pee Nicolai Vigelii excipiendo, bas Geld fey jhme vnter wegen ge⸗ nommen. Bittet ſich der halben von angeſtellter Klag ledig zu ſprechen. Dargegen Klaͤger repli⸗ cirt: Wann der Beklagt das Geld verwahret ge⸗ habt/ were es jhme nicht genommmen. Run aber ſey Beklagter nicht allein dolum, ſondern auch culpam ın mandati judicio zu præſtirn ſchuͤle⸗ dig: Derwegen funt er fid) feiner Exceptions niit behelffen. Beflagter duplicirr dargegen s Ob er ſchon culpam in mandati judicio ʒu præ⸗ ſtirn ſchuldig/ ſo ſey doch dreyerley culpa, nem⸗ lich lata, levis& leviſſima. Nun ſey dieſes/ dar⸗ durch jhme das Geld genommen/ leviſſima cul- pa, welche in mandati judicio nicht zu præſtirn. Bitte derwegen nochmals/ wie in feiner Exce- ption gebeten. Summa dieſer Duplick iſt: Le⸗ viſſima culpa non præſtatur in mandati judi- cio: Daß aber Beklagter das Beld auff dem Wa⸗ gen/ darbey ſein Knecht blieben/ habe ligen laſſen/ ſey leviſſima culpa: derwegen er von angeſtelter Klag ledig zu erkennen. Der Klaͤger verneint den andern Artickel dieſer Duplick. Daraus ein Frag entſteht: Ob das leviſſima culpa geweſen/ daß der Fuhrman hundert Gülden in dem Futter⸗ ſack auff dem Wagen vor dem Flecken ligen leſt/ dar von geht/ vnd vertrawet dem Knecht ſolches Geld? Darin die Hauptſach beruhet. Vnd iſt die Vermuhtung wider den Bellagten/ welchem a r$«6 ahd maning? redonne min tfii l boni verfalm Sie, feine hiteg nderi MEt gefahr, Siuh