14Er ließIhm muEr faͤllt ihr gantz veDer Erſten Abhandlungdarauf den Stahl ihm ſelbſt ing Dete gleiten;6 Luerinen Arm den erſien Sarg ereiten.rblaſt auf die gebognen Knie⸗Als Prieſter/ doch zugleich auch als das Opffer⸗Vieh.Die Jungfrau iſt beſturtzt von dieſen Wunderdingen/Ob Wehmut oder Stahl ſie ſoll zum Tode bringen/Iſt ihr noch unbekand. Sie ſpricht/ ſo gut ſie kan/Und als ihrmoͤglich iſt/ noch den Amintas an:Zu langſam lerf ich itzt/ wie ſehr du mich geliebet/Indem dein jaher Tod mirWar dis fo groſſe Schuld/So faͤhrt itzund mein Geiſt dTod und Leben giebet/das ich mich dir entbrach/ern deinen ewig nach.Eic rig darauf den StUnd ſtieß ihn felbſt in fichahl aus des Amintas Schaden/Pvon Blute noch beladen;Man ſchaute/ wie fie bald anf degen Leichnam ſanck/Dem auh noch dieſer Stoß vielleicht ins Hertze drang.So hoͤreſiu wie dieſe zwey geſtorben ⸗Und durch die Lieb und Untreu ſeyn verdorben.Mir. D! Schafer reich an Pein/ doch reicher am GeWeil dir ein ſo beruͤmtes FeldDie Treu recht kund zu thun/ itzund wird furgeſtellt/Dein Tod belebt itzund der Wehmuth reine Blicke..War nun des Volckes Wuntſch durch dieſen Fall erfuͤllt?Ward ihre Noth gedaͤmpfft und Cynchia geſtillt?Erg. Ihr Zorn ließ etwas nach/ doch wolt er nicht vergehen:Man ſchaut ein Jahr darauf die alte Noth entſiehenMan lief bald nach Gebrauch auf das Drakel zu:Es gab uns ſchlechten Troſt/ es bracht uns ſchlechte Nußh.Oie Noth wuchs mit der Zeit. Wir muſten hier erfahren⸗Daf eine E Nympf in ihren beſten Jahren/Die uͤber ſunfzehn zwar/ doch üͤber zwantzig nicht/Der groſſen Cynchia bald wuͤrde hingericht:Und daf man alle Fahr dis Opffer ſolt erfriſchen/Ourch dieſes rein Blut viel Schulden abzuwiſchenWas mehr? Es hoͤrt allbier das weibliche GeſchlechtEin allzuſtrenges Wort/ und alltuſcharffes Recht;lücke/