Anderer Auftritt. ZEin Recht/ ſo leichtlich bricht/ wiewol mit Blut geſchrieben ⸗Daß dieſe ſterben ſoll/ die nicht iſt treu verblieben.Es meint der Vater nun/ daß derer reine EhAlleine tilgen ſoll des eandes Noth und Weh,Weil das Orakel auch ha frey heraus geſaget:Hls man eg noth einmal in Demuth hat gefraget:„Es weichet eher nicht des Landes ſchwere vaſt/„ Bis daß zwey Himliſche der Liebe Band verfaſt/„ Bis eines Schaͤfers Treu wird gut zu machen wiſſen/„Was ſich ein falſches Weib zu ſloͤren hat befliſſen.Nun iſt kein ander Paar/ mir faͤllt nichts anders ein/Es muß ja silvio und Amarillis ſeyn/Die von der Goͤtter Art zu erſte hergefloſſen.Er iſt vom Hercules, und ſie voin Fan entſproſſen.Und/ was uns bis anher verzweiffelt hat gemacht/So hat der Götter Stamm nicht Kinder aufgebrachtVon beyderley Geſchlecht; itzt/ da nun ſolche kommen/So hat Montano auch die Zuverſicht genommen/Ooch auch nicht ohne Grund; und ſchaut man gleich noch nichtDas Ende dieſer Pein/ ſo tauſend hingericht;So iſt doch dis der Grund/ das Ende ſteht bey GOtt/ GdUnd dieſer Heyrath Frucht vertilget unſer Noth.Aire. Mirtillo, biſtu denn ein Zweck von allen Nothen?Soll denn aller Feinde HaufenGegen mir zu Sturme lauffeneWil auch bey Liebes⸗Pein mich das Verhaͤngnis treten?Erg. Mirtillo glaub eg nur/ der Liebe Wunder-MadtWird durch die Thraͤnen wohl genehrt und angefuͤlet:Doch durch die Thraͤnen nicht geſtillet.g bin dahin bedacht/af uk Nymfe dich doch endlich noch ſoll hoͤren.Nur ſtelle deinen Geiſt ju Ruh/ar Seuſzer Trieb erkuͤhlet nicht den Schmertzen.?Ebiſt en Sturm/ der infern Brand wil mehren/Und richtet nur die Zwirbel Winde zu/Die auf der Verliebten Hertzen