Fuͤnfter Auftritt.Dam Wie Fomftu doh auf dig? Mone. Dis haftu nicht zu fragen,Auf dis/ was ich gefragt/ ſolſtu mir Antwort ſagen;Ob nehmlich ſich mein Kind denn nirgends wo befand?Dara Rein/nein. Mons. Was vor ein Kind haſtu mit eigner HandDem Fremden/ der dich itzt erkant/In Elide dann geſchencket.Dam. Meinſtu/ daß nach zwantzig Jahren einen Alten dis gedencket.Aonb. Wie/ daß ſich dieſer dann ſo wohl erinnern kan?Dam. Vielleichte hat er nur zu ſchertzen ſich befliſſen.Mont. Wein Fremder Fomm heran.'>nCar. Hier bin ich. Dam. Solt ich dih nur in dem Grabe wiſſen;ont. Stellte dieſer Hirte hier dir nicht ein Geſchencke zu?Car. So iſt es. Dam. Und von was Geſchencke redeſtu?Car. Dir iſt es ja nicht unbekant/Als du des Orakels MundBey der Olym piſchen Gottheit befraget/Allda dein Geiſt dann auch genug Bericht empfand/Daß ich/ als dir der Sinn numehr nach Hauſe ſtand/Mich zu dir gelencket/Vnd deſſen Zeichen wollen wiſſen/Was du ju ſuchen warſt befliſſen/Die du mir auch geſagt.Orauf giengſtu bald mit mir/ und fandeſt in der WiegenDein Kindlein liegen/So du damals mir williglich geſchencket.Dam Was iftnun dig? Car. Das Kind fo mir gegeben twat/Hab ich/ als meinen Sohn/ mit höͤchſtem Fleiß ernehret/Und dis iſt eben der/ den hier auf dem AltarMan auſzuopffern hat begehret.if, Dam. Berhångnis/ was fantu!-Aont Als wuͤſteſtu es nicht/ was er itzund gefragt?IM Sage, trafi nicht ſein Bericht mit der Warheit gleiche zu?Dam. Ach! wår ich fo wol todt als er die Warheit fagt.Mont. Dein Wunſch wird dir gewaͤhrt/ hörſtu nicht auf zu lůgen.Und was konte dich doch lenckenDis was nicht dein eigen war einem T zu berſchencken.4 3 euy