w)( fen und Renten lebet; Es waͤre dann, daß auß ſonderbah⸗ ren fih ereignenden Umbſtaͤnden, Unſere Zucht⸗Richter ein anders beduncken ſolte. 1V. Mit den Ambachten bey gemeiner Stadt, welche in hie⸗ vorſtehenden Dilignation in den Vierdten oder Fünfften Grad collocirt worden, hat es dieſe Meynung, daß ſie zwar an ſich ſelbſten, in die benambſte Grad gehoͤrig, dem zuge⸗ brachten Stand aber nichts præjudiciren: Alſo wann einer der ſonſten des Fuͤnfften oder Sechſten Grads ift, ei nen Dienſt des Vierdten Grads antritt, dardurch ſeinen vo⸗ rigen Grad nicht verliehret, ſondern ſich, wie vor, demſelbigen gemaͤß kleiden mag; Waͤre aber derjenige, ſo zu ſolchen Dienften befúrdert wird, zuvor in einem niedrigen Grad, geweſen, ſo erlangt er dadurch den Grad, in wel⸗ chen der Dienſt geſetzt. V. Wann in der Collocation von Perſohnen vornehmen Herkommens, und deren Eltern im Fuͤnfften oder Sechſten Grad geweſen, geredet wird, iſt ſolches, ſo viel der Rath⸗ Herren Kinder anbelangt, nicht ohne Unterſcheid, ſondern allein von denen zu verſtehen, deren Eltern ehe und bevor ſie zu der Raths⸗Stell gezogen worden, des Fuͤnfften und Sechſten Grads geweſen; weilen die Ehr eines Rathsherrn zwar die Perſon, ſo ſie ſelbſt traͤgt, erhoͤcht, den Stand aber, ſo viel die verehlichte Kinder anlangt, nicht mehret. VI. Und weilen auch durch das SchoͤffenAmpt der Grad erhoͤcht wird, hat es mit der Schoͤffen⸗Kindern gleiche Be⸗ wandtnuß, als jetzund von der Rath⸗Herren⸗Kindern ver⸗ ordnet worden; Alſo daß, wann eines Schoͤffen a i0