110 Der Vierten Abhandlung Den gend hat angetaſt/ na dergeſtalt verſaſſt Daf man ihm nun Fan uͤberwunden ſchauen So ſahe man auch den Me lampo ſtreiten/ Nachdem er lange Zeit den ungeheuren Zahn/ Bor welchem nichts beſtehen Éan/ Vermieden hat auf allen Seiten/ So faſſt er nun das Schwein Sa bey den Ohren an: Und als er es genug geſchuͤttelt/ Und hin und wieder wohl ger uͤtket, So fiel teres mit ſolchers M dacht/ Daß es ohn alle Regung ſtund/ Und/ weil es auch in etwas wund/ Licht konte werden uͤmgebracht. Dann lenckte Silvio ſein Hertz in die ſen em Streit Auf die Diana zu/ und ſprach: Laß d eine Hand Und meinen beſten Pfeil eon anf das X Ni gewandt. Des erlegten Schweines Kopff ſchenck ich dir aus Schuldigkeit. Nach dieſem nahm er ſeinen befier Pfei ki Aus des Koͤchers Gold⸗ belegtem Schoß/ Und ſchoß in Eil/ Nachdem er ſeinen Bogen Bis an das Eiſen angezogen/ Auf des Schweines Schultern loß. Weil dann der Pfeil ihm bis zum Hertzen drang/ So ſchaute man daß es zu Boden ſanck. Als nun ich den Silvio gaͤutzlich ſchadenloß verſpuͤret/ So ſprach ih: Ge fanns Wild/ Dieſe Hand/ ſo dich erleget/ hat dich auch mit Ruhm ekſüllt/ Weil ſie unvermerckter Het aller Menſchen Hertz entfuͤhret. Linc. Was wird man aber wol niit di eſem wilde machen? Dor. Won allen diefen Sahi Weiß ich nichts eigentlichs ſagen; Ich u mich Dey geiten/ Aus Furcht erkennt zu werden/ anfi die Seiten: Doch wird man iltt den Kopff in Tem pel tragen · Lim,