre
Beduͤrfniſſe theurer bezahlen müſſen, erkauft worden iſt (Hannov Vor
3.) Aus dem Mecklenburgiſchen, 16. Febr acht Ta⸗ gen wurde auf dem Rathhaus zu Neubrandenburg dem Haupt— theilnehmer an der vielbeſprochenen Ermordung Haberland's das Urtheil erſter Inſtanz publizirt. als Anſtifter und Haupt⸗ thäter bei der Greuelſzene betheiligte Wirthſchaftsinſpektor Bü⸗ ſcheck iſt zum Tode verurtheilt, der Kandidat der Theologie Stein⸗
Der
rück zu 20 Jahren Zuchthausſtrafe. Die Taglöhner, welche das Verbrechen mitbegangen haben, von denen aber bereits mehrere im Gefängniſſe geſtorben ſind, kommen mit gelinderer Strafe da von. Die Akten ſollen ſchaudervolle Belege zu der Geſchich
menſchlicher Verworfenheit enthalten. Schon die Unterſuchungen welche der ermordete Haberland im Schweriniſchen zu beſtehen hatte, in deren Folge er auch gewiſſermaßen aus dieſem Lande
exilirt wurde, ergaben eine ſo unglaubliche Menge der gräßlichſten Schandthaten, daß man dieſen Mann mit Recht für einen der raffinirteſten, heimtückiſchſten Böſewichter halten kann. Es ſind auf ſeinem dortigen Gute Tarnow Szenen vorgekommen, welche
nur den Greueln, die ſich einzelne Pfla zer gegen ihre Sklaven jemals haben zu Schulden kommen laſſen, an die Seite geſtellt vetde n können. Auch in Matzdorf brachte ſei sgeſuchte 2 die Menſchen zu uälen D Einwe m aftlich eine Beſchwer deſchrift an d egiert chter um Abhilfe ihrer Noth und Qual Es ſoll auch ein fürſt licher Kommiſſär dorthin geſchickt ſeyn, dieſer aber die Klagen der Leute unbegründet gefunden haber(L. A. Z.) Frankfurt , 20. Febr. In Betreff des Göthe -Denkmals hat das Komité den Beſchluß gefaßt, deſſen tigung Schwanthaler in München zu übertragen. Wie man hört, hätte ſich das Komite bereits mit demſelben in nähere Verbindung geſetzt.(Schw. M.)
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Wenn gleich die Re⸗
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Söhne gebildeter Stände,
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unruhige Auftritte ſtattgefunden. Die Schüler rotteten ſich zu
ſammen, errichteten Barrikaden, und entwichen zuletzt in Maſſe Nur die dem Militär angehörigen Schüler blieben zurück, um nicht als Deſerteurs behandelt zu werden. Die Schule iſt bis
auf Weiteres geſchloſſen und eine Unterſuchung eingeleitet worden
Das Journal des Debats theilt eine vom 8. Januar datirte Adreſſe des Kolonialrathes von Martinique den Gouverneur der Inſel, Gegenadmiral du Val d'Ailly, mit, welche ſich in bitterem Tone gegen die beabſichtigte Organiſation einer Miliz auflehnt, und darin den Anfang zu andern„unſinnigen“ Reformen ſieht, welche man mit der Kolonie(nämlich mit den Sklavenbeſitzern) vorhabe Die Antwort des Gouverneurs iſt ziemlich ernſt gehalte und verweist dem Kolonialrathe ſeine anmaßende Einrede ge ein geſetzlich vorgeſchriebene Einrichtung, welche in allen andern fran— zöſiſchen Kolonien beſteht und auch auf Martinique ſchon ſeit län
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gerer Zeit beſtehen ſollte
Paris , 20. Febr In der heutigen Sitzung der Deputir— tenkammer brachte Hr od ſeine ſchon ſeit mehreren Wo⸗ chen angekündigten Beſchwerden über den mit der argentiniſchen Republik abgeſchloßnen Vertrag zur Sprache, und legte dabei zu— gleich eine Bittſchrift von dreizehnhunde den Ufern des la Plata wohnenden Franzoſen in ſeinem Sinne vor Einen Hauptfehler des Traktates ſieht der Redner darin, daß derſelbe mit Roſas als
Roſas doch nur Statthalter einer Provinz ſey, und auch dieſe Würde ihm beſtritten werde. So würde der ganze Traktat als nicht von der kompetenten Behörde abgeſchloſſen betrachtet, und namentlich dann angefochten werden können, wenn es ſich einmal um die Zahlung der ſtipulirten Entſchädigungen handle. Hr. Guizot trat auf, um die C d H Me llod zu widerlegen In Breſt werden die Seerüſtungen eben ſo eifrig betrieben wie in Toulon Eine neue Zeitſchrif„Revue orientale erregt Aufmerkſamkeit; ſie will auf Entwicklung der 2 2*
Zuſtände im ottomaniſchen Reiche hinwirken mentlich die Wahrung der Rechte
und macht ſichen der chriſtlichen und jüdiſchen Be.
