~A E n. sCUPRESSEI RAMUSCULI, èAd TumulumMatronæ omnium muliebrium Virtutum dotibus ornatiſſimæ,S ABINAÆ SALOMEsS,Viri Nobilisſimi, Amplisſimi, Conſultisſimi, multarumq̃; rerum usũ& authoritate Præclariſſimi,DN. CHRISTIANI REICHBRODIIà Sꝙrenkendorf/Hæreditarii in Klingenberg& Peſterwitz&c.Sereñifimo Celfifimog, ELECTORI SAXONIÆ à Confilii, necnon Secretis ſanctioribus Ec.pientisſimæ, laudatiiſimæq, CONFIIGIS,Die XI. Maji, Anni 1654. animam ſuam placidè beatè quẽ exſpirantis:yA gratà manũ& devotà mente ſparſi.1.Chriſtianus Reichbrodius à Sehrenkendorf:HAT AVAE,;Fer hic innocens dura, Chriſtus cordis herba.o Aa 2eui ſervus eſſe vult Jchovæ ſtrenuus, Sed Tumalis ne cede; quin contra magisHunc ſuſtinere dura oportet ſæpiùs, Hic innocens fer dura: Nam Chriſtus TibiEt innocens calumnias abſumere: Corda manebit herba, Le uſque roborans,Id quod Tibi, Patrone mi graviſſime, Simulque duras res ſat aptè leniens,Ter- ample REICHBRODI, frequenter accidit.„Ut lætusolim pofishinc emergere.1.Chriſtianus Reichhrod von Schrenkendorff.Durch Buchſtaben⸗Verſetzung:Nur Chriſti ſcharffe Dorn⸗Croone bedenk ich.+ 4 Praa" peeDer Hoch⸗ betrübte Hen Wüber redeta 3 i 9s der Himel hat beſchloſſen/ Was Er ferner hat erlitten Solt ich denn nicht auch mit Willen/muß an mir erfuͤllet ſeyn. von der argen Sůͤnder⸗Rott: wie mein Jeſus hat gethan/' BDer/ von demich bin entſproſ. Wie Er ſich hat abseſtritten Goͤttlichen Befehl erfuͤllen/Ging durch Leid zun Freuden ein:(ſen/ bey viel Marter/ Hohn und Spott/ und die Creutzlaſt nehmen an?Folge mir! rufft Eyriſtus Allen/ da das Vrtheil ward gefellet/ Gott wird mit dem Creutze geben/wenn duGGott wilſt wol gefallen, das ſey ietzt hindan geſtellet. was mir nuͤtzlich iſt Leben.2 4Was fuͤr Angſt und groſſe Schmertzen Chriſti ſcharffe Dornen Kroone Liebes Creutz/ ich wil dich faſſendrungen doch dem Seelen Hort die bedenk ich dißmal nur/ mit Gedult und mit Gebeth:zu der Seele/ zu dem Hertzen/ weil dadurch dem Gottes⸗Sohne Hat doch Gott noch nie verlaſſen/alg Erin dem Garten dort/ ſolcher Schmertzen wiederfuhr/ den/ der Ihn hat angefleht.Sich auff ſeinen tieffen Knieen/ bey dem viel und tieffen ſtechen/ Gott allein weis alle Sachenin dem Blut. ſchweis muſte muͤhen! daß es kaum iſt aus zu ſprechen. wunder⸗gut und wohl zu machen.Sabiena· Salome Reichbrodtin von Schrenkendorf/ Gebohrne Schmiedtin.R Durch verſetzte Buchſtaben:Ich bin in Chriſto frooh bekroͤnet/ unnd eſſe nach Jammer das Engel Brod."UNT D a 20ODie numehr Setlige redet1 ¿3 5FDtt Lobl die Angſt iſt berwundẽ/ Die Truͤbſal iſt von mir genommen/ Auch Ihr/ ihr meine Leibes fruchte/die truͤben Tage ſind vorbey: der Angſt und Sorgen bin ich lof: Ihr Kinder/ die ich hoch geliebt/IJIch bin hinfuͤro Sorgen- frey: Ich bin im Himmel reich und groß: ſeyd nicht ſo uͤbrig ſehr betruͤbt:dITch habe numehr alles funden/ Ich bin zu ſolchen Ehren kommen/ wiſcht ab von eurem Angeſichteworauf ich muͤhſam war bedacht/ die niemand auf der Welt erlangt/ die thraͤnẽ! Gott traͤgt noch im ſchmertzin meinen Noͤthen/ Tag und Nacht. wie hoch er auch in Ehren prangt. zu Euch ein treues Mutter⸗Hertz.Eloa' ar` j 6? 4Ich bin in Chriſto frooh bekroͤnet/ Drum legt die Trauer⸗harffe nieder/ Vnd dañ ihr Bluts uñ Nuhtsverwãd⸗unnd eſſe/ nach der Jammer Speiß/ mein liebſter Reichbrod/ legt ſie hinn! Seerdegiſchen inſonderheit/ eten/das Engel⸗Brod im Paradeiß/ Was kraͤncket ihr viel euren Sinn⸗ Entſchlaget euch der Traurigkeit/wornach ich mich ſo oft geſehnet/ Ich komme doch zu euch nicht wieder: Ich habe ja nun üͤberſtanden/in dem ich auff der Pilgrimſchafft Ihr aber ſolt/ bey gutem Schein/ was mich gekraͤncket hat zuvor/mit harter Truͤbſal ward behafft ins kuͤnfftige hier bey mir ſeyn. und ſchwebe bey dem Engel⸗Chor.M. IOHANNE Suentzel.Gedruockt zu Ceipzig/ bey Johann Wittigan.COSO———————ßi Sonena E