tog Der Vierten AbhandlungGr lieh ſich meine Haͤnde lencken.Ich hatte mir nun fuͤrgenommen/Dem sSilvio dadurch das Hertze zu gewinnen/Ihm ſolchen wiederum zu ſchencken.So ſchaut ich eben ihn von ferne zu mir kommen/Dieweil er ſeinen Hund ſonſt nirgend finden koͤnnen.Dis was ſich unter uns nun ferner zugetragen/Mein Linco, ſind gar wunderliche Sachen:Ich weiß dir alles nicht zu ſagen/Doch wiſſe dis/ den Handel kurtz zu machen:Er gieng/ nach dem er mich beruͤcket/ gantz davon/Er ſtahl mir den Melamp'und mein verdientes Lohn.Linc. Nch rauher Sitvio! was thateſt aber du?Ergrim̃teſt du dich nicht der groſſen Falſchheit wegen?Dor. Yep neitt? SJa als wenn der Zornes⸗heiſſer ScheinMir meine Liebes⸗Glut mit Kraͤfften ſolt erregen:| o lachte da fein Grimm auch meinem Brande ju:Ich gieng darauf/ auf unterſchiedner Bahn/Necht nach der Jagt/ als wie ich angefangen:So traff ich den Lupino an/Der kurtz zuvor von mir hinweg gegangen/Da fiel mir cin ZMich in ſeinen Bauer⸗Rock alſo liſtig zu verkleiden/Daß ich auch moͤcht einem Hirten bey den Huͤrten gleiche ſeyn/Und mein Aug in Sicherheit könt an meinem Liebſten weiden.Linc. Du haſt in Wolffsgeſtalt dich auf die Jagt begeben/Und dich hat doch kein Hund verletzet in dem Leben.Dorinda hat ein groſſes wollen wagen.Dor. Wie ſo? Es kan der Hund daſſelbe nicht verletzen/Was ihm der Herr gedenckt vor ſeinen Raub zu ſchaͤtzen.Ich ſtund nur nach Behagen/Auſſerhalb der Netze Schrancken/Mit Hirten uͤberall uͤmgeben/tnd lieg nun Auge und GedanckenMehr um meinen edlen Jaͤger als um Jagt und Hunkeſchwelg yDo