E ANER RENEder Schwanen und Roſen.dmi Es muͤſſen ſich umb Euch des Ruhmes Fluͤgel brei⸗ten/Und deſſen heller Schall Euch uͤberall begleiten;Erreicht der Vaͤter Witz/ der Mutter Froͤmmigkeit.Die Venus über⸗pan hierauff mit weicher Seide/So dekt und nicht beſchwert/ die angenehmen Beide/Ir Athem ruͤhret Ihn die Funken⸗volle Bruſt;Sie brandten ohne Schmertz/ und ſchertzten miteinander/sin Auh mitten in der Glut als treue Salamander ·Ein ſuſſer Seuffzer war der Auffboth ihrer Luſt.wi Die Geifter negten fich in Schalen vonRubinenyDie Lippen muſten hier zu feuchten Feldern dienen/Sie rennten ab und zu auff dieſer Purpur⸗Bahn/en, Aus einem kurtzen Ach entſtund ein langes Lachen/Die Zungen konten nicht viel gleiche Sylben ma⸗chen/Weil heiſſe Liebe ſich nicht wol verworten kan.Cupido ſchlug hierauff mit Freuden in die Haͤnde/h, Er ſprach/ gewehrt der Welt viel ffe Liebes- Braͤnde/Denn Aſche ſamlet man auff dieſer Brand⸗Stadtnicht.Beſſeeiſt Euch ungeſaͤumt ein Ebenbild zu pregen/gdu So bey den Freunden wird diß Freuden⸗Wort erre⸗gen/Schaut Olorinens Geiſt, Roſellen Angeſicht.DernKapA ANEN