140 Der Vierten Abhandlung Dor. Ach! welch ein Stih! Sile. Gege dich/ t Wie du vermeinſt/ daß ſichs am allerbeſten ſchicke. Dor. Mich deucht ich ſitze wohl. siis. Ach Linco! ſchreit gemach/ daß man nicht ettwan ruͤcke. Linco Schreit du gemach: doch weiſtu vhne mich/ Was dir iſt anvertrant/ das iſt ein hoͤher Stuͤcke Als wenn man zum Siegeszeichen einen Schaͤdel tragen ſoll. Silb. Erregt/ Dorinda, dir der Pfeil auch etwan Pein? DHor. Er ſticht mich zwar/ mein Hertze/ Doch/ ein Stich in deinen Armen kan mir nicht verdruͤßlich ſehn/ Und ſtuͤrb ich gleich allhier/ ſo ſtuͤrb ich vhne Schmertze. Schluß⸗Chor. OEdelgoͤldne Zeit/ OC Da Milch die Speife war 7 3 Und da der Puſch die zarte Welt gewieget: Die Heerde ſtund erfreut/ Befreyet von Gefahr/ jilg f Man war noch nicht durch Schwert und Gifft bekrieget; Der Kummer/ der itzt auf uns lieget/ Hat uns noch nicht verdecket. Ser wahren Sonnen Licht/ So uns itzt mehrentheils gebricht/ Und in dem Joch der Sinnen ſich verſtecket: Dis zeigt den Trieb/ der dis und das begehret⸗ Der fremdes Ufer ſucht/ und fremde See befaͤhret. Der Firnis ohne Grund/ Der keine Warheit kennt/ So ſich mit Liſt und ſchnoͤben Schmeicheln iieret/ Und der gemeine Mund/ Die Ehre hat genennt/ Der hatte noch Fein Herke recht beruͤhret: Vielmehr wie ſichs alhier gebuͤhret/ =S 22 m ee œŒ z zs