völkerung der türkiſchen Provinzen zur Aufgabe. Ein Gelehrter, der lange in Konſtantinopel gelebt hat, Hr. Barrachin, ſteht an
der Spitze dieſes Unternehmens.
ein wahres i Die geſtrigen und die heutigen Blätter ſind voll von leidenſchaftlichen Kritik K ok für en 2* 14 ˖ R n UL 01 d8 Miniſterium ſelbſt 0 In der That könnten die Ideen§˖ ganz füglich Hrn Guizot denn dieſer ſich allein oft genug im Sinne jer Berichtes ausgeſprock ſondern auch faſt beſtändig
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deſſen gehandelt der Preſſe gegen den fraglichen der lichkeit g ſchen Politik,
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Bericht ammen: die gen den Journalismus, der Tadel der Thiers'- Mißbilligung jedes auf einen ausſchließlichen
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h, nachdem er ſich der Inſel Rhodus bemächtigt,[Johannitern oder eſelben hinweg um den Hafen zu reini- Widerſtande entriß en. Die Erztrümmer wurden ze ſyriſche des Sommers d verkauft, welche dieſelben zu S Bai von Marmoritza ſchafften, ſie hier l u dann mit denſelben 900 Kameele be⸗ter di ſie n in Innere zu transportirer Ordens auf der itt 8, den König Per des Widerſtandes für die S Nömern fül die Rhodier bekanntlich auf[gen den Halbmond, und lin der Se Niederlage deſſelben[löwenmüthig die Deutſch unterhandelten[So ändern Zeiten
Franzöſiſche Irrthümer. Um ſich zu überzeugen, daß die Franzoſen ihre ⸗ſeigene Geſchichte nicht kem Dank ſey den ro mantiſchen Nebeln, in welche ihre Geſchichtſchreiber dieſelbe gehüllt haben— braucht man nu ſtio Zentrummik der franzöſiſchen Tag über ache der Chriſtenheit ge der Befeſtigung von Paris , iks zunächſt ihnen fochten[ſie in der Deputirtenkammer n. leſen. Da wiederholen ſie z. B. die alte Litanei und Verhältniſſe. Da, Paris ſey gar nicht erobe ondern durch bl
40,000
Verrath den Verbünd liefert worden;
Rom . Die wo vor 300 N igliſche und deutſche Waf ‚ überl Unterhandlungen leiteten, hielten ſick fen hedenmüthig, aber unglücklich dem ungeſtuͤmmen Nationalgardiſten die Korps der Marſchälle an der kleinaſiatiſchen Küſte auf un 1 Vordringen des Erbfeindes der Chriſtenheit erlagen,] Marmont und hätten die Stadt recht gut Loryma, alſo in der Ba 1Marmoritza ſieht man ermals, aber im Frieden und ſieg⸗vertheidigen können und wenn Napoleon hievon iach Rhodus abzugehen. reich, brittiſche und öſterreichiſche Fahnen we⸗nicht überzeugt geweſen wäre, würde er nicht durch Auch in neuerer Zeit, im ſeck iten Jahrhundert,] hen, um hier Wache zu halten, daß das von allen ſeine Bewegung gegen die Kommunikationen der Ver er Golf durch eine der N that Seiten verletzte und erſchütterte Reich der Osmanen deten Paris blosgeſtellt haben. Wer aber den
nicht gaͤnzlich zuſamm
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Im Jahre 1522 u
Zultan
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intlich
Soliman
enbreche!
weiß,
(Pr. St. 3.)