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Im Juni 1931 lehnt China den neuernannten japanischen Generalkonsul für Charbin ab;

Soldaten des chinesischen Generals Tschang den japani-

gleichzeitig ermorden

schen Hauptmann Nakamura auf mandschurischem Gebiet. Im Juli 1931 erhält die Boykottbewegung gegen Japan in allen großen Städten Chinas ein offizielles Gepräge. Im August 1951 wird der Patriotenklub der Japaner in Tsingtau von Chinesen attackiert, wobei Blut flieſit.

Im September 1954 werden die Gleise der südmandschuri- schen Bahn, die für den japanischen Handel geradezu eine Lebensnotwendigkeit bedeuten, von chinesischen Truppen gesprengt, worauf es zu kriegerischen Zusammenstöhgen kommt. Der japanische General befiehlt den Vormarsch zum Schutz der japanischen Siedler in der Mandschurei und der Bahn. Am 19. September 1951 besetzt Japan den wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Mukden. Die chinesi- schen Truppen ziehen sich zurück, China protestiert heim

Völkerbund(vgl. Januar 1932).

21. 9. England verläht den Goldstandard, um auf dem internationalen Wirtschaftsmarkt konkurrenzfähig zu blei- ben. Nicht zuletzt ist diese Mahgnahme gegen die begin- nende Einfuhr billiger japanischer Waren erforderlich. Die nordischen Länder, im besonderen Schweden, Däne-

mark und Norwegen, schließen sich diesem Vorgehen an.

Oktober 1931 1. 10. Zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise richtet die

Reichsregierung jetzt sogenannte Stadtrandsiedlungen ein. Jede Stelle umfaßt etwa 1000 qm Gartenland, halb für Kartoffeln, halb für Gemüse und Obstbau bestimmt. Das

Siedlungshäuschen muſ durch Selbst- und Nachbarhilfe

für RM. 2500, erbaut und für Kleinviehhaltung ein- gerichtet werden. Das Baukapital wird vom Reich vor- geschossen(48 Millionen) und vom Siedler verzinst und amortisiert. Bis Mai 1952 wurden insgesamt etwa 19 200 Stadtrandsiedlungen errichtet und hier ca. 96 000 Men- Die Siedelstellen an den Stadträn-

dern sollten einen zusätzlichen Lebensunterhalt bei halb-

schen untergebracht.

wöchiger Berufsarbeit ermöglichen.

9. 10. Bruning bildet sein Kabinett um: der linke Flügel des Zentrums unter Wirth scheidet aus. Reichswehrminister Groener übernimmt nun auch das Innenministerium. Da- durch wird die politische Machtstellung der Reichswehr nach außen hin stark unterstrichen, dieser droht allerdings nun auch die Gefahr, in die Krise des Staatssystems ver-

wickelt zu werden.

10. 10. Adol/ Hitler wird vom Reichspräsidenten aum erstenmal empfangen. An dieser Aussprache, die Staats- sekretär Meiſhner angeregt hatte, und die eine Dreiviertel- stunde dauert, nimmt auch Göring teil. Hindenburg äuhert nach dem Besuch, daß eine grundlegende Trennungslinie zwischen ihm und Hitler nicht vorhanden sei. Eines Tages

werde Hitler an der Regierung teilnehmen müssen.

11. 10. Die Harzburger Tagung unter dem Schutz des Landes Braunschweig(vgl. Bild 175 und 176).

Hier vereinigen sich die Nationalsozialisten, Deutschnatio- nalen und derStahlhelm alsNationale Oppositionꝰ zu einer gewaltigen Kundgebung. Sie fordern, daſß Macht und

Verantwortung in ihre Hände zu legen sei.

13. 10. Zusammentritt des Reichstages: Hierbei sagt

Brüning derHarzburger Front scharfen Kampf an. Diese Stellungnahme benutzt die preufische Regierung, um gegen die ihr sehr unbequem gewordenen nationalen Kräfte schärfer vorzugehen; sie erläßt ein Uniformverbot; auch die übrigen Länder folgen bis auf Braunschweig. Hier wird daher am 18. Oktober 1951 ein groſßes SA. und SS. Treffen mit 100 000 Teilnehmern abgehalten. Bis zur braunschweigischen Grenze müssen die SA.-Männer inZivil fahren. Eine ausländische Zeitung schreibt bei dieser Gelegenheit:Brüning ist nicht mehr Deutschland, Deutsch-

land ist Hitler. Diese Hunderttausende sind eine politische Maclit lee-

Es folgen viele Monate eines sehr unerquicklichen inneren Kampfes. Er artet bei den Behörden vielfach in Schikanen aus und wird auch auf der anderen Seite mit großer Er-

bitterung geführt.

