Seite

ki, ehe⸗ onsheer zier der Dobkie⸗ rowski⸗ ie nicht ren Ab⸗ ations jäterhin 'ach der 'e Titel otheken, gegen⸗ König⸗ eit.)

ſchenden ich ent⸗ urabaya elde von Werthes weßhalb en Ver⸗ n wird mten an It R Silber men er⸗ e Falſch⸗ dadurch romittirt Tüntok er dapß r dieſem gen hol— Suropäer aterlande n, was die nach erſt er iropa be—⸗ iſt, weiß nur ſehr ch öfters Uebri⸗ man im phie an en eigen 50 z. B Ende der van ver⸗ men vor⸗ 3, als in mancher er Brief raphiſchen ſe, eigen⸗ aber auch ungeachtet doch dem auſes an⸗ erwandten Anſprüche erung ihr

Luſtſpiel in

——

ittel.

Ole Oberdeutſche Zeitung er⸗ ſcheint täglich, und wird in Karlsruhe als Abendblatt aus⸗ gegeben. Der jährliche Abon⸗

nirungspreis betraͤgt 6 fl

wozu bei dem Bezug durch die

Poſt noch die Speditionsge⸗

bühren kommen. Man abon⸗

nirt in Karlsruhe bei der Expedition des Graunſche Hofbuchh für auswärts bei d etref⸗ fenden Poſtämtern

Karlsruhe .

U

Ni 291.

Donnerſtag, 21. Oktober

Die großherzogliche Ober⸗ poſtamts⸗Zeitungsexpedition Karlsruhe hat die Hauptſpe⸗ tition übernommen. Für Frankreich abonnirt man bei Herrn Alerander, Brand⸗

3 gaſſe Nr. 28., in Straßburg .

Inſerate aller Art werden

U aufgenommen und der Raum

tes(G* einer dreiſpaltigen Petitzeile 9).

mit 3 kr.(bei dem zweiten und jedem folgenden Abdruck mit 2 kr.) berechnet.

1841.

Ueber die Bedeutung der Nationalitäten. IL

Wir finden in Europa auch neu erwachende Nationalitä— ten, die durch Ungunſt des Geſchickes in langen Schlaf geſenkt wurden, aus dem ſie ſich nun wieder erheben zu wollen ſcheinen. Dahin rechnen wir die Griechen. Mögen ſie in Folge des tür⸗ kiſchen Joches, das ſo ſchwer auf ihnen laſtete, noch ſo ſehr de— moraliſirt ſeyn, mag auch, wie Fallmerayer nachgewieſen hat, nicht ein Tropfen althelleniſchen Blutes in den Adern jener Leute mehr ſtrömen, die ſich jetzt Hellenen nennen,— es iſt nicht zu verken⸗ nen, daß dieſes Volk, welches die neugriechiſche Sprache redet und aus Wallachen, Slawen, Albaneſen, und Italienern gemiſcht iſt, ich einem neuen Daſeyn ringt, und eine einige Geſammtheit zu bilden trachtet. Wenn einſt die Trümmer des osmaniſchen Rei—⸗ ches zu vertheilen find, dann wird es ohne Zweifel eine Rolle zu ſpielen berufen ſeyn, auf welche ſich vorzubereiten die Aufgabe des jetzt zu einem eigenen Staate geſchaffenen Theiles von Griechen— land bleibt

Auch in der flawiſchen Völkerwelt finden wir vielfach ein Be⸗

ſtr das alt

on 9 ſtreben 1

wieder zu kräftigen, und es

n Czechen, der ungariſchen Slo— waken, und der Kroaten zu erwähnen. Jene der beiden letzten Stämme charakteriſiren ſich vorzugsweiſe als eine Reaktion gegen die Uebergriffe des magyariſchen Elementes; die der böhmiſchen Slawen ſind gegen das Uebergewicht der deutſchen Kultur gerich— tet; alle drei aber ſtehen in ihrem vollen Rechte, wenn ſie ihrer nationalen Literatur friſches Leben einzuflößen trachten. Die Ser⸗ ben, welche wiſſenſchaftlich noch null ſind, ſcheinen politiſch zu größeren Dingen berufen, und werden wohl, wie ſchon bemerkt, einſt den Kern für die übrigen ſüdweſtlichen Slawen im Osma— nenreiche bilden, namentlich für die Bosniaken und Montenegriner.

Endlich gibt es in Europa , außer den germaniſchen, romani— ſchen, und flawiſchen Völkern, noch einzelne ſporadiſche Natio⸗

