156 Der Fuͤnfften Abhandlung Mont. Alſo ſoll das reine Blut/ Göttin/ deinen Eifer lindern/ Wie des Weines edler Safft kan des Feuers Hitze mindern. Nim wieder die goͤlde Flaſche zu dir/ Und lange mir/ nach Opffer Brauch/ Das ſilberne Gefaͤß herfuͤr; Nic. Da iſt es auch. Mont, Ufo weich auch iht dein Zorn den die Untreu hat erreget/ Wie die Flamme ſich alhier dureh tes Waſſers Naſſe tegoti® 1i Car. Alles iſt zum Syffer fertig/ doch das Opffer ſchau ich nicht/ Mont. Itt iſt alles zugericht. Es mangelt nichts/ als nun Das Ende: icb mir dag Beil nun in die Hinde: Car. Schau ich etwas/ oder deucht es mich/ So ſich von hinten zu recht einem Menſchen gleicht. Es ſcheint/ es kniet auf der Erden: Der wird vielleicht geopffert werden/ Ach! Aermſter ich beklage dich! moeroe anra ] Es rúbret fhon fein Haupt des Priefters reine Hand: Iſt dann der alte Grim noch nicht hinweg gewandt er nun viel lange Jahr das arme and durchſtreicht. Reyh d. S. Jupiters Tochter/ Schweſter der Sonnen/ Anderer herbus, die du der Welt/ Wann ſie die Blindheit der Naͤchte befaͤllt/ Im erſteren Zirckel zu luchten begonnen, Mont. Göttin/ voller Grimm und Rache/ die du einzele Ver⸗ hrechen/ Mit allgemeinen Streichen/ In uns beſchloſſen haſt zu raͤchen/ Es iſt alſo dein Schluß Der unverruckt beſtehen muß/; Daß unſre Noth noch nicht ſoll von uns weichen; Dafßerne das befleckte Blut/ So dir die falſche Lucrina vergoſſen/ Noh nicht genugſam thut/ Und den ſtrengen Durſt geleſcht/ der uns draͤuet zu verzehren: So laß das Blut/ ſohier aus dem ſoll ſehn gefioſſen h// p