Dritter Auftritt. Was aber konte dir t Solchen groſſen Muth erregen? Mirt. Die Liebe hats gethan, amar Waß tadelhafftig iſt/ richt eiebe niemals a.? Mirt: Und das Zeugnis meiner Liae wird mein Glimpff itzt abe⸗ legen/ gofu mich erftlich doch gefangen/ l ie ſoll ich denn/ der durch Beſcheidenheit ge Verſtreichen ließ den ffen Punct der Zeit/ fiii Nichts/ als Verweiß dafuͤr erlangen? Als ich ſicher folgen konte heiſſer Liebe HauptGeſetzen/ So hieß meine Sittſamkeit mich nicht mehr verliebt au(hågen, i Amar© rechne meine Schuld doch meiner Blindheit zu. i Mirt. Dich lieb’ idh Mehr als du mich/ Drum bin ich mehr blind als du. aible Amar. Das güte Schwert/ damit erhitzte Buhler ſtreiten/? Muß Bitt und Hoͤfligkeit nicht der Betrug bereiten. ar „Aire. Gleich wie ein wildes Thier/ j Nma So der heile Sunger jagt/; Aus dem Gepyuͤſche bricht Und auf die Reiſenden kh wagt/ So ſchaut man eben auch von mir/ i Der nur zu leben weiß durch deiner Augen Licht/ in Und den die ſüſſe Koſt/ſoihm mein Geiſt begehrt i Das Verhaͤngnis/ oder ja deine Tyranney verwehrt. So nun aus Hunger⸗ reicher Brunt Ich aus dem Walde bin gerückt · Da mich faſt lange Zeit/ vergebens und uͤmſonſt iwin, Die bleiche Duͤrfftigkeit gedruͤckt/ Und mir dis endlich ließ belieben/ inailsih Dagu mich felbf die Hand der Liebe hat getrieben; Ach! ſo lege dis auf dich ⸗„ HAGN DN Und nicht auf mih.: ipi Weil auch durch beſcheidenes Flehen und Bitten iih, Kluge Buhler ſtreiten ſollen; CW w
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