nalitäten, welche gewiſſermaßen verknöche

ſind hier

0

die Die

literariſchen

rt oder völlig abge ſtorben find, die, nachdem ſie im Laufe der Zeit zu einer Rolle voll— ſtändiger Paſſivität herabgedrückt worden, allen thätigen Einfluß auf die europäiſche Bildung völlig einbüßten, und ſchwerlich jemals wieder höhere Geltung erlangen werden. Wir meinen die Ru⸗ muni oder Wallachen, die zerſtreuten Ueberreſte der alten Kelten, die Basken, und die Schkipetaren oder Albaneſen. Dieſe alleſammt zehorchen Völkern anderer Zunge und andern Stammes, ſind ſtaatlich von Fremden abſorbirt, und es fehlt ihnen daher alle Selbſtändigkeit. Leute wallachiſchen Stammes gibt es in der Moldau, Wallachei, Beſſarabien , im Balkan , und im Pindus, ja bis in den Peloponnes hinein, mehr als drei Millionen; aber in der Türkei ſind dieſe Walachen meiſt Hirten, und die beiden Für⸗ ſtenthümer an der Donau können gewiſſermaßen als ruſſiſche An⸗ hängſel betrachtet werden. Zwar haben ſie einſt im Mittelalter, als kräftige Männer an ihrer Spitze ſtunden und vielleicht an die Wiederherſtellung eines daciſchen Königreichs dachten, eine bedeu— tende Rolle geſpielt, aber um dieſe behaupten zu können, waren die Wallachen nicht zahlreich genug, es fehlte ihnen auch, gleich den Slawen, der Hauptträger eines jeden Staates, der Bürger⸗

ſtand, und ſo wurden ſie von Polen , Türken, und endlich von den Ruſſen abhängig, welch letztere ſich im Donaugebiete immer feſter zu ſetzen bemühten. Ihre Literatur iſt jetzt ohne alle Bedeutung und wird, trotz der bildungsfähigen und intereſſanten Sprache, immer nur eine rezeptive bleiben.

Den öſtlichen Saum des Adriatiſchen Meeres bewohnen die Al— baneſen, welche theils dem chriſtlichen Glauben treu geblieben, theils dem Mohammedanismus zugewandt ſind. Dieſe Nachkom⸗ men der alten Epiroten, Landsleute Skanderbeg's , ein zähes, un⸗ bändiges, und rohes Volk, das dem Padiſchah die zügelloſeſte Soldateska liefert, und aus welchem ſich vorzugsweiſe die Janit— ſcharen rekrutirten, haben ſich immer nur partikulare Geltung zu verſchaffen gewußt. Sie reden ihre eigenthümliche Sprache, leben in ihrer alten Abſonderung, und ſcheinen kaum beſtimmt, jemals einen ſelbſtändigen Staat zu bilden.

Die alten Kelten, welche einſt einen ſo ausgedehnten Theil Europa's bewohnten, über welche die Griechen und Römer ſo Vieles ſchrieben, und

luſt unſerer Sprachgele

* die in

der neuſten Zeit wieder die For chungs⸗

rten und Hiſtoriker lebhaft in Anſpruch

nehmen,— die alten Kelten ſind bis auf wenige zerſtreute Ueber⸗

reſte verſchwunden. Es war ihr Schickſal, in andern Völkern,

germaniſchen und romaniſchen Stammes, aufzugehen äl

all haben ſie in Stein2

h

Aber über⸗

ern mden Namen von Bergen

frühern Daſeyns zurückgelaſſen Sonſt ſind ſie bis auf die Sprache und einzelne Ueberreſte ihrer Literatur verſchwunden, und maſſenwe iſe, im Zuſammenhange, ha— ben ſie ſich nur in der Bretagne , in Irland , Wales, und den ſchottiſchen Hochlanden erhalten. Es iſt erfreulich, daß, wie ſchon oben angedeutet, ihre reiche und ſelbſtändige Literatur jetzt mehr, als früher, beachtet wird, da ſie eine reiche Fundgrube für Ge— ſchichte und Dichtkunſt bildet. Wir brauchen nur an König Ar⸗ tus, die Tafelrunde, und den heiligen Gral zu erinnern. Noch heute ſingen in Wales Barden, die Sprache wird gepflegt, man hat ſchon längſt die Bibel überſetzt, und hält jährliche Geſangs⸗

Flüſſen, und Städten Spuren

feſte in Abergavenng. Aber Das Alles hat vorzugsweiſe nur ein hiſtoriſches Intereſſe. Den keltiſchen Bevölkerungen fehlt es an ſtaatlichem Zuſammenhange, und in den Ländern, wo ſie wohnen machen ſie nur eine ge ahl aus. Sie ſind in den äußerſten Weſten, an die Seekante zurückgedrängt. In der Bre— tagne ſtehen ſie unter Frankreichs Herrſchaft, in Wales , Schott— land, und auf dem ſmaragdenen Erin gehorchen ſie dem Londoner Parlamente; das ſelbſtändige, thätige, nach außen wirkende Element iſt längſt aus ihnen entſchwunden, und nur mit Mühe halten ſie die Reſte der alten Nationalität noch aufrecht. Literariſch, krie⸗ geriſch, und ſtaatlich ſind ſie gewiſſermaßen ausgelöſcht von der Tafel der Geſchichte

Wir ſchließen dieſe Andeutungen mit den gleichfalls in die zu⸗ letzt aufgeſtellte Kategorie gehörenden Basken, deren Urſprung und Abſtammung immer noch in geheimnißvolles Dunkel gehüllt bleibt Ihre Sprache, ſo ſchwer zu erlernen, daß ein Sprüchwort ſagt der Teufel ſey einſt ſieben Jahre in Biscaya geweſen, um ſie zu erlernen, und habe ſich vergeblich abgemüht, iſt in Bau und Aus⸗ druck reich, aber verſchieden von allen andern europäiſchen Zungen, wie das fleißige, zähe, ausdauernde Volk ſelbſt ein durch und durch eigenthümliches iſt. Zufrieden mit dem Beſitze und dem Anbau