Zeitraum von mehreren Jahren, wenn

sbald entgegengewirkt wird, des gar Marktes der

kation in Deutſchland bemeiſtern. Für dieſe Fabrikation

glaube ich vor Allem auftreten, denn hier

lt es ſich nicht von„reichen Fabrikanten“, nicht von großen

Handelsherren, ſondern hier fragt es ſich um die Cxiſtenz, um den

Taglohn der armen Spinnerin, und um den Fortbau einer Pflanze

welche für den Landmann einen großen Ertrag gewährt nämlich

von— und Flachs Hier handelt es ſich ferner nicht nur von badiſcher ereſſen, ſondern wirklich von ganz allgemei ſchen indem die Leinenproduktion und der Flachsbau ſich über ganz Deutſchland verbreitet. Ich

daher gerne ſehen, wenn ſich Kammer entſchlöſſe

auf die wirken,

zuck Auch

möge die fmerkſam ſeyn, und dahin

ins Protokoll niederz rzulegen, es Regierung

Einfuhr des Maſchinengarns au

daß derſelben mit einem Schutzzoll, und zwar wenigſtens von 9 Thlrn., entgegengewirkt werde. Wenn Dies nicht bald ht, ſo muß wiederholen großen haden, nicht

haben wir— ich

für ganz Deutſchland zu erwarten

nur unſer Land, ſonder

„Wenn ich nun Alles Dies überlege, und bedenke, daß wir eben erſt Klagen über die In des Rübenzuckers, daß wir ferner Klagen über den zu g Schutzzoll für Twiſt, und Klagen

für die Linnenpro woher es kommt

ines Schutzzolls

über den gänzlie duktion erhoben k

daf

naͤchforſchen dre 118 1 8 t n Dder Lage ſin Kl aber ſchon finden Zwecke, die Emporbringung der

Ich ſinde ſi deutſchen Zollverein begründet habe

deutſchen Induſtrie nicht mehr bei der weitern Ausbildung des Zollo ereins beobächtet und im Auge gehalten zu werden ſcheinen. Ich muß mit andern Worten fürchten, daß man dem fernern Aufblühen der Induſtrie nicht mehr die Aufmerkſam—⸗

den

keit ſchenkt, die ihr gebührt, und daß man die Induſtrie nicht mehr höher und höher heben will, ſondern dieſelbe unter einer Scheere zu erhalten ſucht, wof icht Intereſſen über den Kopf, f˖

Dieſes auch nicht als Grund annehmen

1 ſo gäbe zoch einen andern Grund, worauf ich ſchon bei einer andern Gelegenheit aufmerkſam machte, und der klar auf

6 bedarf eines Dr

der Hand Jedes öffentliche Leben gans zu ſeiner Einführung und Fortbildung. Frage ich mich nun, welches das Organ des deutſchen Zollvereins iſt, ſo finde ich hier eigent lichen ls die Einrichtung, daß alle zwei Jahre ein Zoll und alle 2 Jahre die hoben wer den he bildet un lt habe

1 j inf edenker i faſt 0 Erf dungen bringt ut 1 8 l geſtehen, daß ein Verein, der für die Bor Induſtr nichts Anderes darbietet, als einen alle 2 Jahre zu haltenden Zollkongreß, nicht in der Lage iſt den neuen und nothwendigen Anforderungen entſprechen. Wenn wir in England vorſchlagen

wollten, ein delsminiſterium oder ein Handelsbureau alle 2 Jahre zu ernennen, ſo würde man uns auslachen, und doch ge— ſchieht bei uns nicht viel Mehr

„Es iſt wohl wahr, und ich bin am wenigſten abgeneigt, es zu

verkennen, daß unſer Hr kla wieſen 5* wie ſehr die Herz ſage, es wahr, daß in den en es

die nichts Gemeinſames

ſind, welche

dadurch wird

F

haben, allein Dadurch,

bezů

daß die einzelnen Induſtrien der einzelnen Vereins ſich im⸗ mer nur an die einzelnen Finanzminiſterien wenden muſſen, die ihre Intereſſen zu beſorgen haben, vird 10 ts Ganzes erreicht es entſt raus iein und keine Stetigkeit in der Fortführung der tze, was ſo ſehr iothwendig wäre.