17. 10. Die englischen Wahlen ergeben einen grogen Sieg MacDonald muſ sein Kabinett

der konservativen Partei.

umbauen

November 1931

24. 11. von den sozialdemokratischen Gewerkschaften und dem Reichsbanner wird dieEiserne Front gegründet. Demgegenüber gelingt es der NSDAP., bei den hessischen Landtagswahlen die Mandate zu verdoppeln. In der Bevöl- kerung erkennt man jetat deutlich, wohin die Dinge treiben. Adolf Hitler richtet im Kaiserhof in Berlin gegenüber den Amtsräumen der Regierung in der Wilhelmstragße sein Quartier ein.

Hochschutæzõlle in England.

In der Zeit vom 15. November bis 19. Dezember 1931

führt England seine 50oigen Wertzölle ein,um die über-

mähige Einfuhr von Fertigwaren abzudämmen. Die übrigen Staaten folgen mit Hochschutzzöllen, Kontingen- tierungen in der Einfuhr, Wertzollerhöhungen, Kündigen

von Handelsverträgen usw.

Dezember 1931 1. 12. Im Hinblick auf die Gestaltung der Handelsbe-

ziehungen mit dem Ausland erlägt die Reichsregierung

auch ihrerseits eine Notverordnung zur Regelung der Zölle.

Aufkeimende Gefahr fun Europà durch eine Verbindung ⁊toischen Japan und dem Joslam.

Während die europäischen Staaten sich nioht au einigen vermögen, beginnen die Völker des Ostens immer mehir au erstarken. Die Türkei unter Kemal Pascha gesundet zusehends und weist jede Bevormun- dung seitens der westliohien Staaten von sich. Das gleiohie gilt von Persien unter Risa Chan(vgl. 19. 3. 192%. Hier ist inziuvischen ein durchaus moderner Staat entstanden, der wehirhaft seine eigene Folitił treibt. Aueh die Bildung eines völlig unabhäüngigen Reiches Arabien unter Ion Saud(ugl.§. 1. 1926) hat um diese Zeit geibaltige Fortschritte gemacht. Dieser weitblickende König hatte nach der Ver- einigung seines wafiabitischien Stammlandes mit dem Hedschias das Emirat von Assir erobert und streckte jetat seine Hände nach dem Jemen- Gebiet aus, das dicht vor den Toren Adens liegt. Einst hatte er mit finanrieller Unterstutaung der Engländer sich eine moderne Armee mit Flugʒeugen und Tanks geschaffen; jetæt bedrohit er durch seine Eroberungen die Verbindung Englands mit Indien und eribeitert auchi in religiõser Beziehung seinen Einfluſs8. Meiter im Osten ist um die Jahresibende 1931/32 Japan im Begrißß, sein erstes Ziel die Bildung eines Vasallenstaates Mandschukuo au erreichen(vgl. 28. 1. 1932). Schon beginnt es über die Mongolei und Ostturkestan durch wirtschaftliohe Verxnifung den mohammedanischen Völkern die Hand au reichen.

Das Jahr 1951 schließt für die Welt, im besonderen aber für Deutschland, schlecht ab. Das Anwachsen der inner- politischen Spannungen zeigt die Zahl derjenigen, die den

Tod für die nationalsozialistische Bewegung erlitten:

1924 4 1929 8 1925 85 1950 17 1926 4 4954 42 1927 5 1952 84 1928 5

Die Zahl der Verletzten aus der Reihe der NSDAP. belief sich im Jahre 1951 auf 6000 bei einer Zahl von etwa 800 000 Mitgliedern.

Die Arbeitslosen waren am Ende des Jahres auf 5 Millionen

angestiegen, d. h. auf weit über ein Viertel der gesamten Arbeiterschaft.

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