36 Von Tugenden vnd Vollkommen⸗ tu, das iſt/ von einer Geburt. Welchen allen Beyfall giebet Roderic. à Caſiro de natur, muz lier. lib. l..l. Da er ſpricht: Ein jedes Frawen⸗ bild/ zu Latein foœemina genennt/ nimbt jh⸗ ren Namen/ von der weiche ber Huͤfften/ oder von der Geburt: Vmb der Vrſachen fuͤr⸗ nemlich/ damit ſie dem Manne beygeſellet/ Kinder mit erziehle.(c) Das Wort Marita aber/ wie auch Coniux, Mattona, Materfa- miliâs das iſt eine Maͤnnin/ Ehefraw/ Ma⸗ tron, Haußmutter/ werden nur in eygentlicher Bedeutung von denẽ/ ſo im Eheſtandt leben/ auß⸗ geſaget.(d) Der weitberuͤhmte Zarif Hermann Vulteius ſchreibet/ in ſeinem Cammemtario, uͤber die Inſtitutiones, lib. l. p. El. de nuptiis: We⸗ gen der Hochzeit wird ein Mannsbild ein Ehemann/ aber ein Frawen oder Weibes⸗ bild/ ein geſalbetes Eheweib genennet; die⸗ weil ſie auch eine war zu den lolennitaͤten/ vnd Herꝛligkeiten auff Hochzeitẽ/ gebraͤuch⸗ lich/ gehoͤrig. Andere vermeynen; Es werde darumb ein Eheweib ein geſalbte genennet/ die⸗ weil fuͤr Zeiten/ wann die Weiber den Maͤnnern dieneten/ ſie dieſelbe wuſchen/ vnd ſalbeten: Wo⸗ von zuleſen Ioſeph. Paſſ. in ſeinẽ Buchde ſta. tu maritali p. 166.(e Wo kein Weib ifti va fan f fando niahi pinin oarl ahil Coi hop wi Atin miN pedent indem aki peiin f Wih mgit Ym, Ww? mhe nofi iooi fhia Wo Bi Mlok