ů 80 Nr. 5. Dem Ackerfelde ſind die mit landwirthſchaftlichen Früchten beſtandenend Theile der Reut⸗ berge und des Hackwaldes zugerechnet; dieſe Wechſelflächen boten nach der Nutzungsweiſe im Jahre 1889 das folgende Bild: Reutberge Hackwald zuſammen es gab im Ganzen:%55 200 ha 3320 ha. 59220 ha e oder bayon waren>~ i 8500-p 350 3 850 5 als Acker genutzt, 24 450 24 450 m Akhi i AIDE din 1090 K 1090 L8Wieſe 19 710 2 960 22670 38,3 mit Holz beſtanden, 7150, Go 7160» 12,1 ungenutzt. Von dem als Acker genutzten und beim landw. Gelände einbegriffenen Theile dieſer Flächen waren beſtellt mit Winterroggen 2190 ha, mit Sommerroggen 280 ha, mit Hafer 610 ha, mit Kartoffeln 590 ha, mit Buchweizen 110 ha, mit ſonſtigen Früchten 70 ha. Nach den obigen An⸗ gaben waren von den Reutbergen 6, 9% als Ackerfeld, 1,9 alg Wiefe, 43,7 Oo als Weide gez nut, 35,3 g mit Holz beſtanden und 12,8 ungenutzt, während vom Hackwald 10, 0h mit Feldfrudt angebaut und 89,4 fy mit Holz beſtanden waren. Die geſammte landwirthſchaftliche Fläche 1865/88 1888 1889 ha ha ha Deana aa tanata podar tih gaa Ta MERES PERA 885 300 885 500 8836 400 davon war nicht angebauter Acktu. 28 940 24 200 23790 Wenn zu den übrig bleibenden sos e e i e 806 360 811 300 812 610 ver größte Theil der nicht úber Sommer bearbeiteten Brache (4000 ha) mit 3000 ha als beweidet, folglich landw. genützt er⸗ achtet wird und diefe Flade nebſt den beweideten Neutbrgen zuz. ſammen in runder Zahl mitt... 28000 27 500 27 500 hinzugerechnet werten, ſo ergiebt ſich die geſammte landwirth⸗ ſchaftliche Ertrags- oder Nutzungsfläche zu 834 360 838 800 840 140 Läßt man die Weiden, die Gras⸗ und Obſtgärten und den Kaſtanienwald außer Betracht, ſo bleibt als Fläche, welche eine landwirthſchaftliche Erndte im engeren Sinne trägt, 1865/88 1888 1889 ha ha ha (angebauter Acker, Wieſe, Reblandt:: e o 755 390 762 260 763 610 und unter Zuſchlag der Nachfrüchte mit. 70 390 64370 69 620 alg landwirthſchaftliche Erndtefläche im engeren Sinne Oie DEIRI A. EECO RISS Yh 825 780 826 630 833 230 Auf dieſe letztere Fläche bezieht ſich die auf Seite 76/77 enthaltene Hauptüberſicht über die Flächen und Erträge der Kulturgruppen für ſämmtliche Erhebungsjahre. 2. Die Erndte. Der Erndteausfall des Jahres 1889 war im Ganzen kein günſtiger; nach den allgemeinen Erndteberichten(Nr. 1 S. I ff. dieſes Jahrgangs der Mittheilungen) erreichte derſelbe nur die Stufe 4,7, blieb alſo hinter dem 25jährigen zu 4 berechneten Durchſchnitt zurück; nach den weiterhin folgenden Werthziffern geſtaltet ſich das Ergebniß aber noch weniger günſtig. Für die einzelnen hauptſächlichen Fruchtarten war die relative Ergiebigkeit oder der mittlere Ertrag vom ha im Jahre 1889, verglichen mit dem Durchſchnitt der Erhebungszeit: