Ach dem Leben Thun und Laffen/ WA Nachdem Wandel den man fúhrt OANA Wird offt wohl und beſter maſſen o W Non dem Sterben Judicirt, A Lebt man heilig/ivie Gott will; Eo iſt auch das Ende ſtill. Wer/ Herr Schwager hatgeſehen eEwer End/ muß daß geſtehen. Damit bezeuget den hoͤchſtbetrübten Todes⸗ fall auß ſchwaͤgerlich wolgemeintem Gemuͤthe Mathias Strohm. Abſchied deß ſeelig Verſtorbenen. $ Un gehabt euch alle wol ¢ Derer Augen Threnen voll. Hin mir in mein Grab nachſehen! Weil ihr weint ſo muß ich flehen: Lieber faſſet wider Muth. Was euch kraͤnckt das iſt mir gut! Lobt den Tod/ der mich fuͤr Leyden Hat zum Frieden abgeſcheyden Lobt den Todt der mir bringt Luſt Der kein ſchmertzlich Ende fofi! Lobt den Todt der mich fuͤr Jammer Schleuſt hinfort in ſichre Kammer! Lobt den Todt der mir fuͤr Zeit. Schenckt die Unvergaͤngligkeit: Lobt den Tod/ durch den gelungen Daß voll ruͤhmens meine Zungen Lobt den Todt der's ſo gemacht Das mein Mund nichts thut den lacht Ihr/ die ich; jhr die mich lieben/ Laſſet weinen/ ſtillt betruͤben/ Mir iſt wol/ das goͤnnet mir; Gebe Gott/ daß nun auch jhr/ RANS E g O a 3 A $ AP- Bif