—ir Adiy,i Kirst> Mu gelyNi ao l!roingedenkekyRowi|Zdmun kolen;n leneli,Tin0wBegraͤbnuͤß⸗Gedichte. 69Ob gleich fuͤr Hippocras uns Galle wird gereſcht/Wer wegen Bitterkeit nicht ſeine Lippen krummet/Und traure/ wenn die ai fein ganges Spiel ver⸗immet/Thut eine Heldenthat/ die Goͤtterwerck ſich gleicht.Regung.Ar Traurens Schmuk beſieht in Perlen heiſſeth Thraͤnen/Es wil ſich die Natur nach dieſem Kleinod ſehnen/Wer dieſem widerſpricht/ liebt nur das Woͤrterſpiel/Es hat ja die Natur/ ſo ſtels beſtaͤndig blieben/Das Trauren nicht uͤmſonſt den Adern eingeſchrieben/Was auch der Vorwitz dem zu wider bellen wil.Verqgoͤnnet uns die Lufft auch Luſt und Freudenszeichen/Wie ſoll das Trauxen denn bey boͤſen Faͤllen weichen?Ein ieder Baum traͤgt Frucht nach ſeiner Eigenſthafft/Man weiß ja/ daß der Stamm am meiſten ſich ge⸗prleſen/Auf welchem gleiche Frucht laͤngſten wird ge⸗wieſen/Ein Trauren kurtzer Zeit zeigt ſchwache Liebeskrafft.Ihr Aeltern laſt mich nicht von euren Graͤntzen lencken/Ich wil euch taglich Zeug zu neuen Thraͤnen ſchencken/Und machen/ daß die Welt ſoll ruͤhmen eure Thats-Iſt dieſer ruͤhmens wehrt/der lange hat geliebet/Waruͤm denn dieſer nicht/ der lange ſich betruͤbetWeil diß/ was er gellebt/ die Zeit geraubet hat?Gedult. peAbe Thraͤnen vom Geſicht/ ihr Seufffer ausdem Hertzen/Ihr dringet nichts zu rück/ ihr lindert keine SchmertzenE 3 Sbr