Anderer Auftritt. 69oO Amar. Soll ich euch Narrin denn ſtets ſo geblendet ſtehnst. Esiſtnun Seit+ Ran mus pum Spiele gehn,; R..N. Dic Lieb iſt geblendet/ O faͤlſchliche Sachen!MIR Dis weiß ich/ die Liebe denckt Blinde zu machen;SAAN Doch foll ih nach meinem Befindnife fprechen:Es wird dir mehr Glauben als Auge gebrechen⸗Da wirſt mich durch Blindheit gewiß nicht verfůhren/IA Ich muſte geblendet die Freyheit verlieren:FJtzt wieder entbunden/ dir Glauben zu geben/J A. Das waͤre der Narrheit zu Dienſte zu leben.Lauf/ ſchertze und ſpiele nach deinem Belieben/i Ich werde nicht ferner ins Netze getrieben/Ich kenne dein Spielen/ ich kenne dein Schertzen/ný i Du kuͤtzelſt die Geiſter und tödteſt die Hertzen.WLAN men, Ihr ſpielt das Spiel zu weit/Und laſſt zů viel Behutſamkeit verſpuͤren;Ihr muͤſt ja allezeit/UUN Th ihr zu ruͤcke weicht/Mich auch zuvor beruͤhren;Verſpuͤr. ich etwas mͤher euch allhier/So glaubet nur/ daß ihrNicht unerhaſcht zuruͤcke ſtreicht.Mirt. Was fhau ich doch ihr groſſen Goͤtter⸗Hauffen!Ach wo bin ich/ ſoll dis Himmel oder foll es Erde ſeyn?Soll das weite Himmels⸗Rad mit ſo iem Thone lauffen/Oder geben deſſen Sterne ſolchen ſchoͤnen Wiederſchein?Reyh d. N. O blinde von Augen! O falſche von Hertzen!Du rufſſt mich und lockſt mich mit dit itzt zu ſchertzen;Betrachte/ wie ich mich zum Spielen itzt ſchicke/Dich ſchlag ich mit Haͤnden und lauffe zuruͤcke-xy rupff dich und zupff dich/ ich bin dir entgangen;Du tyachteſt vergebens mich wieder zu fangen:„Verblendete Liebe/ vergeben Beginnen/o(Seh fuͤhre befreyete Geiſter und Sinnen.—amar. Ich dacht ich haͤtte dich/ Licoris, nun gefantzen/Und kan doch nichts/ als dieſen Strauch meng A Såş9