180 Der Fuͤnften AbhandlungUnd wilſtu nicht/ ſo ſchwer ich dir/ du muſt.Es werde dir nun kund/)Daß dieſe Hand/ durch die du in die Bruſt geflogen/Dich endlich ohne Muͤh auch hat heraus gezogen:Und daß die Weune durch die ich hier verſehrt/Mich die Ver ſehrung auch zu ſlören hat gelehrt.Mir faͤllt itzt gleich ein Kraͤutlein ein/Wornach der ſchnelle Rehbock ſteiget/Durch des Jaͤgers Pfeil verwundt/Ihm hat es die Natur/ und er es uns geꝛeiget/Und weil der Orth nechſt dem Gebuüͤrge lag/Da dieſes Kraut zu wachſen pflag/Go ellet er/ daſſelb alldar zu pfͤcken/Und bracht uns deffen ein Gebund/ àDarauf bemuͤht er ſich den Safft daraus zu druͤcken.Nachdem er nun die Saat ſo Eiſenkraͤuticht traͤgt/Wie auch tauſend Golden⸗Wurtzel neben dem hinzu gelegt/So ward ein Pflaſter draus. Als dis den Schuß beruͤhrt/So hat Dorinda bald Verbeſſerung geſpuͤhrt.Das Blut begunte ſich zu ſillen/Das Eiſen gieng heraus nach unfrem Wunſch und Willen.Und die Warheit recht zu ſagen/ ſo war da nicht viel Gefahr/Weil nur durch das bloſſe Fleiſch dieqſer Schuß gegangen war.Cor. OKraut/ voll reicher Wunderkrafft:Doch Nymfee/ reicher an Geluͤcke.Linco. Die beſten Wunderſtuͤcke 7Sind hier leichter zu vermuthen/ als nach Wůrden auszuſprechen/Gewiß/ Porind iſi itzt mit keiner Noth behafft/Sie kan nach Willen und BegehrenSich auf alle Seiten kehren/Und i. nichts mehr von vorigem Gebrechen.ch weiß/ Coriſca faͤllt mir bey/Daß an mehr als einein Schaden ſie anitzt geheilet ſey.Doch/ wie Dorinda muſt an vielen Wunden leiden/So ſind die Waffen auch ſehr unterſcheiden.Am eine Wunde liegt gefuͤhlt mit eitel Pein/—jlDiellieamikignd"fatinSriCor ČihiOlllincoliwTiotiDeletediDehiContComf