Siebender Auftritt.Corſea. Wie heilt er ſte ſo bald/ was brauchet er vor Sachendvi Linco. Es iſt mir ſchlechte MuͤhDir ſolches kund zuthun. Es ſtund numehr um ſie„Viel Mann⸗und Weübes ⸗Volck/ erwegend ihren Schmertzen/N Mitffertigen Händen und zitternden Hertzen.ANN Doch die Dorinda wøltey,j Daf der Silvio alleine ihr die Wunde ruͤhren folte;˖Sie ſprach/ die ſtarcke Hand/ ſo mich mit ſcharffen PfeilenBSDis auf den Todt verleßt/ vermag mich aueh zu heilen.Es kam darzu/ daß endlich ſich| Niemand mehr üm fie befand/Als Silvio, die Mutter/ und dann ich:Zbwey hulffen ihr mit Rath/ und einer mit der Hand/Eung Nach dem der Juͤngling nun das blutige GewandVon dem nackten Helſſenbeine ſaͤuberlich hinweg genommen:So ließ er ihm faſt niehts ſo ſehr ſeyn angelegen/Als daß bald das Geſchoß moͤcht aus der Wunde kommen.Ich weiß nicht/ wie durch das BewegenSich das Holtz vom Stahle trieb/>s GiuUnd die Spitz ihr in dem Schaden jaͤmmerlich verhafftet blieb:uDa ſchaute man die Noth erſt recht beginnen?Man konte hier mit Zaͤnglein und mit HaͤndenNichts rechtes enden.Es haͤtte ſich zwar noch ein Mittel finden koͤnnen/Zu gelangen zu der Spitzen/e,Doch haͤtte man das Loch was weiter muͤſſen ritzen:Dis aber war zu ſchwer vor des Verliebten Sinnen/Denn/ dis was ſchneiden wil und ſchmertzlich um ſich ſticht/Begehrt der Liebes⸗Gott zu ſeinen Wunden nicht/Wiewol die Nymfe faſt den Schaden nicht verſpuͤrte/Wieil ſie ihr Silvio beruͤhrte:Deswegen ihm dann auch faſt neuer Muth entſtund.Er ſprach: du Stahl/ haſt keine Luſt jiiiZu weichen aus der Bruſt/b2