EEE 62 Begraͤbnuͤß⸗Gedichte. ein enges Bette hat He Wallſtatt werden muͤſſen/ Sn deiner Matiigkeit erhub ſich Muth und Geiſt/ Du warffft die Traurigkeit zu deinen kalten Fuͤſſen/ Und lehnteſt dich auf den der Gott und Vater heiſt. Es trat das bleiche Bild dir zwar in das Geſichte/ Doch gab dein Glauben nicht den letzten Stoͤſſen nach/ Diß/ was dein kluger Mund mit halber Zungen ſprach! Macht Deinen Freund Paap deinen Feind zu nichte/ So zeigt dein hurtig⸗ſeyn auch in dem Tode fidh Du ſihſt ſo freudig aus/ beklageſt uns/ nicht dich/ Und machſt dir dergeſtalt ein kraͤfftig Siegeszeichen. Man ſpuͤhrel/ wie dein Geiſt mitLuſt ſich hoͤher ſchwingt/ Und ihm das Paradieß verhoffet zu erreichen/ So vor verbotne Frucht uns Lebens⸗Aepffel bringt. Neun reiner Geiſt verbleib/ wo nichts als Freude glaͤntzet/ Da Sternen unter dir/ und Engel uͤm dich ſtehn/ Wo dit die Sonne ſcheint ohn · alles untergehn/ Und dich der Ewigkeit beruͤhmter Strahl uͤmkraͤntzet/ Dort ſehauſt du unſre Welt/ wie wir den Schneeball an/ Du ͤtraͤgeſt itzt ein Kleid ſo Seide trotzen kan/ Und hoffſt auf dieſes Wort: Die Todten ſollen leben. Nichts als Vereinigung des Leibes mangelt dir/ Auch dieſen wird der HErr dir endlich wieder geben/ Bey deſſen Grabe man geſagt: Er iſt nicht hier. Wechſel⸗ s e 3 l ie Gol de WIN Jef t Bif Mafi EnG in G A Wm