„Es iſt Dies gewiß ſo fla daß man wohl wünſchen darf, es möchte in Berathung gezogen werden, ob es nicht möglich ſey, eine Zentralbehörde für den deutſchen Zoll- und Handelsverein zu gründen, die entweder alle allgemeinen Anordnungen er oder doch wenigſtens in der Lag allgemeinen Anordnungen zr berathen und zur Schlußfaſſung irgendwo vorzulegen, die beſon ders in der Lage iſt, die Wünſche des Handelsſtandes und der In—

duſtrie von ganz Deutſchland aufzunehmen, und ſomit ein allge

meines Bild über den entwerfen, nicht blos ſondern ſich zu höhern Grundſätzen zu erheben

„Ich knüpfe an dieſen Wunſch zugleich

Zuſtand der auf einzelne allgemein

Induſtrie zu auszugehen ſchen

ganzen deutſchen ſpezielle Intereſſen vaterländiſchen und deut

weitern Und zwar

einen

geſtützt auf Dasjenige, was uns heute vorkam: auf den Umſtand wie der„geſchlichtete Zettel“ in unſerm Tarif vergeſſen werden konnte, und wie es möglich war, jetzt ein ſo von dem einfachen Twiſt ganz verſchiedenes Produkt unter den Tarifſatz des Twiſtes zu bringen. Der Grund davon kann kein anderer ſeyn, als der daß den Organen, die über die Tarifſätze zu berathen haben, die ganz ſpezielle Kenntniß, welche erforderlich iſt Tarif vollſtändig zu machen, abgeht. Es iſt dies im mindeſten kein Vorwurf, denn der Menſch iſt noch nicht geboren, der in ſeinem

Kopfe Alles vereinigt Induſtrie jetzigen Zeit ſchafft und wirkt. Nothwendig iſt es aber unmittelbar mit der Induſtrie ſelbſt zu

allein ſolche Beſtimmungen treffen, ſo

wa die in der

daß Leute, die thun haben, nicht ſich chäftsverſtändige

idern Geſ

beiziehen, und bei jeder Reviſion eines Tarifſatzes, und ſo auch

natürlich bei Verträgen, die mit dem Ausla ließe ſind, Berathungen mit den Sachverſtändiger

„Endlich habe ich noch einen dritten Wunſch, der beſonders auch mi

der Linnenproduktion zuſammenhängt Ich ſehe hier von Seiten

Hrn. Finanzminiſters die Möglichkeit der Erwie derang vor

aus, daß meine Beſorgniff icht hin⸗

˖ erde

lein eben deßwegen halte ich für noth

wendig, daß auch in Deutſchland Jedem, der ſich dafür i

Dasjenige bekannt werde, was ihm zu wiſſen nothwendig nämlich die Bewegung des Handels in Deutſchland , Dasjeni was ein-, aus-, und durchgeführt wird. In allen a i dern, wo ein indel beſteht, werden vierteljährlich kurze 0 dieſes Inhalts bekannt gemacht, alle 8

nie Ich ill nicht ſagen eiĩ obgleich man in Deutſchland wohl darauf kommen kann, daß Das was man der Oeffentlichkeit vorenthält ibſichtlich vorenthalten werde. Ich will Dies, ſage ich, bei dem Handels- und verein nicht vorausſetzen, allein es iſt ein nothwendiger

gemein dringender Wunſch, im Intereſſe des ganzen Handel

ſolche Notizen öffentlich bekannt gemacht werden, dan daraus ſeine Schlüſſe ziehen, und damit die öffentliche M g als bald Das herausfinden und bezeichnen kann, was der deutſchen Induſtrie noth thut. Dieſe meine drei Wünſche halte ich vor der Art, daß ſie die Kammer wohl zu ihren eigenen Wünſchen

rheben und ins Protokoll niederlegen ke 0 h l h hinſichtlich der Faf des erf ht da Kammer mö ſich prechen aß eine ſolch Zentralbehörde errichtet werde, ſondern nur dahin, die Kammer

möge den Wunſch ausſprechen, daß ſich der Zollverein über die Frage wegen Errichtung einer Zentralbehörde in Berathunger einlaſſen möge.

„Gewiß, irgend Etwas ſchehen, denn, täuſchen wir uns nicht, von all der Krieg gegen die deutſche Induſtrie uns mit ſeinen Baumwollen-Waaren und Leinen Zucker, Frankreich mit ſeinen feiner wir dagegen nicht kräftige Me höhere Schutzzölle einführen, ni gen ergreifen, ſo werden win ſchland Schlachtfeld fü die Handelsoperationen des Auslands und der Tummelplatz der ausländiſchen Manufakturwaaren ſeyn und bleiben, wie wir ſeither der Schauplatz der europäiſchen Kriege waren

*

hat für die deutf

Seiten her England bedroht

garn, Holland

f

mit

ſeinem Wollenwaaren, und

cht Repreſſe ſolche Drohun⸗

in Veut das

München , 6. Juli. Ihre kön. Hoh. die Oroßherzogin von Oldenburg hat heute, Nachmittags 2 Uhr, unſere ipt der laſſen. An die Stelle des in Ruheſtand verſetzter von Rechberg wurde dem Vernehmen nach bisherige Geſandte bei der ſchweizeriſchen Eidgenoſſenſchaft, Frhr. v. Mutzer, bei dem Stuttgarter Hofe akkreditirt; ferner der Geſchäftsträger in Dresden , Frhr. v. Verger, zum Miniſterreſidenten in der Schweiz befördert, und der quieszirte kön. Geſchäftstraͤger am griechiſchen

alchöſzszeßg in er⸗

(Nürnb. U

H ofe

nannt

Graf v. Waldkirch , zum